Podcast: Am Bistro mat der woxx #062 – Sexuell an affektiv Gesondheetserzéiung zu Lëtzebuerg

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Sexuell an affektiv Gesondheet ass zu Lëtzebuerg nach ëmmer een Nischenthema. Zanter e puer Joer gëtt et de Cesas, deen als nationale Referenzzentrum d‘Bildung an dësem Beräich besser koordinéiere soll. Dës Woch schwätzen de Joël Adami an d‘Tessie Jakobs also iwwer Sex – mä net nëmmen doriwwer.

D‘Tessie Jakobs huet sech ugekuckt, wat fir Projete beim Cesas entstane sinn a wat genee d‘Aufgabe vun dem Zentrum sinn. D‘Journalist*innen diskutéieren dann awer och iwwert d‘Fro, wisou sexuell an affektiv Erzéiung grad fir Kanner wichteg ass, an wisou dat Thema awer ëmmer nach immens kontrovers ass. mehr lesen / lire plus

Sexuelle und affektive Gesundheit: Es geht nicht nur um Sex

Am Mittwoch zog das Centre national de référence pour la promotion de la santé affective et sexuelle (Cesas) Bilanz der letzten eineinhalb Jahre. Die Ergebnisse der Arbeit können sich sehen lassen, doch es bleibt noch viel zu tun.

Vertreter*innen von Cigale, Croix-Rouge und Planning Familial unterschreiben die Charta. © Cesas

„La sexualité de nos enfants: De quoi vous vous melez?!“ Dieser Facebook-Kommentar zu einer vom Centre national de référence pour la promotion de la santé affective et sexuelle (Cesas) organisierten Weiterbildung zeigt, wie sehr Sexualität immer noch als Privatangelegenheit angesehen wird, als etwas, worüber öffentliche Institutionen sich nicht äußern sollten. Er deutet aber auch darauf hin, dass manche kindliche Sexualität immer noch für einen Mythos halten. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #042 – Wat ass Sexualassistenz a wisou ginn et sou vill ënnerschiddlech Meenungen dozou?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Kéier ass eist Thema direkt en duebelt Tabu: Et geet nämlech ëm Sexualitéit a Behënnerung. Fir Leit, déi wéinst enger Behënnerung net kënnen hir Sexualitéit ausliewen, gëtt et déi sougenannt Sexualassistenz. D‘Tessie Jakobs an de Joël Adami schwätzen doriwwer, wat dat ass, wat fir verschidden Zorten et gëtt a wien déi Persoune sinn, déi dat ubidden. Wat ass zum Beispill den Ënnerscheed tëscht passiver an aktiver Sexualassistenz?

Zu Lëtzebuerg gëtt et nach keng Reegelung fir d‘Sexualassistenz. An d‘Fro, wéi se soll gereegelt sinn, wéi eng Zorte sollten erlaabt sinn, ass ëmstridden. mehr lesen / lire plus

Sexualassistenz: Wo liegt die Grenze zur Prostitution?

Viele Menschen mit Behinderung können ihre Sexualität nicht ihren Bedürfnissen entsprechend ausleben. Ob die aktive Sexualassistenz einen Lösungsansatz dafür bietet, daran scheiden sich die Geister.

Wer „Sexualassistenz“ hört, denkt sofort an penetrativen Sex. Dabei geht es oft um bloßen Körperkontakt.(Pixabay)

Wenn es darum geht, die größten Missstände bezüglich Sexualassistenz zu benennen, braucht Joël Delvaux nicht lange zu überlegen: „Vorurteile und Tabus. Menschen mit Behinderung werden sehr oft wie kleine Kinder wahrgenommen. Vor allem dann, wenn die Beeinträchtigung psychisch ist. Dabei hat man auch dann sexuelle Bedürfnisse, erlebt sie nur vielleicht anders.“ Seit Info-Handicap Arbeitsgruppen rund um den Themenkomplex Behinderung und Sexualität initiiert hat, habe aber ein wichtiger Schritt in Richtung Enttabuisierung stattgefunden, so das Vorstandsmitglied von Nëmme mat eis! mehr lesen / lire plus

Sexualerziehung: Man lernt nie aus

Altersübergreifend, ganzheitlich, zugänglich und intersektionell – das Ziel, das sich mit dem neuen Aktionsplan zur sexuellen und affektiven Gesundheit gesteckt wurde, könnte nicht ambitionierter sein.

