Dans les salles : Jumbo

La coproduction luxembourgeoise « Jumbo » s’empare avec ambition d’un sujet original : l’amour qu’on peut porter à un objet. Un film singulier où respire l’empathie, mais qui a parfois du mal à choisir son chemin entre onirisme et réalité.

Jeanne et Jumbo : une étrange histoire d’amour. (Photo : Caroline Fauvet)

Pour Jeanne, c’est un coup de foudre. La jeune femme, qui assure le nettoyage nocturne d’un parc d’attractions, se découvre des atomes crochus avec le « Move It », un nouveau manège destiné à celles et ceux qui veulent des sensations fortes. Elle le surnomme « Jumbo ». Et sensations fortes il y a bien : dans un ballet aérien et coloré, aux images soignées par la réalisatrice belge Zoé Wittock, l’héroïne va aller jusqu’à ressentir un orgasme avec le compagnon inanimé qu’elle s’est choisi. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Athlete A

Die Netflix-Doku „Athlete A“ handelt von sexuellem Missbrauch innerhalb des Turnvereins USA Gymnastics und der jahrelangen Schweigekultur darum. Sie macht deutlich, dass solche Verbrechen immer auf ein begünstigendes Umfeld angewiesen sind.

Machtmissbrauch, Angst, Schweigekultur – „Athlete A“ thematisiert die Bedingungen, unter welchen Sexualstraftäter*innen ungetraft bleiben. (Foto: Netflix)

„Athlete A“, so der mysteriöse Titel einer neuen Netflix-Doku. Auf dem Thumbnail des Trailers ist die untere Körperhälfte einer weiblich lesbaren Person zu sehen. Ihr Outfit erinnert an das von Leichtathletinnen oder Turnerinnen. Der Boden, auf dem die Person steht, ist in den Farben und Mustern der amerikanischen Flagge bemalt; bei genauem Hinsehen ist in der Mitte des Bildes ein Riss im Boden zu erkennen. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Ema

Présenté à la Mostra de Venise en 2019, « Ema » est l’un des premiers films à sortir après le confinement. L’occasion de retrouver dans ce portrait de femme l’onirisme poétique de Pablo Larraín, malgré un scénario parfois confus et une certaine overdose sonore.

Ema danse sa vie avec un temps d’avance, sans entraves. (Photo : Cinéart)

Déjà, dans « Neruda » (2016), on avait pu apprécier le regard un peu tordu et teinté de poésie du réalisateur chilien. Décidément éclectique, après une biographie filmée de Jackie Kennedy, Pablo Larraín passe de l’évocation du grand poète au… reggaeton, cette musique latino très en vogue sur laquelle se plaquent des mouvements plutôt lascifs. mehr lesen / lire plus

Auf arte.tv: „Chinas ungeliebte Frauen“

Die Dokumentation „Chinas ungeliebte Frauen“ ist ergreifend: Sie porträtiert junge Frauen und Männer, die von der verzweifelten Suche nach Ehepartner*innen getrieben sind.

Die Doku „Chinas ungeliebte Frauen“ offenbart, welch hohen Stellenwert Heirat für manche chinesische Familien hat. Auf ledigen Frauen und Männern lastet ein hoher Druck, der einen als Zuschauer*in mitnimmt. (Fotos: Arte)

Qiu Huamei, Mitte dreißig und ledig, sitzt einer Partnervermittlerin gegenüber. Sie beschreibt selbstbewusst, was ihr in einer Beziehung wichtig ist: Der Mann soll die Frau respektieren und sich an der Hausarbeit beteiligen. Die Partnervermittlerin hakt ungeniert nach, ob Huamei ihren letzten Partner zur Hausarbeit gezwungen habe. mehr lesen / lire plus

Netflix-Doku Circus of Books: Unsere Eltern aus dem Schwulenpornoladen

Die Netflix-Dokumentation Circus of Books porträtiert die Familie Mason. Ihre Geschichte ist Porno, ambivalent und emotional.

Der Schwulenpornoladen Circus of Books wurde 2020 von Chi Chi LaRues aufgekauft: Neben High-End-Sextoys stellen dort nun auch queere Künstler*innen aus. (Quelle: Netflix)

„Rachel, das wird ein langweiliges Video“, sagt Karen Mason und füllt einen Krug mit Wasser. Das Bild ist verpixelt. Die Kameraführung schlecht. Hinter der Linse: Ihre Tochter Rachel, die Jahre später in der Netflix-Doku Circus of Books Regie führen wird. Mit Zirkus hat die Dokumentation wenig zu tun, dafür aber mit dem gleichnamigen Pornoladen in der Nähe von Los Angeles: Karen und Barry Mason, Rachels Eltern, verkauften von 1982 bis 2019 Hardcore-Schwulenpornos, Sextoys und queere Literatur in West Hollywood. mehr lesen / lire plus

Auf YouTube: Misdirection

In „Misdirection“ webt Regisseurin und Autorin Carly Usdin die Themen Queerness, psychische Krankheit und Magie nahtlos ineinander. Das Resultat ist so lustig wie herzerwärmend.

