Untätigkeit in Klimakrise kostet Menschenleben

von | 31.10.2025

Die Klimakrise wirkt sich immer verheerender auf die menschliche Gesundheit aus. „Die Klimakrise ist eine Gesundheitskrise“, so die Autor*innen einer am 29. Oktober veröffentlichten Studie des Fachmagazins „The Lancet“ und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Von zwanzig analysierten Faktoren für Gesundheitsrisiken haben zwölf Rekordwerte erreicht. Die steigende Anzahl von Dürren, etwa – 2024 waren 61 Prozent aller weltweiten Landesflächen betroffen – führt dazu, dass zusätzliche 124 Millionen Menschen unter Ernährungsunsicherheit leiden. Rekorde gibt es auch bei den Todesraten: Seit den 1990er-Jahren sind die durch Hitzewellen bedingten Todesfälle um 63 Prozent gestiegen, während vergangenes Jahr allein 154.000 Personen an den Folgen von durch Brände verursachter Luftverschmutzung gestorben sind. „Die vielfältigen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit verringern die Arbeitsproduktivität, erhöhen die Fehlzeiten der Arbeitnehmer und belasten die Gesundheitssysteme, was sich wiederum auf die sozioökonomischen Bedingungen auswirkt, die Gesundheit und Wohlbefinden fördern“, so die Studie. Desto stärker die Infrastrukturen belastet sind, desto weniger werden sie in der Lage sein, klimabedingten Schäden entgegenzuwirken, warnen die Autor*innen. Sie fordern dringend die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen sowie ein nachhaltiges Agrarsystem. Anreize gäbe es genug: Im letzten Jahrzehnt habe allein die Schließung einiger Kohlekraftwerken rund 160.000 vorzeitige Todesfälle vermieden, so die Studie.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWSTRANSPORT

Transports : Quand les trains arriveront à l’heure

En raison de travaux de maintenance et de modernisation des infrastructures, la circulation des trains entre le Luxembourg et ses trois pays voisins a été et continue d’être fortement perturbée cet été. Au grand dam des frontaliers et frontalières, qui ont le sentiment de revivre le même scénario chaque année.

NEWS

Wegen der Dürre: Flexiblere Regeln für Betriebe

Am vergangenen Mittwoch hat Landwirtschaftsministerin Martine Hansen (CSV) Entlastungen für landwirtschaftliche Betriebe angekündigt. Die anhaltende Dürre sei eine „außergewöhnliche Wetterbedingung“, so das Ministerium nach einem Treffen mit der Landwirtschaftskammer. Deshalb sollen nun flexiblere Regeln gelten, damit Landwirt*innen eine...

NEWS

FORUM 451 : des pistes pour surmonter la crise climatique

Après une édition portée sur la canicule et sur les conséquences tragiques du changement climatique en général, Forum transmet, dans son numéro de septembre, un peu d’espoir. Sur la une, les nervures d’une feuille bien verte sont autant de chemins pour sortir de la crise. Face au « feu qui couve et qu’il est difficile d’éteindre », des...