Asti will künftig bei Bildungspolitik mitreden

„Après quelques années de moindre implication dans les politiques d’éducation, notamment en raison de la priorisation de son action sur l’accueil et l’intégration de réfugiés, l’ASTI est de retour, avec la préoccupation centrale de l’égalité d’opportunité pour tous“, das teilte die Association de soutien aux travailleurs immigrés (Asti) diese Woche in einem Schreiben mit. Die Organisation bezieht dann auch gleich Position zu mehreren rezenten Änderungen im Bereich der formalen und non-formalen Bildung. Grundsätzlich begrüßt die Asti die Verlängerung der Schulpflicht, als Mittel zur Bekämpfung von Schulabbrüchen reiche die Maßnahme jedoch nicht aus. Es genüge zudem nicht, lediglich die Kriterien eines qualitativ hochwertigen Schulunterrichts regelmäßig zu evaluieren und anzupassen. Auch die Frage, was eine gute Lehrkraft ausmacht, müsse stärker diskutiert werden. Des Weiteren äußert sich die Organisation zu dem im September in Kraft getretenen Gratisangebot der staatlichen Betreuungsstrukturen. So lobenswert der Schritt auch sei: Aufgrund von Platz- und Personalmangel könnten nicht alle Kinder davon profitieren. In diesem Zusammenhang plädiert die Asti für die Einführung einer Ganztagsschule. Die größte Kritik gilt der neu eingeführten Hausaufgabenaufsicht im non-formalen Bildungsbereich. Laut Gesetz darf das Personal in den Betreuungsstrukturen zwar auf Verständnisfragen eingehen, nicht aber den Lernstoff erklären. Das geht der Asti nicht weit genug: „les éducateurs des structures d’éducation et d’accueil devraient être autorisés à aider les enfants à faire ces devoirs!“


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