Wirtschaftsministerium gibt (wenig) Erklärungen zum Tourismus-Projekt in Weiswampach

Nach drei Monaten antwortet Etienne Schneider auf eine parlamentarische Anfrage zum Projekt „Suneo Park“ in Weiswampach. Seine Antworten verraten jedoch wenig Neues.

Der künftige „Fun Park“ in Weiswampach nach der Vision von Lamy. Grafik: Groupe Lamy.

Seit September sollten die Arbeiten am ersten luxemburgischen Feriendorf „Suneo Park“ bereits laufen. Das hatten die Betreiberfirma Lamy und Staatssekretärin Francine Closener Ende Juni in einer Pressekonferenz angekündigt. Damals war ein zu „100 Prozent ökologisches“ Feriendorf angekündigt worden, was sich bei genauerer Betrachtung jedoch eher als Greenwashing herausstellte. Bisher ist an den beiden künstlichen Seen bei Weiswampach jedoch noch nichts passiert.

Bereits im August war weitere Kritik am Projekt laut geworden, als der Vertrag zwischen der Gemeinde und Lamy öffentlich wurde, worüber die woxx ausführlich berichtete (woxx 1490). mehr lesen / lire plus

Keine Angst vor Airbnb?

In den Antworten auf zwei parlamentarische Anfragen sieht Wirtschaftsminister Étienne Schneider in Airbnb keine Gefahr für die luxemburgische Tourismusbranche. Die Realität auf dem Wohnungsmarkt ließ er dabei außer Acht.

Mit der App ins Ferienparadies – oder noch tiefer in die Wohnungsmarktkrise? (Foto: Tero Vesalainen/pixabay)

Gleich zwei CSV-Abgeordnete stellten jeweils eine Frage zu der Plattform, die Buchung und Vermietung von Ferienunterkünften anbietet. Ursprünglich richtete Airbnb sich an Privatleute, die ein Zimmer oder lediglich eine Couch vermieten wollten, weswegen das Unternehmen der sogenannten „Sharing Economy“ zugerechnet wurde. Mittlerweile gibt es jede Menge kommerzielle Anbieter*innen, die ihre Wohnungen dauerhaft vermieten.

Über Airbnb werden auch Unterkünfte in Luxemburg angeboten, weswegen sowohl Claudine Konsbrück (bereits im Juli) als auch Léon Gloden (im September) vom Wirtschaftsminister wissen wollten, welche Auswirkungen das auf die klassische Hotelbranche hat und welche gesetzlichen Bestimmungen die Anbieter*innen einhalten müssten. mehr lesen / lire plus