En Libye, l’Europe se rend complice de violations des droits humains

Pour Amnesty International, les gouvernements européens se rendent sciemment complices des violences et des tortures infligées à des dizaines de milliers de réfugiés et de migrants détenus par les services libyens de l’immigration dans des conditions épouvantables.

Entrainement des garde-côtes libyens par la mission de l’Union européenne d’assistance à la frontière (EUBAM). (© European External Action Service)

Dans un rapport intitulé Libya’s dark web of collusion, l’organisation dévoile que les gouvernements européens, afin d’empêcher les migrants de traverser la Méditerranée, soutiennent activement un système complexe d’abus et d’exploitation des réfugiés et des migrants qui implique les garde-côtes libyens, les services de détention et les passeurs. mehr lesen / lire plus

Photographie
 : Nature branding


L’exposition itinérante « Nature’s Luxembourg », constituée de photographies de Raymond Clement, pose ses valises une nouvelle fois au grand-duché, dans la galerie Am Tunnel. Nation branding artistique assumé, mais heureusement un peu plus.

(Photo : Raymond Clement)

C’est un lieu idéal pour cette exposition : dans les vastes couloirs de la galerie Am Tunnel, les clichés de larges dimensions de Raymond Clement, souvent des paysages sous forme de panoramas, semblent s’étirer paresseusement, parfaitement à l’aise. Ici, c’est évidemment le vert qui domine. La couleur qui convient aux trois parcs naturels du Luxembourg, lieux de prédilection du photographe et qui représentent un bon tiers de la surface du pays. mehr lesen / lire plus

Pixelaufstand

Wer immer schon einmal wissen wollte, wie es sich anfühlt, auf einer Demonstration Molotowcocktails zu werfen – oder Tränengas zu versprühen – kann dies jetzt virtuell erproben. Die woxx hat „Riot – Civil Unrest“ angespielt.

Screenshot: Leonard Menchiari, IV Productions / Merge Games

Ein Computerspiel, das Krawalle simuliert, ist ein Novum auf dem überaus vielfältigen Gaming-Markt. In hübscher Retro-Pixelgrafik können die Spieler*innen die Demonstrationen und Besetzungen verschiedener Protestbewegungen aus Italien, Spanien, Griechenland und Ägypten der letzten Jahre nachspielen. Und das nicht nur aufseiten der Demonstrierenden, sondern auch aus Sicht der Polizei. Das Spielprinzip ist dabei recht simpel: Man kontrolliert mehrere Gruppen und versucht, einen Platz zu halten oder die Gegner*innen zu verjagen. mehr lesen / lire plus

Zukunft der Eurozone: Gemeinschaft oder deutscher Zollverein?

Wird die EU sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen? Pünktlich zum EU-Dezembergipfel hat die Kommission Vorschläge zur Reform der Eurozone vorgelegt. Eine kritische Bewertung.

EU-Fiskalpakt
(Karte: Wikimedia / IgnisFatuus / CC BY-SA 3.0)

Jean-Claude Juncker habe sich in Sachen Eurozone die Strafe-muss-sein-Haltung der CDU-CSU-Hardliner zu eigen gemacht, schrieb Jean Quatremer am 4. Dezember in „Libération“. Zwei Tage bevor die EU-Kommission ihre Vorschläge für eine Reform der Eurozone vorstellte, befand der bekannte französische EU-Korrespondent, die Vorschläge könnten genausogut von der „Pickelhaube der deutschen Wirtschaft“, Wolfgang Schäuble, stammen.

Ist es wirklich so schlimm? Wird der Euro-Gipfel am 15. Dezember über eine Reform beraten, die ganz Europa unter das Joch deutscher Austeritätspolitik zwingt? mehr lesen / lire plus

Esch 2022 : Fuite en avant

La réunion du comité de l’asbl Esch 2022 était attendue, notamment pour mettre fin aux rumeurs qui intoxiquent le projet depuis une semaine. La conférence de presse donnée par les trois bourgmestres Georges Mischo, Dan Biancalana et Roberto Traversini n’a pas réussi à ramener le calme.

Manifestation improvisée devant l’hôtel de ville d’Esch. (©woxx)

Pendant que la réunion du comité de l’asbl Esch 2022 se tenait au quatrième étage de l’hôtel de ville d’Esch, une manifestation se tenait sur les escaliers devant la porte d’entrée de ce dernier. Convoquées par Line Wies, conseillère communale déi Lénk fraîchement élue et ancienne collaboratrice du projet Esch 2022, une trentaine de personnes, dont l’ancienne bourgmestre Vera Spautz, l’ex-directeur du Mudam Enrico Lunghi et d’autres personnalités de la scène politico-culturelle se tenaient devant une banderole de la ville candidate. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (4): Queer Trash Distro

Wie lassen sich mit einfachsten Mitteln selbstgemachte Zines vertreiben?

