Brexit-Hearing: Was auf Luxemburg zukommt

Außen- und Europaminister Jean Asselborn (LSAP) stellte sich Dienstag Vormittag während eines Hearings in der Chamber den Fragen der bereits vereidigten Abgeordneten zum Brexit, der am Sonntag bei einem EU-Sondergipfel in Brüssel vonseiten der EU abgeschlossen werden soll. Die Deputierten interessierten sich besonders für Bürgerrechtsfragen, die Handhabung von EU-Reglungen, den Finanzplatz – und für den Plan B der luxemburgischen Regierung.

Foto: Chambre des députés

Für die hier ansässigen Briten*innen oder diejenigen, die in der Transitionsphase nach Luxemburg ziehen, ändert sich vorerst nichts. Nach dem Brexit, der für dem 29. März 2019 vorgesehen ist, wird ihnen vom „Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten“ ein biometrischer Pass ausgehändigt, der ihnen die fortbestehende Rechte garantiert. mehr lesen / lire plus

Keine Angst vor Airbnb?

In den Antworten auf zwei parlamentarische Anfragen sieht Wirtschaftsminister Étienne Schneider in Airbnb keine Gefahr für die luxemburgische Tourismusbranche. Die Realität auf dem Wohnungsmarkt ließ er dabei außer Acht.

Mit der App ins Ferienparadies – oder noch tiefer in die Wohnungsmarktkrise? (Foto: Tero Vesalainen/pixabay)

Gleich zwei CSV-Abgeordnete stellten jeweils eine Frage zu der Plattform, die Buchung und Vermietung von Ferienunterkünften anbietet. Ursprünglich richtete Airbnb sich an Privatleute, die ein Zimmer oder lediglich eine Couch vermieten wollten, weswegen das Unternehmen der sogenannten „Sharing Economy“ zugerechnet wurde. Mittlerweile gibt es jede Menge kommerzielle Anbieter*innen, die ihre Wohnungen dauerhaft vermieten.

Über Airbnb werden auch Unterkünfte in Luxemburg angeboten, weswegen sowohl Claudine Konsbrück (bereits im Juli) als auch Léon Gloden (im September) vom Wirtschaftsminister wissen wollten, welche Auswirkungen das auf die klassische Hotelbranche hat und welche gesetzlichen Bestimmungen die Anbieter*innen einhalten müssten. mehr lesen / lire plus

Conférence : les dangers de l’engagement écologiste

La journaliste Elisabeth Schneiter présentera ce mercredi son livre « Les héros de l’environnement », évoquant les luttes des militant-e-s écologistes dans les pays en développement.

Les héros de l’environnement

L’indifférence des autres et le découragement pour soi-même – voilà les principaux risques qu’encourent les défenseur-e-s de l’environnement dans le monde occidental. « Il en est tout autrement dans d’autres parties du monde », rappelle une invitation d’etika et d’autres ONG pour une conférence-déjeuner mercredi 21 novembre. C’est aux assassinats de militant-e-s écologistes, au rythme de quatre par semaine en moyenne en 2017, qu’il est fait allusion. C’est ce type de risque, et les autres difficultés de l’engagement « pour sauver la planète » dans les pays en développement, qui sera le sujet de la conférence d’Elisabeth Schneiter ce mercredi à 12h15 à l’Altrimenti. mehr lesen / lire plus

« Wanteraktioun » : ouverture anticipée

En raison des prévisions météorologiques, le Centre d’accueil de nuit sera ouvert dès ce vendredi.

Image : Caritas

Avec des températures proches ou en-dessous de 0 degrés dans les prochains jours, le gouvernement ensemble avec les organisations partenaires Inter-Actions ASBL, Caritas Accueil et Solidarité ASBL et la Croix-Rouge luxembourgeoise, a décidé d’ouvrir le Centre d’accueil de nuit ce vendredi 23 novembre 2018.

Qu’est-ce que c’est ?

