www.journalpes.net: Regard sur le Rwanda

Penser à contre-courant n’est pas le privilège de structures comme Attac ou Indymedia, à forte connotation politique. Pour preuve cet excellent dossier en ligne sur le génocide rwandais. Il s’agit du travail d’étudiant-e-s de l’école de journalisme de Grenoble de la promotion 2004. Leur dossier web intitulé „Rwanda, les médias en question“ dénonce l’aveuglement de la plupart des journalistes sur place au printemps 1994. Lors du génocide comme lors de l’opération Turquoise, dite de sauvetage, les médias auraient été instrumentalisés par le gouvernement français. On ne peut s’empêcher de penser à ce qui se passe actuellement en Côte d’Ivoire. En France, contrairement à ce qui s’est passé en Belgique, ni la classe politique ni les médias n’ont fait l’autocritique de leur rôle au Rwanda. mehr lesen / lire plus

www.michaelmoore.com: Mike’s Message

Durant la campagne électorale américaine, le site de Michael Moore était devenu un point de ralliement des anti-Bush. Désormais s’y retrouvent ceux et celles qui ont du mal à accepter que George W. est installé à la Maison blanche pour les quatre ans à venir. Sur le site, on trouve de tout: un article intitulé „No surrender“ de l’économiste Paul Krugman, appelant les démocrates à affirmer leur identité, des contributions expliquant que les élections auraient été truquées ainsi qu’un link vers „The League of Pissed Off Voters“ qui espère faire annuler les résultats en Ohio. Si tout cela vous semble désespéré, rabattez vous sur les „17 raisons de ne pas s’ouvrir les veines“, par Michael Moore en personne. mehr lesen / lire plus

UMWELTINFORMATIONEN: Mails statt Marken

Studien, Pläne und Messprotokolle auswerten, das ist das täglich Brot von UmweltschützerInnen. Ein neues Gesetz soll den Zugang zu solchen Informationen für NGOs wie für Privatpersonen vereinfachen.

Studien, Pläne und Messprotokolle auswerten, das ist das täglich Brot von UmweltschützerInnen. Ein neues Gesetz soll den Zugang zu solchen Informationen für NGOs wie für Privatpersonen vereinfachen.

UmweltschützerInnen schimpfen häufiger über BeamtInnen, weil sie die gewünschte Information nicht herausgeben. Mitleid mit BeamtInnen, die Information herausgeben müssen, haben sie seltener. Mitleid kommt aber auf, wenn die Herausgabe bedeutet, 300 kopierte Seiten eines Kommodo-Dossiers einzeln mit 10-Cent-Marken zu bekleben, wie es das Gesetz vorschreibt. Der sinnlose Arbeitsaufwand stellt natürlich auch eine Hürde dar, wenn es darum geht, an Informationen zu kommen: BeamtInnen versuchen, BürgerInnen abzuwimmeln, weil sie weder Zeit noch Lust zum Kleben haben. mehr lesen / lire plus

KRANKENKASSEN: Quadri-Party

Das erste Spiel des neuen Gesundheitsministers ging besser aus als das der Nationalelf am gleichen Tag. Die Quadripartite fand in bester Atmosphäre statt. Die Akteure hoffen, das Defizit der Krankenkassen im Einvernehmen auszugleichen.

Manche seiner Aussagen klingen recht vorsichtig, in anderen bringt er seine Meinung klar zum Ausdruck. Der neue Gesundheitsminister Mars di Bartolomeo bemüht sich, den schwierigen Dialog mit den Akteuren im Gesundheitswesen nicht abreißen zu lassen. Er flüchtet sich aber nicht in die Mischung aus nichtssagenden öffentlichen Erklärungen und Geheimverhandlungen, mit der sein Vorgänger Carlo Wagner allen Kredit verspielte. Mehr als auf Vorschriften und Kontrollen setze er darauf, dass alle Betroffenen ihre Verantwortung übernehmen, so der Minister nach der Quadripartite-Sitzung vom vergangenen Mittwoch. mehr lesen / lire plus

BANKEN: Prämien und Prinzipien

Gewerkschaften und Bankenvereinigung streiten darüber, wie hoch die Gewinne sind und welche Lohnerhöhungen tragbar wären. Das Problem Personalabbau wird dabei wenig thematisiert.

