HIV-Tests sollen zugänglicher werden

Mit verschiedenen Maßnahmen will das Gesundheitsministerium den Zugang zu HIV-Tests erleichtern.

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Die Regierung denkt darüber nach, HIV-Selbsttests künftig gratis anzubieten. Das geht aus Etienne Schneiders Antwort auf eine parlamentarische Frage hervor. Es wäre ein weiterer Schritt hin zu einem verbesserten Zugang zu HIV-Tests.

Die Chamber beschloss im Juni, dass besagte Tests künftig in Apotheken und Supermärkten angeboten werden können, sodass kein Arztbesuch mehr nötig ist. In diesem Kontext hat sich der CSV-Abgeordnete Jean-Marie Halsdorf beim Gesundheitsminister nach Details erkundigt. Die Qualität der Tests gedenkt das Ministerium zu sichern, indem einzig solche zugelassen werden, die den europäischen und nationalen Anforderungen entsprechen. mehr lesen / lire plus

Sexualerziehung: Man lernt nie aus

Altersübergreifend, ganzheitlich, zugänglich und intersektionell – das Ziel, das sich mit dem neuen Aktionsplan zur sexuellen und affektiven Gesundheit gesteckt wurde, könnte nicht ambitionierter sein.

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Das Auditorium der Uni Luxemburg war bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt, als am vergangenen Dienstag der Nationale Aktionsplan zur Förderung sexueller und affektiver Gesundheit vorgestellt wurde. Das Stichwort, das sich wie ein roter Faden durch die gesamte Konferenz zog, war „ganzheitlich“. Dieser Leitlinie soll nämlich die hierzulande geleistete Sexualerziehung künftig entsprechen. Diese Herangehensweise wird bereits daran deutlich, dass gleich vier Ministerien an der Ausarbeitung beteiligt waren: Gesundheit, Familie, Bildung und Geschlechtergleichstellung. Anders als der bisherige Aktionsplan, richtet sich der neue, am 1. mehr lesen / lire plus

Sexualerziehung
: Lernen, „Nein“ zu sagen

Zur HIV-Prävention gehört weit mehr als nur Informationen über Verhütungsmethoden zu vermitteln. In unserem vierten und letzten Interview zum Thema Sexualerziehung haben wir mit Claudia Pedroso über den ganzheitlichen Ansatz der 
HIV-Berodung gesprochen.

Die Mitarbeiterin der 
HIV-Berodung Claudia Pedroso ist graduierte Erzieherin. (© HIV-Berodung)

woxx: Im Bereich der Sexualerziehung wird immer mehr getan. Trotzdem tun sich viele immer noch sehr schwer mit der Thematik. Wie sollte darauf reagiert werden?


Claudia Pedroso: Selbst junge Eltern haben heutzutage noch sehr viele Hemmungen, mit ihren Kindern über Sexualität zu sprechen. Es darf deshalb nicht erwartet werden, dass Eltern sich darum kümmern. Aus diesem Bedarf heraus wurde der nationale Plan „Promotion de la santé affective et sexuelle“ ins Leben gerufen, der Sexualerziehung für jede Institution vorschreibt und Methoden dafür festlegt. mehr lesen / lire plus

HIV-Prävention: „Sécher ënnerwee“

Die HIV-Berodung feiert ihren 30. Geburtstag mit einer Sensibilisierungskampagne und einer Konferenz im September.

HIV Berodung

Welche Körperflüssigkeiten können das HI-Virus von Mensch zu Mensch übertragen? Blut? Spucke? Vaginalflüssigkeit? Mit welchen Methoden kann man sich schützen? Diese Fragen können immer noch viele Menschen nur ungenügend beantworten. Darauf reagiert die HIV-Berodung nun mit der Aufklärungskampagne „Sécher ënnerwee“. Anlass dazu gibt aber nicht nur der gesellschaftliche Informationsbedarf: Die Organisation, die sich anfangs noch Aids-Berodung nannte, feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag. Teil der Kampagne sind neben Plakaten und Gadgets auch eine Konferenz am 20. September in der Brasserie des Arquebusiers. In Luxemburg leben 1.100 Menschen mit dem HI-Virus. mehr lesen / lire plus

Lutte contre le VIH : du nouveau

La lutte contre le VIH avance, au Luxembourg comme ailleurs. Des tests d’autodépistage, déjà commercialisés en France, en Italie ou encore en Belgique, pourraient bientôt être remboursés au Luxembourg. C’est ce que révèle la réponse, par la ministre de la Santé Lydia Mutsch, à une question parlementaire de trois députés libéraux. Alors qu’en 2015, le ministère avait déclaré qu’il était « hors de question » de laisser des personnes seules face à un éventuel dépistage positif, une étude de la question du remboursement par le comité Sida serait tout de même en cours. Par ailleurs, le remboursement de traitements « Prep » (pre-exposure prophylaxis), destinés à réduire le risque d’infection par des personnes séropositives, serait lui aussi étudié. mehr lesen / lire plus