Dumme Genossen

von | 30.07.2010

In einem offenen Brief an die „nationale Politikklasse“ macht der sozialistische Europaabgeordnete Robert Goebbels keinen Hehl aus seiner Begeisterung für die grüne Biotechnologie. Er bescheinigt den LuxemburgerInnen – einmal mehr – Selbstgefälligkeit. Während wir versuchten, unser Land erfolglos genfrei zu halten, setzten andere voll auf diese Wachstumsbranche. Seine eigenen Genossen – als da sind der Agrar- und der Gesundheitsminister aber auch die sozialistische Parlamentsfraktion – seien einer „Manipulation der Information“ durch „Greenpeace und Co“ aufgelaufen. Zwölf Millionen Bauern, die weltweit mit genetisch „verbessertem“ Saatgut arbeiten, könnten nicht alle dumm sein. Dumm nur, dass Robert Goebbels manipuliert (oder sich manipulieren lässt), wenn er behauptet, dass mit gentechnisch veränderten Pflanzen grundsätzlich weniger Pestizide gebraucht und bessere Ernten eingefahren werden. Und auch die Propaganda der GMO-Lobby, wonach noch niemand durch den Konsum von genmodifizierten Lebensmitteln zu Schaden gekommen sei, übernimmt der ehemalige Minister ohne jede Einschränkung – wo es doch noch gar keine Langzeiterkenntnisse geben kann. Was man aber weiß: Mit genveränderten Saatgut steigt weltweit die Abhängigkeit der Bauern von einer Industrie, die sich jeden ihrer „Erfolge“ patentieren und teuer bezahlen lässt. Zumindest das sollte dem ehemaligen Entwicklungshilfe-Staatsekretär zu denken geben.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

WHO erinnert an Notlage im Sudan

In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

NEWS

Carburants : Trump plus fort que Poutine

Lorsqu’en 2022 la Russie avait envahi l’Ukraine, les prix des carburants avaient bondi de 11,8 % en un mois au Luxembourg. Avec l’attaque américano-israélienne contre l’Iran et le blocage du détroit d’Ormuz, le choc est encore plus violent, la hausse atteignant 15,3 % en mars. Il s’agit de « la plus forte augmentation mensuelle jamais observée...

NEWS

« Recul historique » des droits des réfugié·es

Dans un avis publié le 7 avril, le Collectif réfugiés Luxembourg (LFR) dénonce « avec la plus grande fermeté » un nouveau projet de loi, déposé à la mi-janvier. Le texte transpose en loi nationale plusieurs règlements de l’UE englobant le Pacte européen sur la migration et l’asile, un accord vivement condamné à maintes fois par les ONG de...

NEWS

Impôts : D’abord une affaire de ménage

En 2027, le gouvernement prévoit une nouvelle réduction du taux d’imposition des entreprises. Selon Luc Frieden, cela va doper la compétitivité de l’économie luxembourgeoise. Mais rien ne prouve que ce retour sur investissement fonctionnera, rétorque la Chambre des salariés, qui plaide pour un rééquilibrage fiscal entre ménages et entreprises.