Im Kino: Never Rarely Sometimes Always

Mit dokumentarisch anmutenden Bildern und Schauspieldarstellungen zeigt Eliza Hittmans „Never Rarely Sometimes Always“, dass der Weg hin zu einem Schwangerschaftsabbruch viele Hürden mit sich bringen kann – selbst wenn er streng genommen legal ist.

Autumn und Skylar halten zusammen, komme was wolle. (© Universal Pictures International Switzerland)

„In the past year, your partner has refused to wear a condom. Never, rarely, sometimes, always. Your partner has threatened or frightened you. Never, rarely, sometimes, always.“ Mit diesen Sätzen wird in Eliza Hittmans bisher drittem Langfilm der niederschmetterndste – und titelgebende – Austausch des 100-minütigen Streifens eingeleitet. Geäußert wird er von einer Mitarbeiterin einer New Yorker Planned Parenthood-Einrichtung. mehr lesen / lire plus

Happiest Season: Bittersüße Weihnachten

In „Happiest Season“ stellt Clea DuVall die Angst vor einem lesbischen Coming-out ins Zentrum einer Weihnachtskomödie. Das Problem: Strukturelle Diskriminierung und Rom-Com-Konventionen gehen nur bedingt zusammen.

Harper (r.) verwandelt sich beim Familienbesuch zu einem Menschen, den ihre Partnerin Abby (l.) nicht wiedererkennt. (Fotos: Hulu)

Wer sich Rezensionen zu „Happiest Season“ durchliest, bekommt den Eindruck, dass hier von unterschiedlichen Filmen die Rede ist. Während die einen den Streifen als herzerwärmende queere Komödie loben, bezeichnen andere ihn als erdrückenden Horrorfilm.

In einem Punkt sind sich alle eins: Mit „Happiest Season“ steht zum ersten Mal ein lesbisches Paar im Mittelpunkt eines Weihnachtsfilms aus Hollywood. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Boys’ State

Jeden Sommer treffen sich in Texas 1.000 junge Männer, um sich in Staatsführung zu üben. Amanda McBaine und Jesse Moss haben über diese „Boys’ State” genannte Tradition einen gleichnamigen Dokumentarfilm gedreht.

Er träumt von einer Karriere bei der CIA oder dem FBI: Ben Feinstein ist einer der Protagonisten, der am stärksten polarisiert. (Foto: YouTube)

Sie heißen René, Robert, Steven, Ben und Eddie, sind 17 Jahre alt und die vermeintliche Zukunft der amerikanischen Politik. Im Sommer 2018 nahmen sie an dem „Boys’ State” genannten Programm teil, das schon namhafte Politiker wie Bill Clinton oder Dick Cheney durchliefen. Es gibt übrigens auch ein entsprechendes Programm für Mädchen, aber die Regisseur*innen Amanda McBaine und Jesse Moss interessieren sich in ihrem Dokumentarfilm „Boys’ State” lediglich für das männliche Pendant. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Letter to You

Bruce Springsteen hat die E-Street-Band zusammengeführt, um sein mittlerweile 20. Studioalbum „Letter to You” aufzunehmen. Ein Dokumentarfilm auf Apple TV ermöglicht einen Blick ins Studio und ins Leben der Rocklegende.

An vier verschneiten Tagen nahm Bruce Springsteen ein neues Album mit der E-Street-Band auf. (Foto: pitchfork.com)

Schon der Titel von Bruce Springsteens neuem Album ist alte Schule: „Letter to You”. Dieses Album und das dazugehörige Making-of sind ein Brief an seine Fans, so erklärt es Springsteen in den ersten Szenen des Films. Keine Mail, kein Tweet, kein Snap, nein, ein Brief, in blassen Schwarz-Weiß-Bildern. Ende letzten Jahres versammelte der Boss seine E-Street-Band in seinem Zuhause in New Jersey und nahm an vier verschneiten Tagen ein neues Album auf. mehr lesen / lire plus

Auf Amazon Prime: „Sound of Metal“

Mit „Sound of Metal“ hat Regisseur und Drehbuchautor Darius Marder ein erstaunlich fesselndes Erstlingswerk geschaffen. Neben dem tollen Drehbuch tun beeindruckende Schauspielleistungen und ein geniales Sounddesign ein Übriges, um ein immersives Seherlebnis zu garantieren.

