Dans les salles : High Life

Dans « High Life », la réalisatrice Claire Denis imagine le dernier espoir de l’humanité dans un trou noir. Un film ambitieux, mais qui s’égare trop souvent pour tenir la route.

Bébé à bord… pour très, très longtemps.

Quand c’est foutu, c’est foutu : dans un futur pas si lointain, la Terre est définitivement en rade de ressources naturelles. Pourtant, vu que la cruauté est une ressource inépuisable, l’humanité a concocté un plan aussi simple que pervers : envoyer dans l’espace des colonies de condamné-e-s à mort à la recherche d’une source d’énergie inépuisable, supposée se trouver près d’un trou noir. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Enchaînés

Pour une fois qu’un film d’animation est plus qu’une longue pub pour gadgets : « The Missing Link », film drôle et subtil qui se savoure à tous les âges.

Psst : Mister Link connaît plus d’un tour !

Sir Lionel Frost est dépité : malgré ses exploits d’aventurier – il réussit tout de même à faire déguerpir Nessie, le monstre du Loch Ness – il n’est toujours pas reconnu dans la belle société londonienne. Celle-ci étant à la botte de son rival Lord Piggot-Dunceby, un vieux schnock pour qui toute cette modernité (nous sommes dans l’Angleterre de la fin du 19e siècle) n’est qu’un assemblage de pétarades. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Tel Aviv on Fire

Situé au cœur d’un conflit aux ramifications inextricables, « Tel Aviv on Fire » réussit le tour de force d’offrir une comédie légère et intelligente sur un sujet brûlant. Une coproduction luxembourgeoise réjouissante.

Deux scénaristes inattendus dans un lieu improbable. (Photos : Patricia Peribañez – Samsa Film)

Salam, 30 ans, grand échalas qui n’a pas encore fait grand-chose de sa vie, habite à Jérusalem. Grâce à son oncle, il se voit proposer un stage à Ramallah sur le tournage de « Tel Aviv on Fire », une série palestinienne à succès. Engagé pour vérifier les dialogues en hébreu, il écoute beaucoup et suggère un peu. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Shazam!

Kindliche Neugierde und Begeisterungsfähigkeit verleihen David F. Sandbergs „Shazam!“ eine humorvolle, selbstreferenzielle Ebene, die ihn von zahlreichen Superheld*innen-Filmen unterscheidet.

© Warner Bros. Ent.

Bösewicht bedroht Welt, Held bezwingt Bösewicht – der eigentliche Plot von „Shazam!“, der unzähligen Comic-Büchern, Filmen, Fernsehserien und Romanen zugrunde liegt, erscheint auf den ersten Blick vorhersehbar. Bevor man sich aber gelangweilt abwendet, sollte man sich vor Augen halten: Die Geschichte ist nichts weiter als ein Gerüst, das die ungefähre Richtung vorgibt. Es ist jedoch die individuelle Ausarbeitung, die den Unterschied macht. Mit seiner Verfilmung von „Shazam!“ zeigt David F. Sandberg, dass eine ungewöhnliche Perspektive manchmal ausreicht, um eingerosteten Erzählkonventionen neues Leben einzuhauchen. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Rebelles

À première vue, « Rebelles » est l’une de ces comédies trash et grinçantes, peut-être réjouissantes, mais au final plutôt convenues dans leur genre. Le scénario de celle-ci est toutefois construit sur une vision du monde postapocalyptique et débouche sur une morale – si on peut appeler ça ainsi – carrément nihiliste.

Un travail aliénant dans une conserverie qui mène au crime : l’argument de « Rebelles » n’est pas banal. (Photo : E. Seignol/Albertine productions)

Être obligée de rentrer chez sa mère quand, à 35 ans, on a raté sa vie, c’est déjà pas drôle. Mais quand cette mère habite un mobile home dans un camping des alentours de Boulogne-sur-Mer… Sandra doit pourtant s’y résoudre. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Us

In „Us“ packt Jordan Peele zu viel auf einmal in einen Film. Dank fabelhafter Schauspieler*innen und einer unvergesslichen Bildsprache ist der Horrorstreifen dennoch sehenswert.