© Pixabay

Das Auditorium der Uni Luxemburg war bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt, als am vergangenen Dienstag der Nationale Aktionsplan zur Förderung sexueller und affektiver Gesundheit vorgestellt wurde. Das Stichwort, das sich wie ein roter Faden durch die gesamte Konferenz zog, war „ganzheitlich“. Dieser Leitlinie soll nämlich die hierzulande geleistete Sexualerziehung künftig entsprechen. Diese Herangehensweise wird bereits daran deutlich, dass gleich vier Ministerien an der Ausarbeitung beteiligt waren: Gesundheit, Familie, Bildung und Geschlechtergleichstellung. Anders als der bisherige Aktionsplan, richtet sich der neue, am 1. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Sex Education

Auf den ersten Blick als typische High-School-Dramedy im Stil von „Freaks and Geeks“ oder „Glee“ angelegt, begeistert die neue Netflix-Serie „Sex Education“ durch progressive, sex-positive Inhalte und nunanciert gestaltete Figuren.

© PressFrom

Im Zentrum der Serie steht Otis (Asa Butterfield). Als Sohn einer Sex-Therapeutin (Gillian Anderson) ist der 16-Jährige ungewöhnlich gut aufgeklärt. Als seine Mitschülerin Maeve (Emma Mackey) Wind davon bekommt, überredet sie ihn an der Schule Sex- und Beziehungsberatung anzubieten. Otis, der selbst noch nie Sex hatte und nicht einmal masturbiert, zögert zunächst, doch ein Projekt mit Maeve, für die er insgeheim Gefühle hegt, wirkt allzu verlockend.

Die Ratschläge, die Otis gibt, betreffen längst nicht nur Sexualpraktiken und Beziehungsprobleme. mehr lesen / lire plus

Sexuelle Gesundheit: Änderungen geplant

Das Planning Familial zeigt sich erfreut über die Vorhaben, die die Regierung bezüglich affektiver und sexueller Gesundheit im Koalitionsprogramm festgehalten hat. Es sei das erste Mal, dass in einem Koalitionsprogramm sowohl von der sexuellen als auch der affektiven Gesundheit die Rede sei, heißt es in einem Schreiben. Das Planning freut sich, dass entsprechende Kurse in die Ausbildung von Erzieher*innen integriert werden sollen, und hofft, dass es sich dabei um Pflicht- und nicht etwa um Optionsfächer handeln wird. Auch die geplante Sensibilisierung für LGBTIQ-Aspekte sowie die (seit 2016 geforderte) Reduktion der Besteuerung von Hygieneprodukten von 17 auf drei Prozent werden vom Zentrum begrüßt. mehr lesen / lire plus

Welt-Aids-Tag: Luft holen, weitermachen

35 Millionen Menschen sind bis heute an den Folgen von Aids verstorben. Die Zahlen sind rückläufig. Ein Grund zum Aufatmen, ist das nicht.

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Unter dem Slogan „Connais ton status!“ beteiligt Luxemburg sich an dem 30. Welt-Aids-Tag. 2018 steht der Aktionstag im Zeichen der Prävention, der Früherkennung und der medizinischen Behandlung von HIV. Alles längst „supposé connu“? Jein. Wer denkt, dass der Großteil der Weltbevölkerung ausreichend über die Krankheit, HIV-Tests und Behandlungsmöglichkeiten informiert sei, täuscht sich.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das „Centre européen de prévention et de contrôle des maladies“ (ECDC) gehen davon aus, dass rund 75 Prozent aller Aids-Infizierten nichts von ihrer Krankheit wissen. mehr lesen / lire plus

HIV: Zahl der Neuinfektionen gestiegen

Laut Bericht der Aids-Beobachtungsstelle haben sich 2017 mehr Menschen mit dem HI-Virus angesteckt als in den Jahren davor.

