LUXEMBURG: Athena

Restaurant grec Athena, 56, r. Adolphe Fischer, L-1520 Luxembourg, Tel: 26 48 37 51.

Die gastronomischen Exilfahrten nach Trier und Saarbrücken haben ein Ende, bei Zeus! In Luxemburg gibt es nun auch ein griechisches Restaurant, das annähernd an das Preis-Leistungs-Verhältnis bei unserem Nachbarn im Osten herankommt. Kein Wunder, denn das „Athena“ in der Rue Adolphe Fischer ist wohl eines der wenigen in Luxemburg, in denen man von Deutsch sprechenden Kellnern bedient wird. Das Dekor wird jene enttäuschen, die sich noch an die Historie erinnern: Davon, dass das Lokal einmal die Arbeiterkantine „Casa italiana“ beherbergte, ist nun definitiv nichts mehr zu sehen, besonders da die Wände auch noch mit Stuck auf Griechisch getrimmt worden sind. mehr lesen / lire plus

JEANNY KRATOCHWIL: Hinter den Kulissen

Fast jedes Mal, wenn sich in Luxemburg der Vorhang hebt, ist sie mit von der Partie. Und trotzdem bleibt die Bühnenbildnerin Jeanny Kratochwil am liebsten im Hintergrund.

Draufgängerin mit Realitätssinn: Jeanny Kratochwil arbeitet seit zwanzig Jahren als selbstständige Bühnenbildnerin.

Wer es gewohnt ist, vor allem hinter den Kulissen zu arbeiten, der fühlt sich im Rampenlicht oftmals nicht so richtig wohl. Jeanny Kratochwil liebt das Theater und ihren Beruf, aber auf die Bühne drängt es sie nicht. Höchstens am Premierenabend, wenn auch das Team ausnahmsweise auf die Bretter darf, um sich zu verbeugen.

Dem Theaterpublikum fällt es in der Regel kaum auf, das Bühnenbild. mehr lesen / lire plus

JACQUES AUDIARD: De battre mon coeur s’est arrêté

A l’image de son titre sophistiqué, „De battre mon coeur s’est arrêté“ est un film qui prend mille détours pour faire oublier qu’il ne va nulle part.

Plus torturé qu’artiste: Romain Duris dans la peau d’un pianiste raté.

Avec toutes les cigarettes que fument les personnages (masculins) dans le dernier opus de Jacques Audiard, il y a de quoi ressortir de la salle de cinéma avec un cancer du poumon, rien qu’à les regarder. „De battre mon coeur s’est arrêté“ est un western urbain: nicotine, whisky, sang qui gicle, combat à mains nues, machos peu recommandables qui trompent leur femme avec des bimbos – tout est là. mehr lesen / lire plus

EYTAN FOX: Walk on Water

Im Utopia

Dem israelischen Regisseur Eytan Fox gelingt es provokante Themen wie die Konflikte zwischen Israel und Deutschland, Israel und Palestina und dazu noch Homosexualität in einer spannenden Geschichte zu verpacken. Obwohl manche Szenen etwas übertrieben, andere wiederum etwas zu nett und sentimental sind, ist dies ein einfühlsamer und ungewöhnlicher Film. mehr lesen / lire plus

SAMUEL BOLLENDORFF: Désespoir, folie, fierté

Jusqu’au 10 mai

„Silence“, ce n’est pas une exposition misérabiliste sur la maladie et la mort, contrairement à ce que suggèrent titre et sous-titre. Les travaux de Samuel Bollendorff exposés au Centre culturel de Neumünster sont le produit d’une démarche engagée, hautement politique même pour ce qui est des séries sur le sida.

Les séries sur les hôpitaux, dans un style de reportage, montrent des individus et leur rapport quotidien avec les services de santé. Le photographe réussit le mieux quand il montre le personnel plutôt que les patient-e-s. Comme ce médecin dans un couloir d’hôpital, examinant un gamin qui se débat, tente de s’échapper: seul la tête du docteur est nette, le gamin et les infirmiers sont flous, restituant l’urgence de la situation. mehr lesen / lire plus

