RTL s’engage… contre la désinformation

Voilà qui peut surprendre : le monopoliste audiovisuel luxembourgeois aux liens historiques avec le monde politique vient de cofonder un observatoire belgo-luxembourgeois sur la désinformation. 

(©CLT-UFA)

Qui a suivi les débats sur la réforme de l’aide à la presse jeudi dernier a entendu le mantra : dans un monde en proie à la désinformation et aux fake news, une presse critique, libre et indépendante est plus importante que jamais. Même si le risque est grand que cette loi précarise le métier, comme toutes les réformes néolibérales, la lutte contre la désinformation est une des priorités de la classe politique. Et il semble que RTL Luxembourg ait été à l’écoute.

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Frank Engel: Der eventuell effektiv Angeklagte

Untersucht, abgeschlossen oder doch angeklagt?  Zwischen RTL, der Pressestelle der Staatsanwaltschaft und Frank Engel spielte sich dieser Tage ein- nicht ganz so heiteres –  Kuddelmuddel ab.

Verstand kurz die Welt nicht mehr: Ex-CSV-Präsident Frank Engel. Foto: Flickr/deeep.org

Ein Kommuniqué des Parquet, das eigentlich eine Information von RTL präzisieren sollte, hatte gestern Abend zunächst für Erstaunen gesorgt. Hieß es doch die Untersuchungen in dem Fall Arbeitsvertrag zwischen dem „CSV Frëndeskrees“ und Frank Engel seien abgeschlossen worden. Der Gebrauch der französischen Vokabel „clôturée“ konnte durchaus in dem Sinne verstanden werden, als sei die Sache abgeschlossen ohne, dass sich daraus weitere Folgen ergeben, etwa im Sinne von „klassiert“. mehr lesen / lire plus

Catherine Gaeng : « Donc, nous avons menti au public »

L’épouse de l’ex-directeur du Mudam récidive avec un second mémoire dédié à l’affaire Lunghi, aussi bien juridique que politique et médiatique. Dommage que le ton polémique n’aide pas vraiment à la crédibilité du propos.

Dans « Lynchage médiatique et abus de pouvoir – Chronique de l’affaire ‘Lunghi/RTL/Bettel », Catherine Gaeng s’est appliquée à retracer les événements et leurs répercussions médiatiques qui ont mené son mari hors du Mudam : d’abord l’interview de la journaliste Sophie Schram, pendant laquelle a eu lieu la fameuse « altercation » qui n’en était pas une, et puis quelques mois plus tard quand Lunghi démissionna du musée d’art moderne, qui n’en est pas un non plus. mehr lesen / lire plus

Wer war 2020 „Invité vun der Redaktioun“ bei RTL Radio?

Genauso wie die woxx die Gäst*innen bei 100,7 analysiert hat, haben wir dies auch für die Sendung „Invité vun der Redaktioun“ bei RTL getan. Im Gegensatz zum öffentlich-rechtlichen Sender hat sich bei dem größten Radio Luxemburgs in Sachen Frauenanteil nichts getan.

(Foto: Alexey Ruban / Unsplash)

Die Sendung „Invité vun der Redaktion“ lässt sich durchaus mit ihrem Pendant auf 100,7 vergleichen, auch wenn die Interviews in der Regel kürzer sind. An jedem Arbeitstag kurz nach acht Uhr ist eine Persönlichkeit eingeladen, zum Tagesgeschehen Stellung zu nehmen. Wenig überraschend dominierte auch bei RTL die Covid-19-Pandemie diese Interviews.

Insgesamt wurden 240 Personen interviewt, der Großteil davon waren Minister*innen, Abgeordnete und andere Politiker*innen (37,9 Prozent). mehr lesen / lire plus

Guy Helminger: Die Lombardi-Affäre

„Die Lombardi-Affäre“ ist mehr als nur eine kalte Abrechnung mit der hiesigen Kultur-Schickeria. Guy Helmingers semi-autobiografischer Roman gewährt auch einen Einblick in die unendlichen Weiten und Möglichkeiten der Literatur – die alles vernetzt.

Das hat RTL nun davon: Gewährt der luxemburgische Monopol-Sender von Staatsgnaden einmal einem Schriftsteller Einblick hinter die Kulissen, schon findet er sich in einem seiner Romane wieder. In „Die Lombardi-Affäre“ greift Helminger seine Zeit als Moderator einer Kultur- und einer Krimisendung auf und spart nicht mit Kritik. Die Rahmenhandlung des Romans liefert ein Geständnis, das ein Schriftsteller einem Polizeipsychologen abgibt, nachdem er seinem Nachbarn auf offener Straße die Kehle durchtrennt hat.

