Podcast: Am Bistro mat der woxx #140 – Wat maache géint Muechtmëssbrauch an de Lëtzebuerger Schoulen?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

An deene leschte Wochen ass vill iwwert Muechtmëssbrauch an Lëtzebuerger Schoule geschwat ginn. Do stoung virun allem ee Fall aus dem Diekrecher Lycée Classique am Mëttelpunkt vun den Diskussiounen. D‘Tessie Jakobs ass der Fro nogaangen, wéi d‘Strukturen opgestallt sinn, déi Muechtmëssbrauch – sief et verbal Erniddregungen, sexualiséiert Uspillungen oder esouguer Gewalt – verhënneren a bekämpfe sollen. Op ville Plaze riskéiere Schüler*innen, net eescht geholl ze ginn oder esouguer, datt hir Problemer géint si benotzt ginn. Am Podcast diskutéiert si mam Joël Adami doriwwer, wat bei der Recherche erauskomm ass. mehr lesen / lire plus

Kinderschutz: Wenn Lehrkräfte Grenzen überschreiten

Wird zurzeit ausreichend gegen Machtmissbrauch durch Lehrkräfte getan? Diese Frage stellt sich seit dem Belästigungsfall im LCD umso dringender. Zusätzliche Maßnahmen werden aktuell zwar diskutiert, ihre Umsetzung lässt jedoch auf sich warten.

Grenzüberschreitungen durch Lehrkräfte können von unangenehmen Bemerkungen bis hin zu sexualisierter Gewalt reichen. (Mohamed Hassan/pixabay)

Der Fall um einen Lehrer im Diekircher Gymnasium (LCD), der bereits vor acht Jahren Schüler*innen belästigt haben soll und erst kürzlich suspendiert wurde, wirft Fragen auf: Wie konnte es dazu kommen? Wird zurzeit das Nötige getan, um Missbrauch durch Lehrkräfte vorzubeugen? Gibt es für Betroffene angemessene Anlaufstellen?

Mit solchen und ähnlichen Fragen richteten sich letzte Woche zwei ehemalige LCD-Schülerinnen an das Bildungsministerium sowie die Direktion des LCD. mehr lesen / lire plus

Schule: Wie den Lehrberuf attraktiver machen?

Ein neuer Bericht des Bildungs- informationsnetzwerks Eurydice liefert Zahlen und Analysen rund um den Lehrberuf in Europa. Der Text soll als Grundlage dienen für eine Bildungspolitik, die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gerecht wird.

Der Lehrberuf wird als zunehmend unattraktiv empfunden, es mangelt stark an Personal – was für Luxemburg gilt, trifft auf europäische Länder insgesamt zu, wie ein Bericht des Europäischen Bildungsinformationsnetzwerks Eurydice zeigt. Die Gründe für diese Entwicklung liegen bei den angestiegenen Anforderungen und Zuständigkeiten, die mit konstanten sozialen, demographischen, ökonomischen, wissenschaftlichen und technologischen Veränderungen einhergehen. Das schmälert nicht nur die Motivation zum Lehramtstudium; auch immer mehr Lehrkräfte steigen im Laufe ihrer Karriere aus. mehr lesen / lire plus

Ungleichheiten im Schulsystem: Ablenkung und Totschlagargumente

Die Schüler*innenpopulation wird zunehmend heterogener, die Ungleichheiten wachsen. Wer nicht klarkommt, muss sich eigenverantwortlich nach Alternativen umsehen.

„Ich hatte beim Zuhören viele Déjà-vus. Die Probleme, die heute hier diskutiert wurden, bestehen zum Teil bereits seit 15, 20 Jahren.“ Diese Aussage äußerte Land-Journalistin Ines Kurschat am Mittwoch im Rahmen einer Asti-Konferenz über das Luxemburger Bildungssystem. Damit brachte sie zum Ausdruck, was wohl noch viele weitere beim Zuhören gedacht hatten.

Als Einstieg hatte Antoine Fischbach, Direktor des Luxembourg Centre for Educational Testing (Lucet), einen Überblick über den Forschungsstand zu den systematischen Ungleichheiten des hiesigen Bildungssystems gegeben. Rund zwei Drittel der Schüler*innen sprechen zuhause kein Luxemburgisch. mehr lesen / lire plus

Webkonferenz: Baustelle Luxemburger Bildungssystem

Welche Herausforderungen stellen sich aktuell für das Luxemburger Schulsystem? Am Mittwoch lädt die Asti zu einer Webkonferenz zu diesem Thema ein.

