Lösungen für die Klimakrise: Ändern oder untergehen

Eigentlich ist es unfassbar, wie träge die Politik auf die Klimakrise reagiert. Leider ist der Grund dafür einfach nachzuvollziehen.

Foto: woxx/ja

Seit vergangenem Freitag machen vor allem Jugendliche im Rahmen der internationalen Klimaaktionswoche darauf aufmerksam, dass endlich grundlegende Maßnahmen gegen die Klimakrise getroffen werden müssen. Am Montag tagten in New York die Regierungschef*innen beim „Climate Action Summit“ und produzierten dabei vor allem heiße Luft und versprachen zu wenig Konkretes. Am gleichen Tag machte Greenpeace Luxemburg darauf aufmerksam, dass der luxemburgische Pensionsfonds immer noch massiv in CO2-intensive Industrien investiert. Und am Mittwoch präsentierte der UN-Klimarat erneut einen Bericht über die erschreckenden Konsequenzen der Klimakrise. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #064 – Wéi sech Youth for Climate zu Lëtzebuerg entwéckelt huet

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Mam Streik vun de Schüler*innen huet haut d‘Week for Future ugefaangen. Eng ganz Woch laang ginn et Aktiounen, fir op d‘Dringlechkeet, eppes géint Klimakris ze maachen, hinzeweisen. Dës Woch schwätzen de Luc Carregari an de Joël Adami doriwwer, wéi sech Youth for Climate zu Lëtzebuerg zanter Mäerz entwéckelt huet.

D’woxx-Journalist*innen diskutéieren, ob déi Radikaliséierung, déi stattfonnt huet, der Beweegung kéint am Wee stoen an op domadder ze rechnen ass, datt demnächst méi militant Demonstratiounen ze gesi wäerte sinn. Eng aner Fro, déi si beschwätzen, ass wéi d‘Politik op déi jonk Aktivist*inne reagéiert a wat dem Xavier Bettel seng Jughurtsmaschinn domadder ze dinn huet, wéi déi Jonk d‘Klimapolitik mëttlerweil gesinn. mehr lesen / lire plus

Starker Auftakt der „Week for Future“

Bis zu 5.000 Schüler*innen demonstrierten am Vormittag in Luxemburg-Stadt und forderten stärkere Maßnahmen gegen die Klimakrise.

„Climate justice now“, „On est plus chaud, plus chaud que le climat“, „System change, not climate change“ waren einige der Parolen, die am Freitagmorgen in der Hauptstadt zu hören waren. Bis 11 Uhr sammelten sich die Schüler*innen am Hauptbahnhof, von wo aus sie durch die Avenue de la Gare, über den Boulevard de la Petrusse und den Pont Adolphe marschierten, um schließlich einmal quer durch die Oberstadt in Richtung Kinnekswiss zu gehen. Dort erwartete sie eine Bühne, auf der Redebeiträge gehalten wurden und Bands auftraten. mehr lesen / lire plus

Was uns bei der „Week for Future“ erwartet

Vom 20. bis 27. September sind etliche Protestaktionen der Klimabewegung geplant. Die woxx gibt den Überblick.

Am Freitag, dem 20. September streiken die Schüler*innen wieder: Der „Youth Strike for Climate“ beginnt um 10 Uhr am Hauptbahnhof in Luxemburg-Stadt und endet auf der Kinnekswiss. Dort erwarten die Demonstrant*innen Konzerte von Turnup Tun, Skinny J, Ragga, Tommek, Hannah, Makka Mc und ein DJ-Set von DJ Nosi. Bildungsminister Claude Meisch hat übrigens angekündigt, dass die Schüler*innen nicht automatisch für den Streik entschuldigt werden. Gestreikt wird trotzdem, denn die jugendlichen Klimaaktivist*innen wollen sich davon nicht einschüchtern lassen. Am Abend folgt im Casino Syndical die Vernissage einer Ausstellung über Artenvielfalt und Biodiversität von Ren Spautz, Jean-Claude Schaeffer und Fernand Schiltz, die vom Landesverband organisiert wurde. mehr lesen / lire plus

Klimaproteste: Schnell erwachsen geworden

Von einer Schüler*innendemo zu einer Kraft, die breite Bündnisse aufbaut – Youth for Climate hat sich rasant entwickelt. Nun stellt sich die Frage, in welche Richtung die Bewegung will.

