Die NGO Fairtrade Lëtzebuerg und die Genossenschaft Fair Mëllech warnen vor „Socialwashing“ bei dem geplanten Zertifizierungs- und Qualitätssystem für die Lebensmittelkennzeichnung. Im September 2020 hatte Landwirtschaftsminister Romain Schneider (LSAP) einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorgestellt. Um das Label zu erhalten, müssen nur wenige Kriterien aus verschiedenen Kategorien erfüllt sein. So ist eine faire, existenzsichernde Bezahlung der Landwirt*innen lediglich ein mögliches Kriterium, das nicht verpflichtend erfüllt werden muss, um das Label zu erhalten. Das erzürnt Fairtrade und Fair Mëllech: „Preise, die dazu beitragen die Existenz von Landwirten abzusichern, sind kein Teil eines Wunschkonzertes. Sie sind unabdingbar und sollen daher verpflichtende Kriterien sein in einem staatlich geregelten Zertifizierungs- und Qualitätssystem“, heißt es in der Pressemitteilung. Die beiden Organisationen fordern Schneider auf, das Gesetzesvorhaben nochmal abzuändern.
Méco gegen Vergünstigungen bei Hybrid-Dienstwagen
Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen...

