Disparition de Glenn Branca, père du rock expérimental

Âgé de 69 ans, le compositeur et musicien est mort d’un cancer de la gorge dimanche dernier.

(© Wikipédia)

Rien ne prédestinait Glenn Branca à une carrière dans la musique. L’étudiant en théâtre arrive à New York dans les années 1970 alors en pleine effervescence punk. Attiré par la liberté que promet cette musique et révulsé par le conformisme commercial, il se met à composer ses propres morceaux. D’abord dans des groupes comme The Static et Theoretical Girls.

Puis il se met à écrire des pièces pour des ensembles plus grands, très grands même : à certaines performances, Branca, a organisé une centaine de guitaristes pour créer ses opéras sombres et d’apparence monotone. mehr lesen / lire plus

Logement
 : Tous frontaliers

Dans le contexte de la crise du logement, la région frontalière pourrait devenir le laboratoire d’une solidarité nouvelle entre salariés locaux et expatriés.

« Le duché de Luxembourg divisé en françois et espagnol. Par le Sr. Sanson », 1689 (Bibliothèque nationale de France – domaine public)

En voyant la carte du Luxembourg projetée sur le mur ce soir-là, on pense à une catastrophe naturelle, au rayon de dévastation ou de contamination causé par l’éruption d’un volcan ou un accident nucléaire. Mais non, rien de tel : elle ne fait qu’indiquer que le « gradient du prix de l’immobilier en fonction de l’éloignement » du Luxembourg, comme le précise Samuel Carpentier, maître de conférences à l’université d’Aix-Marseille, lors d’une table ronde lundi dernier, intitulée : « Coût du logement : faut-il vivre en dehors du Luxembourg ?  mehr lesen / lire plus

Venezuela
: „Wenn genug Leute wählen, ist Maduro am Ende“

Noch bis vor zwei Jahren hat der Gewerkschafter Santiago Arconada die Regierung Maduro beratend unterstützt. Inzwischen glaubt er, dass dessen klientelistische Politik nicht reformierbar ist. Die woxx sprach mit ihm über die bevorstehenden Wahlen, die Wirtschaftskrise und die Notwendigkeit von radikaler Selbstkritik.

„Wir haben die Korruption um uns herum gesehen und nicht ausreichend denunziert“: Der Gewerkschafter und Umweltexperte Santiago Arconado über die Frage der Mitverantwortung an der venezolanischen Misere. (Foto: www.cafeycafe.com)

woxx: Warum lehnen Sie die Politik von Präsident Nicolás Maduro ab?


Santiago Arconada: Für mich begann der allmähliche Niedergang bereits 2007, als Hugo Chávez in seiner zweiten Amtszeit das übergeordnete Ziel des Sozialismus vorgab. mehr lesen / lire plus

Mai 1968 : Prérévolutionnaire ou simple update sociétal ?

À l’heure où les repères se perdent au sein de la gauche et du mouvement ouvrier (et de la société en général d’ailleurs), il faut remettre à l’ordre du jour et en mémoire le vrai Mai 68, celui des étudiants et de la jeunesse en révolte, et surtout celui de la grève générale la plus longue de l’histoire du mouvement ouvrier français.

(Photo : EPA)

Il faut se souvenir de cette immense convergence entre révoltes, résistances, grèves et luttes internationales de cette année 68, dont le Mai français n’a été qu’un des sommets, et qui trouvera de multiples échos pendant les années à venir, les si bien nommées « années 1968 ». mehr lesen / lire plus

Wahl-Forderungen: Die grüne Revolution

Nein, es geht nicht um das Wahlprogramm der Grünen, sondern um die Forderungen des Mouvement. Statt für kleine Kurskorrekturen macht sich die NGO für einen richtigen Kurswechsel stark.

Gute Nachrichten zur nachhaltigen Entwicklung Luxemburgs gibt es genug. Dass die woxx nicht über alle berichtet, liegt nicht nur an der kurzen Personaldecke. Viele Nachrichten erweisen sich beim genaueren Hinsehen als nicht so gut, wie sie zunächst erscheinen. Und manche werden auch –  gemessen an den vielen Problemen, die im gleichen Bereich bestehen – einfach überbewertet.