Für die Klimademos 
vom 20. und 27. September wird kräftig mobilisiert, besonders in den Schulen. (Fotos: woxx/ja)

„Krise.“

Ich muss etwas verwirrt geschaut haben, die Klimaaktivistin erklärt sich nämlich gleich: „Du hast Klimawandel gesagt. Aber der Begriff ist Klimakrise.“

Eigentlich habe ich kein Problem mit politisch korrekter Sprache und seit der britische Guardian ebenfalls von „Climate crisis“ spricht, gibt es für woxx-Journalist*innen auch keinen Grund mehr, die eigene Sprache nicht der bedrohlichen Realität anzupassen. mehr lesen / lire plus

#aussteigen: Zehntausende protestieren anlässlich der IAA für wirksamen Klimaschutz und Verkehrswende


Unter dem Motto “Raus aus dem Verbrennungsmotor – Verkehrswende jetzt!” haben heute mehr als 25.000 Menschen im Anschluss an eine Fahrrad-Sternfahrt vor den Toren der Internationalen Automobilausstellung (IAA) demonstriert.

Die Fahrrad-Demonstrant*innen forderten eine Verkehrswende, um die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens sicherzustellen. Zu den Protesten hatte das Bündnis #aussteigen aufgerufen, in dem sich ADFC, BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und VCD zusammen geschlossen haben.
„Die Zeit für protzige Spritschlucker und immer größere SUVs ist vorbei. Heute haben sich zehntausende Menschen zu Fuß und auf dem Fahrrad die Stadt von der Autoindustrie zurückerobert“, hieß es aus dem #aussteigen-Bündnis. Dieser eindrucksvolle Protest zeige, dass viele Menschen eine sofortige klimafreundliche Verkehrswende fordern. mehr lesen / lire plus

Surf- und Yogacamp: Glück aus der Tupperdose

Im veganen Surf- und Yogacamp in Moliets-et-Maâ freut man sich aufs Resteessen und verfällt nach einer Nasenspülung in Euphorie. Ein kurzer Reisebericht.

Das vegane Surf- und Yogacamp in Moliets-et-Maâ liefert eine umweltbewusste Alternative zu den herkömmlichen Camps der Region. (Foto: Isabel Spigarelli)

„Massentierhaltung“, grölen zwei junge Männerstimmen nachts, „lecker Schweinefleisch!“ Sie brechen in schallendes Gelächter aus. Eine Veganerin zieht sich in ihrem Zelt unter Pinienbäumen in Moliets-et-Maâ die Decke über den Kopf und schmunzelt. Sie hatte früher mit einem flachen Anti-Veganismus-Kommentar gerechnet. Sie denkt an die Holzbuchstaben, die im Schein einer Lichterkette am Eingang zum veganen Surf- und Yogacamp an der französischen Atlantikküste baumeln. mehr lesen / lire plus

VCD-Auto-Umweltliste: Erstmals nur Elektroautos

Der ökologische Verkehrsclub aus Deutschland präsentiert jährlich eine Empfehlungsliste zum Autokauf. 2019 ist das erste Jahr, in dem diese sich auf Elektroautos beschränkt.

Foto: VCD/Marcus Gloger

„Die Verkehrswende braucht das Elektroauto“, schreibt Michael Müller-Görnert, der verkehrspolitische Sprecher des VCD, in seiner Einleitung zur Auto-Umweltliste. Der VCD listet seit Jahren jene PKWs auf, die ökologisch am Besten wegkommen – ohne jedoch die Alternativen zu vernachlässigen. 2018 war das Motto der Liste „Wenn ein Auto, dann so eins“, was die Philosophie hinter der Liste gut zusammenfasst.

Der VCD betont, dass auch E-Autos energieeffizient sein müssen. Einerseits ist es so leichter, den ökologischen Rucksack, der aufgrund der energie- und ressourcenintensiven Batterieherstellung größer ist als bei Verbrennern, schnell wieder wett zu machen. mehr lesen / lire plus

OGBL ruft zur Klimademo auf

Die größte luxemburgische Gewerkschaft beteiligt sich an der großen Klimademonstration am 27. September, die am Ende einer Aktionswoche steht.

Ende September wird es klimapolitisch aufregend: Die „Fridays for Future“ bzw. „Youth for Climate“-Bewegung ruft am 20. September zu einer großen Schüler*innendemo auf. Das ist der Auftakt für eine Aktionswoche, in der auf verschiedenste Art und Weise auf die Problematik der Klimakatastrophe aufmerksam gemacht wird. Den Abschluss bildet eine große Demonstration unter dem Motto „United for Climate Justice“, an der sich die breite Bevölkerung beteiligen soll.