Nachdem Ruben sein Gehör verloren hat, unterzieht er sich einem Hörtest. (Foto: Amazon Studios)

„Learn how to be deaf“ – diese Aufgabe steht für Ruben (Riz Ahmed) an der Tafel. Seit er vor einigen Tagen sein Gehör von einer Sekunde zur nächsten fast vollständig verlor, ist nichts in seinem Leben mehr wie zuvor. Fast nichts, denn plötzlich ist es wieder so stark wie schon lange nicht mehr, das Bedürfnis, sich mit Rauschmitteln zu betäuben. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Mank

Nach sechs Jahren meldet sich Meisterregisseur David Fincher mit „Mank“ auf Netflix zurück. Sein neustes Drama behandelt nicht weniger als die Entstehung eines der größten amerikanischen Filme aller Zeiten: „Citizen Kane“.

Aufgepasst! Gary Oldman spielt in David Finchers Mischung aus Biopic und Märchen einen Hermann J. Mankowiecz zwischen Realität und Fiktion. (Bildquelle: Netflix)

Für die Realisierung von „Mank“ hat David Fincher lange gekämpft. Der Produktionsstart war ursprünglich Ende der 1990er-Jahre geplant. Kevin Spacey und Jodie Foster sollten die Hauptrollen übernehmen. Das Projekt scheiterte an David Finchers Entscheidung, den Film in Schwarz-Weiß produzieren zu wollen. Erst jetzt – mit Streamingdienst Netflix im Rücken – konnte der Regisseur den Film stilistisch und inhaltlich so umsetzen, wie er es wollte. mehr lesen / lire plus

Auf Amazon Prime: Time

Mit einer Mischung aus Heimvideos und Dokumentaraufnahmen zeichnet Regisseurin Garrett Bradley eindringlich nach, was es für eine Familie bedeuten kann, wenn der Familienvater jahrzehntelang im Gefängnis sitzt.

20 Jahre lang musste Sibil Richardson ihre Kinder alleine erziehen. (Foto: Amazon)

Sibil und Robert sind bereits seit ihrer Schulzeit ein Paar, sie haben sechs Kinder. Der Haken an der Sache? Robert sitzt im Gefängnis. Ende der 1990er-Jahre hatten die beiden versucht, eine Bank auszurauben. Sie, die im Fluchtauto gewartet hatte, wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt, er zu sechzig.

Der Dokumentarfilm „Time“ setzt in dem Moment an, als Sibil nach drei Jahren wieder auf freiem Fuß ist. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Evge

Sur fond de guerre russo-ukrainienne, « Evge » raconte les difficiles retrouvailles entre un père et son fils et met en évidence la cause du peuple tatar de Crimée.

« Evge » est le premier film de Nariman Aliev. Au centre de l’histoire : deux frères, dont un est mort à la guerre, et leur père. (Photo : Festival de Cannes/DR)

Le ton du film est donné dès le début : Mustafa (Akhtem Seitablaev) se rend dans une morgue à Kiev pour récupérer le corps de son fils, mort dans le conflit entre l’Ukraine et la Russie. Son projet est de l’enterrer sur sa terre natale en Crimée. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Misbehaviour

Die Drama-Komödie „Misbehaviour“ von Philippa Lowthorpe greift die Anfänge des Women’s Liberation Movement der 1970er-Jahre auf und macht daraus einen oberflächlichen Basiskurs in Sachen Frauenbewegungen, in dem Nebenfiguren den Hauptdarstellerinnen die Show stehlen.

Sally Alexander (Keira Knightley, links) schließt sich Feministinnen an, um mit einer Protestaktion bei „Miss World 1970“ gegen Sexismus anzukämpfen. (Fotos: www.pathe.co.uk)

University College London, 1970: Die Bewertungen für Sally Alexanders (Keira Knightley) Aussehen fallen mittelmäßig aus. Sie sitzt vor einer männlichen, weißen Jury, die eigentlich über ihre Aufnahme zum Geschichtsstudium entscheiden soll, sich aber zunächst auf ihre Erscheinung konzentriert. Sie ist geschieden und ihr neuer Lebensgefährte kümmert sich ums Stiefkind. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV+: On the Rocks

Sofia Coppolas „On the Rocks“ fällt lauwarm aus: Ihr siebter Film überzeugt weder als Komödie noch als Drama.

„On the Rocks“ schöpft das vermeintliche Konfliktpotenzial der Vater-Tochter-Beziehung zwischen Laura (Rashida Jones) und Felix (Bill Murray) nicht aus. (Foto: collider.com)

Die Handlung scheint aus der Zeit gefallen, aber das ist nicht Sofia Coppolas Schuld. „On the Rocks“ ist vor Corona entstanden, als es noch nicht befremdlich wirkte, sich im Kino einen Film über die Beziehungsprobleme wohlhabender New Yorker mit Traumjobs (Schriftstellerin und erfolgreicher Start-up-Unternehmer) und unfassbar niedlichen Kindern anzusehen. Es ist der erste Langspielfilm, der von Apple für seinen Streamingdienst Apple TV+ in Auftrag gegeben wurde, wo er seit dem 23. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: The Forty-Year-Old Version

Mit „The Forty-Year-Old Version“ dringt Künstlerin Radha Blank in den von Männern dominierten Bereich des Autorenfilms vor, um eine Geschichte über kreative Entfaltung, Mehrfachdiskriminierung und den Zwang zum Kompromiss zu erzählen.

