2020 mit C’est Karma: Pool Partys, Schläge und starke Frauen

Die luxemburgische Musikerin Cest Karma veröffentlichte zwischen März und Oktober 2020 drei Singles. Hinter unscheinbaren Titeln verbirgt sich unter anderem eine feministische Gesellschaftskritik.

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When I started making music, I often felt alone because the entire local music scene around me was led by men“, schreibt die Musikerin C’est Karma in ihrem Blogeintrag zur Unterrepräsentation von Frauen in der Musikbranche. „I never felt like I was represented in the music industry and I lacked role models.“ Die Rolle der Frau in der Musikbranche und in der Gesellschaft ist ein Thema, das sie besonders in ihrem rezenten musikalischen Schaffen sowie in Blogeinträgen kritisch bespricht. mehr lesen / lire plus

Mietpreiserhöhung: Aufgeschoben heißt nicht aufgehoben

Déi Lénk legen einen Gesetzesentwurf vor, der das derzeitige Verbot einer Mietpreiserhöhung bis 2021 verlängern soll. Die Zeit für Symptombekämpfung ist allerdings längst vorbei.

torange.biz CC-BY 4.0

Die Stimmen zur Wohnungskrise werden immer lauter. Vor zwei Wochen traf sich der „Mieterschutz Lëtzebuerg“ mit Wohnungsbauminister Henri Kox zum Gespräch über den neuen Gesetzesentwurf zu Wohn- und Mietverträgen. Am Samstag danach schlugen um die tausend Menschen bei der Demo Un toit, c’est un droit für bezahlbaren Wohnraum mit Löffeln gegen Töpfe. Heute reichten die Abgeordneten Marc Baum und David Wagner (déi Lénk) einen Gesetzesvorschlag zur Verlängerung des Verbots einer Mietpreiserhöhung ein. mehr lesen / lire plus

Bühne frei für Texter

Francis Kirps, Christian Happ und Luc Caregari machen morgen aus der Escher Kulturfabrik ihre Lesebühne. Special Guests gibt es obendrauf.

Bildquelle: Die Lesebühne in Luxemburg

Kein Kabarett, keine Lesung und auch kein Poetry Slam, sondern von allem etwas: Bei den Lesebühnen versammelt sich ein festes Autor*innen-Ensemble regelmäßig, um selbstgeschriebene Kurztexte möglichst unterhaltsam vorzutragen. Anders als beim Poetry Slam gibt es dabei außer dem Applaus des Publikums nichts zu gewinnen – und den wollen morgen Abend Francis Kirps, Christian Happ und Luc Caregari für ihre Beiträge in der Escher Kulturfabrik ernten.

Die Autoren sind bekannte Gesichter aus der luxemburgischen Literatur- und Künstler*innenszene. mehr lesen / lire plus

Digitales Bookfest: Feministische und politische Höhepunkte

Was haben Margaret Atwood, Francis Kirps, Edward Snowden und internationale Aktivist*innen gemeinsam? Sie alle kommen am Wochenende zu Literaturbegeisterten nach Hause und feiern mit ihnen das digitale „Bookfest“.

Copyrigth: Frankfurter Buchmesse

Es ist für gewöhnlich schwer, der Literatur-Prominenz bei der Frankfurter Buchmesse ungestört zu lauschen oder mehrere Veranstaltungen unter einen Hut zu bringen. Das Messegelände ist überfüllt und vor den Lesebühnen formen sich schnell Menschentrauben. Dieses Jahr fällt dieser Stress wegen Corona flach. Die Veranstalter*innen haben das „Bookfest“ zum Großteil ins Internet verlegt. Am Samstag, dem 17. Oktober 2020, werden Lesungen, Diskussionsrunden und Performances per Livestream auf YouTube und auf buchmesse.de mehr lesen / lire plus

Kulturvorträge in den Rotondes

Die Konferenzserie „Histoire culturelle du Luxembourg“ in den Rotondes beginnt am kommenden Mittwoch mit einem Vortrag des Kulturhistorikers Yves Steichen. Das Thema: die Radio- und Fernsehgeschichte Luxemburgs.

