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Aus „PolitikerInnen“ wird „Politikerinnen“

Als wir vor einigen Wochen die Serie „Fünf Fragen an“ starteten, war zunächst geplant, in jeder Nummer eine Person zu interviewen, die bei den kommenden Gemeindewahlen kandidiert. Wie immer war es uns ein Anliegen, auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis zu achten. Als es sich dann aber so ergab, dass die ersten vier Interviewten Frauen waren, blieb das bei einigen unserer LeserInnen nicht unbemerkt. Manche fragten sich, ob es sich dabei um eine bewusste Entscheidung handelte, andere hatten gar keinen Zweifel daran, dass von vornherein eine Reihe über Kandidatinnen geplant war. Es war aber reiner Zufall. Da jedoch die Reaktionen durchweg positiv waren, kam das Redaktions-Team schnell zu dem Schluss, dass es in der Tat keine schlechte Idee wäre, nur Frauen zu interviewen. mehr lesen / lire plus

Prohibition des armes nucléaires : To ban or not to ban

Libérer le monde des armes nucléaires est un vieux rêve. Un nouvel élan vient d’être pris, mais le chemin s’annonce long et difficile.

(Wikimedia / Fastfission / CC BY-SA 3.0)

Parlons d’un traité qui n’existe pas. Le Traité pour l’interdiction des armes nucléaires, adopté par 122 pays, le 7 juillet de cette année dans l’enceinte de l’ONU. Et qui n’existe pas parce que les médias n’en parlent presque pas. Même le woxx n’a pas relayé la nouvelle la semaine dernière par manque de place – vivement qu’on concrétise notre nouveau projet de journal en ligne ! Nous avions tout de même présenté il y a deux ans déjà l’initiative en faveur d’un tel traité (woxx 1320), et annoncé il y a un mois l’aboutissement probable des négociations (woxx 1428). mehr lesen / lire plus

Die Brücke unter der Brücke

(Fotos: woxx)

Am Sonntag, dem 17. September darf das gemeine Volk zum ersten Mal die unter dem Pont Adolphe angebrachte Hängebrücke für Langsamverkehr in Anspruch nehmen. Die freischwebende Plattform darf dann von RadfahrerInnen und von FußgängerInnen gleichermaßen genutzt werden. Pünktlich zum „Dag ouni Auto“, der im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche stattfinden wird, sollen einige Hauptachsen und Nebenstraßen in der Stadt „autofrei“ erklärt werden und die Oberstadt erstmals seit dem Beginn der Renovierungsarbeiten am Pont Adolphe wieder mit einer für die Fahrräder reservierten Piste an den Plateau Bourbon angebunden werden. Das 6,2-Millionen-Projekt hängt unbemerkt bereits seit gut einem Jahr an Ort und Stelle und ist eigentlich eher dem Umstand zu verdanken, dass die Kosten der Renovierung des Pont Adolphe noch etwas „Sputt“ ließen. mehr lesen / lire plus

Chios/Lesbos
 : « La tension est palpable »

Sur les îles grecques, la situation des réfugiés qui y sont bloqués se détériore de jour en jour – et n’est pas près de changer. Le woxx en a parlé avec la photographe Carole Reckinger, revenue récemment de là-bas.

Beaucoup de personnes restent bloquées sur les îles. Comme ce réfugié dont la demande d’asile a été rejetée, mais qui est en attente de son expulsion vers la Turquie. (Photo : Carole Reckinger)

woxx : En juin, tu t’es rendue sur les îles grecques pour la troisième fois en trois ans (woxx 1368), à Lesbos et à Chios. Quelle est la situation sur place ?
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Témoignage : La chasse a recommencé


Dès la fin de la période scolaire, c’est le retour à la triste tradition de la chasse à l’enfant par les autorités en charge de l’immigration. L’attention du woxx a été attirée sur un cas particulièrement affligeant.

Une famille bien intégrée sur la sellette des autorités luxembourgeoises. (Photo : ©Raoul Trentin)

« C’est la première fois que je me mêle d’une affaire pareille », assure Raoul Trentin, professeur de français au Lycée de Garçons à Esch. S’il a décidé de s’investir personnellement, c’est aussi parce que chaque matin, quand il entrait dans la classe de 7e dans laquelle sont scolarisés Greisi et Glendi, deux jeunes d’origine albanaise, il avait la peur au ventre : « J’étais toujours anxieux de voir s’ils étaient toujours là ». mehr lesen / lire plus

(F)estival : Et de neuf !

