Forum 408: Guten Appetit!

von | 09.07.2020

Die letzte Forum-Ausgabe vor der Sommerpause beschäftigt sich mit einem Thema, das uns alle mehrmals am Tag betrifft: Ernährung. Dabei steht vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie die Lebensmittelproduktion so gestaltet werden kann, dass alle Menschen statt werden und gesunde Lebensmittel haben, deren Produktion nicht den Planeten zerstört. Ein möglicher Ansatz ist die Farm-to-fork-Strategie der EU-Kommission, ein anderer der 2000-Quadratmeter-Feldversuch, den die NGO Natur & Ëmwelt“ durchführt. Andere Aspekte, die beleuchtet werden, sind die Gemüseproduktion in Luxemburg, die immer noch in den Kinderschuhen steckt, und der Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung, dem sich Foodsharing Luxembourg verschrieben hat. In der Mitte des Hefts ist eine Infografik der Uni Luxemburg abgedruckt, die die Zusammenhänge des luxemburgischen Lebensmittelsystems erklärt. Auch das etwas unappetitliche Thema Kannibalismus wird behandelt. Daneben sind wie immer interessante Betrachtungen zu Medien, Politik und Kultur zu lesen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Weiter Kritik an „Google“ in Bissen

Der „Mouvement écologique“ (Méco) kritisiert abermals das geplante Rechenzentrum von „Google“ in Bissen. Der US-Konzern firmiert in Luxemburg unter dem Namen „London Bridge“. Unter diesem Namen sind auch die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsprüfung auf der Website des Umweltministeriums veröffentlicht worden. Die NGO wertet das als Zeichen...

NEWS

Medien: Frauen bleiben unterrepräsentiert

In einer Pressekonferenz vergangenen Donnerstag stellten das CNFL, das Cid Fraen an Gender und das Liser die Ergebnisse des vierten „Global Media Monitoring Projects“ (GMMP) in Luxemburg vor. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Nur 30 Prozent der in Medien repräsentierten Personen waren Frauen, wobei dies eine Verbesserung von 20 Prozent im...

NEWS

EU-Asylrecht: Datum mit Symbolcharakter

Die am vergangenen Montag stattgefundene EU-Innenministerkonferenz in Brüssel hat mit den dort verabredeten Verschärfungen das Zeug, rückblickend die de-facto Abschaffung des Asylrechts in der EU zu markieren. Das ist insbesondere zwei Aspekten geschuldet. Erstens dem Konzept „sicherer Herkunftsländer“. Dazu sollen neben den...