Schon getreamt? Big Mouth

Erster Kuss, High-School-Partys und unerwünschte Erektionen – die Cartoon-Serie „Big Mouth“ erzählt sowohl humorvoll und vulgär als auch einfühlsam und differenziert von den Alltagserfahrungen einer Gruppe von Teenager*innen.

(©uk.newonnetflix.info)

 

Die Pubertät ist eine Zeit der großen körperlichen Veränderungen, doch auch das Sozialleben wird auf den Kopf gestellt: Da ist zum Beispiel die Sorge, dass man sich vor seiner Flamme blamiert, der Wunsch nach mehr Privatspäre oder die Angst nicht dazuzugehören. Netflix hat nun eine Serie über diese zutiefst aufwühlende Zeit herausgebracht.

Kreiert von Jennifer Flackett, Nick Kroll, Mark Levin und Andrew Goldberg, erzählt „Big Mouth“ vom 13-jährigen Andrew und seinen besten Freunden  Jessi und Nick. mehr lesen / lire plus

Partizipative Landesplanung startet

Bei der Erstellung des Leitplans für Raumplanung setzt das Nachhaltigkeitsministerium auf Bürger*innenbeteiligung

„Es wird höchste Zeit, dass der Plan überarbeitet wird“, meinte Nachhaltigkeitsminister François Bausch im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag. Er stellte den partizipativen Prozess vor, mit dem die wichtigste raumplanerische Leitlinie des Landes, der Leitplan für Raumplanung („programme directeur d’aménagement du territoire“, PDAT) neu gestaltet werden soll.

Der Minister nannte es „eine einzigartige Herangehensweise“, dass die Bürger*innen nun in der Landesplanung mitreden können. Für Luxemburg mag das sicherlich stimmen, in anderen Ländern sind partizipative Prozesse in der Raumplanung häufiger anzutreffen. Eine interministerielle Arbeitsgruppe hat ein Papier mit Leitlinien ausgearbeitet, auf dessen Basis die Bürger*innen nun Ideen für den PDAT sammeln sollen. mehr lesen / lire plus

Henri Wehenkel : Entre chien et loup

Faire revivre les oublié-e-s de la Seconde Guerre mondiale, ces personnes qui se sont retrouvées dans les engrenages de la collaboration à un moment ou un autre et qui souvent ont dû faire de lourds choix : telle est l’ambition, réussie, du nouveau livre de Henri Wehenkel.

« Notre choix était arbitraire, les résultats seuls comptaient. Notre but était d’explorer la zone de frontière entre résistance et collaboration pour définir les enjeux et non pas faire des statistiques et de compter les Bons et les Méchants en mélangeant les genres et les statistiques. La méthode utilisée était celle du pêcheur à la ligne qui jette son hameçon là où il soupçonne la présence de poissons », explique l’auteur dans l’introduction de son livre. mehr lesen / lire plus

Mehr Inklusion gefordert

Nicht ausreichend auf Inklusion ausgerichtet, in segregierender Sprache verfasst – das Gutachten des „Conseil supérieur des personnes handicapées (CSPH)“ zum Gesetzesentwurf, der die Anliegen der „Élèves à besoins éducatifs particuliers“ regelt, fällt recht negativ aus.

(©Pixabay)

Die Kritik an den geplanten Änderungen in punkto schulischer Inklusion hält sich hartnäckig. Nachdem der CSPH bereits die geplante Änderung bezüglich der Sonderpädagogik im neuen Schulgesetz kritisiert hatte, hat die Organisation nun ein negatives Gutachten zum Gesetz zu den „Élèves à besoins particuliers“ vorgelegt.

Momentan bestehe die Erwartungshaltung, dass Menschen mit besonderem Förderbedarf sich den jeweiligen Strukturen anpassen müssen. Dabei sei das Gegenteil notwendig: „Es müssen Bedingungen geschaffen werden, damit jede*r ein ‘normales’ Leben ohne Einschränkungen führen kann“, heißt es im Avis. mehr lesen / lire plus

woxxenrückblick (8)

Neuer Rektor, Großkonzerne und Gendern – was die woxx diese Woche beschäftigte.


In Luxemburg hat diese Woche die Trennung von Kirche und Staat die Nachrichtenlandschaft dominiert. Die woxx hat allerdings darauf verzichtet, das vorhersehbare Abstimmungsergebnis zur Abschaffung der Kirchenfabriken groß zu behandeln, eine Kurzmeldung war uns die Schaffung des neuen Kirchenfonds dennoch wert.

Was uns hingegen beschäftigt hat, war die Ernennung des neuen Rektors der Uni.lu, Stéphane Pallage. Der Belgo-Kanadier, der vor seinem Start in Belval die École des sciences de la gestion an der Université du Québec à Montréal leitete, ist nicht unumstritten. Außerdem haben wir uns das neue Universitätsgesetz und die Kritik daran angesehen. mehr lesen / lire plus

Migration et asile : C’est compliqué

Plus d’arrivées que l’année dernière, pas assez de logements disponibles et beaucoup de personnes détenues au centre de rétention : les ministres Asselborn et Cahen ont fait un bilan de l’année 2017 en termes de migration et d’asile.