Comme chaque année, les Rotondes proposent leur service spécial pour celles et ceux qui doivent rester au pays : les neuvièmes « Congés Annulés » – qui restent un mélange de découvertes, de redécouvertes et même de formations uniques au grand-duché

Un peu de darkwave pour bien commencer le festival: The KVB passeront aux Rotondes le premier août. (©The KVB)

Se reposer sur ses lauriers glanés ces douze derniers mois, c’est terminé. Tout est à refaire cet été au festival incontournable « Congés annulés » des non moins incontournables Rotondes – quoiqu’on pense de leur forme géométrique. À l’affiche : du rock bien sur, de la musique électronique, du chant, de la guitare, du synthé, des expositions, des hamburgers végétariens, des films, des envolées nocturnes et d’autres joyeusetés plus ou moins sportives sous canicule. mehr lesen / lire plus

Multimedia Art: Die Kunst am 
Ende des Universums

Im Rahmen der multimedialen Ausstellung Eders im städtischen Mudam reizt der deutsche Künstler die Mehrdeutigkeit des Begriffs „psychic“ aus und droht damit die BesucherInnen in den Wahnsinn zu treiben.

(©Remi Villaggi)

Martin Eder gilt als „Meister des schlechten Geschmacks“ und ist für eine ganz eigene subversive Art des Kitschs bekannt. Im Namen der Kunst vergreift er sich gerne an Kätzchen, Hasen, Pudeln und regelmäßig auch an jungen Mädchen – nur zur Motivfindung, versteht sich. Nun hat der bekennende Atheist sich einem Thema gewidmet, das, wenn ihm auch Kitsch nicht fremd ist, doch einiges mehr an Sprengkraft impliziert. Der gebürtige Augsburger lässt nämlich einen Konfettiregen aus Elementen von religiöser Symbolik, Esoterik und Paranormalem auf die BesucherInnen niedergehen. mehr lesen / lire plus

Terrence Malick: Der Puls des Lebens

Von Event zu Event,
von Beziehung zu Beziehung, von Lied
zu Lied – in diesem
Film befindet sich alles im Fluss.

Mit „Song to Song“ beschließt Terrence Malick seine unoffizielle Trilogie. Trotz einer Zunahme narrativer Elemente dominieren auch hier wieder Atmosphäre und Ästhetik.

Repetitiv, oberflächlich, langweilig, inkohärent, grauenhaft – die Adjektive, mit denen das neueste Werk von Terrence Malick in den letzten Monaten beschrieben wurde, verheißen nichts Gutes. Dabei unterscheidet sich „Song to Song“ nicht wesentlich von Malicks vorherigen beiden Filmen. Doch genau darin sehen viele das Problem. Bereits in „The Tree of Life“ (2011) war eine gewisse Schwerpunktverschiebung erkennbar geworden: Weg von linearer Narration und klassischer Dramaturgie, hin zu einer assoziativen Collage aus Tonaufnahmen und ästhetisch reizvollen anspruchsvollen Bildern. mehr lesen / lire plus

Kyle Balda und Pierre Coffin: Despicable Me 3

Superschurke mit Schulterpolstern und Walkman gegen Möchtegernweltretter und dazu jede Menge Chaos? Nicht wirklich neu, doch auch der dritte Teil ist durchaus unterhaltend und besticht wieder durch seine sympathischen Charaktere. Für Kinder und all jene, die ihren Spaß an den kleinen gelben Männchen haben.

Bewertung der woxx : XX
Alle Uhrzeiten finden Sie hier.

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Chronik: Virun 100 Joer (5)
: Die Stunde des Pazifismus

Eine der Ursachen der Russischen Revolution im Jahre 1917 war die Kriegsmüdigkeit der russischen 
Bevölkerung. Zugleich war die 
Revolution ein Ruf nach einem europäischen Friedensschluss ohne 
jegliche Bedingungen. Auch in Luxemburg war damit die Frage gestellt, wie sich die Sozialdemokratie zum Krieg positionieren sollte.

Endlich Frieden: Russische und deutsche Soldaten tanzten miteinander, um das Ende des Krieges an der Ostfront 1918 zu feiern.
(Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-S10394 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de)

„Gleich nach dem Gelingen der russischen Revolution am 28. März richtete der Petrograder Arbeiter- und Soldatenrat einen Aufruf an die Völker der Welt, in dem er die europäischen Völker zu gemeinsamem entscheidenden Vorgehen zu Gunsten des Friedens aufforderte, ‚Friede ohne Annexionen und Entschädigungen auf der Grundlage des Selbstbestimmungsrechts der Völker‘ war in seiner kürzesten Fassung das russische Programm.“ So hieß es im Sommer 1917 in der Gewerkschaftszeitung „Die Schmiede“.  mehr lesen / lire plus

Linke Parteien in der Krise (1/4)
: Grüne Fülle

Erste Station der Presse-Gelage zum Abschluss der politischen Saison: Déi Gréng im Syriously. Was ein Buffet über Macronisierung, Partei-Identität und Pragmatismus aussagt.

