Im Kino: Rocketman

„Rocketman“ ist ein recht konventionelles biografisches Musical. Was den Film besonders macht, ist die Schauspielleistung des Hauptdarstellers und eine Filmgeschichte schreibende Sexszene.

Taron Egerton in der Rolle von Elton Hercules John. (Fotos: Paramount Pictures)

„Rocketman“ – der Name ist Programm. Denn in ihrem neusten Film präsentieren uns Regisseur Dexter Fletcher und Drehbuchautor Lee Hall eine überlebensgroße Fantasieversion des Lebens von Musiker Elton John. Der Mensch, den wir da zu sehen bekommen, brauchte nie Klavier zu erlernen, er konnte es einfach. Wenn er als junger Mann auf der Bühne stand, schwebten er und das Publikum vor lauter Glückseligkeit und geballter Energie förmlich in der Luft. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Dolor y gloria

In seinem bisher persönlichsten Werk „Dolor y gloria“ (Pain and Glory) erzählt der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar auf berührende wie humorvolle Weise vom Leben eines in die Jahre gekommenen Filmemachers.

Antonio Banderas wurde ein neuer Look verpasst, damit er Almodóvar ähnlicher sieht. (© Pathé Films/outnow.ch)

Schon wieder ein Film über einen frustrierten, alten Mann – auch wenn sich dieser Eindruck bei manchen zu Beginn von „Dolor y gloria“ unweigerlich einschleichen wird, so wäre es verfehlt, den Film voreilig in die entsprechende Schublade einzuordnen. Wenn der Regisseur und Drehbuchautor eines Films Pedro Almodóvar heißt, kann man sich mit einiger Sicherheit darauf verlassen, dass der Film sowohl queere als auch komplexe weibliche Figuren beinhalten wird. mehr lesen / lire plus