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Türkei: Journalisten im Visier

Der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel befindet sich wegen Terrorvorwürfen in Istanbul in Polizeigewahrsam. Der Türkei-Korrespondent der deutschen Tageszeitung „Welt“ war zuvor Redakteur der „taz“ sowie der Wochenzeitung „Jungle World“, mit der die woxx seit langem kooperiert. Außenminister Asselborn beobachtet die Entwicklung mit „großer Sorge“. „Reporter ohne Grenzen“ spricht von einer „neuen Qualität“ der Repression gegen Medienvertreter.

Wegen Terrorverdacht in türkischem Polizeigewahrsam: Der Journalist und Kollege Deniz Yücel. (Quelle: N24)

In keinem Land der Welt befinden sich derzeit so viele Reporter im Gefängnis wie in der Türkei. Mindestens 48 Journalisten sind dort laut „Reporter ohne Grenzen“ in direktem Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit inhaftiert. mehr lesen / lire plus

Spanien: Mehr Macht für Iglesias

Auf dem vorgezogenen Parteitag von Podemos fielen richtungsweisende Entscheidungen. Der zuletzt umstrittene Generalsekretär Pablo Iglesias und seine Anhänger setzten sich bei den Abstimmungen klar durch.

Die Bürgerversammlung von „Podemos“ am vergangenen Wochenende in Madrid: Die Stimmung trug dazu bei, Erinnerungen an den Gründungskongress wach werden zu lassen. (Foto: Recuperar ilusión / Flickr)

Mit Häme, mitunter auch mit Schadenfreude hatten die etablierten Zeitungen Spaniens über die internen Debatten berichtet, die das vergangene Vierteljahr bei Podemos geprägt haben. Kein Wunder, denn die Bewegungspartei ist weiterhin eine ernsthafte Bedrohung, sowohl für die regierende konservative „Partido Popular“ als auch für den sozialdemokratischen PSOE, der die Regierung duldet. mehr lesen / lire plus

Serie: What the facts?!
: Die Lüge höret nimmer auf


„Fake news“, „post-truth“, „postfaktisch“ – neue Schlagwörter erobern die Medienwelt. Doch was ist damit eigentlich gemeint?

Rechtsradikale demonstrieren in Frankfurt am Main gegen die „Lügenpresse“: Unter Verwendung dieses Terminus hatte das Deutsche Reich im Ersten Weltkrieg Berichte ausländischer Medien über das barbarische Verhalten der deutschen Besatzer in Belgien abgestritten. (Foto: Wikimedia)

Am 23. März 1848 erschien die erste Ausgabe des „Luxemburger Wort“. Der Untertitel verkündete stolz, wofür das Blatt künftig einzutreten versprach: „für Wahrheit und Recht“. Und doch sollte kaum mehr als ein Monat vergehen, ehe die papsttreue Zeitung als „schmähliches Blatt“ bezeichnet und der Lüge bezichtigt wurde.

Vorgebracht hatte die Vorwürfe Joseph Seelhof. mehr lesen / lire plus

Accueil et intégration des réfugiés : Accepter, échanger !

Actif depuis un an, le groupe « Ronnen Dësch » (table ronde) se présente pour la première fois officiellement au grand public.

(Photo : Ronnen Dësch)

Il y a un an, à l’initiative du Cercle de coopération, un groupe de coordination d’une dizaine de personnes s’est constitué. L’idée de réunir toutes celles et tous ceux qui se sentent concernés par la question de l’accueil et de l’intégration en général et par le défi de l’accueil et de l’intégration des demandeurs de protection internationale (DPI) et des bénéficiaires de la protection internationale (BPI) en particulier a débouché sur la création du Ronnen Dësch. mehr lesen / lire plus

Reform des Naturschutzgesetzes: Tausche Schilf gegen Bongert

Das Gesetzesprojekt enthält „begrüßenswerte positive Neuerungen“, so der Mouvement. In elf Bereichen hat die NGO allerdings gravierende Mängel ausgemacht. Zum Beispiel bei den Kompensierungsmaßnahmen.

Schilf-Idylle. Nach welchen Kriterien könnte ihre Zerstörung „kompensiert“ werden? (Foto: Wikimedia / Friedrich Böhringer / CC -SA 2.5)

Diesen Teil der Stellungnahme hätte man etwas provokativ auch wie folgt überschreiben können: „Im Zentrum unseres Landes durch Baumaßnahmen Naturräume zerstören, und im Norden kompensieren!“. Worum geht es?

