Erdschiff ahoi!

Brighton Earthship bei Stanmer Park, Brighton, East Sussex. (Foto: Flickr / Dominic Alves / CC-BY 2.0)

Brighton Earthship bei Stanmer Park, Brighton, East Sussex. (Foto: Flickr / Dominic Alves / CC-BY 2.0)

Für die Idee, mit der Natur zu bauen statt gegen sie, gibt es auch in Luxemburg ein Pilotprojekt. Das Centre for Ecological Learning Luxembourg (CELL) hat den Bau eines „Äerdschëffs“ initiiert. Erdschiffe („earthship“) sind Häuser, die aus Abfall, lokalen Materialien und Bauschutt errichtet werden und weder Strom- noch Wasseranschluss benötigen. Im Vordergrund steht weniger das Prinzip der Autarkie als vielmehr der Lernprozess der Rückbesinnung auf lokale und low-tech Ressourcen. Der Bauprozess selber ist als partizipatives Projekt gedacht.

Die Äerdschëff-Initiative wurde Ende Juli mit dem Etika-Preis ausgezeichnet. Derzeit ist man noch mit der Planung, dem Genehmigungsprozess und der Finanzierung beschäftigt, wie die CELL-Gründerin Katy Fox in einem Ara-Interview erklärte. Im Frühjahr 2017 sollen die Bauarbeiten beginnen und etwa sechs Monate dauern. Im Juni besichtigte eine Gruppe von InteressentInnen das Erdschiff der Gemeinschaft Tempelhof im Osten Baden-Württembergs – das erste seiner Art in Deutschland.

Das Äerdschëff wird in Redingen auf dem gleichen Areal errichtet wie eine Schule und soll auch eine pädagogische Funktion erfüllen. Vor allem aber soll es als Knotenpunkt für die Transition-Bewegung dienen und Büros und ein Trainingszentrum beherbergen. Geplant sind ebenfalls ein Café und ein Wintergarten, der auch als Puffer bei der Temperaturregulierung dient.

Mehr Infos über das Äerdschëff: www.facebook.com/aerdscheff ; earthship@cell.lu
Siehe auch Green building: Ein Schleimpilz als Architekt.

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