Foto: asti.lu

Seit vielen Jahren ist die Missstand nun schon bekannt: Im Luxemburger Schulsystem besteht eine klaffende Lücke zwischen Schüler*innen unterschiedlicher sozioökonomischer Hintergründe. Ein Grund dafür ist die komplexe Sprachensituation. Studie um Studie, Statistik um Statistik bestätigt diese Problematik auf ein Neues. Die Bildungspolitik reagiert regelmäßig mit neuen Angeboten und Lehrinhalten. Aber reicht das? Welche weiteren Maßnahmen könnten in Zukunft ergriffen werden?

Anlässlich einer von der Asti organisierten Webkonferenz am kommenden Mittwoch wird das hiesige Schulsystem unter genau diesem Blickwinkel unter die Lupe genommen. mehr lesen / lire plus

„Minister Meisch soll endlich Tacheles reden“

Anlässlich einer Pressekonferenz der SNE-CGFP zur Rentrée standen neben Hygienemaßnahmen und Lehrer*innenausbildung auch die mangelhafte Kommunikation des Bildungsministeriums im Fokus.

Am heutigen Freitag äußerte die Lehrer*innengewerkschaft SNE-CGFP scharfe Kritik an Claude Meischs (DP) jüngsten Entscheidungen. Stellvertretend sprach Präsident Patrick Remakel von chaotischen Abläufen, unzureichender Zusammenarbeit und einem Mangel an präzisen und verbindlichen Aussagen. Für die Regelung, nach welcher Lehrkräfte in Quarantäne dennoch unterrichten müssen, hat der SNE kein Verständnis. „Eine Person ist entweder vollständig in Quarantäne oder aber gar nicht. Alles andere ist für uns ein No-Go“, so Remakel.

Darüber hinaus seien sämtliche Forderungen des SNE – regelmäßige Gratistests für die gesamte Schulpopulation, Raumluftreiniger, CO2-Ampeln und Fiebermessapparate in den Klassensälen – beim Bildungsministerium auf  wenig Gegenliebe gestoßen.„Ass mehr lesen / lire plus

SEW-OGBL blickt dem Schuljahresanfang besorgt entgegen

Dialogmangel, unklare Prozeduren und fehlendes Personal – die Vorwürfe, die Vertreter*innen der Lehrer*innengewerkschaft SEW-OGBL am Freitag äußerten, sind nicht neu. Je länger die Pandemie anhält, desto dringender muss gehandelt werden.

© Pixabay

Anlässlich einer Pressekonferenz am heutigen Freitag gab es trotz einigen Lobs, vor allem Kritik an der Politik von Minister Claude Meisch (DP). Einer der Hauptvorwürfe ist nach wie vor die Kommunikationsverweigerung des Bildungsministeriums: Dieses würde die Akteure stets kurz vor Pressekonferenzen vor vollendete Tatsachen stellen – Möglichkeiten zur Mitgestaltung gebe es nicht. „Der öffentliche Diskurs wurde vom Ministerium monopolisiert“, stellt SEW-Präsident Patrick Arendt fest. Auf keinen einzigen Brief der Gewerkschaft habe der Minister bisher reagiert, nicht einmal mit einem „accusé de réception“. mehr lesen / lire plus

Wütende Gewerkschaft, Sommer und Nachhilfestunden

Das SEW/OGBL empört sich über die vom Bildungsministerium geplanten Nachhilfestunden in den Sommerferien, die Asti bietet freiwillig welche an – der Sommer kann kommen.

Copyright: Gemeinfrei

„Die Lehrkräfte haben jetzt ein Recht auf Urlaub. Die Lehrkräfte haben jetzt ein Recht auf Abschalten“, schrieb das Syndikat Erzéiung a Wëssenschaft des OGBL (SEW/OGBL) letzte Woche in einer Pressemitteilung. Der Gewerkschaft reicht es: Sie lehnt die von Bildungsminister Claude Meisch geplanten Nachhilfestunden für Grundschüler*innen vom 31. August bis zum 11. September vehement ab und fordert alternativ ein dauerhaftes Nachhilfeangebot während des laufenden Schuljahrs.