Lupita Nyong’o brilliert sowohl als Adelaide als auch als deren Doppelgängerin Red. (Fotos: © Universal Pictures International Switzerland)

Es kann nicht leicht sein, nach einem enorm erfolgreichen Erstlingswerk den selbst gesetzten Ansprüchen weiterhin gerecht zu werden. Einen solchen Druck muss Jordan Peele zweifelsohne nach „Get Out“ (2017) verspürt haben. Da war wohl einerseits die Herausforderung, einen Film von vergleichbarer künstlerischer und soziopolitischer Relevanz zu drehen. Andererseits aber auch die, etwas derart anderes zu machen, dass es nicht wie das Gleiche in neuem Gewand daherkommt. mehr lesen / lire plus

Jon S. Baird : Une dernière tournée

« Stan & Ollie » est heureusement bien plus qu’une biographie filmée des deux comédiens de légende Stan Laurel et Oliver Hardy – c’est un regard dans les coulisses d’un business qui ne pardonne rien et l’histoire d’une vraie amitié.

Une dernière aventure pour deux légendes vivantes. (Photos : outnow.ch)

Si la manie des dernières années de faire des biopics sur presque tout ce qui ne bouge plus est certainement due à un manque de fantaisie des scribouillards hollywoodiens, il reste encore des gens de l’autre côté de l’Atlantique pour extraire des perles de ce genre. Comme « Stan & Ollie », car on aurait aisément pu en tirer un film sur la gloire et l’ascension des deux comédiens issus du music-hall et du vaudeville et en faire un énième nanar sur l’Amérique-des-possibilités-infinies. mehr lesen / lire plus

Guillaume Giovanetti et Çağla Zencirci : Sans fil et en sifflant

Après avoir posé leur caméra au Japon puis au Pakistan, Guillaume Giovanetti et Çağla Zencirci font halte dans les montagnes qui bordent la mer Noire. « Sibel », le film que leur a inspiré le « village des oiseaux », est l’histoire d’une jeune femme pas comme les autres dans un endroit pas comme les autres.

Le regard vert de Sibel (Damla Sönmez) est de ceux qu’on n’oubliera pas de sitôt. (Photo : Pyramide distribution)

À Kusköy, il existe une tradition centenaire qui permet de se parler d’un versant de montagne à l’autre sans dépendre de la technologie moderne : la langue sifflée. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: The Announcement (Anons)

Mit „The Announcement“ hat der türkische Regisseur Mahmut Fazil Coşkun eine einzigartige Tragikomödie über die Zerbrechlichkeit von Macht geschaffen.

Auch wenn der 1963 in Ankara verübte Militärputsch im Vordergrund von„The Announcement“ steht, so handelt es sich doch nicht um einen historischen Film. Vielmehr fungiert das Ereignis als Ausgangspunkt für eine Aneinanderreihung skurriler Dialoge und Handlungsabläufe. Die ersten Szenen entsprechen in vielem dem Film-Noir-Genre: harte Licht-Schatten-Kontraste, peitschender Regen, bedrohliche Stimmung, klaustrophobische Innenräume. Zunehmend dominiert in „The Announcement“ das Seltsame und Skurrile. Der Plan, der vier im Zentrum stehenden Männer den Putsch über „Istanbul Radio“ zu verkünden, erweist sich nämlich als wesentlich schwieriger als erwartet. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Ray & Liz

Ray & Liz“ zeigt Ausschnitte eines verkorksten Familienlebens. Zwischen Gewalt, subtilen Dramen und Hundepisse in Großaufnahme, entsteht ein Meisterwerk des Kunstfilms.

(c) Rob Baker Ashton

Es fällt schwer, einen Film mit Worten zu beschreiben, der selber mit wenig Dialog und Sprache auskommt. Die Gesichte der Familie Billingham wird kleinteilig erzählt. Es geht nicht um das große Ganze, sondern um konkrete Schlüsselmomente, um prägende Erinnerungen. Der Regisseur, Richard Billingham, hat ein Auge für Details: für die Fruchtfliegen, den Adamsapfel des Trinkers Ray, die dreckigen Fingernägel der resoluten Liz; für die Hundepisse, die über einen Briefumschlag läuft; für das Sonnenlicht, das durch die Bordüre der Vorhänge fällt; und für das dickflüssige Erbrochene, das vom Sofarand tröpfelt. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Greta

Beim Luxembourg City Filmfestival feierte der Thriller „Greta“ Vorpremiere. Eine Moderatorin pries ihn vor Filmbeginn als großartig an. Doch er entpuppte sich als Flop. Immerhin gibt es ein paar gute Ansätze.