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Fage geht, was bleibt?

Die riesige Joghurtfabrik wird nicht gebaut. Kontext und erste Reaktionen.

Der Topf bleibt leer. (Wikimedia; François Goglins; CC BY-SA 3.0)

Bei den einen Freudengeheul, bei den anderen Klagegesang – selten hat eine betriebswirtschaftliche Ankündigung so heftige und kontrastreiche Reaktionen hervorgerufen wie die der Firma Fage, ihren Antrag zum Bau einer Joghurtfabrik zurückzuziehen. Am vergangenen Freitag hatte Fage dies entschieden und dem Wirtschaftsministerium mitgeteilt, das noch versuchte, sie umzustimmen. Am Dienstag informierte RTL über das endgültige Scheitern des Projekts – eine Information, die vom Wirtschaftsministerium bestätigt wurde.

Das Projekt war umstritten seit es der damalige Wirtschaftsminister 2016 vorgelegt hatte, Hauptkritikpunkt war der hohe Wasserverbrauch (woxx 1598: Blick über den Becherrand). mehr lesen / lire plus

Débat sur les médias : Un pluralisme mal servi

Consécration d’une politique médiatique ou début d’un cauchemar ? La fin de la session parlementaire aura été riche en événements touchant le tissu médiatique luxembourgeois. Difficile à dire cependant dans quelle direction le quatrième pouvoir va évoluer.

Photo : Sollok29 CC 4.0

Mais qu’est-ce qui a bien pu prendre le premier ministre, dans sa fonction de ministre des Médias, de faire adopter il y a une bonne semaine son projet de loi « relatif à un régime d’aides en faveur du journalisme professionnel » sans l’avoir, dans la version finalement retenue, discuté avec ce qu’on appelle communément les milieux concernés – les éditeurs et éditrices de journaux et les journalistes ? mehr lesen / lire plus

Gewinnen Sie einen Igel-Killer-Roboter!

Im Rahmen der Foire agricole verlosen „De Verband“ und RTL einen Mähroboter. Dass diese Geräte alles andere als ein Segen für die Umwelt sind, wird nicht thematisiert.

Dem Igel zuliebe – am besten keine Mähroboter! (Mouvement écologique)

Um eines der als Igelkiller verschrieenen Geräte zu gewinnen, muss man sich online bei der Sendung „Viva la vida“ (sic) einschreiben oder am Freitagmorgen RTL hören. Das verloste Modell Automower 315X vun Husqvarna „mäht komplizierte Rasenflächen bis zu 1.600 m², bewältigt enge Passagen und Steigungen bis zu 40% und nimmt dabei auch hartes Terrain in Angriff“. Hierfür ist es unter anderem mit einem GPS ausgestattet, das sowohl der Navigation als auch dem Diebstahlschutz dient. mehr lesen / lire plus

Classement mondial de la liberté de la presse : le Luxembourg reste 17e

Le cru 2020 du classement de Reporters sans frontières (RSF) ne change pas grand-chose pour le grand-duché, qui reste à la 17e position des 180 pays analysés par l’ONG.

(©RSF.org)

Coincé entre le Canada et l’Autriche, le Luxembourg conserve donc son classement dans le hit-parade de la liberté de la presse. Et fait donc moins bien que ses voisins allemands et belges (11e et 12e position), qui eux sont encore devancés par la Jamaïque et le Costa Rica (respectivement 6e et 7e). Au top du palmarès, sans surprise, on retrouve les pays scandinaves : la Norvège, la Finlande, le Danemark et la Suède. mehr lesen / lire plus

Bettel calme (un peu) la paranoïa de Fernand Kartheiser

Dans une de ses questions parlementaires volontairement vagues et incendiaires dont il a le secret, le député populiste de droite s’inquiétait – encore une fois – de la censure apparente des opinions de droite.

(©la chariotte à roulette / flickr)

Fernand Kartheiser entend des voix. Pas des voix dans sa tête, mais « partout en Occident, [où] de plus en plus de voix s’élèvent qui disent que les médias censurent les opinions conservatrices ». Après cette lancée il s’en prend au média dominant RTL, qui devrait selon lui s’efforcer « d’informer le plus objectivement possible et de refléter toutes les opinions ». mehr lesen / lire plus

Wer war 2019 „Invité vun der Redaktioun“ bei RTL Radio?

Nachdem die woxx vor Jahresende die Gäst*innen bei Radio 100,7 untersucht hat, haben wir nun das Gleiche bei RTL gemacht. Beim Privatsender waren noch weniger Frauen eingeladen als beim öffentlich-rechtlichen.