Im März hatte Meisch in puncto Erweiterung der Hausaufgabenhilfe noch keinen Plan. mehr lesen / lire plus

„Ich hatte eine N****puppe, die sah genauso aus wie du“

Rassismus an luxemburgischen Schulen gibt es nicht? Eine Foto-Serie auf den sozialen Netzwerken bricht das Schweigen über Diskrimination im Schulwesen.

Copyright: Andy Schammo

„Als ich klein war, hatte ich eine N****puppe, die sah genauso aus wie du.“* Das Zitat stammt von einem Geographie-Lehrer aus dem Athenée in Luxemburg. Zu der Aussage gibt es ein Bild von einem schwarzen Menschen, der sich den Satz in der Schulbank anhören musste. Seine Erfahrung ist kein Einzelfall. „Wir sprachen in der Grundschule in Oberkorn über das klassische und das technische Gymnasium. Ich sagte, dass ich das klassische Gymnasium besuchen will. Der Lehrer antwortete lachend: ‚Glaubst du, mit der Hautfarbe schaffst du es ans klassische Gymnasium?‘“ mehr lesen / lire plus

Öffnung der Schulen: Keine Zeit für Einzelkämpfer

In wenigen anderen Bereichen müssen zurzeit derart viele folgenschwere Entscheidungen getroffen werden wie bei der Schulbildung und Kinderbetreuung. Das entsprechende Ministerium tut sich allerdings schwer damit, jede Hilfe anzunehmen, die ihm angeboten wird.

„Zurück in die Schule“ ist schnell gesagt. Die konkreten Bedingungen auszuarbeiten, ist ein Drahtseilakt, an dem möglichst viele Akteur*innen beteiligt sein sollten. (Quelle: Jernej Furman/flickr.com)

Ein Element, das die Covid-19-Pandemie mehr als irgendein anderes charakterisiert, ist die Ungewissheit. Zum einen ist wenig über das Virus an sich bekannt. Zum anderen ist unklar, wie der Mensch am besten damit umgehen sollte. Was gestern noch richtig war, kann sich morgen als falsch herausstellen. mehr lesen / lire plus

Nachhaltigkeit: Vermeiden, dass das Engagement beim Streik aufhört

„Change!“ nennt sich ein Zine, das eine Schüler*innengruppe aus dem Lycée classique de Diekirch herausgibt. Die woxx hat drei von den Schüler*innen getroffen und mit ihnen über Demonstrationen, Nachhaltigkeit, Printmedien und ihre weiteren Projekte gesprochen.

woxx: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Zine über Nachhaltigkeit zu machen?


Fotos: Change!

Phoebe Heirens: Ich bin im März 2019 von Freunden überzeugt worden, am Klimastreik teilzunehmen. Da wurde ich erst so richtig aufmerksam auf das Thema Klimawandel und war ziemlich ergriffen. Die Reaktion meiner Mitschüler hat mich doch enttäuscht; während des Streiks waren alle begeistert, aber danach hat niemand mehr davon geredet. mehr lesen / lire plus

Asti fordert, Ergebnisse der Pisa-Studie ernst zu nehmen

In einem Schreiben kritisiert die Asti, dass das luxemburgische Schulsystem die Heterogenität der Schüler*innenschaft nicht ausreichend berücksichtige.

Sozio-ökonomisch benachteiligte Schüler*innen sowie solche mit Migrationshintergrund schneiden im Luxemburger Schulsystem verhältnismäßig schlecht ab. Zwei Tage nachdem die Pisa-Studie dies auf ein Neues bestätigt hat, meldet sich die Association de soutien aux travailleurs immigrés (Asti) mit einer Stellungnahme.

