Hälfte der Bäume in Luxemburger Wäldern krank

von | 10.03.2022

Am vergangenen Montag stellte die Naturverwaltung (ANF) die Resultate des phytosanitären Inventars 2021 vor. Jährlich überprüfen Expert*innen den Gesundheitszustand der Luxemburger Wälder. Dabei konnte 2021 eine leichte Erholung festgestellt werden, im Allgemeinen ist der Zustand der Wälder jedoch schlecht. Lediglich an 16 Prozent der Bäume wurden keine Schäden festgestellt, während an über 51 Prozent schwere Schäden diagnostiziert wurden. Besonders bedrohlich ist der Zustand der Buche, der meistverbreiteten Baumart in Luxemburg. Nur 1,4 Prozent der Buchen waren komplett gesund, während beinahe drei Viertel schwere Schäden aufwiesen oder abgestorben waren. Angesichts dieses erschreckenden Zustandes der Wälder hat die ANF bereits Ende letzten Jahres beschlossen, weniger Bäume zu ernten. Außerdem werden die Subventionen für verschiedenste Arbeiten im Wald, wie etwa Aufforstung, massiv erhöht.

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