CSV: Im Zweifelsfalle rechts
Innerhalb weniger Monate hat das Image der CSV als moderne, fortschrittsorientierte Partei zu bröckeln begonnen. Die unumgänglich gewordene Positionierung zu Gesellschaftsfragen macht sichtbar, dass die Partei längst nicht an konservativem Potenzial eingebüßt hat.
Eine Regierung ohne CSV? Anlässlich des woxx-Rundtischgesprächs vor einigen Wochen brachten die eingeladenen Herren Politiker mit unterschiedlichen Argumenten ihre Skepsis über die Realisierbarkeit einer Ampelkoalition zum Ausdruck. Dabei kam jedoch ein Aspekt zu kurz: dass es – im Unterschied zu den Siebzigerjahren – weder linke Aufbruchstimmung noch Ras-le-Bol-Gefühl bei den WählerInnen gegenüber einer christlich-sozial geführten Regierung gibt.
Dies ist vor allem einem Jean-Claude Juncker zu verdanken, der es seit seinem Amtsantritt versteht, sich selbst und seiner Partei ein modernes und aufgeschlossenes Image zu verschaffen. mehr lesen / lire plus





+++Mal wieder feierte sich die Architektur selbst: Zum fünften Mal seit 1995 wurden am letzten Freitag von der „Fondation de l’architecture“, die Luxemburger Architekturpreise – reine Achtungspreise – vergeben: Rund vierzehn Projekte wurden mit einer silbernen respektiv goldenen Auszeichnung bedacht. Auffallend an dieser neuen Architektur ist ihr minimaler, puristischer Charakter: Keine Schnörkel – statt dessen klare Linien und ein kubistischer Baustil. Nur wenige Architekten haben durch kleine Finessen diese stilistische Unterkühltheit aufgebrochen: Etwa das junge Architektenteam Teisen & Giesler, die sich für die Raumteilung aus hölzernen Bauelementen des Restaurants „La Serre Bleue“ in der Rotonde 1 verantwortlich zeigen sowie für das originelle Kombinieren von Alt und Neu im Rahmen einer Renovierung eines Bonneweger Privathauses. 