Arbeitstiere

von | 21.03.2019

Vollzeitbeschäftigte in Luxemburg arbeiten jährlich durchschnittlich 1.701 Stunden. Das dokumentiert eine Statec-Studie, die Zahlen aus dem Jahr 2016 referiert. Luxemburg liegt damit im europäischen Mittelfeld und über dem Durchschnitt der Eurozone (1.649 Stunden). Im direkten Vergleich mit den Nachbarländern ist Luxemburg Spitzenreiter. In Frankreich werden im Durchschnitt jährlich 1.544 Stunden gearbeitet, in Belgien 1.495 und in Deutschland 1.677. In Sachen Teilzeitarbeit rangiert das Großherzogtum hingegen auf den hinteren Plätzen. Während sich der Mittelwert in der Europäischen Union auf 26 Prozent beläuft, arbeiten in Luxemburg nur 18,3 Prozent der Angestellten in Teilzeit. In der Grenzregion liegt der Wert nur in Frankreich mit 17,7 Prozent noch niedriger. Das Arbeitsmodel ist hierzulande besonders im Bereich der „sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“ (45,5 Prozent) und im Gesundheits- und Sozialwesen (40,3 Prozent) vertreten. Die Arbeitsstunden einer Teilzeitstelle betragen in Luxemburg in der Regel 57 Prozent derer einer Vollzeitbeschäftigung, in Frankreich sind es 68 Prozent. Wer in Deutschland oder Belgien eine Teilzeitstelle hat, arbeitet im Schnitt um die Hälfte weniger als Vollzeitangestellte.

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