Glyphosat: Meine 208 Geschwister

von | 01.08.2016

1382kus-Pesti„Mehr als ein Drittel der in Europa verwendeten Pestizide sollten verboten werden“, fordert Greenpeace in einem Pressekommuniqué. Das wäre die logische Konsequenz aus der dritten Auflage der von der NGO in Auftrag gegebenen „EU Pesticide Blacklist“. Auf der Grundlage dieser Liste können auch die Akteure der Nahrungsmittelproduktion Anstrengungen unternehmen, den Einsatz der gefährlichsten Stoffe zu vermeiden. Untersucht wurden alle 520 in der EU zugelassenen Pflanzenschutzmittel auf ihre Wirkung auf Mensch und Umwelt. 209 von ihnen wurden in die „Worst of“-Liste aufgenommen. Aus methodologischen Gründen sind dabei noch nicht einmal alle endokrine Disruptoren berücksichtigt, also jene Stoffe, die durch Veränderung des Hormonsystems die Gesundheit schädigen können – mit besonders dramatischen Folgen während der Schwangerschaft. Von den 241 in Luxemburg zugelassenen Pestiziden finden sich 107, also 44 Prozent, auf der schwarzen Liste. Greenpeace warnt insbesondere vor den Neonicotinoiden, mutmaßlichen Bienenkillern, für die in Frankreich ein ab 2018 geltendes Verbot beschlossen wurde. Außerdem wiederholt die NGO ihre Kritik an der Verlängerung der EU-Genehmigung für Glyphosat und an dem Luxemburger Pestizidplan.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

La mémoire coûte plus cher

Les data centers pour l’intelligence artificielle sont gourmands en énergie et en eau, laissant présager de sérieuses tensions sur la disponibilité de ces ressources si les investissements se poursuivent au rythme actuel. Le Statec relève un autre effet pervers du développement de l’IA.

NEWSURBANISMUS

„ProVelo“ will Taten sehen

m 20. Oktober präsentierte die Stadt Luxemburg ein neues Konzept für die sanfte Mobilität, die im Rahmen des neuen Mobilitätsplans. Darin sind die Ziele, die die Hauptstadt bis 2035 erreichen will, festgelegt. Dazu gehört, dass das Radverkehrsnetz ausgebaut und optimiert werden soll.

NEWSSOZIALES

Big Brother : Gloden rattrapé par la patrouille

Le Conseil d’État étrille le projet de loi sur la reconnaissance automatique des plaques d’immatriculation par des caméras, présenté par Léon Gloden. Trop imprécis et potentiellement attentatoire aux libertés, juge l’institution. Mais le ministre des Affaires intérieures endosse sans peine le costume du « bad cop ».

NEWS

FORUM 452 : Nos villages

Habiter. C’est autour de cette idée que pourrait se lire le numéro de novembre de « Forum », qu’il s’agisse du rapport à un lieu, à une communauté ou à une époque. Le dossier principal « Nos villages » retrace, à travers l’exemple de Berbourg, les profondes transformations du monde rural luxembourgeois au cours du dernier demi-siècle.