Im Kino: Spencer

Schön anzusehen und gut gespielt weiß Pablo Larraíns neuster Film durchaus zu unterhalten. Leider kann dies nicht über die vielen Schwächen hinwegtäuschen.

Abgesehen von ihren Söhnen traut Diana fast niemandem mehr.
 (© DCM)

Zum zweiten Mal hintereinander spielt Kristen Stewart nun schon die Hauptrolle in einem gruseligen Weihnachtsfilm. Und obwohl der am 15. Dezember in luxemburgischen Kinos angelaufene „Spencer“ von der 1997 verstorbenen britischen Prinzessin von Wales, Diana Spencer, handelt, ist der Film wahrscheinlich nicht sehr viel weniger Fiktion als Clea DuValls 2020-Hit „Happiest Season“.

Für „Spencer“ imaginieren Drehbuchautor Steven Knight und Regisseur Pablo Larraín das letzte Weihnachtsfest, das die Prinzessin im Jahr 1991 mit der königlichen Familie auf Schloss Sandringham im britischen Norfolk verbrachte. mehr lesen / lire plus

Frauen in Science-Fiction-Filmen: Angriff der Cyborgs und Helikoptermütter

Im Gegensatz zur Science-Fiction-Literatur tun sich futuristische Filme schwer damit, Geschlechterverhältnisse neu zu denken. Statt genderlose oder egalitäre Gesellschaften zu zeigen, werden toxische Ideale verstärkt.

In „Gravity“ reist Ryan nicht ins All, um sich professionell weiterzuentwickeln, sondern um den Tod ihrer Tochter zu verdrängen. (Foto: © 2013 Warner Bros. Ent.)

Science-Fiction-Filme bieten die ideale Voraussetzung, um das Konzept „Geschlecht“ zu hinterfragen und zu dekonstruieren – könnte man meinen. Wenn wir uns eine Welt vorstellen, in der Technologien existieren, die weit über das hinausgehen, was wir heute kennen, und in der die politische und gesellschaftliche Realität eine gänzlich andere ist als jetzt, liegt die Vermutung nahe, dass auch die Geschlechterverhältnisse von diesen Veränderungen betroffen wären. mehr lesen / lire plus

Von der Erkenntnistheorie bis zum Aktivismus

Wie kommt das zustande, was wir als „Erkenntnis“ und „Wissen“ bezeichnen? Diese Frage stellten sich schon die Philosophen Sokrates, Platon und Aristoteles. Auch heutzutage ist sie noch in zahlreichen Fachrichtungen von Relevanz, von der Artificial-Intelligence-Forschung bis hin zur Soziologie. Wenig überraschend fragen auch die Gender Studies nach dem Einfluss dominanter Herrschaftsstrukturen auf die Herstellung von Wissen. Im Rahmen des Aktionstags zur Genderforschung widmet das Laboratoire d’Études Queer, sur le Genre et les Féminismes (LEQGF) dieser Thematik am Samstag eine Konferenz. Auf dem Programm stehen ein Überblick über Grundfragen der Erkenntnistheorie sowie über die kritische Auseinandersetzung mit Wissenschaft durch Feministinnen wie Donna Haraway und Sandra Hardings. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Große Freiheit

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs war die Verfolgung schwuler Männer in Deutschland nicht vorbei. In seinem neuen Film erzählt der österreichische Regisseur Sebastian Meise aus der Perspektive eines Betroffenen.

Anfangs sieht Viktor 
in Hans nicht mehr als einen „Perversen“. (Fotos: © Freibeuterfilm_Rohfilm)

Deutschland, 1968: Ein junger Mann namens Hans (Franz Rogowski) muss eine 20-monatige Gefängnisstrafe absitzen. Es scheint nicht zum ersten Mal zu sein: Er kennt das Gebäude, die Rituale, manche der Insassen. Der Freiheitsentzug gehört genauso zu Hans’ Leben wie seine sexuelle Orientierung. Sie ist es, die ihn in den Augen der Gesellschaft zu einem Kriminellen macht.

