Photographie : Edward Steichen bien entouré

Comment renouveler les expositions sur Edward Steichen ? La Villa Vauban propose une mise en perspective intéressante des photographies de l’artiste luxembourgeois face à des peintures de la même époque, en écho à sa passion dévorante pour les arts.

Tout au long de sa vie, le photographe et collectionneur luxembourgeois Edward Steichen n’a eu de cesse de fréquenter les artistes de son temps. À tel point qu’il ne dressait aucune frontière entre les arts, mais en faisait une communauté d’esprit. Proche du sculpteur Auguste Rodin, du compositeur Richard Strauss ou encore du peintre Henri Matisse, qu’il a tous immortalisés dans des portraits, il organisait des expositions régulières dans lesquelles il n’hésitait pas à croiser les techniques et les signatures. mehr lesen / lire plus

THE FAMILY OF MAN: Die Menschheit – eine Familie?

Nach aufwendiger, fast dreijähriger Renovierung erstrahlt die Dauerausstellung „The Family of Man“ im Schloss in Clervaux restauriert in neuem Glanz. Als Manifest der Gleichheit galt sie seinerzeit. Hat Edward Steichens Konzeption noch heute Bestand?

Dirigent der Family of Man : CNA-Direktor Jean Back

Aus alt mach neu: Die Steichenszenographie aus dem MoMa wurde beibehalten.

Alle Menschen sind gleich. Unabhängig von ihrer Hautfarbe, Sprache und Religion. Menschen aller Kulturen teilen dieselben Emotionen: Freude, Trauer, Liebe und Hass. „There is only one man in the world and his name is All Men“ heißt es in der Einleitung Carl Sandburgs zum Ausstellungskatalog von „The Family of Man“. mehr lesen / lire plus

THE FAMILY OF MAN: Was lange währt …

Die Verbindungen zwischen dem Großherzogtum und „The Family of Man“ kann man auch als einen Teil Luxemburger Kulturpolitik lesen – die sich schlussendlich dazu durchgerungen hat, die Ausstellung angemessen zu präsentieren.

Helle Aufregung herrschte am letzten Freitag in den beschaulichen Clerfer Gassen. Eine Heimsuchung der besonderen Art stand nämlich an: Die Rückkehr von „The Family of Man“ – Unesco-Weltkulturerbe, Flaggschiff der hiesigen Kunstsammlungen und nebenbei auch noch ein Stück Nationalstolz, da sie aufzeigt, wie weit es der Luxemburger Fotograf Edward Steichen gebracht hat, der in Amerika berühmt geworden ist. Eilig wurden also Schilder auf die Straße gestellt, um die Massen ins Stadtinnere zu geleiten, wurden Stände aufgebaut, Tische und Stühle aufgestellt und wurde auch schon mal ein verdächtig aussehender Journalist nach seinen Papieren gefragt, denn schließlich kam neben der gesamten kulturellen Nomenklatura auch royaler Besuch ins Ardennenstädtchen, da durfte man schon mal nervös werden. mehr lesen / lire plus

DOKUMENTARFOTOGRAFIE: The bitter years of Jennifer X

Die Fotoausstellung Jennifer’s Family im Pomhouse des CNA ist eine kleine, aber feine zeitgenössische Ergänzung zur Hauptausstellung im Wasserturm und ein einfühlsames Statement Louisa Marie Summers.

Der sozialen Krise in den Staaten ein kunstvolles Gesicht geben – Louisa Marie Summers Werk knüpft an Steichens „The Bitter Years“ an.

Edward Steichens Ausstellung „The Bitter Years“ im Wasserturm des CNA enthält einige der eindrucksvollsten Porträts der frühen Dokumentarfotografie. Die Folgen der Weltwirtschaftskrise scheinen regelrecht eingekerbt in die Gesichter der arbeitenden Menschen. Die Porträts eines Walker Evans oder einer Dorothea Lange dokumentieren damit soziale Armut ? die subjektive Betrachtung markiert(e) zu Recht einen Meilenstein und gilt zugleich bis heute als beispielhaftes Sozialportrait der Vereinigten Staaten zur Zeit der großen Depression. mehr lesen / lire plus

Bitter years, sweet crisis : Au-delà de l’amertume

Une exposition des années 1930 permet de s’interroger sur le photojournalisme, mais aussi sur les politiques en temps de crise.

Amertume, dignité, espoir.

En 2015, après l’élection d’un nouveau président, l’Union européenne décide de mettre fin aux politiques d’austérité. Face au désastre économique et social, elle adopte un ambitieux programme d’aide et de relance. Afin d’améliorer l’acceptation de ce programme, la toute nouvelle European Social Agency (ESA) envoie des reporters aux quatre coins du continent, afin de ramener des photos, des textes et des vidéos montrant la détresse des populations et les projets d’aide en cours.

Utopique ? Peut-être. Mais c’est à peu près comme cela que les choses se passent aux Etats-Unis lorsque le président Franklin D. mehr lesen / lire plus

Un phare pour le CNA : Montrer et voir

La visite de « The Bitter Years » s’impose, ne serait-ce que pour le cadre extraordinaire dans lequel elle est présentée.

Photo de migrants. Fasciner pour mieux signifier, un art.

Une voiture lourdement chargée, plus loin, une autre, qui ne l’est pas moins, en train de remorquer la première. Au premier plan, dans la boue au bord de la route, de nombreuses traces de pneus dans tous les sens. La photo prise par Dorothea Lange est emblématique du thème de la migration. Elle est exposée dans l’espace du haut du château d’eau à côté du CNA, nouvellement aménagé pour accueillir « The Bitter Years ». mehr lesen / lire plus

The Family of Man reloaded

In ihrer Antwort auf die parlamentarische Anfrage von den DP-Abgeordneten André Bauler und Fernand Etgen bestätigte die Kulturministerin Octavie Modert, dass die Ausstellung „The Family of Man“ im Schloss von Clervaux ab September 2010 renoviert werden soll und 2012 – zeitgleich mit der Ausstellung „The Bitter Years“ im Düdelinger Wasserturm – eröffnet wird. Grund für die Renovierung von „The Family of Man“ seien neben der Instandsetzung der Bilder, „les conditions hydrométriques et d’éclairage, un renforcement des mesures de sécurité, une politique plus ciblée d’information sur la collection“. Grünes Licht hat die Regierung für die Instandsetzungsarbeiten auch von der Unesco erhalten, welche die Fotoausstellung weiterhin auf der Liste der „Mémoire du Monde“ behalten will, sofern keine Veränderungen an der Sammlung vorgenommen werden. mehr lesen / lire plus

BIOGRAPHIE: STEICHEN-STORY I+II: Huldigung, ohne Filter

Das von Rosch Krieps veröffentlichte Buch über Edward Steichen gewährt einen vorzüglich dokumentierten, wenn auch sehr subjektiven Einblick in das Leben des Ausnahmefotografen.

Spätestens seit der Schenkung seines Lebenswerks „The Family of Man“ an den luxemburgischen Staat dürfte der Name Edward Steichen hierzulande für viele ein Begriff sein, auch für jene, die mit Fotografie nicht viel am Hut haben. Der Journalist Rosch Krieps ist offenbar bereits in den 1950ern auf den in Luxemburg geborenen Fotografen aufmerksam geworden und hatte sogar die Gelegenheit, den Künstler persönlich kennenzulernen. 30 Jahre nach Steichens Tod und wenige Monate vor seinem 125. Geburtstag liegt das Ergebnis jahrelanger Forschung um den „Patriarchen der Fotografie“ in Buchform vor. mehr lesen / lire plus