L’Action hiver (Wanteraktioun) est une action humanitaire mise en place par le gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg depuis l’hiver 2001/2002 et se déroule, en général, entre le 1er décembre et le 31 mars.

Où ? mehr lesen / lire plus

Kinder vor Ausbeutung und Missbrauch schützen

Im Rahmen des vierten europäischen Tages zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch finden in den nächsten Tagen mehrere Veranstaltungen statt.

Das vielfältige Programm der diesjährigen „Semaine Ecpat“ startet heute Abend mit der Diskussionsrunde „Ass mäi Kand sécher um Internet? E Rondgespréich mat Fachleit“, welche vom Bildungsministerium in Zusammenarbeit mit Ecpat (End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes) organisiert wurde. Im Rundtischgespräch wird unter anderem darüber diskutiert, wie bezüglich des Umgangs von Kindern und Jugendlichen mit den digitalen Medien ein sicherer Rahmen geschaffen werden kann. Auch thematisiert wird das sogenannte „Grooming“, das heißt die virtuelle Kontaktaufnahme eines Erwachsenen mit einem Kind unter einer falschen Identität, mit dem Ziel des sexuellen Missbrauchs oder der Gelderpressung. mehr lesen / lire plus

Place financière : Complice


Le groupe de BTP brésilien Odebrecht est au centre des scandales de corruption qui ont eu raison de Lula et de Dilma Roussef. Constructeur de barrages en Amazonie, qui mettent en danger nature et populations indigènes, le groupe a aussi eu recours aux services du Luxembourg.

Celui par qui tout a commencé : la tombe d’Emil Odebrecht à Blumenau au Brésil. (Photo : Wikipédia)

Tout commence en Allemagne au milieu du 19e siècle, quand l’ingénieur Emil Odebrecht, originaire de Jacobshagen en Poméranie, décide, avec plusieurs compagnons, de tenter sa chance outre-Atlantique. Sa destination est la colonie allemande de Blumenau dans l’État brésilien de Santa Catarina, au sud de São Paulo. mehr lesen / lire plus

100 Jahre Novemberrevolution: Alice Welter, die Himmelsstürmerin 2/2


Vor 100 Jahren nahm Luxemburgs Avantgarde regen Anteil an der Novemberrevolution in Deutschland. Die junge Aktivistin Alice Welter, deren Werdegang im ersten Artikel (woxx 1501) dargelegt wurde, erlebte die Ereignisse Ende 1918 in München aus nächster Nähe.

Alice Welter, Tochter des Begründers der luxemburgischen Sozialdemokratie, nahm aktiven Anteil an der Münchner November-Revolution. Sie starb dort am 17. November 1918. Delegierte des „Arbeiter- und Soldatenrates“ begleiteten ihren mit einer roten Fahne bedeckten Sarg bis an die Grenze. 18

Gegen Kriegsende gab es weltweit pazifistische und revolutionäre Bewegungen. Im neutralen Luxemburg hatte sich eine Avantgarde herausgebildet, zu der auch Alice Welter gehörte, und die unter anderem die Forderung nach einer Republik erheben sollte. mehr lesen / lire plus

Pluto
: Eisdünen

Obwohl Pluto 30 Mal weiter von der Sonne entfernt ist als unser Planet, gibt des etliche Gemeinsamkeiten

Eisdünen auf Pluto zeigen einen facettenreichen und dynamischen Zwergplaneten. (Foto: Nasa)

Mit 50.000 Kilometern pro Stunde raste die Nasa-Raumsonde New Horizons vor mehr als vier Jahren an Pluto vorbei, dem eiskalten, 2006 zum Zwergplaneten degradierten Himmelskörper am Rande unseres Sonnensystems. So schnell wird es keine zweite Gelegenheit für Nahaufnahmen geben. Was auch nicht weiter schlimm ist, sind Forscher doch immer noch mit dem Auswerten des Datenmaterials vom Vorbeiflug im Juli 2015 beschäftigt. Zwar ist Pluto über 30 Mal weiter von der Sonne entfernt als die Erde, doch finden sich erstaunliche Gemeinsamkeiten. mehr lesen / lire plus

Klimadag : comprendre l’enjeu de 1,5 degré

Rappeler l’importance des politiques climatiques, alors que le réchauffement se fait déjà sentir, tel était l’objectif de la conférence de Quentin Lejeune sur le rapport spécial de l’IPCC.