www.forum-referendum.lu: Verfassung online

„Mit diesem unabhängigen Angebot dem Bürger einen Überblick über die Argumente verschaffen und dadurch zu einer offenen politischen Meinungsbildung beitragen“, so charakterisiert die Monatszeitschrift Forum ihre Website über die luxemburgische EU-Verfassungs-Debatte. Zu diesem Zweck bietet die Site eine gut sortierte Presserevue, einen Veranstaltungskalender und eine Linkliste. Das Leser-Forum allerdings befindet sich noch „im Aufbau“. Einen gelungenen Einstieg in die komplexe Materie bieten die Beiträge zum Verfassungstext und zu den Positionen der wichtigsten Akteure. Weil auch eine um Objektivität bemühte Zusammenfassung immer eine subjektive Auswahl bedeutet, findet man zahlreiche Links zu gescannten Originaldokumenten. Die recht umfangreichen PDF-Dateien werden allerdings Nicht-DSL-SurferInnen Probleme bereiten. mehr lesen / lire plus

EU-REFERENDUM: Nein sagen verboten

Die Ratifizierungsprozedur zum EU-Verfassungstext sieht ein „Nein“ nicht vor. Damit soll auch die demokratische Debatte unterbunden werden.

Das Referendum zur Europäischen Verfassung findet nicht am 10. Juli, sondern am 29. Mai statt. Nein, es handelt sich hierbei weder um einen verspäteten Aprilscherz, noch wird die Luxemburger Wahlbürgerschaft sich an diesem Tag in die Wahlbüros bemühen müssen – es brauchen nicht einmal solche Büros eingerichtet werden. Das alles ist nicht Resultat eines technischen Fortschritts, der es erlauben würde, per Knopfdruck von zu Hause aus sein Votum abzugeben, sondern die Konsequenz eines absurden europäischen Spektakels.

Das geeinte Europa soll sich eine neue politische Ordnung geben. mehr lesen / lire plus

JAZZ: Michel Reis: „A young mind“

CD „A young mind“ chez WPR

Tandis que nos footballeurs continuent de perdre inlassablement, nos artistes, en l’occurrence les musiciens de jazz, gagnent de plus en plus souvent sur le plan international. Après la victoire de l’année dernière de Pascal Schumacher au tremplin international de jazz à Avignon, c’est au tour du pianiste Michel Reis de se faire remarquer. Et cela en obtenant une quatrième place lors de la première édition de la compétition internationale pour musiciens de jazz à Moscou, réservée cette année aux seuls pianistes âgés de 18 à 26 ans. Sortant du lot de 250 participants, Michel Reis a certainement dû impressionner les membres du jury international, dont le pianiste franco-algérien Martial Solal. mehr lesen / lire plus

ROCK: Kettcar

Kettcar, Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen, Grand Hotel Van Cleef, 2005

Neulich die Nachricht in den Tagesthemen: Die Band Kettcar hat ein neues Album veröffentlicht. Nach dem mittelschweren Begeisterungssturm, den das Debüt der Hamburger vor zwei Jahren entfachte, schießen Kettcar mit „Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen“ den Vogel endgültig ab. Weniger Gassenhauer, dafür eine Handvoll einfach schöne Songs: Kettcar beweisen ein Händchen für Geschichten, die jetzt, hier oder überall passieren können. Vielleicht bestes Beispiel ist „48 Stunden“, die Chronik des Scheiterns einer Liebe auf Distanz. Musikalisch wirkt alles gefällig, vieles berührend, manches fast beliebig. Doch dank der wie gewohnt famosen Texte von Markus Wiebusch spricht Kettcar die ZuhörerInnen ohnehin vor allem auf einer emotionalen Ebene an: Hier läuft der Film deines Lebens und Kettcar gewinnen klammheimlich den Oskar für das beste Drehbuch. mehr lesen / lire plus

EXPULSIONS: La rose au poing

En s’attirant les foudres de ceux et celles qui défendent les droits des réfugié-e-s, le LSAP paye cher son manque de courage politique face au CSV.

Déjà de l’autre côté de la barrière. Jean Asselborn lors d’une manif anti-expulsions en novembre 1999. (photo: Melanie Weyand)

„Le LSAP prône la solidarité et l’esprit d’ouverture. Or, depuis que les socialistes sont au gouvernement, les autorités de l’Etat ont perfectionné les expulsions.“ Ces paroles de la députée Vera Spautz, reprises dans le Quotidien de samedi dernier, ont mis du baume au coeur de ceux et celles choqué-e-s par la prestation de Jean Asselborn au journal RTL de la veille. mehr lesen / lire plus