Erinnern Sie sich noch an die Werbekampagne Anfang 2001, mit den orangefarbenen Punkten an Bushaltestellen und in Zeitungsanzeigen? Ein gelungenes Teasing: Man rätselte, ob es bei der Werbung um einen neuen Mobilfunkanbieter, eine politische Partei oder eine linkskatholische Monatszeitschrift handele. Die Antwort war etwas enttäuschend: Die IMI Bank lancierte damals mit dieser Kampagne ihr E-Banking-Geschäft. Mitte 2004 fusionierte die IMI mit der San Paolo Bank. Am 1. September schloss die IMI Bank, seit 30 Jahren in Luxemburg ansässig, offiziell ihre Türen. mehr lesen / lire plus

www.alter-europe.net: Europe, mon amour

„Européens ambitieux, nous proposons d’ouvrir le débat qui n’a jamais eu lieu en construisant le projet d’une Alter Europe“, peut-on lire dans un appel qui caractérise l’orientation du site www.alter-europe.net. Critiquer l’Europe telle qu’elle se construit au nom d’un idéal européen, voilà une approche bien rafraîchissante à l’heure de l’unanimisme pro-UE de la classe politique luxembourgeoise. Le site en question propose quelques textes et surtout des liens vers d’autres pages web cultivant une approche critique de l’Union européenne. Malheureusement „Alter Europe“ s’est quelque peu assoupi depuis le début de l’année. L’entrée la plus récente renvoie à EuropaNova, organisation qui fait figure de sous-marin de l’establishment dans la mare citoyenne. mehr lesen / lire plus

OPPOSITION: Lauer Wind von links

Große Koalition, komfortable Mehrheit, gefügige Gewerkschaften – die CSV-LSAP-Regierung erscheint übermächtig. Für linke Oppositionspolitik gibt es trotzdem Spielräume, vorausgesetzt, man versteht sie zu nutzen.

Rot, blau, schwarz – in Luxemburg ist immer eine der drei großen Parteien in der Opposition. Einen Sonderfall stellen die Zeiten so genannter großer Koalitionen dar. Gegenüber einer CSV-LSAP-Regierung kann sich die mächtigste Oppositionspartei DP weder deutlich rechts noch deutlich links positionieren. Dafür entstehen an den beiden Enden des politischen Spektrums neue Spielräume. Konservative Kritik an der jetzigen Regierung wird das ADR im Alleingang artikulieren. Auf der Linken dagegen stehen mehrere Akteure für parlamentarische und außerparlamentarische Oppositionsarbeit bereit. mehr lesen / lire plus

CENTRE NEUMÜNSTER: L’Europe à toutes les sauces

En 1095, le pape Urbain II appelle les pays européens à se rassembler pour les Croisades, tout en faisant la paix entre chrétiens. Urbain II est l’un des précurseurs de l’unification européenne, si l’on en croit l’exposition „L’idée d’Europe, visions d’une paix éternelle“, à voir au Centre Neumünster. Une cinquantaine de panneaux passe en revue l’histoire des utopies, des mouvements et des projets pan-européens. Sont présentés les bons européens (de Saint-Simon à Schuman), la fausse Europe d’Hitler et les méchants anti-européens, qu’ils soient nationalistes ou internationalistes ouvriers. Des citations judicieusement choisies et richement illustrées sont présentées de manière pédagogique. Malheureusement des projets de paix éternelle et d’alliances anti-révolutionnaires, des rêves de fédération progressiste et de superpuissance européenne sont juxtaposés sans différenciation. mehr lesen / lire plus

DAVID TWOHY: Chronicles of Riddick

Der einsame Held im Kampf gegen den Rest des Universums heißt Riddick und ist von der Rasse der Furianer. Zu sehen gibt es wundervolle Kulissen und Kostüme sowie gelungene Spezialeffekte. Und: Fights, Fights, Fights – mit allen Waffen des 26. Jahrhunderts und allen Registern des THX-Sound-Systems. Dennoch, 119 Minuten sind sehr lang. Darüber tröstet auch die Schlusspointe nicht hinweg.