© wikipedia

101 Menschen – davon 74 Männer und 27 Frauen – haben sich im Jahr 2017 mit dem HI-Virus infiziert. Das geht aus dem Jahresbericht des Comité de surveillance du SIDA, des hépatites infectieuses et des maladies sexuellement transmissibles hervor. Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl leicht an; in den letzten 15 Jahren hat sie sich mehr als verdoppelt. Besonders betroffen sind die 26- bis 35-Jährigen. Noch im vergangenen Jahr zeigte sich das Gesundheitsministerium von den steigenden Zahlen alarmiert und hatte angekündigt, sowohl den Kampf gegen als auch die Sensibilisierung für HIV-Ansteckungen zu verstärken – mit nur mäßigem Erfolg. mehr lesen / lire plus

Sexualerziehung
: Lernen, „Nein“ zu sagen

Zur HIV-Prävention gehört weit mehr als nur Informationen über Verhütungsmethoden zu vermitteln. In unserem vierten und letzten Interview zum Thema Sexualerziehung haben wir mit Claudia Pedroso über den ganzheitlichen Ansatz der 
HIV-Berodung gesprochen.

Die Mitarbeiterin der 
HIV-Berodung Claudia Pedroso ist graduierte Erzieherin. (© HIV-Berodung)

woxx: Im Bereich der Sexualerziehung wird immer mehr getan. Trotzdem tun sich viele immer noch sehr schwer mit der Thematik. Wie sollte darauf reagiert werden?


Claudia Pedroso: Selbst junge Eltern haben heutzutage noch sehr viele Hemmungen, mit ihren Kindern über Sexualität zu sprechen. Es darf deshalb nicht erwartet werden, dass Eltern sich darum kümmern. Aus diesem Bedarf heraus wurde der nationale Plan „Promotion de la santé affective et sexuelle“ ins Leben gerufen, der Sexualerziehung für jede Institution vorschreibt und Methoden dafür festlegt. mehr lesen / lire plus

Sexualerziehung
: Es mit der Romantik übertreiben

Wo kommen die Babys her? Ist Sex wirklich so wie im Porno? – Alles Fragen, die sich viele bereits in jungen Jahren stellen. In Klassenworkshops gibt das Planning Familial Antworten darauf. Für den dritten Teil unserer Serie über Sexualerziehung haben wir mit Simon Görgen über seine Tätigkeit als Sexualpädagoge gesprochen.

Simon Görgen ist Sexualpädagoge beim 
Planning Familial. (Foto: Planning Familial)

woxx: Welchen Stellenwert hat Sexualerziehung im Leben eines Menschen?


Simon Görgen: Laut Bedürfnispyramide von Maslow steht Sexualität auf der gleichen Stufe wie Essen, Trinken und Schlafen. Sexualität sollte also jedem zugänglich sein. Wir vom Planning Familial wollen jedem eine selbstbestimmte Sexualität ermöglichen. mehr lesen / lire plus

LGBTIQ-Aufklärung
: Vielfalt will gelernt sein

Zum Themenfeld der Sexualerziehung gehört auch die Aufklärung über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Im zweiten Teil unserer Interviewserie haben wir uns über diesen Aspekt mit Cigale-Mitarbeiter Roby Antony unterhalten.

woxx: Wie gut sind junge Menschen heutzutage über LGBTIQ-Thematiken informiert?


Roby Antony arbeitet seit 16 Jahren im Cigale. (FOTO: Privat)

Roby Antony: Ich stelle fest, dass Schüler über eine offenere Haltung verfügen und besser informiert sind, als dies noch etwa vor 15 Jahren der Fall war. Die Medien haben in dieser Entwicklung eine große Rolle gespielt. Allerdings nicht nur eine positive: Besonders in populären Fernsehsendungen werden oft Stereotype reproduziert. Diese schaffen beziehungsweise bestärken Vorstellungen davon, wie lesbische, schwule, bisexuelle oder trans Personen aussehen, sich verhalten, wofür sie sich interessieren und was ihre sexuellen Vorlieben sind. mehr lesen / lire plus

Lecktuch? Fehlanzeige.

