Klima-Biergerrot präsentierte Vorschläge

von | 15.09.2022

Am Donnerstag, dem 15. September stellten Mitglieder des Klima-Biergerrots (KBR) ihre 56 Vorschläge zur Klimapolitik vor. Sowohl in einer Unterredung mit drei Regierungsmitgliedern als auch in einer Pressekonferenz wurden die Resultate des basisdemokratischen Prozesses, der Anfang des Jahres begonnen hatte, präsentiert. Die vorgeschlagenen Maßnahmen reichen von Nachhaltigkeitsinformationen in Supermärkten über nachhaltigere Baumaterialien bis hin zu einer deutlichen Erhöhung der CO2-Steuer. Die Mitglieder des KBR sind der Meinung, dass mit einer hohen CO2-Steuer, deren Einnahmen an die Bürger*innen zurückgezahlt werden, die Treibhausgasemissionen schnell und effektiv gesenkt werden können. Eine weitere Forderung war der Ausbau erneuerbarer Energien: Bis 2030 soll Luxemburg zu 80 Prozent erneuerbaren Strom beziehen und einen großen Anteil davon selbst produzieren. Insgesamt müsse die Bekämpfung der Klimakrise oberste politische Priorität werden, so der KBR. Obwohl die Mission des Rates nun beendet ist, wünschen sich die Mitglieder, dass die Regierung ein ähnliches Organ als ständige Institution einführt.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Méco gegen Vergünstigungen bei Hybrid-Dienstwagen

Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen...

NEWS

Un sas entre l’hôpital et le domicile

« En trop bonne santé pour rester à l’hôpital, mais pas encore assez pour rentrer chez soi » : c’est dans cet entre-deux que le ministre de la Famille, Max Hahn, situe le projet pilote « Out of Hospital », présenté mardi avec la ministre de la Santé, Martine Deprez, au sein de la structure d’hébergement pour personnes âgées HPPA d’Eischen. À...

NEWS

Klimakrise betrifft über 18.900 Schüler*innen

Zum Schulbeginn hat „Unicef“ neue Maßnahmen gefordert, um Schulräume für die Folgen der Klimakrise zu wappnen. „Klimabedingte Gefahren beeinträchtigen bereits weltweit den Bildungsbetrieb“, so die NGO in einer Pressemitteilung am vergangenen Dienstag. Mindestens 171 Millionen Schüler*innen hätten im Jahr 2025 die Folgen der Klimakrise in den...