Zu einer Pride Week gehört ein Equality March. Darüber sind sich die Veranstalter*innen der Luxembourg Pride einig. Doch wie soll das in Zeiten der sanitären Krise klappen? Digital.

CC BY Denise Coronel
SA 2.0
Die Veranstalter*innen der Luxembourg Pride trotzen dem Verbot von Großveranstaltungen in Zeiten der sanitären Krise: Sie rufen queere Menschen und ihre Unterstützer*innen zum digitalen Equality March auf. Wer Farbe bekennen will, kann sich mit queerfreundlichen Fahnen, Symbolen oder Botschaften ablichten – kurze Videos zwischen 10 und 15 Sekunden sind ebenfalls erwünscht – und das Ergebnis an das Team der Luxembourg Pride (info@luxembourgpride.lu) weiterleiten oder in die Cloud hochladen. Die Beiträge werden zu einer Collage verarbeitet und mit Musik unterlegt. Gesprochene Mitteilungen und Gesangseinlagen sind also für die Katz. Falls Inspiration nötig ist: Auf dem Instagram-Account der Luxembourg Pride machen ein paar Menschen vor, wie es geht. Wie politisch die Aktion wird, hängt von den Teilnehmer*innen ab. Einsendeschluss ist der 21. Juni 2020.
Die Luxembourg Pride selbst findet in abgewandelter Form vom 4. bis zum 12. Juli statt. Wie, wo, was wollen die Veranstalter*innen in den kommenden Wochen auf ihrer Website bekanntgeben. Momentan heißt es dort: „Da wir das Straßenfest nicht in gewohnter Form veranstalten können, arbeiten wir derzeit an einer Online-Variante! Am 11. Juli werden wir euch auf unserem Facebook- und Youtube-Account sowie auf dem Fernsehsender OutTV in mehreren Ländern unsere LUXEMBOURG ONLINE PRIDE präsentieren.“