Eine aktuelle Kampagne des Gesundheitsministeriums reproduziert Heteronormativität und suggeriert, dass nur Kondome zur Krankheitsverhütung genutzt werden können.

Wie jedes Jahr startet das Gesundheitsministerium auch in diesem Sommer eine Kampagne zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten. Das Ziel, so heißt es im Presseschreiben, bestehe darin, die Bevölkerung dazu anzuhalten, Kondome zu benutzen und sich regelmäßig testen zu lassen. Auf der Seite safersex.lu wird das Kondom (sowohl das „männliche“ als auch das „weibliche“) sogar als einzige Methode zur Krankheitsverhütung bezeichnet. Was andere Ansteckungsmöglichkeiten betrifft, wird nur darauf hingewiesen, dass ansteckende Körperflüssigkeiten nicht mit Hautverletzungen, oder genitalen, oralen und analen Schleimhäuten in Kontakt kommen dürfen. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #010 (10.8.2018)

All Freide stellt d’Wochenzeitung woxx an der Sendung Bistro vum Radio Ara hiert Thema vun der Woch vir a bitt ee Réckbléck op d’Aktualitéit vun deene leschte siwen Deeg.

Dës Woch schwätzen de Frédéric Braun an d’Tessie Jakobs iwwert déi jüddesch Geflüchtet Ruth Troeller, déi dëst Joer hieren 100. Gebuertsdag feiert, iwwert d‘Mediepolitik zu Lëtzebuerg, iwwert de Gratis-Transport fir Schüler*innen an den MeYouZik-Festival, deen den 14. a 15. August op der Place d’Armes stattfënnt.

D’Thema vun der Woch ass dës Kéier Sexualerzéiung zu Lëtzebuerg. Mir schwätzen iwwer en Interview, deen d’Tessie Jakobs zu deem Thema mam Isabel Scott vum Cesas gefouert huet.

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Sexualerziehung
: Wie sag ich’s meinem Kind?


Sexualität, Pubertät, Gender, sexuelle Orientierung – Themen, die zum Feld der sexuellen und affektiven Erziehung gehören, gibt es zahlreiche. Eine angemessene Heranführung ist besonders in jungen Jahren wichtig. Was wird in Luxemburg in diesem Bereich geleistet? Was klappt, wo besteht Nachholbedarf? Im Rahmen einer Interview-Serie haben wir Vertreter*innen einiger zuständiger Strukturen dazu befragt. Das erste Gespräch fand mit Isabel Scott vom Centre national de référence pour la promotion de la santé affective et sexuelle, kurz Cesas, statt.

Isabel Scott arbeitet seit April 2017 beim Cesas. (© privat)

woxx: Wie sollte Sexualaufklärung im weitesten Sinne im Idealfall ablaufen?


Isabel Scott: Die Weltgesundheitsorganisation hat 2011 das Dokument „Standards für Sexualaufklärung in Europa“ publiziert. mehr lesen / lire plus

HIV-Prävention: „Sécher ënnerwee“

Die HIV-Berodung feiert ihren 30. Geburtstag mit einer Sensibilisierungskampagne und einer Konferenz im September.

HIV Berodung

Welche Körperflüssigkeiten können das HI-Virus von Mensch zu Mensch übertragen? Blut? Spucke? Vaginalflüssigkeit? Mit welchen Methoden kann man sich schützen? Diese Fragen können immer noch viele Menschen nur ungenügend beantworten. Darauf reagiert die HIV-Berodung nun mit der Aufklärungskampagne „Sécher ënnerwee“. Anlass dazu gibt aber nicht nur der gesellschaftliche Informationsbedarf: Die Organisation, die sich anfangs noch Aids-Berodung nannte, feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag. Teil der Kampagne sind neben Plakaten und Gadgets auch eine Konferenz am 20. September in der Brasserie des Arquebusiers. In Luxemburg leben 1.100 Menschen mit dem HI-Virus. mehr lesen / lire plus

Feministische Podcasts: Sex Gets Real

Nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam: Persönliche Anekdoten und Expert*innen-Gespräche machen den Podcast „Sex Gets Real“ zu einem richtigen Hörgenuss!