1873 wurden homosexuelle Handlungen zwischen Männern in Deutschland unter Strafe gestellt. mehr lesen / lire plus

Demokratie: Mut zur Selbsthinterfragung

Bei einer von respect.lu organisierten Fachtagung war man sehr schnell bei einer Grundsatzdebatte. Wie ein roter Faden zog sich die Forderung nach einer radikalen Selbsthinterfragung angeblich demokratiefördernder Institutionen durch die Veranstaltung.

Zwei Tage lang konnten sich Interessierte über Radikalisierung, Demokratieförderung und Aktivismus informieren. (Foto: respect.lu)

„Vom Minus zum Plus – Recruiting for Democracy“, so der sperrige Titel der zweitägigen Fachtagung, zu der 
die Antiradikalisierungsstelle respect.lu am 29. und 30. November eingeladen hatte.

Der erste Teil hatte auf den ersten Blick herzlich wenig mit dem Thema zu tun: Gezeigt wurde „Recruiting for Djihad“, eine Doku über den in Norwegen lebenden Islamisten Ubaydullah Hussain. mehr lesen / lire plus

Bahnhofsviertel: Wessen Sicherheit?

Die Politik bestärkt die besorgten „Garer“ Bürger*innen in ihrer Arroganz und gießt dadurch nur Öl ins Feuer.

Foto: Zinneke/Wikimedia Commons

„Wir leben in einem Rechtsstaat.“ Immer wieder fiel diese Aussage am Mittwoch im Centre culturel et sportif in der hauptstädtischen rue de Strasbourg. Anlass war eine Bürger*innenversammlung zur Sicherheitslage im Bahnhofsviertel, die vom Schöffenrat einberufen worden war. Zwei Jahre nach der letzten Versammlung dieser Art und wenige Wochen nachdem der Vertrag der privaten Sicherheitsfirma nicht verlängert wurde, wollte man jetzt wohl wieder den Puls der Anwohner*innen fühlen.

Dass oben zitierter Satz immer wieder fiel, deutet auf die Radikalität mancher der dort gemachten Forderungen hin. mehr lesen / lire plus

Sonderpädagog*innen wehren sich

Es hätte die Gelegenheit sein können, um seit langem benötigte Reformen zu beschließen: Von Januar bis September diesen Jahres trafen sich regelmäßig Vertreter*innen des psychosozialen Personals sowie des Bildungsministeriums, um den Umfang der Dienstleistungen zu regeln, der von Sonderpädagog*innen zu leisten ist. Auf dieser Basis wurde dann letzte Woche ein Abkommen unterschrieben – doch das lediglich von der Staatsbeamtengewerkschaft CGFP. „Wir weigern uns, das Abkommen anzuerkennen“, erklärte Nadia Ruef, Präsidentin der APCCA (Association du personnel des centres de compétence et de l’agence) am Dienstag der Presse gegenüber. Zwar sei man in der oben erwähnten Arbeitsgruppe gut vorangekommen, der Prozess sei aber noch nicht abgeschlossen. mehr lesen / lire plus

Im Stream: Passing

Rebecca Halls Regiedebut handelt von Rassendiskriminierung, Klasse und Freundschaft, ist letzten Endes jedoch nicht mehr als ein schön anzusehendes Melodrama.

Clares Ehemann weiß nicht, dass sie Schwarz ist. (Fotos: Netflix)

New York Mitte der 1920er-Jahre: Eine Frau aus der oberen Mittelschicht namens Irene (Tessa Thompson) möchte in einem Laden in Manhatten ein Malbuch für einen ihrer Söhne kaufen. Ihren Hut hat sie tief in die Stirn gezogen. Sowohl mit anderen Kund*innen als auch mit dem Verkäufer meidet sie Blickkontakt. Niemand schenkt ihr wirkliche Beachtung, doch sie scheint Angst zu haben, dass sich das ändern könnte.