Copyright: Metropolitan FilmExport

Stellen Sie sich vor, Sie finden eine Handtasche in einer New Yorker U-Bahn. Darin befinden sich unter anderem der Ausweis einer Mittfünfzigerin und Tabletten. Was tun Sie? Wahrscheinlich dasselbe wie die Protagonistin Frances: Sie suchen das Fundbüro auf. Das ist aber geschlossen. Frances besucht die Besitzerin der Tasche deswegen persönlich – und bleibt auf einen Kaffee.

So beginnt eine interessante Geschichte über das Verhältnis zweier Frauen, die beide unter dem Verlust von Familienmitgliedern leiden. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Ghosthunter

Eine Doku über einen Geisterjäger entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit zum Psychogramm eines Menschen, der selbst von so einigen Gespenstern gejagt wird.

Jason King ist Geisterjäger. Zumindest am Wochenende, denn sein Geld verdient er als Nachtwächter im australischen Sydney. Der Dokumentarfilmer Ben Lawrence meldet sich bei ihm, nachdem er einen Zeitungsartikel über King gelesen hat, der dort eine Begegnung mit dem Geist seines verstorbenen Bruders schilderte. Schnell stellt sich heraus, dass King noch nicht lange wusste, dass er überhaupt einen Bruder hat, denn eigentlich ist er schon länger auf der Suche nach seinem Vater.

King kann sich nämlich kaum an seine Kindheit erinnern, weiß aber, dass er von Seiten seiner Eltern oft Gewalt erfahren hat – die Narben in seinem Gesicht trägt er immer noch. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Selfie

Der nur mit Smartphones gedrehte Dokumentarfilm „Selfie“ handelt von Verlust, Freundschaft und dem Leben in einer von Kriminalität geprägten Stadt.

© cineuropa.org

„Selfie“ beginnt mit einem Lied. Ein junger Mann filmt sich mit einem Handy während er singt. Irgendwann bricht er in Tränen aus. Diese sind, wie das Publikum wenig später erfährt, seinem Freund Davide Bifolco gewidmet, der 2014 von der Polizei mit jemandem verwechselt und erschossen worden war. Mit dem Ziel, einzufangen, was es bedeutet, seither in besagter Stadt zu leben, gab Regisseur Agostino Ferrente zwei im Stadtteil Rione Traiano in Neapel lebenden 16-jährigen Kindheitsfreunden Pietro Orlando und Alessandro Antonelli, ein Smartphone mit der Bitte, ihren Alltag zu filmen. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Pájaros de Verano

Als der Cannabis-Handel Ende der 1960er Kolumbien erreicht, zieht er eine Welle der Gewalt mit sich, die ganze Familien zerstört. „Pájaros de Verano (Birds of Passage)“ ist aber kein gewöhnlicher Film über kriminelle Clans.

Wer an Kolumbien und Drogen denkt, denkt vermutlich sofort an den Anbau und Handel mit Kokain. Allerdings war Ende der 1960er, als die Hippiekultur in den USA ihren Höhepunkt erreichte, eher Cannabis sehr gefragt. Rapayet (José Acosta), ein Angehöriger des indigenen Volkes der Wayuu, entdeckt den Cannabishandel als einträgliche Einnahmequelle. Diese benötigt er auch, denn er will Zaida (Natalia Reyes) heiraten und muss dafür eine Mitgift bezahlen. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Tchelovek kotorij udivil vseh (The Man Who Surprised Everyone)

Ein todkranker Wildhüter in Sibirien findet weder in der Schulmedizin noch bei einer Schamanin Hilfe. Es folgt eine Lektion über Geschlecht und deren Wahrnehmung in der russischen Provinz.

Der Wildhüter Yegor Korshunov (Evgeniy Tsyganov) ist ein geschätzter und respektierter Mann in einem kleinen Dorf in Sibirien, in dem er mit seiner schwangeren Frau und ihrem gemeinsamen Sohn einen kleinen Hof bewohnt. Als er eines Tages zwei Wilderer tötet, ändert auch das nichts an seiner Beliebtheit.

Die zeigt sich auch, als die Dorfbewohner*innen Geld sammeln, um ihm einen kostspieligen Arztbesuch zu ermöglichen. Yegor ist nämlich todkrank – er hat Krebs und keine Aussicht auf Heilung, sein Arzt gibt ihm noch höchstens zwei Monate. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Anthropocene: The Human Epoch

Hat der menschliche Einfluss auf unseren Planeten geologische Ausmaße? Eine Dokumentation versucht, diese Frage zu illustrieren. Leider hat sie einige Mängel.

