MUSEK: Keng kleng karéiert Chaos-Kanner

„In Defence of Rock“ heescht déi zweet Compilatioun vum lëtzebuerger Label Winged Skull. De Rock muss verteidegt ginn, mee géint wat? De Giordano Bruno (24),
ee vun de Grenner vum Label, schwätzt iwwert d’Problemer vun der lëtzebuerger Underground Musikszeen.

„Mir sinn eng kleng Oppositioun“, seet de Giordano Bruno iwwert den Underground-Label Winged Skull.

Ween ass Winged Skull?

Winged Skull ass am Dezember 1999 entstan. Et war eng Idee vun dräi Leit, déi an dräi verschiddene Gruppen waren an öfters Concert’en a Café’en gespillt hun. Iergendwann hu mir gemierkt, dass awer verschidde Läit un deem interesséiert waren, wat mir do gezwafft hunn. mehr lesen / lire plus

EMIR KUSTURICA: La vie est un miracle

Dass Emir Kusturica mit viel Fantasie und ohne falschen Respekt vor Konventionen seine jugoslawischen Geschichten inszeniert, konnte man schon bei „Underground“ beobachten. Dieses Mal überspannt er den Bogen aber mächtig. Gackernde Hühner, weinende Esel und ein wilder Haufen dörfischer Stimmungskanonen – in all dem Klamauk geht die Tragik des Jugoslawien-Konflikts unter. Fast scheint es, als wäre der Krieg selbst Kusturicas Fantasie entsprungen.

Im Utopia mehr lesen / lire plus

ROLAND EMMERICHS: Mit offenen Augen

Zieht euch warm an, die Eiszeit kommt. „The Day After Tomorrow“ zeichnet ein fatalistisches Bild der Auswirkungen der Naturkatastrophe – Kritik am Konsumverhalten bleibt dem Publikum erspart.

Dabei hatte er es doch kommen sehen: Klimaforscher Jack Hall (Dennis Quaid) versuchte vergeblich die Öffentlichkeit vor der neuen Eiszeit zu warnen.

Was haben „Der weiße Hai“ und „Erin Brockovich“ gemeinsam? In beiden Filmen ist das Böse besiegbar. In Roland Emmerichs „The Day After Tomorrow“ dagegen ist die angekündigte Naturkatastrophe so global, dass es sich kaum noch lohnt, dagegen anzukämpfen: Die von Menschen gemachte Erwärmung der Erdatmosphäre löst eine neue Eiszeit aus, welche die gesamte Nordhemisphäre trifft. mehr lesen / lire plus

SICHERHEIT: Ablenkungsmanöver

Liegt es an den Junkies, wenn es im Bahnhofsviertel mit dem Kommerz bergab geht, wie „SOS Gare“ behauptet? Statt Angstmacherei wäre eine sachliche Analyse des Lebens im größten Viertel der Hauptstadt angebracht.

„Wir werden dafür sorgen, dass die Bürgermeister wo nötig die Polizei mit spezifischen Aufgaben zugunsten der Sicherheit der Bürger beauftragen können.“ Das ist ein Auszug aus dem Wahlprogramm der DP – allerdings nicht dem aktuellen, sondern dem von 1999. Sicherheit war damals eines der Themen, mit denen die DP (erfolgreich) ihre Wahlkampagne führte. Es ist aber auch eines, bei denen sie ihre Wählerschaft enttäuscht hat. Auf jeden Fall nutzen sowohl gutbürgerliche Initiativen à la „SOS Gare“ wie auch der hauptstädtische Geschäftsverband die Gelegenheit, um auf anscheinend zunehmende Sicherheitsprobleme aufmerksam zu machen. mehr lesen / lire plus

EISENBAHN: Abgehängt

Die internationalen Hochgeschwindigkeitszüge fahren an Luxemburg vorbei. Der hiesigen Eisenbahn droht das Abstellgleis.

Der Ort des Treffens besaß hohen Symbolgehalt: Die beiden Eisenbahnergewerkschaften aus Belgien und Luxemburg wollten sich am Mittwoch in Jemelle auf halbem Wege entgegenkommen, um gegen die Verschleppung des Bahnprojekts Eurocap-Rail zu protestieren. Das Projekt soll die drei Europa-Hauptstädte Straßburg, Luxemburg und Brüssel miteinander verbinden. Auf der Teilstrecke zwischen den beiden letzteren Städten liegt der Bahnhof von Jemelle – fast genau in der Mitte.

Im besten Fall zwei Stunden und 13 Minuten dauert die Fahrt mit dem Zug von Luxemburg nach Brüssel. Für viele Reisende zu lange, denn die Züge zwischen den beiden Städten fahren mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometer. mehr lesen / lire plus