RICHARD CURTIS: Love actually

Über weite Strecken durchaus amüsant, schippert Richard Curtis‘ Weihnachts-Liebeskomödie doch in sehr seichtem Gewässer. Gegen das konventionelle Szenario und die biedere Moral kann auch die geballte Ladung mitwirkender Stars nichts bewirken. Und eine Auseinandersetzung mit der Komplexität von Beziehungen findet in den diversen Liebesgeschichten, die präsentiert werden, nicht einmal ansatzweise statt.

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MICHAEL WINTERBOTTOM: In this World

Le film primé à Berlin cette année a la fâcheuse particularité de privilégier la forme au fond. Ce qui ne rend pas justice au message, d’une justesse remarquable.

L’avenir est incertain, le présent est flou …

Dotée d’un budget dérisoire de 2,2 millions d’euros, la dernière réalisation du cinéaste britannique Michael Winterbottom, „In This World“, a pour protagonistes deux cousins afghans, Jamal et Enayatullah, au destin plus qu’incertain. Le film ouvre sur le camp de réfugiés de Shamshatoo, au Pakistan, et relate un long périple clandestin, dicté par la quête d’une vie meilleure.

Au bout du parcours: Londres, terre promise.
A condition de traverser le Pakistan, l’Iran, l’Irak, la Turquie, l’Italie, la France …

Introduits de manière rudimentaire dans un décor chaotique, les deux personnages principaux ont vite fait de gagner la sympathie du spectateur, une fois le voyage amorcé. mehr lesen / lire plus

DIVORCE: Un peu, beaucoup, plus du tout …

En matière de législation du divorce, le Luxembourg se met au standard européen. Mais le gouvernement ne semble pas tirer les leçons des expériences de nos pays voisins.

Une fois de plus, comme si souvent pour les réformes touchant à des questions de société, le Luxembourg est parmi les derniers pays de l’Union européenne à moderniser sa législation en matière de divorce. Nous allons donc prochainement tenir compte, comme nos voisins, de l’approche évoluée des citoyens et citoyennes en matière de mariage et de dissolution. Mais pas trop: en effet, les discussions autour de la „déjudiciarisation“, ont culminé partout en Europe dans la revendication d’un „divorce sans juge“. mehr lesen / lire plus

www.aartika.com: Fraktale Welten

Die Natur ist „fraktal“ aufgebaut: Überall findet man Wiederholungen einer bestimmten Struktur in sich selbst, wie ein Zweig am Ast eines Baumes, die Verzweigungen unseres Blutkreislaufes, usw. Vor etwa 30 Jahren haben Mathematiker die sogenannten Computer-Fraktale entdeckt: Eine Kette von Zahlen und mathematischen Operationen wird immer wieder mit sich selbst rückgekoppelt. Das Ergebnis wird als neuer Anfangswert aufgefasst und wieder in die Schleife eingegeben. Die wechselnde Größe dieses „ewigen Anfangswertes“ wird in grafischer Form dargestellt, das Resultat ist oft verblüffend. Die Frage, ob nun ein computergeneriertes Fraktal Kunst ist, wird kontrovers diskutiert, wie einst die Fotografie …
Einen ersten Eindruck dieser hierzulande noch wenig bekannten Kunstform bekommt man beispielsweise auf der Homepage einer sehr versierten schottischen Künstlerin, „Aartika“. mehr lesen / lire plus

PUNK: A New Romance

Pretty Girls Make Graves, „The New Romance“, Matador Records 2003.

Der Plattenteller dreht die vierte Runde mit ein und derselben Scheibe. Ganz klar: Eine neue Romanze bahnt sich an. Anlass für diese Euphorie ist Andrea Zollo, Sängerin und Texterin von Pretty Girls Make Graves. Schon auf dem Debütalbum „Good Health“ hat ihre Stimme aufhorchen lassen – irgendwo zwischen Zorn und Zärtlichkeit, zwischen laut und leise, zwischen Punk und Pop, aber immer ein bisschen Sad Girl. Die zierliche Zollo wäre (fast) nichts ohne ihre anderen Girls, die allesamt Jungs sind: Schlagzeuger und Gitarrist Nick Dewitt, Gitarrist Jason Clark und Bassist Derek Fudesco – zusammen schaffen sie „intelligenten Dance-Punk“, wie ihn die US-amerikanische Musikpresse etwas hochtrabend nennt. mehr lesen / lire plus

VERKEHRSPLANUNG: Kein Stau beim Straßenbau

Um Verkehrsprobleme zu lösen, plant man weiterhin neue Straßen. Ob sich das nach dem Abschluss der IVL-Studie ändert, wird sich zeigen müssen.

„Chaos auf den Süd-Autobahnen.“ So titelte der Quotidien am vergangenen Dienstag. Ein verunglückter Sattelschlepper blockierte seit dem frühen Morgen die rechte Spur der Düdelinger Autobahn. Der Verkehr staute sich. Viele GrenzgängerInnen versuchten, über die Escher Autobahn auszuweichen. Doch dort kam es zu einem weiteren Unfall. Die Folge hier: 10 Kilometer Stau. Die Polizei sah sich gezwungen, ab Pontpierre die Verkehrslawine auf die Nationalstraße umzulenken.

Umgehungen

Immer stärker ist Luxemburg mit Unfällen, Staus und Verkehrschaos konfrontiert. Eine mögliche Antwort darauf wäre, neue Straßen zu bauen. mehr lesen / lire plus

DEUTSCHER KRIMI: „Ich habe einen moralischen Antrieb“

Ihr Krimidebüt wurde von der Kritik geradezu begeistert aufgenommen: Die Münchner Autorin Barbara Veit respektive Felicitas Mayall über alleinerziehende Kommissarinnen, sinnvolle Selbsterfahrung sowie Lust und Frust beim Schreiben.

Bekannt wurde Barbara Veit als Jugendbuchautorin. Jetzt hat die gebürtige Münchnerin unter dem Namen Felicitas Mayall einen Krimi für Erwachsene geschrieben.
Am 8. Dezember liest sie daraus in Luxemburg-Stadt vor.

woxx: Frau Mayall, Sie haben jahrelang vor allem Jugendbücher geschrieben. Mit Ihrem Krimidebüt „Nacht der Stachelschweine“ wenden Sie sich an ein erwachsenes Publikum. Warum der Wechsel?

Felicitas Mayall: Das stimmt, lange Zeit war mein Schwerpunkt Bücher für Jugendliche. Aber ich habe immer schon gerne für Erwachsene geschrieben. mehr lesen / lire plus