Datenschutzkommission will Meinungen zu KI

Die nationale Datenschutzkomission (CNPD) will sich mehr mit sogenannter Künstlicher Intelligenz befassen und Hilfestellung für öffentliche und private Akteur*innen anbieten. Deswegen ruft sie dazu auf, ihr Erfahrungen, Herausforderungen und Erwartungen in Bezug auf KI-basierte Tools mitzuteilen. Besonders starkes Interesse hat die CNPD an datenschutzrechtlichen Problemen und an Fragen, aber auch Lösungen, die sich aus der Nutzung Künstlicher Intelligenz ergeben. Daneben ist die Datenschutzkommission aber auch interessiert daran, von technischen, regulatorischen, organisatorischen und menschlichen Schwierigkeiten zu erfahren. Die Erfahrungsberichte können einfach per E-Mail an ia@cnpd.lu geschickt werden. Sie sollen der CNPD als Grundlage für die Erstellung neuer Leitfäden und Schulungen dienen. Neben dem bekannten ChatGPT gibt es viele andere Programme, die mit sogenannter künstlicher Intelligenz arbeiten oder auf „Machine Learning“ basieren. mehr lesen / lire plus

Künstliche Intelligenz: Viel Hype, wenig Regulierung


Kein Technologiethema wurde dieses Jahr so sehr gehypt wie die sogenannte „Künstliche Intelligenz“. Immer noch regieren seltsame Vorstellungen, während gute Regulierung auf sich warten lässt.

Wer wird von einer KI-gestützten Überwachungkamera erkannt? Und wessen Verhalten wird als „verdächtiges Bewegungsmuster“ eingestuft? (Bild: Comuzi / © BBC / Better Images of AI / Surveillance View B / CC-BY 4.0)

Wenn dieses Wochenende die Walfer Bicherdeeg über die Bühne gehen, muss wohl niemand fürchten, sich von Aktionskünstler*innen veräppeln zu lassen. Auf der Frankfurter Buchmesse war das im vergangenen Oktober nicht so: Das Kollektiv Peng hatte einen Stand für ein vermeintliches Start-up angemeldet. Die Künstler*innen gaben an, mittels sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ Bücher zu generieren, die ganz auf die Leser*innen zugeschnitten waren. mehr lesen / lire plus

Künstliche Intelligenz: Regulierung statt Hype

Bild- und Textgeneratoren wie Midjourney oder ChatGPT werden als sogenannte „Künstliche Intelligenzen“ gehyped. Die realen Gefahren sind jedoch unsichtbarer – und bedürfen dringend politisches Handeln.

KIs könnten in verschiedensten Bereichen für Probleme sorgen, wenn sie nicht reguliert werden. (Illustration: Yasmin Dwiputri & Data Hazards Project/Better Images of AI/AI across industries/CC-BY 4.0)

Ende März sorgte ein offener Brief des „Future of Life Institute“ für Aufregung. Die Unterzeichner*innen forderten darin eine sechsmonatige Pause für die Weiterentwicklung sogenannter Künstlicher Intelligenzen. Unter ihnen war auch Milliardär Elon Musk – vermutlich der wichtigste Grund, weshalb das Schreiben so viel Aufmerksamkeit erhielt. Sämtliche Forschung an KI-Modellen, die „stärker“ als GPT-4 seien, so die Forderung, solle für ein halbes Jahr pausiert werden, um eine Gefahrenabschätzung machen zu können. mehr lesen / lire plus

Am Bistro mat der woxx #233 – Wat sinn d’Problemer bei Bild- an Textgeneratoren, déi mat kënschtlecher Intelligenz funktionéieren?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

ChatGPT, Midjourney, DALL-E – d’Nimm vun de sougenannte kënschtlechen Intelligenzen, déi Text a Biller produzéieren, ginn ëmmer méi bekannt. Zurecht maachen sech verschidde Kënschtler*inne Suergen, datt si geschwënn hire Beruff opgi mussen, well dës Programmer an e puer Sekonne faszinéierend Biller produzéiere kënnen. Allerdéngs stellen sech bei dëse Generatoren och vill Problemer. Am Podcast erkläre mir, wisou dës Programmer ee sexisteschen an rassistesche Bias hunn a wéi sech deen op d’Biller auswierkt. Ausserdeem schwätze mir doriwwer, wien sech dann elo Suergen ëm säi Job muss maachen. mehr lesen / lire plus

Künstliche Intelligenz: Der Computer, ein Künstler?