Les ministres Asselborn et Cahen ont fait leur traditionnel bilan de l’année passée en termes de migration et d’asile. (Photo : MAEE)

C’est sur fond de – petite – polémique quant aux conditions de vie dans la Structure d’hébergement d’urgence au Kirchberg (Shuk) que les ministres Asselborn et Cahen ont donné leur traditionnelle conférence de presse de clôture de l’année dernière en matière de migration et d’asile. mehr lesen / lire plus

Arnaldur Indridason : La femme de l’ombre

Deuxième volet de la trilogie de l’auteur de polars Indridason sur l’occupation américaine de l’Islande, « La femme de l’ombre » est une plongée remarquable dans le climat de méfiance qui s’était installé sur l’île durant ces années noires.

Si Arnaldur Indridason est surtout connu pour sa série de polars mettant en scène le – forcément – neurasthénique commissaire Erlendur Sveinsson (14 titres au total), son écriture a pris un tournant avec la « Trilogie des ombres » dont le deuxième volume vient de paraître en traduction française. Sous l’occupation américaine de l’Islande, le couple mal assorti d’enquêteurs (d’un côté un flic islandais, de l’autre un Canadien aux racines islandaises mais travaillant pour la police militaire des Alliés) est confronté à deux meurtres. mehr lesen / lire plus

Geschlechtergerechte Sprache:
 Heute schon gegendert?


Die wenigsten würden wohl von sich behaupten, beim Schreiben von Texten bewusst auf eine sexistische Sprache zurückzugreifen. Dabei ist, sich gendergerecht auszudrücken, keineswegs nur eine Frage des guten Willens.

(Bildquelle: Pixabay)

Einmal den Entschluss gefasst, bei seinem Sprachgebrauch künftig niemanden, schon gar nicht marginalisierte Geschlechtergruppen, auszugrenzen, gilt es sich erst einmal einen Überblick über entsprechende Möglichkeiten zu verschaffen. Doch schon bald kann sich ein Gefühl der Überforderung einstellen. „StudentInnen“, „Student_innen“, „Student*innen“ „Studierende“. Was ist da der Unterschied? Wofür sollte man sich am besten entscheiden? Wer hier nicht über gewisse Grundkenntnisse verfügt, mag verleitet sein, sogleich das Handtuch zu werfen.

Auf die Intention kommt es an

Unabhängig davon, welchen Ansatz man wählt – „geschlechterneutrale“, „gendergerechte“ oder „nicht-
sexistische Sprache“ – Umsetzungsmöglichkeiten gibt es zahlreiche. mehr lesen / lire plus

Lebensmittelindustrie
: „Unternehmen müssen haftbar sein“


Die woxx hat sich mit Barbara Unmüßig über die Macht der Lebensmittelkonzerne, über Boykottaufrufe und Patente auf Leben unterhalten.

woxx: Sie haben mit der Heinrich-Böll-
Stiftung den „Konzernatlas“ herausgegeben, der sich mit den Machenschaften großer Lebensmittel- und Landwirtschaftskonzerne beschäftigt. Wieso dieser Fokus auf große Konzerne?


Barbara Unmüßig: Wir erleben gerade eine Vermachtung im Agrarsektor, was wir so historisch gar nicht kennen: Immer mehr Macht in den Händen von einigen wenigen Konzernen. Wir sehen diese Konzentrationserscheinungen beim Saatgut, beim Landbesitz und auch bei den Supermärkten. Im Atlas zeigen wir auf, wie diese Marktmacht in der gesamten Produktionskette unserer Nahrung aussieht. Wir wollen demonstrieren, was es bedeutet, wenn wir immer abhängiger werden von großen Konzernen, die bestimmen, was bei uns auf den Teller kommt. mehr lesen / lire plus

Histoire(s) : Mir sinn och elo nach net all Helden

En cette année électorale, il semble que le gouvernement n’aime plus remettre en question le « master narrative » de la Seconde Guerre mondiale. Pour des raisons politiques, le progrès scientifique est nié.

(Photos : Wikipedia)

« Titre racoleur », « pas une étude historique » sont les termes dans lesquels le premier ministre Xavier Bettel a décrit un article de Mil Lorang paru dans le Tageblatt du 1er décembre 2017, dans sa réponse à une question parlementaire de Franz Fayot qui demandait si « la recherche sur les Luxembourgeois enrôlés de force » ne devrait pas être approfondie. L’article en question, « Als die Luxemburger Armee das Land verließ – Wie Luxemburger in Osteuropa zu Teilnehmern am Judenmord wurden », ne comporte en effet, comme Bettel le souligne, aucun élément nouveau sur les 15 Luxembourgeois membres du « Polizei-Reserve-Bataillon 101 », impliqué dans l’exécution de Juifs polonais dans la région de Lublin et plus tard dans la déportation de ces derniers vers les camps d’extermination. mehr lesen / lire plus

Iran: Das Schweigen der EU

Eine Debatte des Europäischen Parlaments zur Situation im Iran zeigte: Europa tut sich schwer damit, eindeutig Position zu beziehen und etwa die Protestbewegung zu unterstützen.

