KEIN FRIEDE NACH DEM KRIEG: Angekündigte Welt-Unordnung

Sind mit dem Ende der militärischen Operationen auch die Gründe verschwunden, die die Menschen weltweit auf die Straße getrieben haben? Welt-Unordnung herrscht nicht erst seit vier Wochen. Und sie dauert an.

Als Marsch gegen den Irak-Krieg war er geplant gewesen, der Ouschtermarsch 2003. Um kurzfristig klarzumachen, dass es sich auch um einen Marsch für den Frieden allgemein handelt, lautet die Parole auf den Ouschtermarsch-Plakaten „Kee Krich méi“. Auch die woxx, die mit einem schwarzen Logo und diversen Bömbchen-Icons auf den Angriff gegen den Irak reagiert hatte, wird mit dem Kriegsende zur „grafischen Normalität“ zurückkehren – nicht ohne klarzumachen, dass es in Bezug auf die Weltlage keine Rückkehr zur Normalität geben kann. mehr lesen / lire plus

Roger Manderscheid: Die Eroberung des Nordpols

De Roger Manderscheid, e Monument an der Lëtzebuerger Literatur- a Kulturzeen, och wann en dat selwer net gären héiert, huet den 1. Mäerz säi siwwenzegste Gebuertsdag gefeiert.

Roger Manderscheid: „Ech kommen aus engem Haus, do ass et nëmmen ee Buch ginn“. Foto: Christian Mosar

De Roger Manderscheid huet dobäi net op Kaddoë gewaart, neen en huet sech selwer an deenen déi en unhuele wëllen e Kaddo gemaach, a Form vun engem Buch, enger laanger Notiz zur Entwéckelung vun der Lëtzebuerger Literatur an der zweeter Halschent vum leschte Joërhonnert.

De Rosch ass ee vun deenen, déi „nom Krich“ dervun iwwerzeegt waren, datt den ale Geescht, deen d’Leit Joërhonnerte laang hannert de Festungsmauere vermuuschte gelooss huet, an nach laang nom Ofrappe vun de Maueren a vill ze ville Käpp bis haut festsëtzt, sech fräimaachen an nei Weeër siche misst. mehr lesen / lire plus

Shawn Levy: Just Married

Auf den ersten Blick scheint „Just Married“ nur ein weiterer Teenager-Klamauk rund um die Liebe zu sein. Doch neben aufdringlich inszenierten Slapsticks und altbekannten Klischees (Arm liebt Reich) gelingen den Jungstars Brittany Murphy und Ashton Kutcher auf ihrer desaströsen Hochzeitsreise ein paar wirklich gute Gags.

Im Utopolis

Ines Kurschat mehr lesen / lire plus

KRIMINALITÄT/JUSTIZ: Viele Augen sehen mehr

Die (Jugend-)Kriminalität ist stark angestiegen. Diesen Eindruck vermittelt die Polizeistatistik, die der Innenminister Anfang April vorgestellt hat. Doch was sagen diese Zahlen wirklich aus?

Donnerstagmorgen, gegen 7.45 Uhr, ein Polizist befestigt ein Absperrgitter am Hinterausgang des Arbed-Gebäudes. Der Sitz des weltgrößten Stahlkonzerns Arcelor ist weiträumig abgeriegelt, Polizeiwagen an jeder Ecke, drei belgische Wasserwerfer und mehrere gepanzerte Räumfahrzeuge warten auf ihren Einsatz. Spezialeinheiten rüsten sich mit Schlagstock und Helm gegen geschätzte mehrere hundert StahlarbeiterInnen, die in Luxemburg erneut gegen die Schließung von Stahlstandorten protestieren wollen. Die Kulisse wirkt martialisch, die luxemburgische Polizei demonstriert – nach den Einsätzen auf den Friedensdemonstrationen und den Hausdurchsuchungen – einmal mehr Stärke. mehr lesen / lire plus

P. T. Anderson: Punch Drunk Love

Avec „Punch Drunk Love“ le régisseur P.T. Anderson s’est fait une faveur: pour éviter l’ennui et pour se divertir lui-même, il bouscule les règles des genres auxquels il s’intéresse.

Lena (Emily Watson, enfin dans une comédie) qui fait irruption dans la vie de Barry.

Quand la comédie sentimentale se prend un électrochoc

Comment réussir une comédie romantique avec Adam Sandler, cet acteur qui est au cinéma américain ce que Bernard Menez est au cinéma français et Emily Watson, dont le talent est inversement proportionnel à celui de Sandler.

Seul P.T. Anderson pouvait se coller à cet improbable assemblage avec autant de brio que de malice, pulvérisant joyeusement les règles engluées de la comédie romantique. mehr lesen / lire plus

Jazz: Rosario Giuliani

Forza Dodo

(jitz) – Deuxième CD du saxophoniste italien Rosario Giuliani, et confirmation d’un talent exceptionnel! Peu de saxophonistes s’expriment actuellement avec autant d’énergie et de tripes. Bien que son discours soit assez classique, avec l’esthétique non cachée du bebop, Rosario Giuliani parvient à créer des tensions rarement entendues depuis l’ère de Charlie Parker. Entouré d’une équipe à cent pour cent italienne, ce saxophoniste alto démontre que le jazz de pointe n’est plus réservé aux seuls résidents de New York. Il se révèle encore être un fin compositeur, signant deux tiers des titres du CD. Il aura mis dix ans pour franchir les Alpes, quelques mois pour convaincre en France. mehr lesen / lire plus

Pour cette semaine: Krabbeltreff in Beles; Musiktherapie bei Tinnitus; Films made in Luxembourg; Jazz sur Arte; Legionella … ein Problem?

Krabbeltreff in Beles

In der Krabbelgruppe, die wöchentlich in Beles stattfindet, erhalten die Eltern Gelegenheit, anderen Frauen/Männern zu begegnen, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Die Kinder können Spielkameraden finden und im Mit- und Nebeneinander ihre sozialen Fähigkeiten entwickeln. Die Gruppe eignet sich für Kleinkinder von 1-2 Jahren. Ein Anmeldeformular kann unter der Nummer 36 05 98 angefordert werden.

Musiktherapie bei Tinnitus

Musiktherapeutische Maßnahmen gewinnen in letzter Zeit gerade in der Behandlung von Tinnitus an Bedeutung. Es handelt sich bei dieser Methode um eine Zusatztherapie. Unser Gehirn ist in der Lage, Töne und akustische Reize zu filtern und unterschiedlich stark wahrzunehmen. mehr lesen / lire plus

FUSSBALL: Lusitanisches Lüftchen

Der portugiesische Rekordmeister Benfica Lissabon sorgte mit seinem Gastauftritt gegen F91 Düdelingen für ein volles Haus und Volksfeststimmung. Nach dem mageren 1:0 träumen die Fans des legendären Clubs weiter vom Ruhm vergangener Tage.

„Ich lebe seit vielen Jahren mit meiner Familie in Luxemburg. Hier gefällt es mir. Aber eines muss ich sagen: Gut Fußball spielen können die Luxemburger nicht.“ Jorge zeigt stolz auf seinen rot-weißen Schal mit dem Schriftzug seiner Lieblingsmannschaft: Benfica Lissabon. Jede Woche verfolgt er übers Radio oder vor dem Fernseher, wie der portugiesische Rekordmeister gespielt hat. Und wie viele seiner Landsleute ist der Portugiese am vergangenen Samstag zum Stadion „Josy Barthel“ gezogen, um sein Team endlich mal wieder live zu sehen. mehr lesen / lire plus