Im Gegensatz zu ihrem Umfeld ist Irene Schwarz. mehr lesen / lire plus

Egalitäre Elternschaft: „Männer in ihrer Vaterrolle bestärken“

Anlässlich des internationalen Männertags am 19. November haben wir mit fünf Vätern und einer Elternschaftsexpertin über Charakteristiken und Herausforderungen moderner Vaterschaft gesprochen.

In heterosexuellen Beziehungen gilt nach wie vor: Väter sind zwar heute präsenter – aber immer noch nicht so präsent wie die Mütter. (Fotos: www.piqsels.com)

„Kann man sich auf die Geburt seines Kindes vorbereiten?“, lautet die rhetorische Frage eines Vaters, den wir über die Zeit befragten, in der seine Partnerin schwanger war. Ein ähnliches Bild geben die anderen von uns befragten heterosexuellen Väter ab: Weder Internetrecherche noch das Lesen von Elternratgebern standen bei ihnen auf dem Programm. Man habe die Geburt lieber einfach auf sich zukommen lassen; wenn jemand sich vorbereitete, dann war es stets die Partnerin. mehr lesen / lire plus

Vom sexistischen Spruch bis zum Femizid

Bereits zum fünften Mal startet am Samstag die Orange Week, die jährlich von CNFL und Zonta International organisiert und vom Ministerium für Gleichstellung zwischen Frauen und Männern mitfinanziert wird. Ziel ist es, die breite Bevölkerung für die Gewalt zu sensibilisieren, die Frauen und Mädchen täglich erfahren. Wie jedes Jahr sind die angebotenen Events und Aktionen vielfältig. Den Start bildet die Marche de solidarité in Esch-Alzette am Samstag um 11 Uhr, ab 14.30 Uhr können sich Interessierte im Rahmen eines offenen Treffens der JIF über Gewalt in der Gynäkologie und der Geburtshilfe informieren und austauschen. Danach folgen noch bis zum 8. Dezember zahlreiche Workshops, Webinars, Expos, Film- und Theatervorführungen. mehr lesen / lire plus

Im Kino: The Power of the Dog

Der neue Streifen der neuseeländischen Filmemacherin Jane Campion hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Handwerklich ist das Psychodrama durchweg herausragend, das Drehbuch lässt jedoch zu wünschen übrig.

Phil und George sind sehr verschieden, die Zusammenarbeit auf der Farm klappt jedoch gut. (Fotos: © Netflix)

Montana, 1925: George (Jesse Plemons), der mit seinem Bruder Phil (Benedict Cumberbatch) eine Rinderfarm betreibt, lernt eine Frau namens Rose (Kirsten Dunst) kennen und heiratet sie. Letztere zieht zusammen mit ihrem Sohn Peter (Kodi Smit-McPhee) auf die Farm – eine Entscheidung, die, wie die Zuschauer*innen an dieser Stelle schon ahnen, in einer Tragödie enden könnte.

George und Phil lernten Rose und Peter am gleichen Abend kennen. mehr lesen / lire plus

Drittimpfung: Widersprüchliche Botschaften

Die Zahl der Impfmuffel riskiert in den kommenden Monaten anzusteigen, denn auch die Drittimpfung erfreut sich keiner großen Beliebtheit. Warum gerade jetzt eine andere Kommunikationsstrategie nötig wäre.

CC-BY 2.0 Tim Reckmann

„Lasst euch impfen.“ War dieser Aufruf Anfang des Jahres noch mit einem optimistischen Grundton unterlegt, so hat er zunehmend etwas Müdes. Erst am Mittwoch richtete Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) zusammen mit Santé-Direktor Jean-Claude Schmit und der Präsidentin des Conseil supérieur des maladies infectieuses (CSMI) Thérèse Staub anlässlich einer Pressekonferenz wieder einen solchen Appell an die Bevölkerung. Natürlich untermauerten die drei ihren Appell mit Argumenten. Sie erinnerten daran, dass das Infektionsrisiko für Ungeimpfte doppelt so hoch ist wie für Geimpfte und dass von den wegen Covid-19 ins Krankenhaus Eingelieferten drei Viertel ungeimpft seien. mehr lesen / lire plus

Im Stream: Succession

„Succession“ zeichnete sich bisher durch einen ungewöhnlichen Filmstil und spannende Figurendynamiken aus. Die ersten Folgen der neuen Staffel lassen Zweifel aufkommen, ob die Serie ihr beachtliches Niveau halten kann.

