Rousegäertchen wird zum Luftschutzbunker

von | 01.04.2022

Captain Raju CC BY-SA 4.0

Nachdem sich die Rekonstruktion des durch einen Großbrand schwer geschädigten Parkings unter dem „Rousegäertchen“ mit 17 bis 33 Millionen Euro als zu teuer erwies, lässt der Schöff*innenrat der Hauptstadt eine Studie durchführen, um, nicht zuletzt in Anbetracht der aktuellen Sicherheitslage, dessen Nutzung als atomsicheren Schutzbunker zu untersuchen. Beauftragt wurde das Schweizer Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs), das als öffentliche Beratungsstelle dafür Sorge trägt, die eidgenössische Bunkerinfrastruktur nach neuesten Erkenntnissen auszubauen. Im Rahmen der Studie veranstaltet das Babs am Freitag einen Großversuch, um herauszufinden, ob die bestehenden Ausgänge und die Auffahrten zwischen den Ebenen für eine Teilevakuierung bei Vollbesetzung ausreichen. Zur Durchführung des Tests wurden Garer Schulklassen, Teile der Armee und das Personal des gegenüberliegenden Sozialversicherungsministeriums mobilisiert. Dennoch ruft die Gemeinde die Bevölkerung dazu auf, sich am Experiment zu beteiligen, da die maximal mögliche Zahl an Bunkerinsass*innen noch nicht erreicht ist. Wer dem Test beiwohnen will, soll sich am Freitag um 10 Uhr in der Lobby des erwähnten Ministeriums, 26 rue Sainte-Zithe, einfinden. Es wird empfohlen eine Taschenlampe, festes Schuhwerk und eine wärmende (Regen-)Jacke vorzusehen, da die unteren Geschosse dunkel, feucht und kühl sind. Helme werden vor Ort ausgegeben, da sie aber eventuell in zu geringer Stückzahl vorhanden sind, soll jede*r nach Möglichkeit einen festen Kopfschutz, zum Beispiel einen Fahrradhelm, mitbringen.

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