Le rapport de l’IPCC

D’ici quelques années, se souviendra-t-on encore de l’été 2018, avec ses canicules et ses sécheresses ? Rien n’est moins sûr. Une étude scientifique sur l’été 2003, particulièrement chaud lui aussi, estime que de telles « anomalies » se produisent un été sur quatre en moyenne. Cela vaut dans l’état actuel du réchauffement climatique – sans réchauffement, un tel été serait une véritable anomalie arrivant une fois par siècle. Et si le réchauffement passait à 1,5 degré,  la probabilité pour un été de type 2003 augmenterait de 25 à 42 pour cent. mehr lesen / lire plus

Klimapolitik: Opposition engagiert, Regierung abwesend

Im Rahmen des Klimadag wurde über politische Maßnahmen in Luxemburg diskutiert. Obwohl insbesondere die künftigen Regierungsparteien die Veranstaltung boykottierten, fehlte es nicht an interessanten Vorschlägen.

„Springt über euren Schatten (Lobbys) und handelt endlich!“
Bürger-Botschaft an die Regierung im Rahmen des Klimadag.

Zuerst erläutert ein Experte die Dringlichkeit der Klimaproblematik, dann diskutieren Vertreter*innen von NGOs und politischen Parteien über die Konsequenzen für Luxemburg. So hatten es sich die Organisator*innen des Klimadag am 13. November vorgestellt – wohl auch in der Hoffnung, Einfluss auf die laufenden Koalitionsverhandlungen zu nehmen.

Einerseits könnte man unterstellen, die Gambia-Parteien wollten gerade das vermeiden. Andererseits wurde gemunkelt, beim Programmpunkt Klimaschutz gebe es bereits eine Einigung. mehr lesen / lire plus

Klimawandel: 1,5 Grad per Gerichtsurteil?

Die Klage gegen die schwachen Klimaziele der EU führt vor Augen, wie real die Auswirkungen des Klimawandels sind und wie dramatisch sie noch werden können.

Für Rentiere und Klima, gegen Erderwärmung und EU.

„Meine Familie lebt seit mehr als 100 Jahren auf demselben Hof. Allerdings weiß ich nicht, ob ich dort in 20 Jahren noch leben kann“, sagt Alfredo Sendim. Nein, er lebt nicht im Amazonas, in Mali, in Syrien oder im Westen Chinas. Es sind nicht die Übergriffe der eigenen Regierung, einer Miliz oder eines internationalen Konzerns, vor denen er sich fürchtet. Sendim kommt aus Portugal und seine Existenz als Landwirt ist allein durch die Hitzewellen und Dürren infolge des Klimawandels gefährdet. mehr lesen / lire plus

Von Piraten und Seelenverkäufern

In den sozialen Medien wird heftig darüber gestritten, dass die Abgeordneten der Piraten mit der ADR eine technische Fraktion bilden. „Das haben die Grünen 1989 genauso gemacht“, lautet ein Rechtfertigungsversuch.

