EASY RIDER, RAGING BULLS: Porträt einer Filmepoche

Das Ziel aller Träume war die Traumfabrik selbst: Doch die Hollywoodstudios standen gegen Ende der 1960er Jahre am Rande des Bankrotts – finanziell und erst recht künstlerisch. Da begannen ein paar junge Regisseure Filme zu drehen. Sie brachen mit den bestehenden Konventionen der Studios und nahmen das Heft auf ihre Weise in die Hand – und zwar radikal. Peter Bogdanovitch, Francis Ford Coppola, Dennis Hopper, Mike Nichols, Arthur Penn und Martin Scorsese sind nur einige von ihnen. Das New Hollywood Cinema war geboren. Peter Biskind hat die Geschichte dieser neuen Generation aufgeschrieben. In „Easy Riders, Raging Bulls“ erzählt er von dieser Epoche des amerikanischen Kinos vom Anfang bis zu ihrem Ende. Nach spätestens zehn Jahren hatten sich auch die einstigen jungen Rebellen etabliert. Biskinds Buch ist die interessante „Oral History“ einer Filmepoche und ein lesenswerter, streckenweise spannender Schmöker mit gewaltigem Umfang.

Peter Biskind: „Easy Riders, Raging Bulls“, Heyne Verlag München 2004, 848 Seiten, 12 Euro.


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