Der European Green Deal und Afrika: „Die fossile Entwicklung überspringen“

Maximilian Högl arbeitet als Politikwissenschaftler am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik und forscht unter anderem zu internationaler Klimapolitik. Die woxx hat mit ihm über die Bedeutung des von der Europäischen Kommission vorgestellten „europäischen Grünen Deal“ für die afrikanischen Staaten gesprochen.

„Auf dem Kontinent leben mehr als 600 Millionen Menschen, die keinen Zugang zu Strom haben“, sagt der Politikwissenschaftler Maximilian Högl. Unser Bild zeigt eine einfache Solaranlage zur Aufladung von Autobatterien in Liberia. Strom ist in dem westafrikanischen Land sehr teuer, darüber hinaus ist das Verteilungsnetz schlecht ausgebaut. (Foto: EPA/Ahmed Jallanzo)

woxx: Warum ist der „europäische Grüne Deal“ für die Beziehungen zwischen der EU und Afrika von besonderer Bedeutung? mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #110 – Wéi gesäit déi Europäesch Chemikaliëpolitik an Zukunft aus?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

D’EU huet mat der Reach-Direktiv déi strengste Chemikaliëpolitik op der Welt. Am Hierscht wëll d’Kommissioun eng nei Strategie virstellen, déi eng Welt ouni toxesch Chemikalië versprécht. Eng rezent Diskussiounsronn dozou huet net nëmme gewisen, datt d’Virstellunge vun der Politik an der Industrie wäit ausernee ginn. D’woxx huet méi ee geneeë Bléck op déi sougenannt Chemiewende geworf.

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Europäische Chemikalienpolitik: Basische Regulierung

Die EU hat eine der strengsten Chemieregulationen der ganzen Welt. Damit sind jedoch längst nicht alle Gefahren gebannt – und der Kampf darum, wie die neue Chemikalienpolitik in Europa aussehen soll, ist gerade erst entbrannt.

Chemiewerke verbrauchen viel Energie und verschmutzen die Umwelt. Die neue EU-Chemikalienstrategie soll das ändern. (Foto: pixabay/SatyaPrem)

Der Begriff „Chemie“ wird im Alltagsgebrauch selten positiv verwendet. Wer keine schlechten Erinnerungen an den Chemieunterricht in der Schule hat, hat eher schlechte Assoziationen zu giftigen oder ätzenden Flüssigkeiten in unnatürlichen Farben. Da hilft der Spruch „Alles ist Chemie!“ auch wenig. Der wird gerne von wissenschaftsaffinen Menschen verwendet, um gegen eine in ihren Augen irrationale Angst vor Chemikalien zu argumentieren. mehr lesen / lire plus

Geht Nachhaltigkeit ohne Virus?

Die Menschheit hat sich nachhaltiger verhalten in den vergangenen Monaten, doch aus recht unerfreulichen Gründen. Was sind die Chancen für eine ökologische Wende?

Die erste Hälfte des Omega ist klar erkennbar. (Geplante und realisierte Reduktion der Emissionen, Statec)

Die Konjunkturkurven in Krisenzeiten werden von den Expert*innen nach den Buchstaben benannt, deren Form sie gleichen (siehe woxx 1586: „Was tun?“). Für Optimist*innen gibt es die V-Kurve , für Pessimist*innen die L-Kurve. Auch andere Kurven erinnern an Buchstaben, so die der CO2-Emissionen in der jüngsten „Note de conjoncture“ des Statec. Der jeweilige Rückgang durch die Krisen von 2008 und 2020, gefolgt von einem Wiederanstieg, zeichnet ein kleingeschriebenes griechisches Omega (ω). mehr lesen / lire plus