Klimakrise betrifft über 18.900 Schüler*innen

von | 18.09.2026

Zum Schulbeginn hat „Unicef“ neue Maßnahmen gefordert, um Schulräume für die Folgen der Klimakrise zu wappnen. „Klimabedingte Gefahren beeinträchtigen bereits weltweit den Bildungsbetrieb“, so die NGO in einer Pressemitteilung am vergangenen Dienstag. Mindestens 171 Millionen Schüler*innen hätten im Jahr 2025 die Folgen der Klimakrise in den Schulräumen gespürt – somit sei jedes zehnte Kind, das zur Schule geht, von der Klimakrise betroffen. „Stürme betrafen etwa 109 Millionen Schüler, Überschwemmungen mindestens 70 Millionen, und Hitzewellen beeinträchtigten den Schulbetrieb für etwa 50 Millionen Kinder in mindestens 10 Ländern“, gibt Unicef an. Auch in Luxemburg kam es zu Unterrichtsausfall: Über 18.900 Schüler*innen waren 2025 betroffen. Hierzulande sind vor allem Hitzewellen ein Grund für Ausfälle. Die Folgen können dabei auch lange, nachdem die Wetterkatastrophen enden, zu spüren sein, warnt Unicef: „Klimabedingte Gefahren können die Lernfähigkeit von Kindern beeinträchtigen, Risiken für ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden erhöhen und das Risiko steigern, den Anschluss zu verlieren oder die Schule abzubrechen. Diese Auswirkungen können noch lange nach dem Ende einer Katastrophe und der Wiedereröffnung der Schulen anhalten.“ Vor allem Schüler*innen in ärmeren Ländern spüren die Folgen der Klimakrise: 2025 machten sie drei Viertel der über 170 Millionen betroffenen Schüler*innen aus. Unicef fordert die Luxemburger Regierung dazu auf, „sicherere und widerstandsfähigere Schulgebäude und Pläne zur Aufrechterhaltung des Unterrichts bei Schulschließungen“ zu schaffen und vermehrt die „Lehrerfortbildung, Katastrophenvorsorge und Klimabildung“ zu fördern.

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