Foto: OGBL

RTL-Radio ist jener Radiosender in Luxemburg, der am meisten gehört wird. Jeden Arbeitstag lädt die Redaktion kurz nach acht eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens ins Studio, um kurz zu aktuellen Themen Stellung zu nehmen. In den allermeisten Fällen ist als „Invité vun der Redaktioun“ nur eine Person eingeladen, lediglich nach den EU-Wahlen und zum Jahresende wurde die Sendung 2019 zu einer Diskussionsrunde und bekam mehr Sendezeit.

Die woxx hat sich angeschaut, wer alles eingeladen war und hat ausgewertet, aus welchen Bereichen die Gäst*innen stammten und wie viele Männer und Frauen eingeladen waren. mehr lesen / lire plus

Für Bettel soll der Markt die Medienkonzentration regulieren

Weil Luxemburg in den „Monitoring Media Pluralism in Europe“-Studien regelmäßig wegen der hohen Medienkonzentration in die Kritik gerät, hat der Pirat Sven Clement beim Medienminister nachgehakt. Der will aber, wie gewohnt, keine Probleme erkennen.

(Screenshot: www.cmpf.eui.eu)

2019 war kein so schlechtes Jahr für RTL: Die Muttergesellschaft konnte ihre Vorherrschaft auf dem Radiomarkt mit der Vergabe der Frequenz für „L’Essentiel-Radio“ sowie mit der Übernahme der Editpress-Anteile bei Eldoradio weitgehend konsolidieren. Und auch wenn es laute Kritik an den Entlassungen im Hauptquartier auf Kirchberg gab, hielt die Regierung immer noch zu der Bertelsmann-Firma – Premier- und Medienminister Bettel verteidigte sogar im Parlament die Geheimklauseln des Konzessionsvertrags gegen die Piraten Clement und Goergen. mehr lesen / lire plus

RTL Group s.a.: OGBL meldet Verhandlungen des Sozialplans als gescheitert

Nach acht Verhandlungsrunden zwischen der Personaldelegation und dem Management von RTL Group s.a. , habe die Arbeitgeberseite den Verhandlungstisch vor Ablauf der gesetzlichen Frist verlassen und somit die Verhandlungen als gescheitert erklärt, meldet der OGBL in einer Pressemitteilung.

Die Vertreter des Personals hätten unter anderem Entschädigungen verlangt, die dem Rekordgewinn des ersten Halbjahres 2019 von immerhin 443 Millionen Euro Rechnung tragen müssten. Entgegen der öffentlich verlautbarten Position, sich großzügig gegenüber den entlassenen Mitarbeiter*innen zeigen zu wollen, habe das Management während den Verhandlungen jede Großzügigkeit abgelehnt und sich auf „marktübliche Praktiken“ berufen.

„Fast schon höhnisch mutet dabei die im September 2019 gestartete Digitalisierungskampagne des Bertelsmann-Konzerns, Hauptaktionär der RTL Group s.a., mehr lesen / lire plus

Pluralisme et Alia : RTL pèse bien lourd

Une question parlementaire posée par le député pirate Sven Clement et sa réponse lapidaire par le ministre des Médias révèlent un peu du dessous des cartes dans le monde médiatique – et le poids énorme de RTL.

(©Chetwono_wikimedia_commons)Lorsque fin juillet l’Alia (Autorité luxembourgeoise indépendante de l’audiovisuel) se prononce sur l’attribution du réseau d’émission n° 2 à « L’essentiel radio » au détriment du seul concurrent en lice « AirFM 24 », l’autorité a déjà une saison chamboulée derrière elle.

Après l’affaire des spots télé de Déi Lénk que RTL ne voulait pas émettre à cause d’un imbroglio linguistique et qui avait provoqué quelques virevoltes du premier ministre et ministre des Médias Xavier Bettel, c’était au tour du directeur de l’autorité Romain Kohn d’être remercié assez brutalement, le conseil d’administration ne renouvelant finalement pas son mandat, même s’il avait prévu initialement de le faire. mehr lesen / lire plus

Campagne électorale : RTL entend enfin raison

Est-ce le combat de David (Wagner) contre le Goliath RTL, comme certain-e-s s’amusent à écrire sur les réseaux sociaux ? En tout cas, dans un communiqué diffusé jeudi soir, la chaîne annonce qu’elle va désormais diffuser aussi les spots français.

