Projekt alternative Wochenzeitung: Trau keinem über 30

Am 1. März 1991 erschien die erste Wochenausgabe des GréngeSpoun. Ein kleiner Blick zurück in eine Zeit, in der vieles anders, aber manches nicht unbedingt einfacher war.

Zwar ist es (noch) kein Nachruf, aber bei dem Unterfangen, sich mit der ersten Wochenausgabe des woxx-Vorgängers GréngeSpoun auseinanderzusetzen, wird es einem etwas mulmig zumute. Sind es tatsächlich schon 30 Jahre her, seitdem das Projekt einer „wochenzeitung fir eng ekologesch a sozial alternativ“ in eine entscheidende Phase getreten war? Die Wochenzeitung hat also das gleiche Alter wie damals der Autor dieser Zeilen, als er das Edito zur 56. GréngeSpoun-Nummer verfasste. Es ging um das „erste Aktienerlebnis“ der Gründer*innen der gleichnamigen Kooperative, wenige Tage zuvor. mehr lesen / lire plus

L’Asti et Guy W. Stoos : 40 ans de route partagée

Comme vous le remarquerez peut-être, notre caricaturiste fait une pause cette semaine. Ce n’est pourtant pas une raison de ne pas l’évoquer dans nos pages, d’autant plus qu’il vient de faire paraître un volume de caricatures à l’occasion des 40 ans de l’Asti. En effet, s’il nous accompagne depuis 31 ans déjà, la plume au vitriol de Guy s’agitait bien avant la création du Gréngespoun (qui allait devenir le woxx en 2000). À travers des publications comme Perspektiv et autres, il était bien connu des milieux progressistes… comme de la police – vous trouverez à l’intérieur du livre un petit feuillet rédigé par les barbouzes en 1987 (issu du fameux « fichier central » qui revient de faire surface), dans lequel le fonctionnaire note une « attitude absolument négative envers les autorités et la justice », prouvant que déjà à cette époque lesdites autorités appréciaient peu la critique. mehr lesen / lire plus

De Jang vum Timber

Das Coverbild der woxx vom 26. April ließ manche nicht unberührt und hat eine eigene, gut vierzig Jahre alte „großherzogliche“ Geschichte.

Der vergangene Woche 98- jährig verstorbene ehemalige Großherzog von Luxemburg war für eine ganze Generation täglich präsent, prangte sein markant gezeichnetes Gesicht doch auf Briefmarken aller Wertkategorien und  auf Geldmünzen und -scheinen.

Als Guy W. Stoos und Guy van Hulle in den 1970er-Jahren auf die Idee kamen, ihre anti-monarchistische Grundgesinnung in Form einer Plakataktion zum Ausdruck zu bringen, taten sie das – bewusst oder unbewusst – in einer für Luxemburg typischen Zurückhaltung. Die Engländer würden dazu zu wohl Understatement sagen. mehr lesen / lire plus