Konferenz: Das große Insektensterben

Am Mittwoch, dem 12. Juni, lädt der Mouvement écologique zu einer Konferenz mit dem Schmetterlingsforscher und Buchautor Andreas H. Segerer.

Foto: Martin Melicherik/Pixabay

Die Meldungen zum Artenschwund der letzten Jahre sind erschreckend: In knapp drei Jahrzehnten ging die Biomasse von Insekten in Deutschland um 75 Prozent zurück. Eine Million Arten – darunter auch viele Insekten – sind weltweit vom Aussterben bedroht. Um erneut auf diese Problematik aufmerksam zu machen und Lösungswege aufzuzeigen, lädt der Mouvement Ecologique mit der Unterstützung der Association des biologistes luxembourgeois, des Nationalen Museums für Naturgeschichte (MNHN), von natur&ëmwelt, der Société des naturalistes luxembourgeois (SNL) und der Plattform Meng Landwirtschaft zu einer Konferenz ein. mehr lesen / lire plus

Artensterben: Systemwechsel nötig

Über eine Million Arten sind weltweit vom Aussterben bedroht. Das Artensterben betrifft auch Luxemburg. Letzte Woche forderten mehrere NGOs ein radikales Umdenken in der Politik.

Landnutzungsänderungen sind einer der großen Treiber des Artensterbens. Ein Beispiel dafür ist Deforestation wie hier in Madagaskar. (Foto: Dudarev Mikhail/Shutterstock.com)

Bereits bei der Einladung zur Pressekonferenz wurde klar, dass es sich um ein ganz besonderes Statement handeln würde. Es kommt nämlich nicht alle Tage vor, dass politische Organisationen wie der Mouvement écologique und Natur & Ëmwelt gemeinsam mit wissenschaftlichen Vereinen wie der Association des biologistes luxembourgeois (Abiol), der Société des naturalistes luxembourgeois (SNL) und gar dem Nationalmuseum für Naturgeschichte (MNHN) gemeinsam vor die Presse treten. mehr lesen / lire plus

Podcast: am Bistro mat der woxx #001

All Freide stellt d’Wochenzeitung woxx hiert Thema vun der Woch vir a bitt ee Réckbléck op d’Aktualitéit vun deene leschte siwen Deeg. Dës Woch ginn d’Tessie Jakobs an de Joël Adami een Iwwerbléck iwwert de Contenu vun der woxx, zum Beispill den Edito iwwert déi rietspopulistesch ADR, een Iwwerbléck iwwert dat néi Déiereschutzgesetz an d’Diskussioun dozou an der Chamber oder awer och een Artikel, deen d’kolonial Amnesie vun der lëtzebuerger Geschichtsschreiwung behandelt.

D’Thema vun der Woch ass d’Insektenstierwen, dat am Kader vum Welt-Ëmweltdag elo och zu Lëtzebuerg thematiséiert gouf. Mir schwätzen ënnert anerem dorëms, wat Zen-Gäert mat doudege Béien ze dinn hunn a wat fir Mesuren ergraff ginn, fir d’Insekte besser ze schützen. mehr lesen / lire plus

Naturschutz
: Das große Krabbeln bleibt aus

Was der englische Rasen oder Zen-Garten mit dem Insektensterben zu tun hat – und wie Faulheit Bienen retten kann.

Das Große Ochsenauge ist eine häufige Schmetterlingsart, die in Luxemburg dennoch stark zurückgegangen ist. (Foto: pixabay/cocoparisienne)

Oberanven am Welt-Umwelttag, dem 5. Juni. In einem Vorgarten in der typisch luxemburgischen Siedlung ackert ein kleiner Mähroboter einsam vor sich hin. Er hält den Rasen adrett kurz und sauber und sorgt so – vermutlich von seinen Besitzer*innen unbeabsichtigt – dafür, dass sich hier außer Gras kaum Leben entwickeln kann.

Im Park neben dem Gebäude der Gemeindeverwaltung sieht die Welt anders aus. Auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass die hochgewachsene Wiese aus den verschiedensten Gräsern, Blumen und Kräutern besteht. mehr lesen / lire plus

Schlechte Zeiten für Luxemburgs Vögel

Nachdem Ende letzten Jahres eine deutsche Studie ein massives Insektensterben festgestellt hatte, wurde – auch in der woxx – vermutet, dass sich dieser Trend negativ auf die Vogelpopulation auswirken würde. Dies bestätigt sich nun.

Das Westliche Haselhuhn ist in Luxemburg vermutlich ausgestorben. Foto: Bruno Mathieu

Vor allem jene Vogelarten, die in offenen Landschaften wie Feldern, Weiden und Feuchtwiesen leben, sind stark zurückgegangen, teilte das Umweltministerium heute in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der DP-Abgeordneten Lex Delles und Gusty Graas mit. Das Verschwinden der Vögel erklärt die Umweltministerin vor allem mit der Zerstörung ihrer Biotope. 28 Prozent der Vogelarten im Großherzogtum sind im Rückgang begriffen. mehr lesen / lire plus

Insektensterben
: Stiller Frühling?

Es gibt immer weniger Insekten, stellt eine deutsche Studie fest. 
Wie ist die Situation in Luxemburg – und was kann gegen das Insektensterben getan werden?

(Foto: pixabay/TambiraPhotography)

Tote Bienen erregen die Gemüter – wenn andere Insekten sterben, ist der öffentliche Aufschrei jedoch wesentlich leiser. Als Ende Oktober ein deutsches ForscherInnenteam die Resultate einer Langzeitstudie vorstellte, gab es dennoch Schlagzeilen. 27 Jahre lang hatten die ForscherInnen Insekten in Naturschutzgebieten gefangen und die Biomasse gewogen. Sie fanden heraus: Es gibt immer weniger Fluginsekten, in knapp drei Jahrzehnten ging die Biomasse um 75 Prozent zurück. In den Sommermonaten, in denen es eigentlich besonders viel Insekten geben sollte, lag der Schwund sogar bei über 80 Prozent. mehr lesen / lire plus