Bildquelle: Rotondes

Der Vortrag des Kulturhistorikers Yves Steichen am Mittwoch, dem 14. Oktober, bildet den Auftakt der Konferenzserie „Histoire culturelle du Luxembourg“ in den Rotondes. Die Vortragsreihe wird seit 2018 vom Institut de langue et de littératures luxembourgeoises de l’université du Luxembourg in Zusammenarbeit mit dem Centre national de l’audiovisuel (CNA) und dem Centre des arts pluriels Ettelbruck (CAPE) veranstaltet.

Steichen spricht um 18:30 Uhr über luxemburgisches Radio und Fernsehen des 20. mehr lesen / lire plus

Désoeuvrés: Musik und Text in den Rotondes

Einblicke in Schreibprozesse: Die Literaturveranstaltung Désoeuvrés bringt am 8. Oktober Autor*innen wie Nora Wagener und Tullio Forgiarini mit Musik von Gregario und den Stiff Peaks zusammen.

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Nora Wagener, Laura Märker, Tullio Forgiarini und Jean-Marc Ceci sind völlig neben der Spur. Das ist keine Beleidigung, das ist das Thema der nächsten Ausgabe der Literaturveranstaltung Désoeuvrés in den Rotondes. Auf französisch heißt das Motto « à côté de la plaque ». Eine Anspielung auf das, was die Veranstalter*innen Isabelle Junck, Jeff Schinker und Tom Haas in ihrer Pressemitteilung zwischen den Zeilen als Professionalisierung der Eventreihe bezeichnen: das bewusste Zusammenwirken von Musik und Literatur. mehr lesen / lire plus

Video-Reihe zu Senior*innen: Mehr als eine Risikogruppe

Senior*innen tauchen im öffentlichen Diskurs seit Ausbruch der Pandemie als passive und schutzbedürftige Figuren auf. Das RBS Center fir Altersfroen verhilft ihnen im Rahmen des Weltsenior*innen-Tags mit Video-Porträts zu einer positiv besetzten Sichtbarkeit.

Copyright: RBS Center fir Altersfroen

Idette ist 77 und angehender YouTube-Star: Um die 4.000 Menschen sahen sich ihre Turnübungen für Senior*innen auf der Videoplattform an. Die 83-jährige Mariana versorgt diverse Organisationen mit selbstgenähten Atemmasken. Der Rentner François hingegen engagiert sich bei der Caritas für Hilfsbedürftige: Er unterstützt Menschen, die durch die sanitäre Krise in existenzielle Notlagen geraten sind. Woher die Geschichten stammen? Das Zentrum für Recherche, Bildung und Schulungen zu Altersfragen (RBS Center fir Altersfroen) stellte zum Welttag der Senior*innen am 1. mehr lesen / lire plus

Musik-Filme von Tuys: Papaya mit Ketchup

Fünf Videos, fünf Songs: Mit der Serie „A Curtain Call For Dreamers“ verbindet die Band Tuys Film und Musik zum audiovisuellen Werk über Träume, Realität und Identität. Tun Biever und Yann Gengler sprechen mit der woxx über Freiheit, Surrealismus und Kunst in Schichten.

Copyright: Noah Fohl

Woxx: „A Curtain Call For Dreamers“ ist eine Musik-Serie in fünf Episoden. Am Freitag, dem 25. September 2020, veröffentlicht ihr mit „Saturday Night“ die letzte Folge. Welche Bedeutung haben das Serielle und die Kontinuität in Eurer Arbeit?

Tun Biever: Kontinuität und Harmonie zwischen Songs, Videos, Bildern sind uns immer wichtig. Wir sind Fans vom roten Faden, der sich durch Werke zieht. mehr lesen / lire plus

Kultur statt Speiseeis

Das Kulturministerium zieht eine Zwischenbilanz: Wie lief die Sommersaison im Kultursektor? In der Liste fehlen digitale Angebote, Kinos und der Sinn.


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Das Kulturministerium legt Zahlen zur Sommersaison vor: Der Bericht listet die Eintrittszahlen verschiedener Kulturinstitutionen des Landes auf. Die Ministerin, Sam Tanson, freut sich über durchschnittlich hohen Andrang und bedankt sich bei den kulturellen Akteur*innen für ihren Einsatz. Am Ende lässt die Bilanz die Kinos und Informationen zur Nutzung digitaler Angebote vermissen.

