Am Dienstag präsentierte das Ministerium für Wohnungsbau die Bilanz der beiden staatlichen gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften für 2017. Der Fonds für Wohnungswesen (Fonds de logement) konnte letztes Jahr 113 Wohneinheiten fertigstellen, im Jahr davor waren es lediglich 20 gewesen. Für Immobilien und Grundstücke hat der Fonds sechs Millionen Euro ausgegeben. 180 Wohneinheiten sollen in diesem Jahr fertiggestellt werden, 2020 sollen es sogar 300 sein. Die Zahl der vom Fonds vermieteten Sozialwohnungen beträgt 1.890. Die Bilanz der nationalen Gesellschaft für verbilligtes Wohneigentum (Société nationale des habitations à bon marché – SNHBM) weist 272 eröffnete Wohneinheiten aus; in den nächsten beiden Jahren will die SNHBM jeweils 250 bis 300 Wohnungen bauen. Das Leuchtturmprojekt der Gesellschaft trägt die Bezeichnung „Elmen“ – in der Nähe von Olm (bei Capellen) soll mit 800 Wohnungen ein kleines Dorf entstehen. Angesichts der Tatsache, dass die Bevölkerung Luxemburgs jedes Jahr um ungefähr 10.000 Personen wächst, werden die gegenwärtigen Leistungen im sozialen Wohnbau also kaum zur Entspannung am Wohnungsmarkt führen. Der Statec schätzt, dass bis 2030 jedes Jahr knapp 6.500 neue Wohnungen benötigt werden, laut der Fondation Idea liegt diese Zahl sogar bei 9.500 neuen Einheiten. Will der Staat für günstigen Wohnraum sorgen, muss er seine Anstrengungen also vervielfachen.
Droit du travail dans le monde : de mal en pis
Le droit du travail et les droits syndicaux étaient en recul partout dans le monde en 2025, constate la Confédération syndicale internationale (CSI), dans la treizième édition de son « Indice des droits ». Parmi les indicateurs les plus dégradés, elle pointe une hausse « des violations de la liberté d’expression et de réunion » (dans 50 % des...