Jessie (l.) spielt nur mit Camila. (Quelle: Scheme Machine Studios)

Sich „Misdirection“ anzuschauen ist eine eher unbefriedigende Erfahrung: Der Film lässt einen mit einem derart schönen Gefühl zurück, dass es unfair wirkt, das Sehvergnügen schon nach nur 13 Minuten zu beenden. Bei „Misdirection“ handelt es sich nämlich um einen Kurzfilm.

Dass er so gelungen ist, ist vor allem Darstellerin Vico Ortiz zu verdanken, die die Protagonistin Camila durch ihr naturalistisches, energiegeladenes Spiel zum Leben erweckt. Drehbuch und technische Umsetzung tun ihr Übriges: Die Szenen, von denen jede unser Verständnis dieser Figur mit nur wenigen Einstellungen und Dialogzeilen erweitert, fließen mühelos ineinander über. mehr lesen / lire plus

Sur Netflix : Sawah

Parce que le woxx avait honteusement raté sa sortie dans les salles, la diffusion de « Sawah » sur le géant américain Netflix est la meilleure occasion de se rattraper et de vous parler de ce film qu’on aime plutôt bien.

Duo improbable : Samir et Daniel font tout pour échapper à la cavalerie grand-ducale et aux divers malfrats à leurs trousses. (Photos : Wady films)

Être DJ au Caire n’est pas une tâche facile. Au-delà des problèmes logistiques, il faut composer avec les forces de l’ordre et la politique toujours instable. Entre les insurrections successives, Samir cherche son chemin pour vivre de sa passion musicale. mehr lesen / lire plus

Auf Vimeo: Got Game?

Der auf Vimeo veröffentlichte Kurzfilm „Got Game?“ nutzt den Schauplatz einer Sexparty in L.A., um Themen rund um Einsamkeit und zwischenmenschliche Verbindung zu thematisieren.

Beim Warten auf ihren Uber-Fahrer ist Khudeja noch voll „power“. (Fotos: hddn_pool)

Auf den ersten Blick scheint der Inhalt von „Got Game?” herzlich wenig mit der aktuellen Krisen-Gegenwart zu tun zu haben. Immerhin geht es um zwei Frauen, die ihren Abend auf einer Sexparty in Los Angeles verbringen. Schauplatz ist eine Privatwohnung mit Garten und Pool. Die meisten der rund 50 Anwesenden sind auf unverfängliche sexuelle Erfahrungen aus. Körperliche Nähe, Austausch von Körperflüssigkeiten mit fremden Menschen – als „Got Game?” mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: The Half of It

„The Half of it“ wiederholt die simple Botschaft, dass Liebe nicht immer in der erwarteten Form daherkommt. Dank seiner interessanten Protagonistin driftet der Film nicht allzu sehr in Klischeehafte.

Ellie coached Paul durch’s Dating. (Quelle: Netflix)

Ellie (Leah Lewis) ist eine gute Schülerin. Tatsächlich so gut, dass sie von ihren Mitschüler*innen bezahlt wird, damit sie ihnen ihre Schulaufsätze schreibt. Eines Tages tritt Paul (Daniel Diemer) mit einer etwas eigenartigen Bitte an sie heran: Ellie soll für ihn Liebesbriefe an Aster (Alexxis Lemire) formulieren. Er hat noch nie ein Wort mit Aster gewechselt, doch er ist überzeugt, dass er sie liebt. Wenn er doch nur die richtigen Worte finden würde, um ihr dies zu kommunizieren. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: A Secret Love

„A Secret Love“ nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine emotionale Reise und zeigt eindringlich die Sorgen und Probleme, mit denen ältere Menschen konfrontiert sein können – vor allem dann, wenn sie queer sind.