Die Organisation kritisiert, dass Claude Meisch das schlechte Resultat mit dem Argument kleinredet, Pisa würde berücksichtige die Heterogenität der Schüler*innenpopulation Luxemburgs nicht. Darauf reagiert die Asti mit der rethorischen Frage: „Nimmt denn das Luxemburger Schulsystem Rücksicht auf die Heterogenität der Schüler*innen?“ Sämtliche Pisa-Studien und der Bildungsbericht würden auf das Gegenteil hinweisen. mehr lesen / lire plus

Luxemburgs Schüler*innen haben schlechte Digitalkompetenzen

Eine internationale Studie stellt dem luxemburgischen Schulsystem schlechte Noten für die Entwicklung von Computer- und Medienkompetenzen aus. Dabei sind die Schulen hierzulande im internationalen Vergleich gut ausgerüstet.

Im Vergleich zu anderen Ländern schneiden die luxemburgischen Schüler*innen schlecht ab, was ihre IT- und Medienkompetenzen angeht. Im Schnitt erreichten sie 482 von 700 möglichen Punkten. Wenig im Vergleich zu den 553 Punkten, die Dänemark erzielte – dort sind die Digitalkompetenzen im internationalen Vergleich am stärksten.

In 14 verschiedenen Ländern, darunter auch Luxemburg, wurde die International Computer and Information Literacy Study (ICILS) letztes Jahr durchgeführt. Dahinter steht die International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA): Ein Verbund von nationalen Forschungseinrichtungen, der sich großangelegten Bildungsstudien verschrieben hat. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #068 – Mediebildung an der Schoul

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Mat enger néier Campagne wëll Bee Secure jonk Leit léieren, Fake News ze erkennen. Mä ginn esou vereenzelt Aktiounen duer oder wier et net méi wichteg, eng holistesch Approche zur Mediebildung an de Schoulsystem ze integréieren? Wéi d’Schoul mat neien, digitale Medien ëmgeet, ass dëst Woch d’Thema vum Podcast vun der woxx.

De Joël Adami an d’Tessie Jakobs schwätzen doriwwer, datt et net duergeet, de Cours um iPad amplaz an engem Buch ze liesen an iwwert d’Gefill vu Konkurrenz, dat vill Proffe vis-à-vis vu digitale Medien hunn. mehr lesen / lire plus

Medien und Schule: Die Revolution muss noch warten

Digitalen Medien kommt eine zunehmend hohe Bedeutung zu – auch in der Schule. Dadurch sind neue Herausforderungen für den Unterricht entstanden. Wird der Bildungssektor diesen gerecht?

Teil der „#Checkyourfacts“-Kampagne sind unter anderem ein Plakat und ein Sensibilisierungsvideo. (© Bee Secure)

In Anbetracht unseres mittlerweile von Mediennutzung geprägten Alltags, wundert es, wie stark die öffentliche Luxemburger Schule noch dem Analogen verhaftet zu sein scheint. Dass kein Weg mehr an den digitalen Medien vorbeiführt, ist zwar mittlerweile weitläufig akzeptiert. Als dem Rechnen, Schreiben und Lesen ebenbürtige Kulturtechniken werden sie aber immer noch nicht anerkannt.

Im März in einem Interview mit dem Lëtzebuerger Land nach dem Grund für die zögerlichen Schritte hin zu mehr Medienpädagogik gefragt, erklärte Bildungsminister Claude Meisch, die Schule habe eine gesunde Skepsis und laufe nicht jedem Trend nach. mehr lesen / lire plus

Fridays for Future: Dilemma eines Lehrers

„Fragen Sie mich als Lehrer oder als Privatperson?“ Diese Frage offenbart brutal die Schizophrenie der heutigen Gesellschaft, in der Werte und Ideale als grobe Richtlinie betrachtet werden, die es jedoch je nach Kontext neu auszutarieren gilt. Und diese Antwort müssen Lehrer*innen geben, wenn sie von Eltern oder Schüler*innen gefragt werden, wie sie zu den „Fridays-for-Future“-Demonstrationen stehen.

Foto: Pixabay

Ich habe auf das gymnasiale Lehramt studiert, weil es mir ein Anliegen war und ist, junge Menschen dazu zu befähigen, als aktive Teilhaber einer demokratischen Gesellschaft sich begründet und fundiert Meinungen zu bilden und für diese offensiv einzutreten. Dies sollte oberstes Bildungsziel unseres gesamten Bildungssystems sein. mehr lesen / lire plus

Gratis Schulbücher: Zwei Neuerungen geplant

Das Bildungsministerium unterstützt die Wiederverwendung kostenloser Pflichtschulbücher – und verlängert die Laufzeit des dafür ausgestellten Gutscheins. Neuigkeiten gibt es auch in punkto Buchhandlungen.