Wegen ihrer nachgiebigen Haltung gegenüber dem iranischen Regime in der Kritik: Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, hier 2016 mit dem iranischen Außenminister Mohammed Sarif in Teheran. (Bildquelle: wikimedia)

Wer sich angesichts des brutalen Vorgehens des iranischen Regimes in den vergangenen Wochen gegen Demonstrantinnen und Demonstranten eine halbwegs geschlossene Reaktion des EU-Parlaments erhofft hatte, sah sich am Dienstag in Straßburg enttäuscht. Stattdessen nutzten nicht wenige Abgeordnete eine Debatte zur Situation im Iran ähnlich wie zuvor die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, um noch einmal die europäische Verpflichtung zur Einhaltung des Atomabkommens (JCPOA) mit dem Iran zu bekräftigen und den US-Präsidenten Donald Trump zu kritisieren, nachdem dieser Europa ultimativ aufgefordert hatte, eine Verschärfung der Auflagen gegen den Iran mitzutragen. mehr lesen / lire plus

Pas d’aéroport à Notre-Dame-des-Landes

La décision de l’exécutif français concernant l’aéroport de Notre-Dame-des-Landes (voir aussi woxx 1458) est tombée : il ne sera pas construit. Une victoire pour les militant-e-s écologistes, les agriculteurs et agricultrices et une partie des habitant-e-s de la région qui, plusieurs décennies durant, se sont opposé-e-s au projet né dans les années 1960. Les terres prévues pour la construction sont occupées depuis 2009 par plusieurs centaines de militant-e-s qui y ont installé une « zone à défendre » (ZAD). Un exemple suivi par des militant-e-s opposé-e-s à d’autres projets de construction à travers la France tels qu’un barrage ou un village de vacances. mehr lesen / lire plus

Postliberalisierung unter der Lupe

Ob die Liberalisierung der Postdienste innerhalb der EU den Kund*innen tatsächlich nur Vorteile gebracht hat, ist schwer zu sagen. Während das Telefonieren ins Ausland billiger wurde, verschwanden bei der Briefpost günstige Tarifkategorien, und gerade die Gebühren für den Auslandsversand zogen kräftig an – die Gewinne des einen Bereichs durften die Verluste des anderen nicht mehr ausgleichen. Die freie Konkurrenz sollte stattdessen dafür sorgen, dass den Kund*innen das günstigste Angebot für die gewünschte Dienstleistung gemacht wurde. Die klassische Post bleibt faktisch Monopolist bei der Briefpost, deren Volumen allerdings kontinuierlich abnimmt. Bei den Paketen, die längst nicht mehr alle nach Hause geliefert werden, sondern von den Kund*innen nicht selten in düsteren, personell unterbesetzten Shops abgeholt werden müssen, spielt die Konkurrenz freilich kräftig mit. mehr lesen / lire plus

Fabriques d’église : le Fonds y est

Vraie réussite ou victoire à la Pyrrhus ? Après le passage à la Chambre des députés cette semaine de la très controversée loi sur les fabriques d’église, les opinions divergent. Tandis que le Tageblatt, redevenu aussi un peu le bon soldat du LSAP, a consacré pas moins de deux unes triomphantes à ce sujet et proclamé qu’avec cette étape « la séparation entre l’État et l’Église est consommée », d’autres restent plus sceptiques. À l’instar des athéistes et agnostiques de l’AHA, qui dans un communiqué félicitent le gouvernement d’un pas dans la bonne direction, mais remarquent que « l’état idéal des choses » n’est pas encore atteint. mehr lesen / lire plus

Musique classique
 : À la russe


Jouer devant un public fait aussi partie de la formation au conservatoire de la Ville de Luxembourg. Et la qualité est souvent au rendez-vous… à un prix imbattable. Bref tour d’horizon à l’occasion d’un prochain concert de l’orchestre symphonique des élèves.

« Je viens toujours au conservatoire. Il y a vraiment d’excellents concerts. À la Philharmonie, ça coûte cher… et c’est trop guindé pour moi », confiait une vieille dame pourtant tirée à quatre épingles lors d’une représentation en décembre. Difficile de lui donner tort, côté musique en tout cas : avec un programme culturel foisonnant joué par les élèves et en grande majorité gratuit (en plus de l’accueil de productions internationales dans le grand auditorium loué à cet effet), il y en a pour tous les goûts chaque mois. mehr lesen / lire plus