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Hausbesetzungen in Belgien: Knast statt Wohnung

Anfang Oktober hat das belgische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das Hausbesetzungen strafbar macht. Bislang scheint der Widerstand hauptsächlich auf die Szene begrenzt. Derweil spitzt sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt weiter zu.

Foto: Thorsten Fuchshuber

Es ist der 13. Oktober. Zwei-, vielleicht dreihundert Leute sind an diesem Freitagabend an der Porte de Namur im Brüsseler Stadteil Ixelles zusammengekommen, um zu demonstrieren – und ihre Stimmung ist besser als der Anlass es erwarten ließe. In der Vorwoche nämlich hat das belgische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das Hausbesetzungen unter Strafe stellt. Bislang war das nur der Fall, wenn es dabei zu einer Sachbeschädigung kam. mehr lesen / lire plus

Symbolpolitik: Vum Sockel gestierzt

Monumenter hu sou vill mat der Géigewaart wéi mat der Vergaangenheet ze dinn. 
Dat gesäit ee gutt um Beispill vum Kolonialismus.

Déi fréier Rue Richepance zu Paräis, nom Generol, deen 1802 fir déi bluddeg Ënnerdréckung vun enger Sklaverevolt op der Guadeloupe verantwortlech wor. (Quell: WikiCommons)

Dëse Summer wor an den USA e Summer vun der Konfrontatioun. Nieft villen anere Streidereien tëscht dem President Trump an der US-amerikanescher Oppositioun goung et och ëm d’Ofrappe vu Monumenter fir Protagoniste vun der Sklaverei. D’Manifestatiounen, die schnell eskaléiert sinn, hu gewisen, wéi vill Konfliktstoff d’Sklaverei an de Rassismus, ob deem sengem Fundament se konnt opgebaut ginn, haut nach enthalen. mehr lesen / lire plus

Foire bio de Gorcy : « Variété, qualité, convivialité »


À Gorcy, en France, pas très loin du Luxembourg, se tient tous les ans une foire bio. Et elle vaut le détour !

La convivialité tient à cœur aux organisateurs de la foire de Gorcy. (Photo : Mieux vivre 54)

Gorcy, à la frontière franco-belge, à huit kilomètres de Longwy et à 20 minutes de route de Rodange. Le petit village de Meurthe-et-Moselle compte quelque 2.700 habitants et existe depuis presque mille ans : il fut évoqué en 1083 pour la première fois. La commune du Pays haut hébergea des hauts fourneaux pendant près de 150 ans, avant que la crise de la sidérurgie n’en ait raison. mehr lesen / lire plus

Digitalsteuer: Alles oder nichts

Die Digitalwirtschaft soll endlich „fair“ besteuert werden. Während die EU-Kommission auch Sofortmaßnahmen erwägt, will Finanzminister Gramegna nur eine globale Lösung akzeptieren.

Mit der Digitalsteuer ist es ein wenig wie mit dem Kommunismus – beide können nur funktionieren, wenn sie auf globaler Ebene wirksam sind. Wenn Leo Trotzki sich daher einst vehement gegen Stalins Doktrin vom „Sozialismus in einem Land“ wandte, so gibt sich Luxemburgs Finanzminister derzeit als „Trotzki“ des Kapitals: „Wir wollen keine Übergangslösung, wir wollen, dass eine Lösung auf der Weltebene gefunden wird“, sagte Pierre Gramegna am vergangenen Dienstag im Anschluss an die Sitzung des Rats der EU-Wirtschafts- und Finanzminister (Ecofin) in Luxemburg. mehr lesen / lire plus

Greenpeace terroridiculise EDF

Un feu d’artifice au-dessus d’une piscine suffit pour mettre un pays en état de guerre ou presque. Non, Greenpeace n’est pas retourné en Russie où, en 2013, plusieurs de ses militants avaient été traités comme des criminels suite à une action contre Gazprom. C’est en France que cela se passe, la piscine est celle de la centrale de Cattenom, les militants ont été arrêtés par un peloton spécialisé de la gendarmerie… et EDF assure que le feu d’artifice n’a eu aucun impact sur la sûreté des installations. L’objectif de l’action de ce jeudi était de dénoncer le risque que représentent ces piscines d’entreposage de combustible usé… si on mettait le feu à autre chose qu’à des engins pyrotechniques. mehr lesen / lire plus