Sogenannte Künstliche Intelligenzen, die Bilder und Texte produzieren, sorgen zunehmend für Aufregung. Künstler*innen machen sich Sorgen um ihre Zukunft, andere sehen eine glorreiche Demokratisierung von Kunst in greifbarer Nähe. Die woxx erklärt, wie viel von dem Hype gerechtfertigt ist.

Ein Bild, das der Bildgenerator Midjourney bei dem Begriff „Midjourney“ ausgespuckt hat. Wer hierin ein Selbstporträt einer künstlichen Intelligenz erkennen will, irrt. Allerdings zeigt das Bild sehr gut den typischen „Stil“ von Midjourney. (Illustration: CC BY-SA Chikorita/Wikimedia)

Ein Foto von Papst Benedikt in einer weißen Steppjacke sorgte in den letzten Tagen für Aufregung in sozialen Netzwerken. Das Foto war massenhaft verbreitet worden und Bestandteil vieler Memes, die sich über die Kleidungswahl des Kirchenoberhaupts lustig machten. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #138 – Kënschtlech Intelligenz an hir Problemer zu Lëtzebuerg

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Kënschtlech Intelligenz ass net nëmmen e groussen Hype, mä schonn a ville Beräicher eng Realitéit. Dat zum Beispill an der Medezin, bei Astellungsprozesser, an der Finanzwirtschaft an an der Justiz.  Am Podcast vun dëser Woch erklärt de Joël Adami am Gespréich mam Luc Caregari, wat de sougenannten Algorithmic Bias ass a wéi en entsteet a wat e fir déi Lëtzebuerger Beispiller vu Kënschtlecher Intelligenz, déi mir eis ugekuckt hunn, bedeit.

 

 

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Künstliche Intelligenz: Hype mit Vorurteilen

Anwendungen, die mit künstlicher Intelligenz oder Machine Learning arbeiten, tauchen in vielen Bereichen auf. Um Algorithmic Bias machen sich jedoch die wenigsten Gedanken – auch in Luxemburg.

Automatisierte Gesichtserkennung basiert auch oft auf Machine Learning. Doch was, wenn der Computer auch Geschlecht, Alter und Emotionen erkennen soll? (Foto: Tumisu/Pixabay)

„Das einzig Magische an Machine Learning ist, dass keine Magie dahinter ist. Nur pure Mathematik, Logik und natürlich etwas Zufall und Glück …“ So beschreibt das Luxemburger Start-up DataThings Machine Learning die wichtigste Technik für Künstliche Intelligenz (KI) in seinem Firmenblog. Das Zitat zeigt, wie verdreht das Verständnis von vermeintlich objektiven KIs bei manchen Entwickler*innen ist: Einerseits soll pure, kalte Logik zum Einsatz kommen, andererseits muss man schon ein wenig Glück haben. mehr lesen / lire plus

Tom Hillenbrand: Qube

In seinem neuesten Science-Fiction Wälzer „Qube“ spinnt Bestseller-Autor Tom Hillenbrand die Saga, die er mit dem Vorgängerroman „Hologrammatica“ begonnen hatte, weiter.

(©Kiwi)

Im Jahr 2091 hat die Menschheit so einiges hinter sich: Nachdem in den 2040ern versucht wurde, den Klimawandel mit einer künstlichen Intelligenz (KI) zu stoppen, was fast in der kompletten Auslöschung des Lebens auf dem Planeten geführt hätte, werden die KIs von der UNO streng überwacht. Doch immer wieder gibt es Bösewichte, die doch noch eine KI ans Netz lassen wollen. Des weiteren ist nicht ganz sicher ob die erste KI, die auf den vielsagenden Namen Aether hört, nicht doch irgendwo im World Wide Web schlummert. mehr lesen / lire plus