Eine Zine-Distro ist so etwas wie ein Verlag für Zines, also selbstgemachte kleine Magazine, die meist auf Kopierern oder mit günstigen Mitteln gedruckt werden. Die „queer trash distro“ hat sich auf Zines von trans Menschen spezialisiert und behandelt Themen wie Gender, Körper, Neurodivergenz (sogenannte „seelische Krankheiten“), aber auch Sucht und Nüchternheit. Im Rahmen der queer-feministischen Buchmesse hat sie woxx sich mit Simo von der queer trash distro über das Konzept der distro und die Finanzierung unterhalten.

Weitere Informationen über die „queer trash distro“ finden sich auf queertrashdistro.org, die Zines finden sich im dazugehörigen Shop. mehr lesen / lire plus

Neuer HIV-Aktionsplan tritt in Kraft

Nachdem die Zahl der Neuinfektionen 2016 leicht angestiegen ist, gehen das Gesundheitsministerium und seine Partner nun verstärkt gegen das Virus vor.

(© torange.biz)

Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember hat die Luxemburger Regierung den nationalen Aktionsplan gegen HIV 2018-2022 verabschiedet. Dieser sieht einige neue Maßnahmen vor. So zum Beispiel das Projekt „Safe Tattoo“ oder der verstärkte Einsatz sozialer Medien und Apps in Sensibilisierungskampagnen. Am ersten April startete ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen Risikogruppen die Möglichkeit zur Präexpositionsprophylaxe (PrEP, Pre-Exposure Prophylaxis) bekommen. Dabei handelt es sich um ein antiretrovirales Medikament, das präventiv eingenommen werden kann, um einer Ansteckung vorzubeugen. Das Gesundheitsministerium zieht in Erwägung, das Mittel auf dem luxemburgischen Markt einzuführen. mehr lesen / lire plus

Reporter.lu : Condamnés au succès

L’équipe derrière reporter.lu a gagné son premier pari en empochant les 150.000 euros nécessaires au lancement du projet. Pourtant, le plus gros reste à faire et les responsabilités engagées dépassent le cadre du seul média.

Chez reporter.lu, ils révolutionnent même Noël…

Qui l’eût cru ? 150.000 euros pour un nouveau média en quelques semaines à peine, même au riche Luxembourg c’était un défi, d’autant plus que le « crowdfunding » ne fait pas partie des moyens de financement auxquels la population du grand-duché est habituée. Un tel succès ne s’explique pas uniquement par l’attrait que promet une nouvelle formule de journal web qui n’appartient pas à une des grosses maisons d’édition présentes sur le territoire, mais elle répond forcément aussi à un besoin. mehr lesen / lire plus

Jean Back: Trakl Blues

Eine Prise Nostalgie, serviert mit einer guten Dosis-Selbstironie – Jean Backs „Trakl Blues“ fällt nicht in die Klischees der Alt-68er Memoirenschreiber.

Wenn Alt-68er (oder wie in diesem Fall Alt-78er) ihre Memoiren schreiben, ist meistens Vorsicht geboten. Schnell wird die Vergangenheit verklärt, nur um besser auf die „Jugend von heute“ einzudreschen, die ja keine Werte mehr kennt und sich nicht auflehnt. Dass es sie selbst waren, die ihre Ideale von einst verrieten und dem Neoliberalismus Tür und Tor öffneten, kommt dabei den wenigsten in den Sinn.

Daran gemessen ist Jean Backs „Trakl Blues“ ein vergleichsweise harmloses Buch. Die Geschichte einer Bande von Jugendlichen, die 1978 gegen die erzkonservative Gesellschaft rebellieren, indem sie ein Gedicht des expressionistischen Poeten und Meister der Fäulnis und des Verfalls Georg Trakl auf Zelluloid bannen (und dafür sogar Geld aus dem eben gegründeten Kulturministerium absahnen) enthält zwar eine gehörige Portion Eigenlob. mehr lesen / lire plus

Visite d’État au Japon
 : De particulier à particulier


La visite d’État au Japon a été marquée par les contrastes et les points communs entre les deux pays – et cela ne vaut pas uniquement pour les chiffres, mais aussi pour les visions de l’avenir.

VRP grand-ducaux et ministre de l’Économie satisfaits. (© SIP_Charles_Caratini)

Dire que débarquer à Tokyo provoque un choc culturel est un euphémisme. Pour celles et ceux qui posent un pied sur le sol nippon pour la première fois, l’hyperinflation de flux nerveux, la façon de parler très saccadée et rapide des hôtes (alors qu’à nos oreilles tout sonne très dramatique, la conversation japonaise est en réalité un flot ininterrompu de politesses échangées à toute vitesse) et la désorientation peuvent très vite causer nausées ou du moins fatigue. mehr lesen / lire plus

Geschlechteridentität in Deutschland: Die Definitionsmacht 
der Medizin brechen

Vanja ist intersexuell und hat sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsmerkmale. Vor dem deutschen Bundesverfassungsgericht hat Vanja erfolgreich für eine dritte Option bei der Geschlechtereintragung geklagt, die spätestens Ende 2018 ermöglicht werden muss. Die woxx hat mit Vanja über das Urteil von Anfang November gesprochen.