Radha ist es leid, ihre Texte dem Geschmack weißer Produzenten anpassen zu müssen. (Fotos: © Netflix)

Lange Einstellungen, Bilder in Schwarz-Weiß und immer wieder Szenen, die fast völlig ohne Dialog auskommen – diese Kombination an Stilmitteln werden wohl die wenigsten mit Komödien assoziieren. Dabei erhielten Serien wie „Louie“ (2010-2015) oder Filme wie „Frances Ha“ (2012) gerade durch sie ihren Wiedererkennungswert. Es sind oftmals semiautobiografische Werke über weiße, heterosexuelle, mittelmäßig erfolgreiche Künstler*innen, wobei Hauptrolle, Drehbuch und Regie von ein und derselben Person übernommen wurden. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Boże Ciało

Avec « Boże Ciało », Jan Komasa signe une œuvre qui vaut comme une communion entre le spectateur et un prêtre imposteur, dont l’humanité est tout authentique.

Bartosz Bieliena, dont le calme dissimule une force émotionnelle formidable, porte le film avec passion. (Photo : Arsenal Filmverleih)

Enfermé dans un centre de détention, Daniel, 20 ans, espère devenir prêtre pour échapper à la violence et apporter un peu de sa compassion à autrui. Meurtrier condamné, on lui refuse pourtant le séminaire, et il est envoyé dans un village en Pologne travailler dans la scierie communale. Il emporte dans sa valise le col et la soutane religieuse, refusant intérieurement de mettre un terme à sa vocation ecclésiastique. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Babyteeth

„Babyteeth“ schafft eine Distanz zwischen Figuren und Zuschauer*innen – das macht die Geschichte rund um einen krebskranken Teenager zwar ertragbarer, erschwert jedoch die Anteilnahme.

Moses ist zwar nicht immer zuverlässig, dennoch verhilft er Milla zu neuer Lebensfreude. (© Pathé Films)

„Babyteeth“ ist ein Film, der sich schwer einordnen lässt. Der Titel deutet auf einen Film übers Erwachsenwerden hin, der Trailer erweckt den Eindruck einer schwarzhumorigen Beziehungskomödie und der Film selbst ist dann anders. Zwar kommen gängige Filmthemen wie Teenie-Romanze, unheilbare Krankheit und Sucht vor – mit Produktionen wie „The Fault in Our Stars“ (2014) lässt sich „Babyteeth“ dennoch schwer vergleichen. So sehr haben die Drehbuchautorin Rita Kalnejais und Regisseurin Shannon Murphy versucht von bestehenden Konventionen abzuweichen, dass der Film kein kohärentes Ganzes mehr ergibt. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: American Murder: The Family Next Door

Die Doku „American Murder: The Family Next Door“ zeichnet mittels Textnachrichten, Fotos und Videos detailliert einen Fall häuslicher Gewalt nach, der im Jahr 2018 für viel Aufmerksamkeit sorgte. Wer sich eine Kontextualisierung erhoffte, wird enttäuscht.

„American Murder“ will vermitteln, dass häusliche Gewalt auch in der „Familie von nebenan“ vorkommt – geht jedoch nicht darüber hinaus. (© Netflix)

Unter Dokumentarfilmen und -serien genießt das sogenannte „True Crime“ Subgenre nicht unbedingt den besten Ruf: Pauschal werden solche Produktionen oft als effekthascherisch, voyeuristisch und oberflächlich abgestempelt. Ihnen wird vorgeworfen, persönliche Schicksale zu Unterhaltungszwecken auszuschlachten. Auch wenn dies auf manche zutreffen mag, so liegen diese Eigenschaften nicht unbedingt in der Natur der Sache. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Elisa y Marcela

„Elisa y Marcela“ erzählt die dramatische Geschichte um eine der ersten gleichgeschlechtlichen Ehen Spaniens. Trotz Oktopus und Algen im Bett, besticht der Film durch Ästhetik, Stille und große Gefühle.