Der OGBL hat am Donnerstag mitgeteilt, ebenfalls zu dieser Demonstration aufzurufen: „Der OGBL teilt voll und ganz die Forderungen der unbedingten Einhaltung der im Pariser Abkommen festgehaltenen Klimaziele (Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5° gegenüber der vorindustriellen Ära, Nettonullemissionen bis 2050) und die Forderung nach einer ambitionierten Klimaschutzpolitik.“

Wichtig ist der Gewerkschaft aber vor allem, dass die Umstellung zu einer klimaneutralen Wirtschaft sozial gerecht vonstatten geht. mehr lesen / lire plus

Luxembourg-ville : Roosevelt-on-Sea

La place privilégiée réaccordée aux voitures dans le réaménagement du boulevard F. D. Roosevelt ne fait pas l’unanimité.

Luxembourg, malheureusement, n’est pas une ville côtière. 
Mais elle a sa vallée de la Pétrusse. (Photo : Wikimedia Commons/GilPe)

Luxembourg, malheureusement, n’est pas une ville côtière. Mais elle a sa vallée de la Pétrusse. Luxembourg ne donne pas sur l’océan, elle ouvre sur une mer dense de couronnes touffues de feuillage d’érables, de séquoias, de noyers et – comme un phare au milieu de tout cela – sur la tour-donjon de la Spuerkeess, notoirement méprise par les touristes pour la demeure enchantée du chef de l’État. mehr lesen / lire plus

Europäische Investitionsbank: Luxemburgische Regierung erfreut über neue Ausrichtung

In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage zeigen sich drei Regierungsmitglieder erfreut über die geplanten neuen Leitlinien der Europäischen Investitionsbank (EIB). (Unerfreuliches UPDATE, Oktober 2020)

Im Glashaus der EIB (Foto: CC-BY Forgemind ArchiMedia)

Henri Kox (Déi Gréng) hatte Mitte Juli bei Finanzminister Pierre Gramegna (DP), Umweltministerin Carole Dieschbourg und Energieminister Claude Turmes (beide Déi Gréng) nachgefragt, ob die Regierung sich dafür einsetze, dass die EIB künftig nicht mehr in fossile Energieträger investiere. Die woxx hatte im Juni ausführlich über die bisherige Investitionspolitik der EIB und die Proteste dagegen berichtet.

Ende Juli veröffentliche die EIB den Entwurf für ihre neue Investitionspolitik im Energiesektor ab 2020 (pdf). mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #060 – Wat ass een Äerdschëff?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Zanter e puer Woche gëtt zu Reiden fläisseg um Äerdschëff gebaut. Mat deem Begrëff gi Gebaier bezeechent, déi besonnesch ekologesch gebaut ginn. Ee vun den Haapt-Ingrediente sinn al Pneuen. Dat klengt zwar paradox, mä ass trotzdeem eng interessant Aart a Wéis vun „Upcycling“.

De Raymond Klein erkläert dem Joël Adami am Gespréich, wéisou dat esou ass. Ausserdeem liwwert de Journalist seng Andréck vum Chantier, bei dem sech virun allem jonk Fräiwëlleger bedeelegt hunn. D’woxx-Journalisten diskutéieren och iwwert d‘Fro, ob een Äerdschëff eng Méiglechkeet ka sinn, fir gläichzäiteg géint de Klimawandel an d‘Wunnengsnout ze kämpfen. mehr lesen / lire plus

Kommentar Klimawandel: Apokalypse schon wieder?

Die Diskussionen um den Klimawandel offenbaren mehrere Generationenkonflikte. Diese Unterschiede erschweren es öfters das Phänomen in seiner Gänze zu begreifen.

(©David Holt_Wikipedia)

(©David Holt_Wikipedia)

Dass viele Babyboomer und die Alt-68er über die Forderungen der heutigen Jugend geschockt sind, ist wenig erstaunlich. Ging es vor mehr als 50 Jahren darum das Recht auf ein vollständiges Leben unter Ausschöpfung aller Ressourcen einzufordern, so muten die Ansprüche der heutigen Generation regelrecht calvinistisch an. Es muss ein – regressives – Umdenken geben im Konsumverhalten, in der Lebensgestaltung und im Umgang mit der Politik. Was manche rechte Kommentator*innen soweit bringt, den Klimaaktivist*innen zu unterstellen, die Demokratie abschaffen zu wollen – wie der kürzlich vom Spiegel zum Focus gewechselte Kolumnist Jan Fleischhauer in seinem „Schwarzen Kanal“. mehr lesen / lire plus

Youth for Climate sammelt Spenden für Aktionswoche im September

Der nächste Schüler*innenstreik ist am 20. September geplant. Danach sollen eine ganze Woche lang Aktionen stattfinden. Um das zu realisieren, sammeln die Aktivist*innen nun Geld.