In der Zwischenbilanz tauchen die Eintrittszahlen zum Neimënster Festival «Bock op» (insgesamt 2.900), des TheaterConatiner in Mamer (August: 488), des Festivals «Ënnert dem Wassertuerm von Opderschmelz Dudelange (August – September: 1.255), der Escher Kulturfabrik (Juni – August, insgesamt: 4.888), des Trifo Apéro (Juli – September: 1.200), der «Congés annulés» der Rotondes (August: 7.720) , des Kulturhaus Niederanven (August – September: 59) und der Museen des International Comitee Of Museums Luxembourg (41.097) auf. mehr lesen / lire plus

Der Klimawandel kommt aus dem Westen

Eine neue Studie zeigt, wie enorm der Beitrag der westlichen Industrieländer zur Klimakrise wirklich war.

Verteilung des (direkten) CO2-Ausstoßes des Jahres 2006. (Wikimedia; Distantbody, Jrockley; CC BY-SA 3.0)

Alle wollen das Klima retten, doch ein paar tragen eine besondere Verantwortung. Das ergibt sich aus einer neuen Studie über die historische Verteilung der CO2-Emissionen (detaillierte Zusammenfassung der Studie auf heise.de: Europa und USA fast allein für Klimakatastrophe verantwortlich). Dass die Länder des globalen Nordens durch ihren Verbrauch von fossilen Brennstoffen seit Beginn der industriellen Revolution wesentlich zum Treibhauseffekt beigetragen haben, ist zumindest für woxx-Leser*innen keine neue Information.

Doch seit China 2007 die USA als größter Emittent überholt hat, wird immer seltener darauf hingewiesen, dass die Industrieländer eine besondere historische Verantwortung für die Klimakrise tragen. mehr lesen / lire plus

Frankfurter Buchmesse 2020: Luxemburg fällt aus

Das Großherzogtum ist nicht als Land auf der Frankfurter Buchmesse 2020 vertreten. Die digitale und physische Teilnahme von Autor*innen und Verleger*innen ist aber erwünscht.

2019 war Luxemburg mit einem Länderstand auf der Frankfurter Buchmesse vertreten – dieses Jahr nicht. Copyright: Anne Lommel

Das Kulturministerium, die „Fédération des éditeurs“ und die Verantwortlichen von „Reading Luxembourg“ haben gemeinsam entschieden: Die Frankfurter Buchmesse im Oktober 2020 muss ohne luxemburgischen Länderstand auskommen. Schuld sind die rezenten Entwicklungen der Pandemie. Damit folgt Luxemburg unter anderem dem Gastland Kanada, das seinen physischen Auftritt auf 2021 verschoben hat. Verleger*innen und Autor*innen aus Luxemburg können ihre Präsenzen unabhängig von dem Beschluss planen, heißt es im gemeinsamen Schreiben der zuständigen Instanzen. mehr lesen / lire plus

Corona-Krise: Auf den Zahn fühlen statt Fieber messen

Wie wirkten sich die bisherigen staatlichen Maßnahmen im Kampf gegen Covid-19 auf das Leben der EU-Bürger*innen aus? Die Universität Luxemburg vergleicht in einer Studie Eindrücke aus sechs Ländern. Luxemburger*innen waren vor und während dem Lockdown am einsamsten – Italiener*innen und Spanier*innen am ärmsten.


(CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM ; PD)

Die Fakultät für Geisteswissenschaften, Erziehungswissenschaften und Sozialwissenschaften der Universität Luxemburg interessiert sich in einer Studie für den Alltag der EU-Bürger*innen zu Zeiten der sanitären Krise. Die Wissenschaftler*innen Annika Lutz, Remi Yin, Conchita D’Ambrosio und Claus Vögele vergleichen in der Studie „How Do Different Confinement Measures Affect People in Luxembourg, France, Germany, Italy, Spain and Sweden?“ mehr lesen / lire plus

Weder noch: Die Niederlande streichen Geschlechtsangabe vom Ausweis

Niederländische Personalausweise enthalten in Zukunft voraussichtlich keine Geschlechtsangabe mehr. Luxemburg lässt hingegen eine Chance nach der anderen liegen, wenn es um inklusive öffentliche Sprache und Dokumente geht.