Conseil national pour étrangers : enfin du budget

Que le Conseil national pour étrangers (CNE) est une machine à couacs n’est pas un secret pour celles et ceux qui connaissent le dossier. Ainsi, lors de son renouvellement début juillet de cette année, il est apparu que le nombre de représentants suppléants requis par la loi était insuffisant, faute de candidatures. Ce qui selon le député socialiste Marc Angel a conduit à un blocage total de cet organe censé concocter un rapport pour le gouvernement au sujet de l’intégration des étrangers. Selon le député, le CNE ne serait tout simplement pas au complet en ce moment. En effet, aux dernières élections du conseil, il y aurait eu 68 candidats et 55 électeurs inscrits, dont seulement 49 auraient participé au scrutin. mehr lesen / lire plus

Viele Chargés unzufrieden

Der SEW und der Landesverband kritisieren die Arbeitsbedingungen der Chargés de Cours im Grundschulwesen. Als größter Missstand wird beklagt, dass zurzeit infolge des Lehrkräftemangels sämtliche Chargés herangezogen werden, um, wie es heißt, die „Lücken zu füllen“. Daher gebe es nun keine Reserve mehr: „Viele Chargés trauen sich momentan nicht, ihre Altersentlastung zu beantragen oder sich krank zu melden“, so Isabelle Bicheler vom Landesverband. Das Ministerium äußere dazu nur, man müsse sich in einem solchen Falle intern organisieren. Das erzeuge in den Schulen ein angespanntes Klima. Ferner wird an der Ausbildung der Chargés kritisiert, dass die Aufnahmeprüfung zu schwer sei. Zu Schuljahresbeginn 2017/18 hätten lediglich 10 von insgesamt 22 BewerberInnen bestanden. mehr lesen / lire plus

Presseclub Gemengewahlen vum 15. Oktober

UPDATE: Den MP3 ass lo um RTL-Site online.

CSV gestärkt, d’Regierungsparteien geschwächt mat Datzen a villen Gemengen fir d’Gemengepäpp- a mammen, déi op Plazen regelrecht vun de Wieler de läschte Sonndeg ofgestroft goufen. Sou loosen sech d’Gemengewahlen résuméieren. Eng Woch drop maache mer namol d’Analyse an kucken, wat op nationalpoliteschem Plang offierft.

Am Presseclub kommen mer awer och op de Budgetsprojet 2018 ze schwätzen an doriwwer, wéi heimat soll d’Zukunft vum Land preparéiert ginn.

Muer diskutéieren an der Journalisteronn: d’Josée Hansen aus dem Land, de Raymond Klein vun der Woxx, de Marc Schlammes aus dem Wort an de Robert Schneider aus dem Tageblatt. mehr lesen / lire plus

Österreich: Wiener Walzer 
mit Rechtsdrehung


Am Sonntag wird in Österreich gewählt. Im Wahlkampf jagt ein Skandal den nächsten, eine FPÖ-Regierungsbeteiligung wird immer wahrscheinlicher.

Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Sebastian Kurz 
(ÖVP, rechts im Bild), – 
bald Vizekanzler und Kanzler in einer Neuauflage von Schwarz-Blau? (Foto : EPA/Christian Bruna)

Es war ein Running Gag, der während der gesamten Legislaturperiode Konjunktur hatte: „Es gibt eh bald Neuwahlen!“. Die Nationalratswahlen 2013 hatten – wieder einmal – die in Österreich klassische große Koalition aus der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) und der konservativen Österreichischen Volkspartei (ÖVP) hervorgebracht. Kanzler war damals Werner Faymann (SPÖ), Vizekanzler der konservative Michael Spindelegger. Beider Namen sind auf den Wahlplakaten heute jedoch nicht zu finden, und beide sind auch nicht mehr in der Regierung. mehr lesen / lire plus

Kommunalwahlen, national betrachtet: Schwarzer Oktober

Ein Gewinner, viele Verlierer, und was weiter? Warum die Unzufriedenen CSV gewählt haben statt LSAP oder Déi Lénk. Und was das für 2018 bedeutet.

Überraschung! 
Die Letzen werden nicht die Ersten sein …

„Rechtsruck!“ verkündet das Tageblatt von Montagmorgen auf seiner Titelseite. Und in seinem Beitrag auf Seite eins des Luxemburger Worts geht Marc Schlammes von der Hypothese aus, die Gemeindewahlen seien ein „Test für die Parlamentswahlen 2018“. Die CSV habe „die Prüfung bestanden“, die Regierungsparteien müssten nachsitzen oder seien versetzungsgefährdet. Aber kann man von lokalpolitischen Entwicklungen überhaupt auf nationale Trends schließen? Sind nicht Gemeinde- und Nationalwahlen zwei verschiedene Paar Stiefel? mehr lesen / lire plus

Wählerwille!?

