Google MOU: Regierung sagt Njet zu Méco

von | 04.06.2020

Obwohl die „Commission d’accès aux documents“ (CAD) grünes Licht gegeben hatte, will die Regierung das Dokument zwischen Google, der Regierung und der Gemeinde Bissen nicht veröffentlichen.

(©meco.lu)

Transparenz ist in Luxemburg immer noch ein Tabuthema. Nachdem die Abgeordneten der Chamber nach langem Kampf und Drohungen endlich Einsichtin das „Memorandum of Understanding“ (MOU) zum geplanten Google Data Center im Herzen des Landes versprochen bekamen – aber nur unter der Bedingung, nichts in die Öffentlichkeit zu tragen – knallt die Regierung das Fenster wieder zu.

Sichtlich erbost ist darüber der Mouvement écologique, der seine Hoffnungen auf die CAD gesetzt hatte, um auch endlich an das Dokument zu kommen. Denn diese Kommission hatte schlussendlich befunden, dass das MOU ein öffentliches Dokument wäre. Die Regierung sieht es aber nicht so: In einer ziemlich einsilbigen Mitteilung, ohne Nennung von Gründen, informierte sie den Anwalt der Umweltgewerkschaft, dass sie die Entscheidung der CAD verwirft. Und das, obwohl dieselbe Regierung diese Kommission eingesetzt hat.

Nun muss der Méco die Transparenz also vor dem Verwaltungsgericht einklagen. Man darf gespannt sein, auf welche Seite die Justiz sich schlagen wird. Das Urteil wird jedenfalls richtungsweisend sein.

Dat kéint Iech och interesséieren

PODCAST

Am Bistro mat der woxx #396 – Um Tour mam Dynamobile

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht. Zanter 1995 fuere Leit aus der Belsch ënnert dem Numm Dynamobile zesummen an d'Vakanz – mam Vëlo. Néng Deeg laang si ronn 130 Leit op zwee Rieder ënnerwee, ënnert hinnen och vill Kanner. Dëst Joer fiert hir Expeditioun duerch Lëtzebuerg, an d'woxx-Journalistin...

NEWS

La CCDH est dans son rôle quand elle critique un parti

La présidente de la Commission consultative des droits de l’homme (CCDH), Noémie Sadler, était parfaitement dans son rôle lorsqu’elle a déclaré qu’il faut « maintenir le pare-feu contre la droite », après le vote du Parlement européen en faveur du nouveau règlement sur les retours des migrant·es et réfugié·es, le 17 juin dernier. Telle est la...

NEWS

HIV-Medikament: Profitstreben tötet

Zwischen dem 26. und 31. Juli fand im brasilianischen Rio de Janeiro die 26. internationale Aidskonferenz statt. Zu diesem Anlass kritisierte die Gesundheits-NGO „Ärzte ohne Grenzen“ (Médecins sans frontieres, MSF) den Pharmahersteller „Gilead“, weil dieser sein HIV-Medikament Lenacapavir nicht als Generika für Länder mit geringem und...