Die Bildung einer „technischen Fraktion“ durch ADR und Piraten – nur eine Neuauflage einer bereits von den Grünen genutzten Strategie? Einige kleine, aber „feine“ Unterschiede gibt es zur Situation vom Herbst 1989. Damals war es in Luxemburg nicht nur der Fall der Berliner Mauer, der Aufsehen erregte. Auch die „Trapebesetzung“ im Abgeordnetenhaus sorgte für einigen Wirbel: Die neun Abgeordneten der „kleinen“ Parteien ohne Fraktionsstatus ADR (4), Gap (2), Glei (2) und KPL (1) organisierten zur Chamber-Rentrée ein Sit-in und versperrten den Kolleg*innen der drei großen „Alt“-Parteien den Zugang zum Plenarsaal. mehr lesen / lire plus

Forum 390 : Grande terre commune

Excellent numéro que cette édition double du dernier Forum, intitulé «  terres communes » et consacré aux rapports que le Luxembourg entretient avec ces régions avoisinantes –  à son attitude plutôt vis-à-vis de la Lorraine, en particulier. D’où le titre aussi mystérieux que bien choisi du dossier de cette édition, référence aux terres jadis communes et cogérées entre les deux comtés de Luxembourg et de Bar… Aujourd’hui, où évoquer ces relations ne peut pas toujours être évité, on aime parler de Grande région (et de préférence depuis le Luxembourg). Que cette attitude soit malsaine voire non viable sur le long terme, Estelle Evrard, chercheuse à l’Uni, le montre clairement en posant la question du «  grand Luxembourg » en termes éthiques et en plaidant pour une vision commune durable. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #023 – D’EU-Plastikverbued

Wéi all Woch bidd d’woxx iech an hirem Podcast een Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Nieft engem Iwwerbléck iwwert woxx vun dëser Woch schwätzen De Luc Caregari an de Joël Adami dës Woch iwwert de Problem vun der Plastikverschmotzung, virun allem an de Mierer. Diskutéiert gëtt d’EU-Verbuet vum Einwegplastik am Kontext vum globale Plastik-Problem. Si ginn net nëmmen dorobber an, ob et sënnvoll ass, Stréihällem ze verbidden, mä och op de Problem vum Mikroplastik. An dem Kontext beliichten si dann och synthetesch Faseren, den Abrieb vun de Pneuen an aner Facteuren, déi zu Mikroplastik feieren. mehr lesen / lire plus

„Sehnsucht ist die einzige Energie“

Am Dienstag, 13. November in der Philharmonie beglückten „Einstürzende Neubauten“ ihr Publikum im wahrsten Sinne des Wortes.

Das Bühnenbild ist einfach gehalten. Hinter den Instrumenten eine riesige weiße Leinwand, auf die im Moment noch grelles Scheinwerferlicht fällt. Fast sieht die Szene nach Generalprobe aus, als die Musiker die Bühne betreten: Blixa Bargeld, Alexander Hacke, N. U. Unruh, Jochen Arbeit, Rudolf Moser und Felix Gebhard. Der große, massige Mann ist Sänger Blixa Bargeld. Er und Gitarrist Unruh sind barfuß. Ansonsten ist zunächst nichts Auffälliges festzustellen.

Ich gestehe, dass ich an diesem Abend Neuland betrat, obwohl die Gruppe seit den 1980ern aktiv ist. mehr lesen / lire plus

Abfallpolitik: Life in plastic, not so fantastic


Das Europaparlament hat Ende Oktober ein Verbot für Einweg-Plastikprodukte beschlossen. Mit dem größten Problem für die Ozeane hat das jedoch wenig zu tun.

Vor der Abstimmung sammelte eine Gruppe von Europa-Abgeordneten vor dem Parlament Müll. Im Bild Angélique Delahaye von der EVP. (Foto: Marc Dossmann / © European Union 2018 – Source : EP)

„Die Verschmutzung der Ozeane mit Plastik ist irreversibel und ein globales Phänomen“, schreibt die Wissenschaftlerin Patricia Villarrubia-Gómez in einem Artikel in der Fachzeitschrift „Marine Policy“. Damit seien zwei der drei Kriterien für einen „planetary boundary threat“ gegeben. Dieser Begriff bezeichnet die Belastungsgrenzen der Erde. Bisher wurden darunter Bedrohungen wie das Ozonloch, der Klimawandel, das Artensterben, die Versauerung der Ozeane oder auch Veränderungen in biogeochemischen Kreisläufen durch die Einbringung von Phosphor- und Stickstoffdünger verstanden. mehr lesen / lire plus

Radio 100,7 : Gouvernance à vue

Alors que la coalition est encore en train de négocier, le gouvernement en affaires courantes prend des décisions concernant la direction de la radio publique, dont l’indépendance semble en danger.

