Wasserstoff-Lehrstuhl an der Uni.lu

von | 04.03.2021

Am Donnerstag, dem 4. März unterzeichneten die Verantwortlichen der Uni Luxemburg und des Stahlwerkbauers Paul Wurth eine Vereinbarung zur Finanzierung eines Lehrstuhls für Energieverfahrenstechnik. Im Fokus des künftigen Forschungsteams stehen industrielle Anwendungen für Wasserstoffverarbeitung. Besonders in der Stahlindustrie sollen künftig die Produktionsprozesse klimaneutral werden, indem Wasserstoff statt Kohle eingesetzt wird. Außerdem sollen sogenannte Power-to-Liquid-Anwendungen erforscht werden, mit denen synthetische Kraftstoffe hergestellt werden können. Diese könnten beispielsweise in Flugzeugen eingesetzt werden. 2019 investierte Paul Wurth in die Firma Sunfire, die Technologien für Wasserstoff-Prozesse entwickelt. Der neue Lehrstuhl passe „perfekt in die nationalen vorrangigen Forschungsbereiche“, erklärte Hochschulminister Claude Meisch (DP) im Rahmen der Unterzeichnung. Er verwies dabei auch auf die Wasserstoffstrategie der Regierung, die aktuell in Arbeit ist.

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