Bis dato mussten Kompensierungen – vor allem auch von Waldflächen – in der Gemeinde selbst oder einer Nachbargemeinde erfolgen. Die Umsetzung dieser Vorschrift erwies sich häufig als problematisch, vor allem bei größeren Projekten wie der Nordstraße. mehr lesen / lire plus

Constitution : 15 ans après ?

C’est en 2005 que la Chambre a entamé un grand travail de réforme de la Constitution, toujours en cours. Une première « proposition de révision portant instauration d’une nouvelle constitution » avait été déposée le 21 avril 2009 – quelques semaines avant les élections législatives qui allaient reconduire la coalition CSV-LSAP.

(Photo : CHD.lu)

Pour être adoptée, la nouvelle constitution doit être acceptée dans un premier temps par au moins deux tiers des député-e-s. Autrement dit, le CSV est capable à lui tout seul de mettre un veto à toute réforme constitutionnelle. Mais à l’inverse, il lui faut plusieurs alliés pour procéder à une telle réforme. mehr lesen / lire plus

Nicht bestellt, aber geliefert

Der Artikel über Verpackungen und Ouni auf Seite 8 war eigentlich nicht geplant. Das Thema war nämlich bereits einmal angeschnitten worden (woxx 1406), und über viele andere Initiativen im Bereich des „Green shopping“ haben wir bisher kaum berichtet. Doch das Thema Kunststoff, das unsere Kurzzeit-Praktikantin Nathalie Schroeder vorschlug, brachte die woxx wieder einmal in den nahe gelegenen Ouni-Laden. Durchaus zu ihrem Vorteil, denn der Artikel der Quatrième-Schülerin aus dem Lycée Ermesinde ist hochinteressant, bemerkenswert gut geschrieben und verschafft neue Einblicke in die Abfallproblematik. Mit Nathalie zu arbeiten, war für das woxx-Team eine erfreuliche Erfahrung. In diesem Sinne: Wiedersehn Nathalie! Hallo Green-Shopping-Initiativen! mehr lesen / lire plus

Juncker, pack die Giftspritze ein!

Eine Million Unterschriften sind erforderlich, um ein europaweites Verbot von Glyphosat zu erreichen. Oder zumindest die EU-Institutionen zu zwingen, in dieser Frage Farbe zu bekennen. Die Europäische Bürgerinitiative, die dieses Ziel verfolgt (http://act.wemove.eu/campaigns/eci-glyphosat-de), hat es eilig bei ihrer Unterschriftensammlung – ab Juli steht nämlich eine Verlängerung der Genehmigung für das giftige Pestizid an. In Luxemburg wird die Initiative von Greenpeace, Mouvement écologique und „natur & ëmwelt“ unterstützt.

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Secret bancaire pour résidents – vite une pétition !

Alors que vers la fin de l’année dernière le député socialiste – et avocat spécialisé en droit des affaires – Franz Fayot avait déjà posé la question au ministre des Finances Pierre Gramegna, la fin du secret bancaire pour les résidents au Luxembourg a refait surface ce 6 février. Et cela dans le cadre d’une pétition déposée par un certain André Schmit. L’argumentation qui accompagne la pétition met surtout en avant la divergence entre les titulaires d’un compte auprès d’un institut bancaire luxembourgeois, qui échappent toujours au contrôle de l’Administration des contributions directes, et les résidents au grand-duché mais clients d’instituts à l’étranger, auxquels le fisc a accès. mehr lesen / lire plus

EU-Parlament sagt Ja zu CETA

Zwar konnten die Anti-CETA-AktivistInnen am Mittwoch in Straßburg einen Mini-Sieg feiern: Durch Sitz- und Liege-Blockaden am Eingang des Parlamentsgebäudes hatten sie es geschafft, dass Parlamentspräsident Antonio Tajani den Beginn der Debatte über das EU-Kanada-Handelsabkommen um einige Minuten verschieben musste. Dennoch sprach sich eine deutliche Mehrheit der EU-Abgeordneten für CETA aus: 408 stimmten dafür, 254 dagegen. Mit Ja stimmten neben den Christdemokraten auch Liberale und Europäische Konservative sowie der größte Teil der Sozialdemokraten. Diese waren sich bis zum Schluss uneins. Französische, belgische und österreichische Sozis stimmten trotz der von ihren Kollegen gepriesenenen Verbesserungen des ursprünglichen Vertragstextes gegen CETA. Unter den Luxemburger Europa-Abgeordneten stand es fünf zu eins für CETA. mehr lesen / lire plus

Luxembourg et Dakota, même combat ?