Bildquelle: Netflix

Schleimige, nasse Tentakeln eines toten Oktopus, feuchte Algen auf nackter Haut – die Regisseurin Isabel Coixet schreibt „Elisa und Marcela“ in ihrem gleichnamigen Film eine ganz eigene Erotik zu. Es wirkt fast wie ein Ritual, wenn die Frauen sich in einer Szene den Oktopus oder in einer anderen Algen um den Körper schlingen bevor sie sich küssen und miteinander schlafen. Für die spanischen Dorfgemeinschaften des frühen 20. Jahrhunderts lag die Absonderlichkeit lesbischer Frauen nicht in ihrer Zärtlichkeit zum Oktopus, sondern in ihrer Liebe füreinander: „Elisa y Marcela“ thematisiert eine der ersten gleichgeschlechtlichen Ehen Spaniens, die lange vor der Legalisierung 2005 geschlossen wurde – und das nicht, weil sich jemand gnädig mit ihnen erwies. mehr lesen / lire plus

Auf arte.tv: Die Urwald-Hebammen Kolumbiens

Im Urwald Kolumbiens nehmen Geburtshelfer*innen gefährliche Wege auf sich, um werdende Mütter zu unterstützen. Die Doku „Die Urwald-Hebammen Kolumbiens“ begleitet drei Frauen, deren Beruf staatlich nicht anerkannt ist.

Die Hebamme Pacha sammelt im Urwald Pflanzen, um Heilmittel für die Schwangeren herzustellen. (Bildquelle: arte.tv, Screenshot)

Keylas Arbeitsweg dauert vier Stunden. Die Afrokolumbianerin läuft die gefährliche Strecke zu Fuß, mit vollem Rucksack auf der Schulter. Sie will Hebamme werden. Die Dokumentation „Die Urwald-Hebammen Kolumbiens“ erzählt ihre und zwei weitere berührende Geschichten kolumbianischer Hebammen, die den Regenwald durchdringen und ihr Leben riskieren, um Schwangere indigener Stämme zu betreuen.

Die Dokumentation spielt unter anderem im Departamento del Chocó im Nordwesten Kolumbiens. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Flatland

Mélange détonant de western, road movie et thriller, « Flatland » est un feu d’artifice sud-africain particulièrement réjouissant, malgré les plaies qu’il expose à vif.

Poppie et Natalie au beau milieu du désert, au sens propre comme au figuré. (Photo : Deal Productions)

Filmée à même les visages, la séquence d’ouverture plante le décor : un pays taiseux, croyant, mais aussi machiste et violent. Bienvenue dans le désert du Karoo, digne du Far West américain, à cette exception près qu’on y parle l’afrikaans. À travers son voile, Natalie (Nicole Fortuin), jeune métisse, a le regard absent, comme si son mariage avec un policier blanc était dans l’ordre des choses et qu’elle s’y était résignée. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Shirley

Anders als der Titel es nahelegt, ist „Shirley“ weniger eine Biografie der Autorin Shirley Jackson, als vielmehr eine surrealistische Exploration einer intensiven Freundinnenschaft.

Ist Rose echt oder nur Shirleys Projektion? (© 2018 LAMF Shirley Inc.)

Wer sich „Shirley“ anschaut in der Hoffnung, etwas über die titelgebende Autorin Shirley Jackson zu erfahren, wird vermutlich enttäuscht. Der Film nimmt deren Leben zwar als Vorlage, von einem sogenannten Biopic ist er dennoch weit entfernt. Vermittelt wird ein Bild von Jackson als einer exzentrischen, scharfzüngigen Schriftstellerin, die mit dem Literaturkritiker und Dozenten Stanley Hyman verheiratet war. Alles, was im Film darüber hinausgeht, oszilliert zwischen Realität und Fiktion: Hatte Jackson in der Tat eine Schreibblockade bevor sie anfing, „Hangsaman“ zu schreiben? mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #111 – Wéi léisst sech ee Film rezenséieren, dee kee ass?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dem Charlie Kaufmann säi Film „I’m Thinking of Ending Things“ feiert op Netflix Premieren. D’Tessie Jakobs huet sech en ugekuckt – an dat méi wéi eng Kéier. Wisou kann ee net vun engem klassesche Film schwätzen? Wéi vill kann een iwwert dem Kaufmann säi Wierk schreiwen ouni ze vill ze verroden? Iwwert dëst an aneres schwätzt d’Tessie mam Isabel Spigarelli.

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Dans les salles : Police

Profondément humaniste dans son message, « Police » sert un huis clos où les doutes s’invitent et où la stricte rationalité vacille. Un peu bancal dans sa structure, le nouveau film d’Anne Fontaine gagne cependant les cœurs par sa sincérité.

La lutte entre collègues est aussi mentale que physique. (Photo : Thibault Grabherr)

Il faut bien le dire : l’abondance de polars sombres où l’on explore également les facettes peu reluisantes de la personnalité des flics – ou leur vie privée déglinguée – est parfois étouffante. Si « Police » fait partie de cette catégorie, en quelque sorte, le film a toutefois l’avantage d’y greffer une réflexion intelligente sur le phénomène des reconduites à la frontière. mehr lesen / lire plus