Über 70 Jahre lang waren Pat und Terry ein Paar. (Quelle: The Canadian Press/HO-Netflix)

Wenn es kein Dokumentarfilm wäre, könnte man fast meinen, dass es sich bei „A Secret Love“ um ein Märchen handelt: In den 1940er-Jahren wurden die beiden Frauen Terry Donahue und Pat Henschel ein Paar und blieben ein Leben lang zusammen. Dabei blendet der Film keineswegs die zahlreichen Hürden aus, die die beiden überstehen mussten. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Tiger King

Millionen Menschen haben mittlerweile auf Netflix die Doku-Soap „Tiger King“ gesehen. Mit der Faszination für Großkatzen hat das jedoch wenig zu tun.

Joe Exotic füttert einen Tiger mit der Flasche – noch eine der normaleren Szenen in der Serie. (Foto: Netflix)

Joe Exotic – ein schwuler „Redneck“, der stets eine Schusswaffe mit sich trägt, einen Kleiderstil irgendwo zwischen Zirkusdirektor und Cowboy pflegt und dessen Markenzeichen eine blondierte Vokuhila ist – sitzt im Gefängnis. Wie konnte es soweit kommen, dass der exzentrische Zoobesitzer, der über 200 Großkatzen wie Tiger, Löwen, Leoparden und Pumas besaß, wegen versuchten Auftragsmordes und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz hinter Gittern gelandet ist? mehr lesen / lire plus

Sur vod.lu : Tune into the Future

Inventeur infatigable et promoteur zélé de la littérature de science-fiction, Hugo Gernsback est évoqué dans le documentaire « Tune into the Future ». L’occasion de découvrir une figure d’origine luxembourgeoise toujours méconnue au pays, mais aussi de réfléchir sur le rôle de la science dans notre société.

Hugo Gernsback, l’éditeur d’« Amazing Stories »… mais pas seulement. (Photo : Samsa Films)

Le woxx a déjà consacré plusieurs articles à Hugo Gernsback, notamment à l’occasion d’expositions au Mudam ou au Centre national de littérature… et même au Cercle philatélique de Mamer. C’est pourquoi il était naturel d’évoquer dans nos colonnes le documentaire sur cette figure de la science-fiction mondiale, chaque année célébrée par un prix qui porte son prénom. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Crip Camp – A Disability Revolution

Eine anregende Netflix-Doku widmet sich einer Gruppe von Freund*innen, die in den 1970er-Jahre zur treibenden Kraft der US-amerikanischen Behindertenrechtsbewegung wurden.

Camp Jened gab einen Vorgeschmack darauf, wie sich eine Welt ohne Behindertenfeindlichkeit anfühlen könnte. (Fotos: Netflix)

„If I have to be thankful for an accessible bathroom, when am I going to feel equal in this community?“ Über 40 Jahre ist es her, dass die an Kinderlähmung erkrankte Aktivistin Judith Heumann diesen Satz sprach. Seither ist in puncto Inklusion zwar viel passiert, barrierefreie Toiletten sind aber immer noch keine Selbstverständlichkeit. Eine kürzlich erschienene Netflix-Doku widmet sich einer Gruppe von Menschen, die in der US-amerikanischen Behindertenbewegung der 1970er-Jahre eine zentrale Rolle spielten. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: El hoyo

Im dystopischen Science-Fiction-Film „El hoyo“ befinden sich die Figuren an einem undefinierten Ort, an dem langfristige Planung nötig ist, um zu überleben. Während der Film auf der ersten Ebene als packender Thriller funktioniert, liefert er auf der zweiten einen beißenden Kommentar über die menschliche Natur.

Ein Gegenstand darf in die gefängnisartige Struktur mitgenommen werden. Goreng entschied sich für ein Buch, Trimagasi für ein ultrascharfes Messer. (Fotos: Netflix)

Ein kalter, grauer Raum, ein Waschbecken, zwei Betten und zwei Männer – zu Beginn von „El hoyo“ ist unklar, wo wir uns befinden. In einem Keller? In einem Gefängnis? Im Grunde ist es unwesentlich, dient der Ort doch ohnehin nur als Analogie. mehr lesen / lire plus

Sur vod.lu : Roubaix, une lumière

Bon, il n’y a pas que Netflix pour regarder des films en ligne. Le site vod.lu, par exemple, propose un catalogue fourni et original, agrémenté de nouveautés qui auraient dû sortir en salles ces prochains jours. Mais aussi un excellent polar de l’été dernier qui n’a pas bénéficié d’une sortie nationale. « Roubaix, une lumière », s’il emprunte au cinéma d’auteur, fait scintiller le pavé roubaisien dans la plus pure tradition du genre… flic attachant et suspectes retorses en tête.