Ein idealer Zuschauerstandpunkt wie auf diesem Bild ist in „Succession“ eher die Ausnahme. (Copyright: HBO)

Eine Familie ringt um Macht. Genau genommen streitet Oberhaupt Logan Roy (Brian Cox) mit seinen Nachkommen um die Leitung des familienbetriebenen Medienimperiums Waystar-Royco. Doch auch ein anderer Kampf prägt das Leben der Roys: jener um die Gunst von Vater Logan.

„In ‚Succession’ geht es nicht nur um Generationenkonflikte und Machtkämpfe, sondern in erster Linie um menschliche Abgründe“, schrieben wir über die ersten beiden Staffeln dieser von Jesse Armstrong geschaffenen schwarzen Komödie. mehr lesen / lire plus

Arbeitsbedingungen auf Filmsets: Noch Job oder schon Ausbeutung?

Unter Luxemburger Filmtechniker*innen regt sich Protest an ihren Arbeitsbedingungen. Was sind die Vorwürfe? Und was sagen Produzent*innen und Filmfund dazu?

Foto: Creative Commons Zero – CC0

„En tant que régisseur, on se retrouve à travailler parfois 15/16h par jour en étant payé 100€ puisque on ne reçoit pas d’heures supplémentaires.“,„War Stagiaire an hu misse 17 Stonnen an engem Daag schaffen a gouf mol net bezuelt“, „Working with exhausted runners on set everyday. They get 4 hours of rest between shifts all week long.“

Aussagen wie diese sind seit Kurzem auf dem Instagram-Account btrs_luxembourg zu lesen. Filmtechniker*innen können hier anonym von ihren negativen Arbeitserfahrungen berichten. mehr lesen / lire plus

„Ouni“ in der Bredouille

Für die Menschen, die hinter der Kooperative „Ouni“ stecken, muss 2019 ewig weit weg wirken. Damals verkündete der einzige Unverpackt-Laden Luxemburgs nämlich nicht nur stolz sein tausendstes Mitglied: Auch die Öffnung eines zweiten Ladens in Düdelingen stand kurz bevor. Die woxx berichtete (woxx.eu/ouni). Doch dann kam die Pandemie und sowohl die Filiale in der hauptstädtischen rue Glaesener als auch die erst seit drei Tagen geöffnete in Düdelingen mussten vorübergehend schließen. Der Grund: Wegen des Unverpackt-Konzepts konnten die Läden nicht die erforderliche sanitäre Sicherheit garantieren, wie etwa andere Lebensmittelgeschäfte. Die Läden beschränkten sich in diesen Wochen auf Take-out und Lieferservice. mehr lesen / lire plus

Diskriminierung im Job: Grundlagen abdecken

Ein neu aufgelegter Leitfaden gibt einen Überblick darüber, was Unternehmen gegen Geschlechterdiskriminierung tun können – und greift dafür auf diskriminierende Sprache zurück.

Foto: CSL

„Es bleibt in unserem Land noch viel zu tun, auch wenn die Geschlechtergleichstellung de jure verankert ist“, so die Ministerin für die Gleichstellung von Frauen und Männern (Mega) Taina Bofferding (LSAP) am Mittwoch. Zusammen mit Nora Back, der Präsidentin der Salariatskammer (CSL), hatte sie die Presse einberufen, um eine überarbeitete Auflage des „Praktischen Leitfadens für Gleichstellungsdelegierte“ vorzustellen. Letztere sind in jedem Betrieb mit mehr als 15 Beschäftigten verpflichtend.

„Wir hoffen, dass dieser praktische, lehrreiche und kostenlose Leitfaden dazu beitragen wird, das individuelle und kollektive Bewusstsein für dieses Thema zu stärken“, schreibt Nora Back in der Einleitung der Broschüre. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Annette

Obwohl Adam Driver in der Hauptrolle glänzt, machen die unnahbaren Figuren Leos Carax’ Musicalfilm „Annette“ zu einer Enttäuschung.