Im Utopolis (Luxemburg) und im Orion (Troisvierges) mehr lesen / lire plus

LIVE-ROLLENSPIEL: Stirb, Ork!

Gérard Kraus organisiert Rollenspiele. Seit fast zehn Jahren erkundet er die Fantasy-Welt. Hingebungsvoll widmet er sich seinem Hobby, ohne dabei die dunklen Seiten der Rollenspiel-Kultur auszublenden.

Gérard Kraus (rechts) im Kampf mit einem Ork.

„Ein Live-Rollenspiel ist eine Mischung aus Fantasy-Spiel und Laientheater“, beschreibt Gérard Kraus, Président der Magic Association Luxembourg (MAL) sein Hobby. Wenn er bei den Gemeinden anfragt, um eine Burgruine oder ein Waldstück benutzen zu dürfen, spricht er von einer „Nuetsrallye“. „Das ist ein Begriff, mit dem die Verwaltung etwas anfangen kann“, so der Rollenspieler. Eigentlich geht es darum, dass mehrere Dutzend Personen Kostüme überziehen, durch den Wald laufen und so tun, als befänden sie sich mitten in einem Herr-der-Ringe-Film. mehr lesen / lire plus

MAMMERENT: Schaukampf

Die juristische Kritik am Regierungsbeschluss zur Erziehungszulage geht am eigentlichen Problem vorbei.
Nicht die Legalität der Regelung, sondern die Mammerent an sich gehört in Frage gestellt. Und die Art, wie die Entscheidung getroffen wurde.

Es ist eine merkwürdige Allianz, die das neue Finanzierungsmodell der Erziehungszulage hervorgerufen hat: Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen, die DP und das ADR, der Staranwalt Gaston Vogel und der Tripartite-Veteran John Castegnaro wehren sich dagegen, dass die Mammerent künftig von den Rentenkassen statt vom Staat bezahlt werden soll. Dabei betonen die meisten KritikerInnen, die Erziehungszulage sei „eine gute Sache“, aber: Das Finanzierungsmodell der neuem Regierung sei ein Verrat an den Rententisch-Abmachungen und ein Betrug an den BeitragszahlerInnen. mehr lesen / lire plus

KOALITIONSABKOMMEN: Rote Rosinen im schwarzen Kuchen

In der CSV wurde das Koalitionsabkommen fast einstimmig begrüßt. Die sozialistische Basis tat sich schwer damit. An Gründen dafür fehlt es nicht: Mammerent, Werteunterricht, Euthanasie und Wohnungspolitik.

Viel Glück, kleine Lokomotive
(Foto: Tom Wagner/SIP)

„Die meisten unserer Ideen wurden in das Koalitionsabkommen aufgenommen“, versicherte die LSAP-Führung den KongressteilnehmerInnen am Freitag vor einer Woche wieder und wieder.“ Glauben mochte das niemand so recht. Etwas anderes bewirkte, dass sich am Ende eine breite Mehrheit der Delegierten für die schwarz-rote Koalition aussprach: die Überzeugung, dass bei den Verhandlungen nicht mehr zu holen war. Die Verhandlungsspielräume wurden allerdings nicht dazu benutzt, mehr Forderungen aus dem LSAP-Wahlprogramm durchzusetzen. mehr lesen / lire plus

MORGAN SPURLOCK: Big Mac, Big Dreck

Was passiert, wenn man sich nur von Fast Food ernährt, zeigt der Film „Super Size Me“. Der Versuch, McDonalds auf die Anklagebank zu bringen, gelingt nur teilweise.

Zunehmen unter ärztlicher Aufsicht: Morgan Spurlocks regelmäßige Check-ups geben schnell Anlass zur Sorge.