Foto: Edward Burtynsky, courtesy Nicholas Metivier Gallery, Toronto

Seit einigen Jahren gibt es unter Wissenschaftler*innen eine Debatte darüber, ob wir nicht mehr im Holozän, sondern in einer neuen geologischen Epoche leben, dem Anthropozän. Die Begründung: Wir Menschen haben unseren Planeten derart stark verändert, dass dies als geologische Schicht erkennbar sein wird. Der Dokumentarfilm „Anthropocene: The Human Epoch“ zeigt Orte auf der Erde, wo diese Veränderungen besonders sichtbar sind.

Verschiedene Kapitel decken unterschiedliche Aspekte des Anthropozän ab: Umgestaltung von Landschaften, Extraktion von Ressourcen, die Schaffung neuer Materialien, Klimawandel und Artensterben. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: The Realm (El reino)

Dem Politthriller „The Realm“ gelingt das scheinbar Unmögliche: Das Publikum mit einem zutiefst unmoralischen und unnahbaren Protagonisten mitfühlen zu lassen.

© Warner Bros

Rodrigo Sorogoyen scheint ganz genau zu wissen, wie viel er seinem Publikum zutrauen kann. Schnelle, dialoglastige Sequenzen stehen in „The Realm“ im perfekten Gleichgewicht zu langsameren, handlungsfokussierteren Szenen. Die Informationen, die man braucht, um die Geschehnisse nachvollziehen zu können, sind über den ganzen Film verteilt, was einerseits bedeutet, dass das Publikum nicht gleich zu Beginn des Films überfrachtet wird, andererseits aber auch, dass es geduldig sein muss.

Der Film erzählt die Geschichte des fiktionalen Politikers Manuel Lopez-Vidal (Antonio de la Torre). mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Home Games

Der Dokumentarfilm „Home Games“ porträtiert das Schicksal einer jungen Ukrainerin, die sich zwischen dem Traum einer professionellen Fußballkarriere und einem prekären Privatleben durch den Alltag kämpft.

(Bild: Syndicado)

In manchen Fenstern brennt noch Licht, andere sind dunkel. Aus dem Off hört man eine junge Frauenstimme, die eine Geschichte erzählt: Ein Märchen über ein Mädchen, das zum Geburtstag magische, goldene Fußballschuhe geschenkt bekommt, die es zur Torkönigin machen. Ein Märchen ist das Leben der 20-jährigen Alina, die ihrem kleinen Halbbruder die Geschichte vor dem Einschlafen erzählt, nicht. Sie wuchs ohne Mutter auf, kümmert sich zusammen mit ihrer Großmutter um ihre zwei kleinen Halbgeschwister und schlägt sich mit deren alkoholkrankem Vater herum. mehr lesen / lire plus

Adam McKay : L’Amérique de Dick Cheney

Dans son nouveau film, « Vice », Adam McKay prend à partie Dick Cheney. L’ancien vice-président de George W. Bush y est présenté comme un manipulateur cynique, assoiffé de pouvoir – un pamphlet féroce, documenté et rythmé, servi par une distribution impeccable.

Le cowboy-président et son ministre du vice – et l’on croyait encore que le pire aurait pu nous arriver…

Dans « Vice », le double sens du titre annonce la couleur : Dick Cheney, vice-président et président du vice. Pourtant, il partait de loin. Viré de Yale en 1963 pour ivrognerie et manque d’assiduité, Cheney doit retourner au milieu de nulle part dans son Wyoming natal. mehr lesen / lire plus

Bo Burnham: Smells like Teen Angst

Wie ist es, in den 2010er-Jahren ein 13-jähriges Mädchen zu sein und an einer Angststörung zu leiden? „Eighth Grade“ nimmt sich des Themas erfreulich ehrlich und differenziert an.

Kayla verbringt viel Zeit und Energie damit, sich mit Menschen anzufreunden, die sich nicht im geringsten für sie interessieren. (© Interview Magazine)

„Hey guys, it’s Kayla again, back with another video. […] So, the topic of today’s video is being yourself.” „Eighth Grade” fängt mit einem Youtube-Video an und es folgen viele weitere, bevor der Film auch wieder mit einem solchen aufhört. Die Autorin derselben, Kayla (Elsie Fischer), geht in die titelgebende achte Klasse. mehr lesen / lire plus