Schön anzusehen, nur leider enttäuschend leblos ist der neue Film von Leos Carax. (© Filmcoopi)

„Was wäre gewesen, wenn…“ – bei Filmen eine Mentalität, die man möglichst aufgeben sollte. Denn die Vorstellung, dass ein Film mir als Rezensent*in besser gefallen hätte, wäre die Hauptrolle anders besetzt, das Drehbuch humorvoller oder das Ende eindeutiger gewesen, ist eigentlich absurd: Wären einzelne Bestandteile anders, wäre es ein anderes Kunstwerk. Objektive, universal gültige Kriterien für einen „guten“ Film gibt es nun einmal nicht. Zum Glück: Andernfalls bliebe gar kein Raum mehr für Kreativität. mehr lesen / lire plus

Pandemiebekämpfung: Gratis-Tests nützen allen

Die Zahl der Geimpften stagniert. Viele werden sich die teuren Covid-Tests nicht dauerhaft leisten können. Wer bei dieser Strategie gewinnt, ist unklar. Verlieren könnten am Ende wir alle.

Foto: piqsels.com

Am ersten November tritt das verschärfte Covid-Check-System in Kraft: Nicht-verifizierte Schnelltests sind dann nicht mehr zulässig; für verdachtsunabhängige Tests müssen in der Regel diejenigen zahlen, die sich testen lassen wollen. Auch Betrieben steht künftig die Möglichkeit offen, das System verpflichtend einzuführen. Gewerkschaften, Patronat, Menschenrechtskommission und Opposition übten in den letzten Wochen zwar heftige Kritik, dennoch wurde der Gesetzestext am Montag unverändert dem Parlament vorgelegt und mit 31 Ja-Stimmen verabschiedet.

Wenn die Testbeteiligung sinkt, parallel die Impfbereitschaft jedoch nicht steigt, ist niemandem geholfen.

mehr lesen / lire plus

Im Kino: The Last Duel

Im Historienfilm „The Last Duel“ kommt auch die weibliche Perspektive zum Tragen – leider aber nicht genug, um von einem feministischen Werk sprechen zu können.

Obwohl Marguerites Perspektive mehr hergibt, geht sie im Verhältnis zu den männlichen Figuren unter. (© 20th Century Studios )

Frankreich im 14. Jahrhundert: Eine Frau namens Marguerite (Jodie Comer) erzählt ihrem Ehemann Jean (Matt Damon), dass sie während seiner Abwesenheit vergewaltigt wurde. Noch dazu von Jacques (Adam Driver), einem Freund von Jean. Ihr Mann ist außer sich: Die ganze Normandie soll von dem Verbrechen erfahren. Doch damit nicht genug: Jean fordert Jacques zum Duell heraus. Gott soll entscheiden, wer von den beiden überlebt. mehr lesen / lire plus

Im Stream: Evil

Wer denkt, dass das Regisseur*innen- und Drehbuchautor*innen-Paar Robert und Michelle King nur gute Anwaltsserien produziert, irrt: „Evil“ ist eine der besten Mystery- und Horrorserien der letzten Jahre.

Auch wenn Kristen und David unterschiedliche Weltsichten vertreten, so arbeiten sie dennoch konstruktiv zusammen. (Bild: CBS)

Seit die Mystery-Serie „Evil“ im September 2019 anlief, sind Vergleiche mit „The X-Files“ allgegenwärtig. Aus gutem Grund: Im Zentrum beider Serien stehen Phänomene, die auf den ersten Blick nicht wissenschaftlich erklärbar sind. Menschen, mit unterschiedlichen Haltungen und Backgrounds, sollen diesen auf den Grund gehen: In „The X Files“ ist FBI-Agent Fox Mulder von der Existenz außerirdischen Lebens überzeugt, die Agentin und forensische Medizinerin Dana Scully jedoch nicht. mehr lesen / lire plus