Bäume schützen vor Sonne und Austrocknen, aber nicht vor Regen und Flutwellen. (Foto: RK)

Die Sozialdemokraten sind out, die Grünen sind in. Wirklich? Zumindest sind die Grünen anders. Die Partei, die in den 1980ern angetreten war, um das Großherzogtum – zum Besseren – auf den Kopf zu stellen, hebt sich immer noch ein bisschen vom Volksparteien-Einheitsbrei ab. Zum Beispiel bei der alljährlichen Bilanzpressekonferenz vor den Parlamentsferien mit anschließendem Essen. Anders als bei den anderen Parteien sind, gemäß einem 2014 eingeführten Brauch, die Regierungsmitglieder hier mit von der Partie. mehr lesen / lire plus

Italien
: Wellen nach rechts

In Italien nähert sich die vom Partito Democratico geführte Regierung in der Migrations- und Flüchtlingspolitik der rechten Konkurrenz an. Auf der EU-Innenministerkonferenz in Tallin wurde ein „Verhaltenskodex“ verabschiedet, der NGOs die Seenotrettung von Flüchtlingen erschweren soll.

Rettungsschiffe von NGOs sollen Flüchtlingen vor der libyschen Küste künftig nur noch ausnahmsweise zur Hilfe kommen können: Diese Geflüchteten wurden Anfang Juli von einem Schiff der schwedischen Küstenwache an Bord genommen und nach Catania in Italien gebracht; neun der insgesamt 650 aufgefundenen Personen waren da schon tot. (Foto: EPA/Orietta Scardino)

Unter Berufung auf den „gesunden Menschenverstand“ postete Matteo Renzi am Freitag vergangener Woche in den sozialen Medien des Partito Democratico (PD) die neue Parteilinie in der Migrationspolitik: „Ich möchte, dass wir uns von einer Art Schuldgefühl befreien. mehr lesen / lire plus

Justice fiscale
 : Entre le marteau et l’enclume

L’étau se resserre petit à petit autour des systèmes mis en place entre multinationales et gouvernements consentants au manège fiscal, avec le programme Accis de l’Union européenne et des avancées significatives dans le dossier Panama Papers.

Jusqu’ici cacher son argent dans les paradis fiscaux a été un jeu d’enfant. (Photo : ©flickr)

En matière d’effet d’annonce suivi de rétractations élusives, le ministre des Finances luxembourgeois Pierre Gramegna n’est pas le seul spécialiste. Il se trouve même en excellente compagnie, comme s’en plaint Lisa Paus, la porte-parole des Verts allemands en matière de politique fiscale. Dans un communiqué récent, le quatrième parti du parlement allemand pointe du doigt les actions de son ministre des Finances, le très puissant et redouté Wolfgang Schäuble. mehr lesen / lire plus

Serie 1917 (5): Gemeinsam 
gegen den Krieg?


Eigentlich wollte die internationale sozialistische Bewegung zusammenhalten und sich für den Frieden einsetzen. Doch bei Beginn des Ersten Weltkriegs gerieten viele westeuropäische Arbeiterparteien in eine tiefe Krise. Um die Beziehung zwischen Sozialismus, Russischer Revolution und Pazifismus geht es im folgenden Gespräch mit Charel Roemer und Raymond Klein.

Der woxx-Journalist Raymond Klein, seit 35 Jahren von der Geschichte der 
Russischen Revolution fasziniert. (Fotos: Radio 100,7)

War der Frieden zwischen den Nationen vor dem Ersten Weltkrieg bereits ein gesellschaftliches Thema?


Charel Roemer: Das Thema war stark präsent, wenn auch vielleicht nicht so wie nach dem Ersten Weltkrieg. Der Pazifismus war jedoch eher in bürgerlichen Kreisen zu finden, wo man sich vor allem mit dem Völkerrecht als schiedsrichterlichem Instrument zur Konfliktregelung auseinandersetzte. mehr lesen / lire plus

Fünf Fragen an: Sandra Laborier

Im Vorfeld der Gemeindewahlen interviewt die woxx jede Woche eine Kandidatin oder einen Kandidaten. Dieses Mal haben wir mit Sandra Laborier gesprochen, die für déi Lénk in Esch/Alzette antritt.

(Foto: Émile Hengen)

woxx : Wie wurden Sie politisiert?

Ich habe eigentlich keinen klassischen Prozess durchlaufen. Bei mir in der Familie ist zum Beispiel niemand parteipolitisch engagiert. Nachdem ich mein Studium im Ausland abgebrochen hatte und wieder nach Luxemburg gezogen war, kam ich zum ersten Mal mit Menschen in Kontakt, die ein soziales Interesse und eine gesellschaftskritische Haltung an den Tag legten. Auch bei Radio Ara, wo ich kurz darauf eine Stelle antrat, war ich von politisch interessierten Menschen umgeben. mehr lesen / lire plus