Die Umweltschutzorganisation Mouvement écologique macht sich Sorgen um den Zustand des Wassers. Ein Anlass dafür ist, dass der Sommer 2022 in Luxemburg der trockenste seit Beginn der Messungen war. Außerdem ist die Wasserqualität von 90 Prozent der Flüsse und Seen in einem schlechten ökologischen Zustand und viele Trinkwasserquellen sind nicht nutzbar. Der Mouvement fordert deswegen, dass Wasserwirtschaft stärker auf die politische Agenda kommen muss, etwa über eine parlamentarische Debatte und einen politischen Aktionsplan. Außerdem will der Méco, dass das geplante Google Datenzentrum in Bissen nicht realisiert wird. Dieses würde rund fünf Prozent des gesamten nationalen Trinkwasservorrats verbrauchen. Bisher sei die Frage, woher das Kühlwasser für das Datenzentrum kommen soll, nicht geklärt. Da die benötigten Wassermengen in Luxemburg nicht verfügbar seien, werde der Mouvement écologique „alle juristischen Mittel“ nutzen, um sich gegen das Projekt zur Wehr zu setzen.
Demokratie durch die Gender-Brille
Frauen fühlen sich politisch weniger gut vertreten, bewerten Gleichstellung skeptischer und fordern häufiger gezielte Maßnahmen, während Männer sich stärker für Politik interessieren und dem politischen System insgesamt mehr Vertrauen entgegenbringen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Polindex-Studie 2025, in deren Rahmen zwischen Mai...