Copyright: Gemeinfrei

„Dies sind großartige Neuigkeiten für Menschen, die Tag für Tag Probleme mit der Geschlechtskategorie auf ihrem Ausweis haben – und es ist eine gute Nachricht für alle die finden, dass es den Staat und öffentliche Instanzen nichts angeht, was in ihrer Unterhose steckt“, kommentieren die LGBTI-Verbände COC, NNID (Netherlands Organization for Sex Diversity) und das Transgender Network Nederland (TNN) das Vorhaben der niederländischen Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftsministerin Ingrid van Engelshoven, die Geschlechtsangabe auf Personalausweisen zu streichen. mehr lesen / lire plus

„Pflegearbeit darf keiner Kosten-Nutzen-Rechnung unterliegen“

CID – Fraen an Gender und die Stadt Luxemburg organisieren am Mittwoch, dem 17. Juni, eine Video-Konferenz zum Thema Pflege und strukturelle Gewalt. Die Gästeliste verspricht unterschiedliche Perspektiven, die Veranstalter*innen mehr als das gemeinsame Bedauern der Umstände.

„Das soll keine One-Shot-Konferenz sein“, sagt Isabelle Schmoetten, Politikbeauftragte des CID – Fraen an Gender, im Interview mit dem Radiosender 100,7. „Die Konferenz soll Denkanstöße geben, die zur nachhaltigen Veränderung der Situation führen sollen.“ Gemeint ist die Video-Konferenz zu struktureller Gewalt in der Pflege, die am Mittwoch, dem 17. Juni um 17 Uhr via Zoom stattfindet. Drei Referent*innen sprechen mit Anne Schaaf, Moderatorin der Konferenz, über verschiedene Aspekte des Themas. mehr lesen / lire plus

Kartheiser will petzen

Die Regierung will Asylsuchenden, die sich irregulär in Luxemburg aufhalten, während der Pandemie die Angst vor medizinischen Untersuchungen aus Furcht vor administrativen Sanktionen nehmen. Fernand Kartheiser interessiert sich hingegen mehr für die Anzeigepflicht der Staatsangestellten.

Der Abgeordnete Fernand Kartheiser (ADR) tut sich scheinbar schwer damit zu akzeptieren, dass es keine Straftat ist, sich irregulär in Luxemburg aufzuhalten. Anders lässt sich nicht erklären, dass der Politiker bereits zum zweiten Mal bei der Regierung nachhakt, wie es in dem Kontext um die Anzeigepflicht der Staatsangestellten steht.

Im Zuge der sanitären Krise haben sich Außenminister Jean Asselborn und Gesundheitsministerin Paulette Lenert an den luxemburgischen Flüchtlingsrat gewandt. mehr lesen / lire plus

Pride ohne Equality March? Nicht in Luxemburg

Zu einer Pride Week gehört ein Equality March. Darüber sind sich die Veranstalter*innen der Luxembourg Pride einig. Doch wie soll das in Zeiten der sanitären Krise klappen? Digital.

CC BY Denise Coronel
SA 2.0

Die Veranstalter*innen der Luxembourg Pride trotzen dem Verbot von Großveranstaltungen in Zeiten der sanitären Krise: Sie rufen queere Menschen und ihre Unterstützer*innen zum digitalen Equality March auf. Wer Farbe bekennen will, kann sich mit queerfreundlichen Fahnen, Symbolen oder Botschaften ablichten – kurze Videos zwischen 10 und 15 Sekunden sind ebenfalls erwünscht – und das Ergebnis an das Team der Luxembourg Pride (info@luxembourgpride.lu) weiterleiten oder in die Cloud hochladen. mehr lesen / lire plus

Nach schweren Vorwürfen: Jean-Paul Grün gibt Leitung des CIPA Blannenheem ab

Jean-Paul Grün, Direktor des CIPA Blannenheem in Rollingen, wurde vergangene Woche scharf von Familienmitgliedern der Bewohner*innen kritisiert. Heute gab der Verwaltungsrat der Lëtzebuerger Blannenvereenegung Grüns Rücktritt bekannt.