Das Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts zur Geschlechtereintragung ist ein wichtiger Schritt, doch das gesellschaftliche Bewusstsein muss folgen: Vanja wurde als als klageführende Person anonym bedroht und tritt daher nur mit einem Vornamen an die Öffentlichkeit. (Foto: EPA/Uli Deck)

woxx: Wie möchten Sie angesprochen werden?


Vanja: Am liebsten ist es mir, Pronomen zu vermeiden oder Mischformen zu finden. mehr lesen / lire plus

Gründung der Frankfurter Schule: Jenseits des Salons

Für viele gute Ideen braucht es leider Geld – Felix Weil hatte beides. Jeanette Erazo Heufelder hat eine schöne Biographie über den Stifter des legendären Instituts für Sozialforschung geschrieben.

(Quelle: Berenberg Verlag)

„Es gibt kaum Fotos von Felix Weil.“ Mit dieser lapidaren Feststellung beginnt das Buch über den Stifter der „Frankfurter Schule“. Doch wer legt schon Wert auf Fotos, wenn er von einem Künstler wie George Grosz verewigt worden ist?

Grosz‘ 1926 entstandenes Porträt seines Freundes ziert den Einband der Biographie über den „argentinischen Krösus“, der als Erbe eines südamerikanischen Getreideimperiums Gesellschaftskritikern wie Erich Fromm, Theodor W. Adorno und Max Horkheimer die unabhängige Arbeit erst ermöglicht hat. mehr lesen / lire plus

Datenschutz in der EU: Geht dich nichts an

Ab Mai 2018 werden in der EU neue Datenschutzregeln gelten. Da es für Einzelpersonen schwierig ist, ihre Rechte einzuklagen, formiert sich eine neue NGO.

(Screenshot: noyb.eu)

Social Media, Smartphones, vernetzte Geräte – wir erzeugen immer mehr Daten. Die Frage nach dem Schutz der eigenen Privatsphäre wird oft verdrängt. Auch, weil es meist nur wenige Alternativen gibt. Wer ein Smartphone will, muss sich beinahe zwangsläufig für eines der beiden großen Betriebssysteme – von Apple oder von Google – entscheiden. Bei dieser Wahl werden sich wohl die wenigsten Nutzer*innen von Datenschutzbedenken leiten lassen. Ab Mai nächsten Jahres soll die Rechtslage weniger unübersichtlich sein. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Rectify

„Rectify“ gibt uns einen Einblick in die Psyche eines Mannes, der zwei Jahrzehnte lang im Todestrakt saß. Das ist teils aufreibend, teils wunderschön poetisch.

Seit 19 Jahren sitzt Daniel Holden (Aden Young) in Einzelhaft. Er wurde wegen Vergewaltigung und Ermordung von Hanna Dean zur Todesstrafe verurteilt. Eines Tages aber wird er aufgrund der Resultate neuer DNA-Teste freigesprochen. Das ist die Ausgangssituation der Serie „Rectify”, die im April 2013 auf dem US-amerikanischen Sender SundanceTV angelaufen ist. Diesen Monat ist es genau ein Jahr her, dass die Serie nach vier Staffeln zu ihrem Ende kam.

In der ersten Folge wird Daniel von seiner Familie, das heißt seiner Mutter, seiner Schwester (J. mehr lesen / lire plus

Neil Young Archives: Rockin’ (almost) for free

Großherzig und detailverliebt wie er nun mal ist, setzte die kanadische Rocklegende Neil Young kürzlich seine gesamten Archive online. Die woxx hat einen Streifzug gewagt.

Trotzt den Stürmen nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Internet: Neil Young. (©Wikimedia)

Obwohl er öfter öffentlich an der Klangqualität des Mediums CD herummäkelte, brachte Neil Young trotzdem 2009 einen Teil seines umfangreichen Archivs mit dem Material der Jahre 1963-1972 auf acht Silberscheiben auf den Markt. Unzufrieden mit den verlustbehafteten AAC- und MP3 Kompressionsformaten der Streamingdienste entschied er 2015, seine Musik von diesen Plattformen zu entfernen, nachdem er Anfang des gleichen Jahres mit dem Ponoplayer ein eigenes Abspielgerät für große verlustfreie FLAC-Dateien auf den Markt gebracht hatte. mehr lesen / lire plus