Planning Familial: Konsens, Drogen, Penisgröße

von | 28.04.2022

Ein zusätzlicher Posten, ein Anstieg der Anfragen um 24 Prozent und ein Instagram-Account, der ankommt – Gründe, um zufrieden auf das Jahr 2021 zurückzublicken, gibt es für das Planning Familial (PF) genug. Allein in puncto Sexualerziehung stiegen die Anfragen 2021 um 129 Prozent. Im Rahmen einer am Dienstag abgehaltenen Pressekonferenz blickten die Verantwortlichen des PF aber auch nach vorne. Drei neue Kampagnen sind geplant: Dazu gehört zunächst darüber aufzuklären, was in puncto Sexualität unter Konsens zu verstehen ist und was nicht. Darüber hinaus will das Planning auch verstärkt für das Thema „Vergewaltigungsdrogen“ sensibilisieren. Dazu verteilt es ab sofort sogenannte „cup condoms“ – eine Art Deckel, der über Gläser und Dosen gestülpt werden kann. So soll das Risiko, dass unbemerkt eine Substanz in das eigene Getränk geschüttet wird, minimiert werden. Die dritte Kampagne betrifft die Penisgröße, ein Thema das, wie die Verantwortlichen des PF betonten, Jugendliche stark beschäftigt. Das PF hat nun einen Leitfaden ausgearbeitet, um das für den eigenen Penis am besten geeignete Kondom auswählen zu können. Die Botschaft: Nicht auf die Länge, sondern auf den Umfang des Penis kommt es bei der entsprechenden Auswahl an. Das PF ist auch Partnerorganisation der dritten Semaine de la santé affective et sexuelle, die ab dem 2. Mai in hybrider Form stattfindet.

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