Eine funktionierende Demokratie braucht keinen Wählerwillen. betrachtungen über eine kollektive Fiktion.

Hat Lydie Polfer recht, wenn sie auf 100,7 erklärt, sie wolle den Koalitionspartner aus Respekt für den Wählerwillen wechseln? Die hauptstädtischen Grünen ihrerseits pochen verständlicherweise darauf, dass sie Stimmen dazugewonnen haben – dass die Bevölkerung also die grüne Politik unterstützt. Das ist mehr, als die DP-Bürgermeisterin von ihrer Partei sagen kann. Den Rückgang um 3,6 Prozentpunkte könnte man als Aufforderung an die DP verstehen, das Feld zu räumen.

Keine Partei könne von sich behaupten, den Wählerwillen zu respektieren, schreibt Dhiraj Sabharwal im Tageblatt. Alle rechneten herum, um das eigentliche Wahlergebnis zum eigenen Vorteil umzudeuten. mehr lesen / lire plus

Geschlechterparität: Leichte Verbesserung

Wenige Tage nach den Wahlen stellt der Conseil national des femmes du Luxembourg (CNFL) erste Befunde zur Geschlechterbalance vor. Die Tendenz ist zwar steigend, von Parität ist man aber immer noch sehr weit entfernt.

Es tut sich etwas – wenn auch sehr langsam. Nach Stagnation im Jahre 2011 sind wir bei den diesjährigen Gemeindewahlen der Geschlechterparität wieder ein kleines Stück nähergekommen. Am vergangenen Mittwoch stellte der CNFL erste Analyseergebnisse vor. Bezüglich der Kandidaturen ist die Datenlage bereits vollständig: 1279 der insgesamt 3575 KandidatInnen, also 35,7 Prozent, sind Frauen. Das macht gegenüber 2011 eine Steigerung um rund 3,7 Prozent aus. Ein signifikanter Unterschied zeichnet sich dabei zwischen Proporz- und Majorzgemeinden ab. mehr lesen / lire plus

Luxemburg-Stadt: Falscher Wechsel

In der Hauptstadt wird jeder der möglichen Koalitionen immer auch Wahlverlierer angehören. Auf die Mehrheit kommt es an.

In seiner in vieler Hinsicht aufschlussreichen Analyse der Gemeindewahlen – Titel: „Gambia ist klinisch tot“ – stellte der ehemalige Minister und Europa-Abgeordnete Robert Goebbels (LSAP) am Mittwoch im Tageblatt eine „dumme“ Frage: „Weshalb will Serge Wilmes nicht Bürgermeister werden? Eine CSV-Grüne-LSAP-Koalition würde mit Sicherheit frische Luft in den 50 Jahre alten blauen Mief der Hauptstadt bringen“. Er zog das Beispiel der Hauptstadt als einen Beleg für seine These heran, dass die DP dabei sei, ihre Rolle als zukünftiger Juniorpartnerin der CSV auf nationaler Ebene vorzubereiten. mehr lesen / lire plus

Communales dans le Sud : Particularités et constantes

Ce n’est pas seulement à Esch que le sud du pays s’est réveillé avec de nouvelles majorités. Un petit tour d’horizon.

(Photo : © thebluediamondgallery)

Dimanche dernier, il y a eu les petites surprises et les grandes. Commençons donc par les plus petites : à Dudelange, le LSAP a pu encore une fois défendre sa majorité absolue au conseil communal. C’est d’autant plus considérable que le LSAP a subi des défaites dans plusieurs communes avoisinantes – une tendance qui ne semble pas trop se répercuter sur la troisième ville du pays. Surtout qu’avec Dan Biancalana, les socialistes avaient misé sur une nouvelle tête, vu l’absence des dinosaures Alex Bodry et Mars Di Bartolomeo. mehr lesen / lire plus

Sanem : deux vainqueurs, deux gagnants

Il y a des surprises qui n’en sont pas. Certes, la solide liste LSAP de Sanem aurait pu maintenir son score au lieu de perdre 8 %. Et oui, la liste victorieuse Déi Lénk aurait pu profiter encore plus de la présence des deux transfuges socialiste et verte. Mais à y regarder de plus près, on réalise qu’avec 36,4 %, le LSAP reste au-dessus de son résultat de 2005 et demeure la force dominante dans la sixième commune du pays. Quant au parti Déi Lénk, il double tout de même son score et, avec 13 %, passe devant Déi Gréng. Avec ses deux sièges, il pourrait même, arithmétiquement parlant, constituer une majorité avec les socialistes. mehr lesen / lire plus