© sexgetsreal.com

Podcasts zum Thema Sex gibt es zahlreiche, doch nur wenige sind so erfolgreich wie „Sex Gets Real“. Dieser wurde 2014 von den Sex-Coaches Dawn Serra und Dylan Payne ins Leben gerufen. Dies aus dem Bedürfnis heraus, einen gut recherchierten Sex-Podcast zu produzieren. Nachdem Payne „Sex Gets Real“ aus professionellen Gründen verließ, änderte Serra das Format hin zu Gesprächen mit Expert*innen. „Sex Gets Real is an honest, down-to-earth look at sex, BDSM, kink, relationships, masturbation, queer culture, and everything in between“, heißt es auf der Website sexgetsreal.com. mehr lesen / lire plus

Prostitution : Vers une interdiction de fait ?

La loi sur la prostitution et la lutte contre la traite humaine a été votée avec les seules voix de la majorité gouvernementale.

(Photo : Josh Estey/flickr)

Finalement, elle n’a été votée qu’avec les voix de la majorité : la loi sur la prostitution qui, à vrai dire et dans les mots de la rapportrice du projet de loi Josée Lorsché (Déi Gréng), est plus une loi sur la lutte contre l’exploitation sexuelle que sur la prostitution.

Une loi qui, d’après le ministre responsable, Félix Braz (Déi Gréng), établit une « voie luxembourgeoise », ne s’aventurant ni sur la « voie suédoise », abolitionniste et pénalisant les clients, ni sur la « voie allemande », libéralisant et régularisant la prostitution. mehr lesen / lire plus

Neuer HIV-Aktionsplan tritt in Kraft

Nachdem die Zahl der Neuinfektionen 2016 leicht angestiegen ist, gehen das Gesundheitsministerium und seine Partner nun verstärkt gegen das Virus vor.

(© torange.biz)

Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember hat die Luxemburger Regierung den nationalen Aktionsplan gegen HIV 2018-2022 verabschiedet. Dieser sieht einige neue Maßnahmen vor. So zum Beispiel das Projekt „Safe Tattoo“ oder der verstärkte Einsatz sozialer Medien und Apps in Sensibilisierungskampagnen. Am ersten April startete ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen Risikogruppen die Möglichkeit zur Präexpositionsprophylaxe (PrEP, Pre-Exposure Prophylaxis) bekommen. Dabei handelt es sich um ein antiretrovirales Medikament, das präventiv eingenommen werden kann, um einer Ansteckung vorzubeugen. Das Gesundheitsministerium zieht in Erwägung, das Mittel auf dem luxemburgischen Markt einzuführen. mehr lesen / lire plus

Welt-Aids-Tag

Am heutigen Freitag, den 1. Dezember findet zum 29. Mal der Welt-Aids-Tag statt. Vor allem der Sensibilisierung gewidmet, gibt der Tag auch Anlass zum Ausdruck von Solidarität mit HIV-Infizierten.

Der Kampf gegen HIV-Infektionen hat auch im Jahr 2017 nicht an Dringlichkeit verloren. In Luxemburg leben zur Zeit 1.065 Personen mit dem Virus. Im letzten Jahr kam es zu 98 Neuinfektionen – ein trauriger Rekord, wie Lydia Mutsch im August auf einer Pressekonferenz kommentierte. Zu diesem Anlass war der Jahresbericht 2016 des Comité de surveillance du Sida vorstellt worden. Das Gesundheitsministerium setzt nach wie vor auf Präventionsmaßnahmen, vor allem bei Risikogruppen, aber auch bei der breiten Bevölkerung. mehr lesen / lire plus