„Everything is bigger in America“, mit diesem Satz beginnt der Film „Super Size Me“ von Morgan Spurlock. Gemeint sind die Portionen bei McDonalds: 1,89 Liter Cola beim Super-Size-Menü gibt es sonst nirgendwo auf der Welt. Gemeint sind auch die AmerikanerInnen selber: Die Zahl der Übergewichtigen und Fettsüchtigen ist ebenfalls Weltrekord.

„Super Size Me“ untersucht die Zusammenhänge zwischen Fast Food und Ernährungskrankheiten. mehr lesen / lire plus

www.dromadaire.com: Cyber-voeux

Nous communiquons de moins en moins par des lettres et des cartes postales et de plus en plus par courrier électronique. Pas étonnant que les traditionnelles cartes de voeux soient de plus en plus remplacées par leur équivalent virtuel. Dromadaire affirme être le plus grand site français avec plus de 4.000 motifs de cartes et 500.000 visiteur-se-s par mois. Le choix est grand et inclut des rubriques originales: à côté de l’humour et de l’amour on trouve l’insulte et la rupture. Les grands classiques – animaux, fleurs, anniversaires, naissances, examens – sont parfois un peu kitsch. Mais il y a aussi des animations parfois très sophistiquées, comme par exemple le court-métrage d’un bonhomme en train de faire des crêpes qui se termine de manière surprenante (rubrique gastronomie). mehr lesen / lire plus

KRANKENKASSEN: Reformreigen

Im Ausland wird versucht, die chronischen Defizite der Krankenversicherungen in den Griff zu bekommen, ohne dass die Lohnnebenkosten explodieren. Luxemburg bleibt aber nicht verschont.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dopt ihre Postkartenkampagne gegen die Gesundheitsreform mit Pecunianonolet (lat. für Geldstinktnicht).

Luxemburgs Koalitionspartner streiten um die Ressorts. Für eines allerdings dürfte Kandidatenmangel herrschen: die Gesundheitspolitik. Die Unzufriedenheit der ÄrztInnen, die Sturheit der Sozialpartner und ein voraussichtliches Krankenkassendefizit von 100 Millionen Euro im Jahre 2005 machen dieses unattraktiv.

Einerseits gleicht es einer Sisyphusarbeit, in harten Verhandlungen die alljährlichen Budget-Löcher zu stopfen. Andererseits ist es noch schwieriger, grundlegende Reformen durchzusetzen, die ein längerfristiges Gleichgewicht des Krankenkassenhaushalts ermöglichen. mehr lesen / lire plus

NAOMI KLEIN: One world, no logo

Naomi Klein wurde durch ihr Buch No Logo bekannt. AutorInnen geraten manchmal in den Schatten ihrer Bestseller und werden vergessen. Bei Naomi Klein wäre das schade, ist sie doch eine großartige politische Journalistin. Davon kann man sich auf ihrer Site www.nologo.org überzeugen, die Texte aus den vergangenen vier Jahren vorstellt. Die Artikel, die sie für diverse englischsprachige Zeitschriften verfasst hat, verbinden Live-Berichte aus allen Winkeln der globalisierten Welt mit Hintergrundinformationen und Kommentaren. So stellt sie in „When Some Lives Matter More Than Others“ den Tod von Rachel Corrie in Gaza und die Rettung von Jessica Lynch im Irak gegenüber. Dass sie nicht nur scharf, sondern auch schnell und präzise analysieren kann, zeigt sie mit „Privatization in Disguise“, geschrieben noch vor dem offiziellen Ende des Irakkrieges. mehr lesen / lire plus

BEAMTENSTATUT: Weichenstellung

Im Kampf gegen die Rentabilitätslogik halten die EisenbahnerInnen an ihrem Statut fest. Das ist gerechtfertigt, bringt aber nicht automatisch sozialen Fortschritt.

