STELLUNGNAHME: Zum Leserbrief „Le Klimabündnis,…“

von | 15.12.2006

Als Koordination des Klimabündnis Lëtzebuerg fühlen wir uns verpflichtet, die falschen Behauptungen der Leserbrief-Schreiber richtigzustellen:
1. Die Ziele des Klimabündnis sind der Schutz des Weltklimas und die Unterstützung von Projekten in den tropischen Regionen der Welt. Das geht nicht ohne einen Bewusstseinswandel und Verhaltensänderungen im Norden.; wir versuchen, dies durch kontinuierliche Sensibilisierungs- und Bildungsarbeit hier bei uns in Luxemburg herbeizuführen. Das im Leserbrief erwähnte Budget des Klimabündnis beinhaltet ausschließlich die Ausgaben für hiesige Aktivitäten, also gar keine Mittel für Projekte im Süden der Welt. Die 28.000 Euro in der Position „Projekte und Aktionen“, die die Verfasser als Mittel für Projekte im Süden glauben identifiziert zu haben, sind in Wirklichkeit für Bildungsprojekte und –aktionen hier in Luxemburg bestimmt.
2. Die Beträge, die an unsere Partnerorganisationen im Süden der Welt gehen, publizieren wir jedes Jahr Anfang Dezember im Sonderheft „L’ASTM en coopération“ der Zeitschrift „brennpunkt drëtt welt“. Die Beiträge, die die Luxemburger Klimabündnis-Gemeinden auf freiwilliger Basis für die drei Klimabündnis-Projekte im Süden erbringen, veröffentlichen wir im Januar für das zurückliegende abgeschlossene Kalenderjahr. Die drei ausgewählten Partnerorganisationen ORAI in Peru, CED in Togo und Jana Jagaran in Indien erhalten dieses Jahr insgesamt rund 150.000 Euro. Die Gelder, die uns die Gemeinden dafür geben, gehen ohne Abschläge für die administrativen Kosten, die bei der professionellen Begleitung der Projekte entstehen, vollständig an die Partnerorganisationen, denn diese Kosten trägt die ASTM.
3. Aufgrund des falschen Ausgangspunktes im Leserbrief werden auch alle folgenden Prozentberechnungen und Interpretationen falsch.
4. Dementsprechend falsch ist auch die Aussage auf der erwähnten website, dass mindestens 70 Prozent des Budgets des Klimabündnis in Verwaltungskosten gehen.
5. Zu unserer Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit gehören auch Bildungsreisen. Dabei bezahlen die Teilnehmer ihre Flugreise und ihre Aufenthaltskosten im Zielland immer aus eigener Tasche; diese Beträge gehen also gar nicht ins Klimabündnis-Budget ein.
6. So fehlerhaft die Darstellung der Zahlen in dem Leserbrief ist, so lückenhaft sind auch die geographischen Kenntnisse: Karnataka ist kein Dorf in Indien, sondern ein indischer Bundesstaat mit 55 Millionen Einwohnern.

Die Koordination des Klimabündnis Luxemburg

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

EU-Return-hubs: Erste Ausfahrt Ruanda

Nun also doch Ruanda: Mehrere EU-Mitgliedstaaten verhandeln mit der dortigen Regierung, um in dem Land ein erstes „Rückkehrzentrum“ für abgewiesene Asylsuchende (return hub) einzurichten. Bereits Mitte November könnte ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet werden.

NEWS

Santé ! Mais à quel prix ?

Près de 190 millions d’euros de déficit attendus en 2027. Pour redresser les comptes de l’assurance maladie-maternité, le gouvernement mise sur une hausse des cotisations et un objectif de 95 millions d’euros d’économies structurelles.

NEWS

Warnung vor Laufzeitverlängerung von Cattenom

Die Umweltschutzorganisation „Greenpeace“ warnt erneut vor einer Laufzeitverlängerung des Kernkraftwerks Cattenom nahe der luxemburgisch-französischen Grenze. Eine aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass es quasi unmöglich ist, den Reaktor auf den geforderten Sicherheitsstandard zu bringen.

NEWSSOZIALES

CSL et Méco : Plaidoyer pour une transition juste

À l’occasion d’une conférence de presse commune, la Chambre des salariés (CSL) et le Mouvement écologique (Méco) ont présenté leurs positions sur deux projets majeurs pour la mobilité : le leasing social pour véhicules électriques et la réforme de la fiscalité des voitures de société.