„Kooperativen und Gemeinschaftsgärten sprießen aus dem Boden, der Ausbau der Infrastrukturen im Bereich öffentlicher Transport geht voran, eine Debatte über das anstrebenswerte Wachstum wurde begonnen“, stellt der Mouvement écologique in der Einleitung zu seiner Broschüre mit Forderungen für die Wahlen fest. mehr lesen / lire plus

Dem Dialog verpflichtet

Camille Gira 1958-2018 (Foto: Wikimedia)

Camille Gira ist tot. Mitten in seiner Rede zum Naturschutzgesetz ist er zusammengebrochen – umgefallen wie eine Eiche im Sturm, wie der grüne Ko-Präsident Christian Kmiotek twitterte. Er ist plötzlich nicht mehr da – und vielen, die persönlich mit ihm zu tun hatten, kommt die Frage in den Sinn, wann sie diesem Menschen eigentlich zum ersten Mal begegnet sind.

Beim Autor dieser Zeilen war das im April 1990. Als blutjunger GréngeSpoun-Redakteur suchte er den nicht einmal zwei Jahre älteren angehenden „ersten grünen Bürgermeister“ Luxemburgs in dessen Heimatort Beckerich auf. Das Interview dauerte am Ende so lange, dass es gleich auf zwei GréngeSpoun-Ausgaben verteilt werden musste. mehr lesen / lire plus

Weder Wohnung noch Krankenversicherung

Immer mehr Menschen können sich in Luxemburg keine medizinische Erstversorgung leisten. In ihrem Jahresbericht prangert die Hilfsorganisation Médecins du Monde diesen Missstand an.

Im Jahr 2017 haben in Luxemburg 784 Personen auf die Dienste der NGO Médecins du Monde zurückgegriffen. Davon abgesehen, dass 89 Prozent dieser Menschen über keine Krankenversicherung verfügen, befinden sie sich aus zahlreichen weiteren Gründen in einer verletzlichen Lage: 97 Prozent leben unter der Armutsgrenze, nur 13 Prozent haben eine eigene Wohnung.

Wie aus dem Jahresbericht von Médecins du Monde hervorgeht, hat sich die Anzahl an Personen, die auf die Dienste der Hilfsorganisation angewiesen sind, seit 2015 mehr als verdoppelt. mehr lesen / lire plus

Per Rad auf den Spuren der Revolution

Marx, Barrikaden, Knäste, Anarchisten – eine von „pro velo“ angebotene Fahrradtour führt durch die Geschichte der sozialen Kämpfe in Brüssel.

Eine Plakette in der Rue Jean d’Ardenne 50 in Ixelles erinnert an den Ort, wo Karl Marx von Oktober 1846 bis Februar 1848 gewohnt und am Kommunistischen Manifest geschrieben hat. Das Haus, in dem er logierte, ist allerdings einem Bau neueren Datums gewichen, und auch die Adresse lautete zu seinen Zeiten anders: Rue d’Orléans 42. (Foto: Richard Graf)

Zwar ist bei uns nicht jedes Wochenende ein woxxenende. Doch am vergangenen Sonntag hat sich ein Teil der Redaktion in Brüssel auf die Spuren der revolutionären und sozialen Bewegungen in der belgischen Hauptstadt begeben. mehr lesen / lire plus

Naturschutz: Ökopunktuell zerstören

Künftig sollen nicht mehr so viele Biotope zerstört werden. Doch die neu eingeführte Kompensation nach Ökopunkten könnte sich als kontraproduktiv erweisen.

(Foto: Pixabay / ThomasWolter / CC0)

Die Abstimmung über die Reform des Naturschutzgesetzes findet wohl erst Mitte Juni statt – aufgrund des Todes von Camille Gira hat die Chamber beschlossen, die Donnerstagssitzung zu vertagen. Doch als am Mittwoch der Staatsekretär für Umwelt am Rednerpult zusammenbrach, war die Debatte so gut wie abgeschlossen, die Parteien hatten ihre Positionen dargelegt.

Die Reform hat zwei Seiten, eine positive und eine [eher] problematische. Zur ersteren gehören die kleinen und größeren Neuerungen und Verbesserungen, also das, was man von einer grünen Regierungsbeteiligung erwarten darf. mehr lesen / lire plus

Naturschutz: Sieben billige Jahre

Was der Mouvement bei der Kompensation von Biotopzerstörungen durchsetzen konnte, und warum er immer noch unzufrieden ist.

