(lm) – Wer von einem fair gehandelten Handy träumte, es aber verpasst hatte, Ende 2013 ein Exemplar des ersten Fairphones zu erstehen (woxx 1261), bekommt nun eine zweite Chance. Die nach ihrem Produkt benannte niederländische Start-Up wird demnächst Vorbestellungen für ein neues Modell annehmen. Verändert hat sich fast alles: Diesmal, so liest man auf dem Portal Heise.de, kontrolliert die Firma viel genauer, was wo und unter welchen Bedingungen hergestellt wird. Allerdings ist noch unklar, ob bei der Beschaffung der Metalle Fairtrade-Standards eingehalten werden können. Bisher sind nur Lötzinn und Kondensatoren aus konfliktfreiem Material hergestellt. Die Arbeitsbedingungen beim singapurisch-chinesischen Partnerunternehmen sollen untersucht und gegebenenfalls verbessert werden. Darüber hinaus hat sich Fairphone auch entschieden, das neue Modell eher am oberen Ende der Leistungsskala anzusiedeln – und damit teurer zu machen. Dies sei im Sinne der Nachhaltigkeit, weil das Handy auch nach ein paar Jahren noch eingesetzt werden könne. Andere Voraussetzungen hierfür, wie einen austauschbaren Akku, wurden bereits vom ursprünglichen Mittelklasse-Modell erfüllt, das seinerzeit 325 Euro kostete.
www.fairphone.com
EU-Kommission: Kohle für den Warlord
Die Europäische Union wird von nun an nicht nur die international anerkannte libysche Übergangsregierung in Tripolis, sondern auch den Warlord Khalifa Haftar unterstützen, dessen Parallelregierung in Bengasi sitzt. Das geht aus einem Brief hervor, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Vorabend des EU-Gipfels in Brüssel an die...