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Letzte Woche erhoben Familienangehörige der Heimbewohner*innen des CIPA Blanneheem in Rollingen schwere Vorwürfe gegen die Heimleitung: Es ging unter anderem um fehlende Kommunikation, um eine Räumungsdrohung und um gestrichene Leistungen. Auch der ehemalige Direktor des Blannenheem, Roger Hoffmann, übte in den Medien Kritik an seinem Nachfolger. Nun kündigt der Verwaltungsrat der Lëtzebuerger Blannenvereenegung in einer Pressemitteilung den Rücktritt von Jean-Paul Grün an. Christian Ehrang, ehemaliger Direktor unterscheidlicher Betreuungsstrukturen für Senior*innen, übernimmt vorübegehend die laufenden Geschäfte. mehr lesen / lire plus

OGBL zeigt Wohnungsbauministerium Gelb/Rot

Der OGBL fordert in einer Stellungnahme zur Pressekonferenz des Wohnungsbauministers vergangene Woche mehr als Symptombekämpfung – nämlich eine Mietpreisbremse, eine Steuerreform und höhere, gestaffelte Beihilfen zugunsten der Klimapolitik.

 

Der OGBL übt trotz Lob auch Kritik an den Maßnahmen des Wohnungsbauministeriums, um die Wohnungskrise zu bekämpfen und Mieter*innen während der sanitären Krise zu schützen. Das Ministerium stellte seine Bemühungen vergangene Woche in einer Pressekonferenz vor. Die Gewerkschaft unterscheidet derweil zwischen temporären und nachhaltigen Lösungen.

Sie fordert die Einführung einer Mietpreisbremse, die im Einklang mit der Einkommensentwicklung der Bevölkerung steht, statt des Corona-Krise-bedingten Einfrierens der Mietpreise bis zum Jahresende. Die Bemühungen der Regierung stärker in den sozialen und öffentlichen Wohnungsbau zu investieren, begrüßt der OGBL. mehr lesen / lire plus

Lockerungen in Betreuungsstrukturen: Wer sitzt am längeren Hebel?

Menschen mit Behinderung und Senior*innen in Wohneinrichtungen werden nach Aktivitäten außerhalb der Strukturen nicht mehr in Quarantäne gestellt. Oder doch? Die Antworten der Familienministerin sind verwirrend.

Foto: Inga Seliverstova/Pexels

Die CSV-Abgeordneten Françoise Hetto und Marc Spautz stellten innerhalb weniger Tage gleich zwei parlamentarische Anfragen an Familienministerin Corinne Cahen. In beiden Fällen ging es um die Lockerungen der Ausgangssperre während der Corona-Krise in Betreuungsstrukturen für Menschen mit Behinderung und Senior*innen. Die Antworten der Ministerin geben ein klares Zeichen: Der Ball liegt bei den Betreiber*innen.

So hat Cahen die Betreiber*innen von Betreuungs- und Arbeitsstrukturen für Menschen mit Behinderung dazu aufgefordert, Wiedereröffnungsstrategien auszuarbeiten, die die Hygiene- und Sicherheitsvorschriften zum Schutz der Bewohner*innen und des Personals respektieren. mehr lesen / lire plus

Méco Zukunftsgespréich mit Nachhaltigkeitsforscher Kai Niebert

Der Mouvement Ecologique will mehr über den Green Deal der EU und über grüne Konjunkturprogramme wissen. Eine Online-Konferenz mit dem Nachhaltigkeitsforscher Kai Niebert soll für Aufklärung und Austausch sorgen.

Der Mouvement Ecologique lädt am Donnerstag, dem 4. Juni 2020, zur Online-Konferenz mit dem Nachhaltigkeitsforscher Kai Niebert ein. Niebert ist Dozent an der Universität Zürich, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sowie Mitglied der EU High Level Group on Financing Sustainability Transition. Das Hauptthema der Konferenz: der „Green Deal“ der Europäischen Union und Konjunkturprogramme.

Worüber die woxx unter anderem in einem Podcast sprach, nimmt Niebert morgen im Detail auseinander. mehr lesen / lire plus