Wohnt in Feuchtgebieten, nicht in Bongerten: der Wasserläufer.
(Wikimedia / UdayKiran28 / CC BY-SA 4.0)

Was sind Ökopunkte? Nein, es handelt sich nicht um Belohnungs-Punkte, die man im Supermarkt bekommt, wenn man Biomilch oder Veganburger kauft. Die bei der Reform des Naturschutzgesetzes eingeführten Ökopunkte (siehe Artikel der Printausgabe) dienen dazu, den Wert eines Biotops zu bestimmen. Wer Natur zerstören will, muss also künftig den der Punktezahl entsprechenden Geldwert bezahlen. Der Staat kümmert sich dann darum, den Verlust zu kompensieren, indem er ein Biotop vom gleichen Wert neu anlegt. mehr lesen / lire plus

Viktor Orbáns Euro-Vision
: Auf Großwildjagd

In Ungarn ist seine Macht gesichert. Nun will Viktor Orbán Europa umgestalten. Dazu braucht er die Rückendeckung der Europäischen Volkspartei. Längst nicht alle Fraktionskollegen lehnen das so kategorisch ab wie der Luxemburger EU-Abgeordnete Frank Engel.

Will sich nicht unterordnen: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán pariert Jean-Claude Juncker auf kurzer Distanz. (Fotos: EPA/Stéphanie Lecocq)

„Die Epoche der liberalen Demokratie ist zu Ende.“ Das war der zentrale Satz in Viktor Orbáns Rede im ungarischen Parlament, nachdem er dort vergangenen Donnerstag mit großer Mehrheit erneut zum Ministerpräsidenten gewählt worden war. Orbán liebt die Rhetorik der Drastik und des politischen Bruchs. Doch dieses Mal war der Adressat weniger die eigene Bevölkerung. mehr lesen / lire plus

Liberté de la presse : Méprises

La perquisition cette semaine à la radio publique 100,7 révèle que nos autorités ont une conception erronée de la liberté des médias.

(Photo : © flickr)

Par deux fois dans le passé, l’expérience s’est soldée par un fiasco pour l’État luxembourgeois : en 1999 au Journal et en 2009 au Contacto, des perquisitions avaient été menées et la Cour européenne des droits de l’homme à Strasbourg avait arrêté dans les deux cas qu’elles enfreignaient les droits de l’homme. Ce qui n’a pas empêché le juge d’instruction Ernest Nilles de retenter l’expérience en envoyant ses hommes dans les locaux de la radio publique. mehr lesen / lire plus

Chanson italienne : Giorgio Conte au Luxembourg

Avec Giorgio Conte, c’est un monument de la chanson italienne qui sortira sa guitare pour la première fois au grand-duché, le 22 mai à l’Arca de Bertrange.

Contrairement à son frère aîné, Paolo Conte, qui écume les grandes salles et les lieux prestigieux pour ses concerts, Giorgio Conte fait plutôt dans l’intimiste. Il préfère les petites salles et la proximité du public, qu’il rencontre volontiers après ses prestations et avec lequel il lui arrive de partager un bon plat de spaghettis. C’est donc tout naturellement qu’il se produira pour cette première apparition au Luxembourg dans un lieu certes parfaitement équipé, mais auquel on n’aurait pas forcément pensé pour un artiste de sa stature : l‘Arca de Bertrange. mehr lesen / lire plus

Transphobie
: „Es ist entmenschlichend“

Auch im Jahr 2018 ist die gleichwertige Behandlung von Transpersonen keine Selbstverständlichkeit. Im Rahmen des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie haben wir mit der Aktivistin Lia Hanten De Oliveira über Transfeindlichkeit in Luxemburg gesprochen.

Seit einem Jahr befindet sich Lia Hanten De Oliveira in Transition. (Bildquelle: woxx)

woxx: Wie ist es in Luxemburg um die Rechte von Transpersonen bestellt?


Lia Hanten De Oliveira: Furchtbar. Es ist heute immer noch so, dass bei der Transperson von einem Psychiater eine Geschlechtsdysphorie [dabei wird eine Störung der Geschlechts-
identität unterstellt; Anm. d. Red.] diagnostiziert werden muss, bevor ein Endokrinologe [Facharzt für den Hormonhaushalt im Stoffwechsel des Menschen; Anm. mehr lesen / lire plus

Folk
 : Acoustic Engineering

Comment trouver sa place de singer-songwriter aujourd’hui ? Le woxx a posé la question à Bartleby Delicate, alias Georges Goerens, qui vient de présenter son premier EP « Whatever We Find Suitable to Compare ».

Cherche la beauté dans la simplicité: Georges Goerens aka Bartleby Delicate. (Photo : Joaquim Valente)

Le café choisi pour faire l’interview et qui permet d’habitude de discuter calmement a aujourd’hui plutôt des airs de fête foraine. Entre une distribution gratuite de gaufres, un magicien qui malaxe des ballons pour en faire des caniches et un DJ qui anime une soirée imaginaire en pleine journée, Georges Goerens arrive un peu déboussolé. mehr lesen / lire plus