KLIMASCHUTZ: Hausaufgabenhilfe

Premierminister Jean-Claude Juncker traf sich mit der Initiative „Votum Klima“ und versprach, die Ausrichtung der Luxemburger Klimaschutzpolitik zu korrigieren.

„Chefsache Klimaschutz“ – so betitelten die Verantwortlichen von „Votum-Klima“ das Pressecommuniqué ihrer Unterredung mit dem Premierminister und den Ministern für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen, Claude Wiseler und Marco Schank, die vorige Woche stattfand. Das als ausgesprochen positiv bewertete Gespräch stand noch ganz unter dem Eindruck des gescheiterten Klimagipfels.

Der auch von der EU-Delegation mitgetragene „Accord“ von Kopenhagen war auf Betreiben der amerikanischen Regierung in letzter Minute hinter verschlossenen Türen ausgearbeitet worden. Der Text, der von der Vollversammlung lediglich „zur Kenntnis“ genommen wurde, ist für „Votum Klima“ unannehmbar, weil keine verbindlichen Reduktionsziele in ihm enthalten sind. mehr lesen / lire plus

ELEKTROAUTO: Zwei-Liter-Drecks-schleuder?

Die Skepsis vieler UmweltschützerInnen gegenüber dem Elektroauto hat gute Gründe. Sinnvoll eingesetzt können sie aber einen Beitrag zu Klimaschutz und Lebensqualität leisten.

Klein, teuer, elektrisch. Bereits in diesem Jahr sollen die ersten Peugeot iOn in Europa fahren. Ökologischer als andere Sparautos sind sie nur, wenn man auch Ökostrom tankt.

Das Elektroauto ist das grüne Fahrzeug par excellence. Das jedenfalls ist der Eindruck, den man bekommt, wenn man den Vertretern der Automobilindustrie zuhört – oder den Grünen. „Das Auto der Zukunft fährt mit erneuerbarer Energie“, hatte der Europaabgeordnete Claude Turmes bereits 2008 bei der Vorstellung seines Berichts über die Erneuerbare-Energien-Direktive erklärt.

Als „Zero Emission Car“, preisen mehrere Konzerne ihre elektrisch angetriebenen Modelle an. mehr lesen / lire plus

AVORTEMENT: Les petits pas. Ou pas.

Le gouvernement se félicite de sa petite réforme de la législation sur l’avortement. Pour l’instant, il reste d’ailleurs le seul à se montrer enthousiaste.

Apparemment, la campagne de sensibilisation du Planning familial n’a pas encore atteint tout le monde. Le gouvernement peine encore à considérer les femmes comme des êtres pleinement responsables.

La déception est l’affaire de ceux qui caressent de trop grands espoirs. Alors que les voix se multipliaient pour dénoncer l’archaïsme de la législation sur l’avortement au Luxembourg et que la députée Lydie Err (LSAP), avait déposé, en 2008, une proposition de loi visant à moderniser la loi, l’on s’attendait à ce que ce gouvernement franchisse enfin le pas. mehr lesen / lire plus

POLITIQUE CULTURELLE: Renvois de balle

Comme toujours lorsqu’il faut faire des économies, c’est la culture qui trinque – alors que le gouvernement pourrait parfaitement aussi faire payer cela à d’autres. A commencer par lui-même.

Hätten se dach nëmmen…

Le musée de la forteresse est certainement l’institution culturelle la plus connue du pays. Pourtant, ses statistiques de visites s’approchent de zéro et personne ne pourrait dire quelle exposition on y a vue en dernier. C’est simple: il n’y en a pas tout simplement pas eu. Comme l’a relevé la députée libérale Anne Brasseur lors de son intervention au sujet du musée, il aura fallu moins de temps à Vauban pour construire la forteresse de la ville de Luxembourg, qu’aux Luxembourgeois pour y installer un musée. mehr lesen / lire plus

POP: Sociétés Secrètes

Le d:qliq frappe fort ce weekend, avec la venue des New Yorkais de la New Idea Society et de leurs acolytes parisiens de Jordan.

Le rock indépendant est au rendez-vous ce vendredi,
avec New Idea Society et Jordan.

Il y a bel et bien une vie après le hardcore, et ce n’est clairement pas les New Yorkais de New Idea Society qui diront le contraire. Car les gars sont tous issus de diverses formations gravitant autour du hardcore et du punk sur la côte Est des Etats-Unis. Le chanteur et guitariste Mike Law a roulé sa bosse au sein de la formation bostonienne Eulcid et on a pu apercevoir le marteleur de fûts Alan Cage cogner du côté de chez Quicksand. mehr lesen / lire plus

JASON REITMAN: Hoch oben und tief unten

„Up in the Air“ stellt geschickt existentielle Lebensfragen in einer Zeit von Wirtschaftskrise und Informationsüberfluss und schafft somit ein unterhaltsames und melancholisches Bild der Gegenwart.

Die jüngere Angestellte hat den Boss davon überzeugt, dass sie es besser machen kann …

Wenn Ryan Bingham (George Clooney) in seinem frisch gebügelten Designeranzug in einem Büro auftaucht, heißt das nichts Gutes. Die Firma für die er arbeitet wird nämlich von feigen Chefetagen in ganz Amerika beauftragt, Angestellte schnell und auf professionelle Art zu entlassen. Das Geschäft mit den Abschiebungen läuft besser denn je und bevor die bestürzten Angestellten die Entlassungsmappe mit den handelsüblichen Trostfloskeln aufgeschlagen haben, sitzt Ryan schon im Flugzeug, um in der nächsten Firma seine eingeprobten Entschuldigungen preiszugeben. mehr lesen / lire plus

FOTOGRAFIE: Nichts Erflogenes

Genau wie die Musik fällt auch die Fotografie als Kunstform immer mehr einer Verallgemeinerung zum Opfer. Schnell gemacht, schnell präsentiert verliert sich das Besondere in der Masse. Vorbereitung wird durch Nachbearbeitung ersetzt, überlegtes Vorgehen durch „trial and error“. Vielleicht ist das der Grund, warum sich der Fotograf Dieter Appelt eher als Bildhauer verstanden wissen will.

So leicht die Aussage „das kann doch jeder“ zu treffen ist, so schnell schießt dem so wenig geneigten Betrachter abstrakter Gemälde oder Plastiken der Gedanke an die damit verbundene Arbeit und den Aufwand durch den Kopf.Natürlich wäre es grundweg falsch Appelts Arbeiten als abstrakt zu bezeichnen, aber man erkennt deutlich, wie hart er sich seine Motive erarbeitet und mit welcher Kunstfertigkeit er sie auf Platte zu bannen versteht, auch wenn sein Weg zuerst in eine andere Richtung wies. mehr lesen / lire plus