Luxemburg ist ein Land frei von Fremdenfeindlichkeit. Das Alter, die ethnische Herkunft, die sexuelle Orientierung, die eigene Identität beeinflussen das Zusammenleben nicht im Geringsten. Die beiden ersten Sätze dieser Kurznachricht sind leider eine Lüge – das belegt das neue Forum anhand von Statistiken und Beobachtungen. Das Thema des Heftes: Diskriminierung. Die Autor*innen beleuchten ihre unterschiedlichen Aspekte. Die Soziologin Enrica Pianaro schreibt unter anderem über „Safe(r) spaces“ für queere Menschen und Minderheiten in Luxemburg. Der Student der Erziehungswissenschaften Andy Schammo setzt sich in „Luxemburger Schulen, ein Ort ohne Diskriminierung?“ mit dem nationalen Bildungssystem auseinander: Er thematisiert die Benachteiligung und die Entwürdigung von Schüler*innen mit Migrationshintergrund oder aus sozio-ökonomisch schwachen Haushalten. Petra Stober steht hingegen am anderen Ende der Altersskala und spricht in ihrem Beitrag über die beschämende Infantilisierung und die Ausgrenzung älterer Menschen. Spannend ist auch Maxime Webers Text zu Online-Hass sowie viele weitere Texte zum Thema und über das Dossier hinaus, die in der neuen Ausgabe nachzulesen sind.
Arbeiten in Luxemburg
Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