Il assombrissait la fin de l’ère Obama à la Maison Blanche, mais le projet d’un pipeline traversant les territoires sacrés d’Américains natifs a retrouvé son souffle avec l’installation du tourbillon rouge à la présidence des États-Unis. Ce n’est pas seulement la précipitation dans laquelle l’administration Trump a remis sur les roues le gigantesque projet – qui est aussi contestable d’un point de vue écologique vu qu’il met en péril l’accès à l’eau potable de plusieurs millions de personnes -, mais aussi ses implications internationales qui ont fait tiquer cette semaine l’activiste et ancien député Déi Lénk Justin Turpel. Dans une carte blanche sur RTL et sur son blog, il a détaillé l’implication d’instituts bancaires de la place financière – comme la BNP Paribas, dans laquelle l’État possède des parts – dans ce projet. mehr lesen / lire plus

Neue Oekotopten-Bewertung von Pedelecs

Wer beim Autofestival nicht fündig wurde, sollte es jetzt mit einem Zweirad versuchen. Oekotopten hat die Listen mit empfehlenswerten Pedelecs aktualisiert (www.oekotopten.lu). Wie für Elektroautos gibt es auch für diese elektrischen Fahrräder mit weniger als 250 Watt Dauerleistung einen Steuerabschlag. Statt 5.000 Euro beträgt der allerdings nur 300 Euro – also nicht mehr als bei gewöhnlichen Fahrrädern. Interessant ist, dass mittlerweile auch die Energieeffizienz angegeben wird (einfach auf die Fotos klicken).

Flattr this! mehr lesen / lire plus

Scandale des Galloway : la suite

Quand on laisse des animaux d’élevage mourir, exposés à l’humidité et au froid, alors qu’ils sont infestés de parasites, cela peut-il rester sans conséquences ? En novembre dernier, sept bovins de race Galloway faisant partie du programme labellisé « Naturschutz Fleesch » (viande de protection de la nature) sont morts à Mensdorf dans ces conditions atroces. Sollicité à travers une question parlementaire de Françoise Hetto-Gaasch, le ministre de l’Agriculture avait qualifié cela de « maltraitance animale » et annoncé vouloir transmettre le dossier au parquet. Du côté des sanctions pénales, pas de nouvelles depuis, mais du côté de la responsabilité des autorités publiques, une deuxième question de la même députée a relancé le ministère. mehr lesen / lire plus

Klimaschutz statt Flughafenausbau

„Für die Flughafengegnerinnen und -gegner ein Grund zu feiern“, so kommentiert Lili Fuhr von der Heinrich-Böll-Stiftung das Urteil vom 8. Februar zum Projekt des Baus einer dritten Landebahn in Wien-Schwechat (http://klima-der-gerechtigkeit.de). Das Gericht hatte mit Verweis auf die Klimaschutz-Verpflichtungen Österreichs den Ausbau des Flughafens, der eine Ausweitung des Flugverkehrs mit sich bringen würde, untersagt. Ein Urteil, das hoffentlich Schule machen wird, zum Beispiel hierzulande, wo jüngst das Rekord-Passagieraufkommen von 2016 als ein Grund zum Feiern angesehen wurde.

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Vermummungsverbot
: Instrumenta
lisierte 
Debatte


Es spricht vieles dafür, dass ein Verschleierungsverbot die Gesellschaft eher spaltet als eint. 
Zu einem bevormundenden Umgang mit Frauen gesellt sich hier nämlich eine herablassende, verbietende Haltung gegenüber dem muslimischen Glauben.

Wird das Vermummungsgesetz in Luxemburg auch Niqab und Burka betreffen? (Foto: Wikimedia Commons)

Islam, Unterdrückung, Flüchtlingswelle, Terrorgefahr – die Vorstellung einer vollverschleierten Frau erhitzt die Gemüter schon alleine deshalb, weil mit ihr derart viele, schon für sich genommen kontroverse Themen in einen Zusammenhang gebracht werden. Doch gerade durch die Vermischung oder vielmehr Gleichsetzung dieser Aspekte entfaltet sich die destruktive Sprengkraft der aktuellen Debatte.

Diese flammte in den letzten Jahren in diversen Ländern vor allem im Zusammenhang mit Diskussionen über ein gesetzliches Vermummungsverbot auf. mehr lesen / lire plus