Die nationale Datenschutzkomission (CNPD) will sich mehr mit sogenannter Künstlicher Intelligenz befassen und Hilfestellung für öffentliche und private Akteur*innen anbieten. Deswegen ruft sie dazu auf, ihr Erfahrungen, Herausforderungen und Erwartungen in Bezug auf KI-basierte Tools mitzuteilen. Besonders starkes Interesse hat die CNPD an datenschutzrechtlichen Problemen und an Fragen, aber auch Lösungen, die sich aus der Nutzung Künstlicher Intelligenz ergeben. Daneben ist die Datenschutzkommission aber auch interessiert daran, von technischen, regulatorischen, organisatorischen und menschlichen Schwierigkeiten zu erfahren. Die Erfahrungsberichte können einfach per E-Mail an ia@cnpd.lu geschickt werden. Sie sollen der CNPD als Grundlage für die Erstellung neuer Leitfäden und Schulungen dienen. Neben dem bekannten ChatGPT gibt es viele andere Programme, die mit sogenannter künstlicher Intelligenz arbeiten oder auf „Machine Learning“ basieren. In Luxemburg entwickelt und oft eingesetzt wird zum Beispiel eine Software, die den Bewerbungsprozess vereinfachen soll – für die Firmen, die einstellen, wohlgemerkt. Wer solche Lösungen einsetzt, muss sich mit der Frage beschäftigen, welche persönlichen Daten der Bewerber*innen für späteres „Machine Learning“ zurückbehalten werden. Außerdem könnte es zu einem sogenannten Algorithmic Bias kommen und Vorurteile, die bereits im Trainingsmaterial der Machine vorhanden waren, auf die Kandidat*innen anwandt werden (siehe woxx 1628).
Am Bistro mat der woxx #369 – Kënschtlech Intelligenz a Musek: Wien spillt hei eigentlech?
All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel. Musek, déi net méi vu Mënschen, mee vun Algorithme komponéiert gëtt, ass längst am Alldag ukomm. Op Streaming-Plattformen zirkuléieren ëmmer méi Lidder, déi ganz oder deels vu kënschtlecher Intelligenz generéiert sinn...