Un petit communiqué d’une dizaine de lignes, c’est ainsi que prend fin la première polémique de cette campagne pour les élections européennes qui jusque-là était restée plutôt inoffensive et insipide. Cette fois, c’est le Deputy CEO et Content Director Steve Schmit qui s’y colle en citant l’Alia, qui aurait « informé RTL qu’une très large majorité des partis présentant une liste en vue des élections européennes, s’est accordée pour accepter l’usage de la langue française, à côté de la langue luxembourgeoise, dans les messages électoraux diffusés sur RTL Radio Lëtzebuerg et RTL Télé Lëtzebuerg », et que par conséquent le monopoliste audiovisuel du Kirchberg allait revenir sur sa décision. mehr lesen / lire plus

Campagne électorale: Bettel se range derrière RTL

Réponse rapide à une question urgente, mais réponse décevante tout de même: face au boycott de RTL des spots de Déi Lénk et Volt, le premier ministre et ministre des Médias Xavier Bettel se lave les mains en public.

« Xavier Bettel n’a même pas répondu à toutes nos questions. Nous lui avions demandé une appréciation politique de l’affaire et il se dérobe. Ce qui est tout de même curieux pour un ministre qui dans d’autres cas de figure – comme l’affaire Lunghi – n’a pas mâché ses mots. » La déception du député Déi Lénk David Wagner est visible. Dans sa réponse à la question parlementaire urgente posée par les deux députés Déi Lénk, Bettel reprend point par point l’argumentaire de RTL. mehr lesen / lire plus

EU-Wahlplakate: ADR übt Verteidigung und Angriff

Die ersten EU-Wahlkampf-Rivalitäten abseits der politischen Bühne sind in vollem Gange: Die ADR verteidigt sich gegen Rassismusvorwürfe und stichelt gegen die CSV. Grund sind in beiden Fällen die Wahlplakate.

In einem Kommentar verwies der „Directeur de l’information“ von RTL, Guy Weber, kürzlich auf die kuriose Kombination von DP- und ADR-Wahlplakaten. Auf dem einen ist Monica Semedo (DP) zu sehen, eine junge Luxemburgerin, deren Familiengeschichte in den Cap Vert zurückführt. Unter dem Porträt der DP-Kandidatin dann das Wahlplakat der ADR: „Keng illegal Immigratioun.“ Weber wirft in seinem Artikel die Frage auf, ob es sich um Zufall oder Inszenierung handelt. „Ist es wirklich nur ein unglücklicher Faux-pas?“, mehr lesen / lire plus

Campagne électorale : des spots sur la touche

À peine commencée, la campagne pour les européennes connaît ses premiers couacs : des spots des partis Déi Lénk et Volt ne sont pas diffusés sur RTL parce qu’ils ne sont pas en luxembourgeois.

Les candidat-e-s de déi Lénk lors d’un meeting avec leurs partenaires européens. (©déi lénk)

Ils ne sont pas contents et vont le faire savoir : dans une question urgente au ministre des Médias, les députés Déi Lénk Marc Baum et David Wagner se montrent scandalisés du fait que RTL refuse de montrer deux (sur six au total) de leurs spots électoraux. La raison avancée par RTL et la maison-mère CLT-UFA est que les deux courtes vidéos sont en langue française, alors que toutes les vidéos devraient être en langue luxembourgeoise. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 10. Februar: Presseclub mat der woxx

Nei Käpp un de Spëtzten vun CSV an LSAP, eng delikat Pre-Brexit-Situatioun mat villen Inconnuen, d’Patronat géint déi 2 decidéiert fräi Schaffdeeg, stännegt Rumouers beim Fonds du Logement an de Bilan vun der Lëtzebuerger Asylpolitik – Sujeten, déi an der läscht an der Press dominéiert hunn an zu deenen dëse Sonndeg  den Dhiraj Sabharwal aus dem Tageblatt, de Marc Schlammes vum Wort, d’Josée Hansen aus dem Land an de Richard Graf vun der woxx, diskutéiere wäerten.

Suivéiert de Presseclub live tëscht 11 an 12 Auer um Radio an natierlech op RTL an och am livestream. mehr lesen / lire plus

Éducation : Bouillie sémantico-mémorielle

Simple maladresse ou confusion créée par un lieu de mémoire contesté ? Dimanche dernier, alors que le Luxembourg commémorait la Shoah, RTL a tourné au Mémorial de la déportation à Hollerich, en mettant l’accent sur les déplacements forcés durant la Seconde Guerre mondiale.

© Vum Cayambe – Eegent Wierk, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Dans sa résolution du 26 octobre 2005, l’Assemblée générale de l’ONU a déclaré le 27 janvier Journée de la mémoire de l’Holocauste dans tous les pays membres. Depuis 2009, le Luxembourg, comme la plupart des pays européens, se souvient des victimes de la Shoah à cette date symbolique, jour de la libération du camp d’Auschwitz par l’Armée rouge. mehr lesen / lire plus