EU-Talk: 20 Joer Grondrechter an der Europäescher Unioun

von | 09.12.2020

Am kommenden Freitag wird anlässlich einer Webkonferenz über die Geschichte und Zukunft der Europäischen Grundrechte-Charta diskutiert.

Die „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“ wurde anlässlich der europäischen Regierungskonferenz vom 7. Dezember 2000 in Nizza feierlich proklamiert, trat aber, wegen des Scheiterns des Vertrags über eine Verfassung für Europa (2004), erst mit dem Vertrag von Lissabon (2009) in Kraft.

Aus Anlass des 20. Jubiläums findet am Freitag, dem 11. Dezember, ab 12h30 ein EU-Talk statt, der die Entstehungsgeschichte dieser Charta, aber auch ihren aktuellen Stellenwert angesichts zahlreicher gesellschaftlicher aber auch technologischer Entwicklungen seit der Jahrtausendwende, debattieren soll. Auch die Zukunft von Meinungs-, Presse-, Gewissens- und Religionsfreiheit sowie das Recht auf einen unparteiischen Prozess in Justizbelangen in Europa sollen in der Diskussion beleuchtet werden.

Zum EU-Talk haben das Büro des Europäischen Parlamentes in Luxemburg, sowie die Vertretung der Kommission in Luxemburg François Biltgen, Richter beim Europäischen Gerichtshof, Isabel Wiseler-Lima, Europaabgeordnete (PPE, CSV), Charles Goerens, Europaabgeordneter (Renew Europe, DP) sowie Ines Kurschat, Journalistin beim ‚Lëtzebuerger Land’ und Mitglied der Commission consultative des Droits de l’Homme, eingeladen. Die Diskussion findet online und in Luxemburger Sprache statt, mit simultaner Übersetzung ins Französische, und wird auch über Facebook übertragen. Eine aktive Teilnahme per Zoom ist unter vorheriger Anmeldung möglich. Fragen können in deutscher, französischer oder englischer Frage gestellt werden. Sie können auch über die Mailadresse epluxembourg@ep.europa.eu mit dem Topic ‚EU-Talk Grondrechter‘ eingereicht werden.

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