Une confrontation permanente des personnages, entre mensonges et faux-semblants. (Photo : Shanna Besson)

La mention « basé sur une histoire vraie » est souvent utilisée au cinéma, comme si la réalité qui rattrape la fiction était un gage de qualité, ou du moins d’intérêt pour les spectateurs et spectatrices. mehr lesen / lire plus

Auf YouTube: Me También

Je nach Hautfarbe und sozioökonomischem Hintergrund unterscheiden sich Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt stark voneinander. Das zeigt Valeria Vallejos eindringlich anhand ihres Kurzfilms „Me También“.

Trotz einstweiliger Schließung von Kinos und Cinémathèque können Filmbegeisterte auch in den kommenden Wochen voll auf ihre Kosten kommen. Einen Beitrag dazu leistet „Me También“ der lateinamerikanischen Szenaristin, Autorin und Schauspielerin Valeria Vallejos. Indem sie ihren Kurzfilm im Netz gratis zur Verfügung stellt, will die Künstlerin dem Thema der sexualisierten Gewalt mehr Sichtbarkeit verleihen.

Sie tut dies anhand von zwei in Los Angeles lebenden Figuren: Monica (Katheryn Romine), eine weiße US-Amerikanerin, ist dabei, in einer Werbefirma die Karriereleiter hochzusteigen. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Dark Waters

Film de commande pour Todd Haynes, « Dark Waters » est d’abord le projet de Mark Ruffalo. Mais cette histoire de pollution des eaux de Virginie-Occidentale par DuPont sait se faire haletante, malgré les codes du genre déjà bien connus.

À la loupe : pas facile d’éplucher les documents pléthoriques fournis par DuPont. (Photo : Participant & Killer Films)

Difficile de ne pas penser à « Erin Brockovich » lorsqu’on évoque « Dark Waters ». Si le premier nous emmenait dans le désert Mojave sur la piste d’une pollution de la nappe phréatique, le nouveau film de Todd Haynes embarque pour Parkersburg, en Virginie-
Occidentale. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Moving On

Mit wachsamem Auge für die Nuancen zwischenmenschlicher Beziehungen zeigt uns Yoon Dan-Bi in ihrem Erstlingswerk wie drei Generationen versuchen unter einem Dach miteinander zurechtzukommen.

© www.lepolyester.com

Nach seiner Scheidung zieht ein von Geldproblemen geplagter Familienvater mit seinen beiden Kindern Okju und Dongju ins Haus seines Vaters ein. Dieser ist nicht nur krank, sondern auch äußerst wortkarg – von einem harmonischen Zusammensein kann anfangs kaum die Rede sein. Doch nach und nach finden die Figuren Wege, um sich einander anzunähern und emotional zu unterstützen.

Mit ihrem Debüt „Moving On“ präsentiert uns die Regisseurin Yoon Dan-Bi eine Momentaufnahme im Leben einer südkoreanischen Familie. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Atlantis

Mit „Atlantis“ zeigt Valentyn Vasyanovych einen beklemmenden Antikriegsfilm, der sich vor allem mit den ökologischen und sozialen Folgen des Krieges beschäftigt.

Im Jahr 2025 ist der Krieg zwischen Russland und der Ukraine vorbei. Die Ostukraine hat sich in eine postapokalyptische Wüste verwandelt: Flüsse sind versalzt, Luft und Wasser vergiftet, die Landschaft wird von braunen Schlammwüsten dominiert. Der ehemalige Soldat Sergiy (Andriy Rymaruk) versucht ein Jahr nach Ende des Krieges, sich mit seinem neuen Leben zurechtzufinden – trotz seiner posttraumatischen Belastungsstörung. Die Arbeit im Stahlwerk erfüllt ihn nicht, in seiner Freizeit übt er mit einem Kollegen weiterhin auf einem improvisierten Schießstand. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Ema

Als das Familienleben einer jungen Tänzerin aus den Fugen gerät, flüchtet sie sich in Straßentanz, Sex und Brandstiftung. Den Plan, den sie damit verfolgt, versteckt Pablo Larraín in einer eklektischen Bildwelt.

Die talentierte Tänzerin Ema (Mariana di Girolamo) und ihr Mann Gastón (Gael García Bernal), der gleichzeitig auch der Choreograf ihrer Tanztruppe ist, stecken in einer Familienkrise. Ihr 12-jähriger Adoptivsohn Polo hat ein Haus angezündet und damit seiner Tante schwere Verbrennungen zugefügt. Daraufhin hat das Paar beschlossen, den Sohn wieder zur Adoption frei zu geben. Ema ist mit der Entscheidung jedoch nicht zufrieden und versucht, eine Sozialarbeiterin dazu zu überreden, ihr Polos neue Kontaktdaten zu geben. mehr lesen / lire plus