In den vergangenen Wochen wurde viel über die CFL-Strategie diskutiert. Bei der Bilanzpressekonferenz der Eisenbahn-Direktion und bei der Militantenkonferenz der Gewerkschaften wurden Argumente aufgetischt, die seit Monaten bekannt sind. Keine Überlebenschance ohne Sparmaßnahmen, so die einen, keine Reformen ohne die Belegschaft einzubeziehen, so die anderen. Dabei geht es vor allem darum, Einfluss zu nehmen auf das Koalitionsabkommen, das derzeit zwischen CSV und LSAP ausgehandelt wird.

Inhaltlich also nichts Neues, wäre da nicht eine kleine Bemerkung, die der Präsident des CFL-Verwaltungsrats, Jeannot Waringo, bei der Bilanzpressekonferenz fallen ließ. mehr lesen / lire plus

KOALITIONSVERHANDLUNGEN: Roter Punkt im schwarzen Feld

Das Stück vom Koalitionskuchen, das sich die LSAP abschneidet, wird nicht sehr groß ausfallen. Und es könnte vergiftet sein.

LSAP-Wahlkampf: 99 Luftballons, 100-Punkte-Programm. Wie viele werden die Koalitionsverhandlungen überleben?
(Foto: Christian Mosar)

Jean Asselborn ist wegen seiner direkten und freundlichen Art in der Partei allgemein beliebt. Doch es gibt auch Mitglieder, die den LSAP-Parteipräsidenten nicht mögen. Die erzählen derzeit hämisch, ihr Spitzenkandidat lerne fleißig Englisch im Hinblick auf den ihm zustehenden Posten als Außenminister. Man malt sich dabei die verzweifelten Bemühungen des Gemeinde- und Parteipolitikers aus, sich im Schnellverfahren das Handwerkszeug des echten Jet-Set-Politikers anzueignen. Und sein enttäuschtes Gesicht, wenn Jean-Claude zu ihm sagen wird: „Jhang, du hast das doch nicht ernst gemeint?“ mehr lesen / lire plus

I-TUNES: i-Frust

www.apple.com/itunes

Wie bitte, i-Tunes hat sich in Luxemburg niedergelassen? Dieser tolle Online-Shop, bei dem man ganz legal Musik herunterladen kann … für 99 Cent das Stück, immerhin. Zur Neugier kommen die Erfahrungen aus der benutzerfreundlichen Apple-Computer-Welt hinzu. Also mal schnell i-Tunes ausprobieren. Der erste Versuch schlägt fehl: Die Adresse itunes.lu gibt’s nicht. Fündig wird man unter www.apple.com/itunes: „Kaufen Sie Musik legal per Mausklick“, heißt es dort. Doch so viel man auch klickt, auf dem Bildschirm erscheinen nur Erklärungen, was i-Tunes alles zu bieten hat. Ach ja, dieser Knopf „Laden Sie i-Tunes“. Man muss erst eine spezielle Software installieren. Die ist 19,7 Megabyte schwer und läuft nur unter Windows XP und System X – also auf keinem der woxx-eigenen Macs. mehr lesen / lire plus

LINKE UND WAHLEN: Veränderung vertagt

Die LSAP in Koalitionsverhandlungen, die Grünen gestärkt, Déi Lénk in der außerparlamentarischen Opposition. Kein Grund zum Jubeln.

„Eng aner Welt ass méiglech“, versicherte Déi Lénk auf ihren Wahlplakaten. Aus dem schlechten Abschneiden der linken Gruppierung könnte man schließen, dass eine andere Welt doch nicht möglich ist – oder zumindest nicht erwünscht. Doch was Déi Lénk als Slogan aufgegriffen hat, wie vor ihr die GlobalisierungskritikerInnen, zieht sich seit Jahrhunderten wie ein roter Faden durch die Geschichte der Linken: die Aussicht auf eine andere, bessere Welt.

Bei der LSAP ist dieser Faden reichlich ausgedünnt. In welchem Maße und wie die Welt zu verändern wäre, darüber gehen die Meinungen in der Partei weit auseinander. mehr lesen / lire plus