Photo : Radio 100,7

Parfois, nos député-e-s sont vraiment à plaindre : quand les élu-e-s prennent au sérieux leur rôle de contrôle du pouvoir exécutif et commencent à mettre sur papier des questions parfois très élaborées sur des situations qui préoccupent l’opinion publique, elles et ils se voient livré-e-s à la merci d’un système des plus frustrants. Non seulement il laisse au gouvernement jusqu’à un mois pour répondre, mais en plus, il ne l’oblige nullement à répondre factuellement à tous les éléments de question qui ont été soumis. mehr lesen / lire plus

Honduras
: Die Bestie bremsen

Nachdem eine Migranten-Karawane dank der Hetze von US-Präsident Trump zum internationalen Politikum geworden ist, werden in den betroffenen mittelamerikanischen Ländern Schuldige gesucht.

„Es ist eine Schande, wie sich die Regierungen Guatemalas, Honduras’ und Mexikos dem Druck der USA beugen“: der honduranische Journalist Bartolo Fuentes, dem unterstellt wird, einer der Verantwortlichen für die Karawane der Migrantinnen und Migranten zu sein, vergangene Woche auf einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt.Foto: EPA-EFE/Sashenka Gutierrez

Der Mann, der rund 10.000 Migrantinnen und Migranten aus Mittelamerika zur Flucht animiert haben soll, sitzt in einem Café in Mexiko-Stadt. Bartolo Fuentes ist froh, dass ihm die Ausreise aus Honduras noch rechtzeitig gelungen ist. mehr lesen / lire plus

Une circulaire pour la transparence

Votée juste avant la fin de la dernière session parlementaire, la fameuse loi « relative à une administration transparente et ouverte », qui a été vertement critiquée par la société civile comme légalisant plutôt l’opacité que son contraire, dispose donc d’une circulaire adressée aux administrations quant à sa mise en œuvre, que le woxx a su se procurer. Datée du 26 octobre, elle prévoit un timing plutôt restreint. Ainsi, les administrations doivent communiquer jusqu’au 16 novembre au plus tard les noms des agent-e-s chargé-e-s de la communication des documents et surtout elles ont jusqu’au 1er janvier 2019 pour publier d’office leurs documents accessibles soit sur un site propre soit sur le portail www.data.public.lu. mehr lesen / lire plus

Shoah : la loi de 1950 sera réexaminée

D’après des informations obtenues par le woxx, jeudi, le ministère d’État va réexaminer la loi du 25 février 1950 concernant l’indemnisation des dommages de guerre, « afin de déterminer si celle-ci est toujours à jour », comme le formule un porte-parole. Privilégiant les Luxembourgeois-e-s, cette loi prévoyait également des indemnités pour les apatrides et les étrangers et étrangères. À condition toutefois que cette dernière catégorie de personnes ait rendu des services au Luxembourg – un critère difficilement acceptable quand on songe aux milliers de Juifs résidant au Luxembourg persécutés, spoliés et souvent assassinés simplement en raison de leur appartenance religieuse. Mais aussi cynique : en effet, avant la guerre, bon nombre de Juifs venus s’installer au grand-duché pour fuir les pogroms en Pologne, par exemple, dont les enfants étaient scolarisés au Luxembourg et qui espéraient obtenir la nationalité, se sont vu essuyer un refus systématique de la part d’un service d’immigration antisémite. mehr lesen / lire plus