Von Wölfen und Wildschweinen

von | 16.08.2019

Piratepartei-Abgeordneter Marc Goergen wollte von Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) und Landwirtschaftsminister Romain Schneider (LSAP) wissen, wie es um die Wiederansiedlung von Wolf und Luchs in Luxemburg aussieht. Die Regierung begrüße zwar die Rückkehr dieser Arten im Land, es würden jedoch keine besonderen Maßnahmen getroffen, um diese herbeizuführen, hieß es in der Antwort, die sich vor allem auf den Wolfsmanagementplan berief, der 2017 veröffentlicht wurde. Darin sind Entschädigungen für Landwirt*innen und Sensibilisierungsmaßnahmen vorgesehen. Außerdem stellte Goergen einige Fragen, die die „Zone blanche“ zur Eindämmung der afrikanischen Schweinepest im Südosten des Landes betrafen. Er wollte wissen, welche Art von Fallen dort benutzt werden, um die Wildschweinpopulation zu dezimieren. Die Antwort: Es werden sogenannte Gatterfallen benutzt, die sich im benachbarten belgischen Grenzgebiet als effizient erwiesen haben. Es handelt sich um Gatter mit einer Falltür, in das die Tiere gelockt werden. Diese würden täglich von der Naturverwaltung kontrolliert. Für andere Tiere bestünde keine Gefahr, so die Minister*innen.

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