Schüler*innen in Luxemburg erhalten die Bücher, die zum Pflichtmaterial gehören, seit dem Schuljahr 2018/2019 umsonst. Die Schüler*innen, die auf gebrauchte Bücher zurückgreifen, erhalten für jedes Pflichtbuch, das sie nicht neu bestellen, einen Gutschein für andere Bücher im Wert von der Hälfte des Buchpreises. Neu ab der nächsten „Rentrée“: Der Gutschein kann bis zum 30. Juni 2020 exklusiv in den Buchläden eingelöst werden, die an dem myBooks-Programm teilnehmen. Eine Liste der entsprechenden Buchläden gibt es online.

Was beim Alten bleibt: Die Schüler*innen der einzelnen Sekundarstufen sowie der Berufsausbildungen müssen sich nach wie vor per App registrieren, ihre Pflichtmaterialien auswählen und die entsprechenden Barcodes in einer Buchhandlung scannen lassen – anschließend erhalten sie ihre Bücher. mehr lesen / lire plus

Eine Frage des Respekts?

Der Vorwurf des mangelnden Respekts vorm Lehrberuf hält sich hartnäckig. Wie ist er zu erklären? Und wie lässt sich konstruktiv darauf reagieren?

© Mohamed Hassan / pxhere.com

Die vom SEW-OGBL herausgegebene und ausgewertete Umfrage hat bestätigt, was davor einzelne Anekdoten bereits vermuten ließen: Die meisten Lehrkräfte in der Grundschule würden ihren Beruf nicht wiederwählen oder weiterempfehlen. Offen bleibt die Frage nach der Wurzel des Problems. Ohne diese zu kennen, werden sich die bestehenden Probleme nicht langfristig lösen lassen.

Das Ausfüllen des Fragebogens beruhte auf Freiwilligkeit, was die Repräsentativität ein wenig in Frage stellt. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass vor allem diejenigen teilgenommen haben, die mit der aktuellen Situation besonders unzufrieden sind. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #050 – Diskriminéierung a politesch Korrektheet

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Ee Mathésexcercice huet zu Lëtzebuerg eng Diskussioun iwwert Homofeindlechkeet ausgeléist. Mä méi wéi iwwert d‘Aufgab an doriwwer, wéi se an dat Mathésbuch komm ass u sech ass iwwert aner Froen diskutéiert ginn. Déi hunn alleguerte mat Diskriminéierung an der sougenannter politescher Korrektheet ze dinn. Dës Woch ass an der woxx net nëmmen iwwert rosa Kummere geschriwwe ginn, mä eben och iwwert den Ëmgang mat Sexismus, Homofeindlechkeet a Diskrimnéierung am Allgemenge – an der Form vun enger Kritik vum Carolin Emcke sengem neiste Buch „Ja heißt ja und …

Dofir diskutéieren d‘Tessie Jakobs, d‘Isabel Spigarelli an de Joël Adami dës Woch am Podcast iwwert Thema politesch Korrektheet. mehr lesen / lire plus

Polemik: Rosaroter Blick auf Homophobie

Die um eine parlamentarische Anfrage herum entstandene Empörung auf Facebook offenbart, was Teile unserer Gesellschaft unter Humor, Homophobie und „echten Problemen“ verstehen.

© Bumiputra/Pixabay

In einer Rechenaufgabe, die für luxemburgische 3e-Klassen konzipiert wurde, wollen zwei Personen namens Etienne und Xavier ihr Zimmer rosa anstreichen. Wie es sein könne, dass dieses „homophobe Stereotyp“ in einem Schulbuch reproduziert werde, wollte der LSAP-Abgeordnete Franz Fayot am 5. Juni von Bildungsminister Claude Meisch wissen. Dieser drückte sein Bedauern aus und entschied, das entsprechende Buch vom Markt zu nehmen. In den sozialen Netzwerken fielen die Reaktionen darauf gemischt aus. Im Folgenden sollen sieben davon aufgegriffen und auseinandergenommen werden: Handelte es sich vielleicht um einen unglücklichen Zufall? mehr lesen / lire plus