Zwei Daten stehen schon fest: Der 20. September ist der nächste internationale Aktionstag der Youth for Climate-Bewegung. Eine Woche später, am 27. September, sind alle Menschen – also ausdrücklich auch berufstätige Erwachsene – dazu aufgefordert, sich an einem Klimastreik zu beteiligen. In den Tagen dazwischen sollen verschiedenste Aktionen stattfinden, um auf die Dringlichkeit des Kampfes gegen die Klimakrise aufmerksam zu machen.

In ihrem Spendenaufruf schreiben die luxemburgischen Aktivist*innen, dass ihre bisherigen Aktionen effektiv gewesen seien. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #059 – Wat d’Landnotzung mam Klimawandel ze dinn huet

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

D‘Thema vun eisem Podcast ass dës Kéier ee Spezialrapport vum UN-Klimarot IPCC. Deen huet sech mam Landnotzung a Klimawandel beschäftegt. Doranner gëtt beschriwwen, wéi déi Aart a Wéis, wéi mir mat eisem Buedem ëmginn, een Afloss op de Klimawandel huet. Besonnesch d‘Landwirtschaft ass ee groussen Dreiwer vum Klimawandel. Mä awer och d‘Fro, wat fir Ökosystemer mir erhalen a schützen, ass hei kruzial.

D‘Tessie Jakobs huet sech mam Joël Adami doriwwer ënnerhalen. Nieft den Ursaachen am Beräich Landnotzung, déi de Klimawandel undreiwen, hunn si sech ugekuckt, wat fir Léisungsvirschléi vum IPCC kommen, fir dësen ze bekämpfen. mehr lesen / lire plus

Changement climatique : C’est arrivé près de chez vous

La tornade du weekend dernier devrait provoquer davantage qu’un sursaut de solidarité nationale et de discussions avec les assurances – et enfin faire bouger concrètement les lignes dans la lutte contre le changement climatique.

(Jason Weingart/Wikipedia)

Certes, la tornade qui a frappé les communes de Pétange et de Bascharage vendredi dernier n’est pas un signe d’une quelconque apocalypse climatologique imminente. Le Luxembourg est régulièrement hanté par des phénomènes météorologiques extrêmes, en dépit de son climat plutôt médiocre. La tempête de 1990 qui a fait des centaines de millions d’euros de dégâts ou encore les inondations récentes au Mullerthal en témoignent.

Le même gouvernement qui s’est précipité au chevet des sinistré-e-s a aussi refusé d’acter l’urgence climatique pour des raisons politico-politiciennes.

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Klimawandel
: Die Kühe, 
der Wald und das Klima


Vergangene Woche wurde der neue Spezialbericht des UN-Klimarates IPCC vorgestellt. Die Art und Weise, wie wir unser Land nutzen, beeinflusst das Klima auf vielfältige Art und Weise. Änderungen sind dringend nötig.

Die Erhaltung von kohlenstoffreichen Lebensräume wie Mooren – im Bild als Beispiel das Hohe Venn in Belgien – ist laut dem IPCC eine der klimaschützenden Maßnahmen, die schnell umgesetzt werden kann. (FOTO: PIXABAY)

Die Berichte des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) haben die unangenehme Angewohnheit, nicht unbedingt Optimismus hervorzurufen. Letztes Jahr hat der Spezialbericht zu einer globalen Erwärmung von 1,5 Grad Celsius im globalen Mittel die Erkenntnis gebracht, dass das bisherige politisch formulierte Ziel, die Erderwärmung auf 2 Grad zu beschränken in Wahrheit eine düstere Zukunftsvision für das Leben auf unserem Planeten darstellt. mehr lesen / lire plus

Klimawandel: Rettungsanker künstliche Fotosynthese?

Die tropischen Temperaturen in diesem Jahr zeigen: Die Erderwärmung ist auch in Mitteleuropa in vollem Gang. Wie lassen sich die Treibhausgasemissionen massiv reduzieren? Eine mögliche Antwort: Nachahmen, was die Natur vormacht.

Günther Knör, Professor für Anorganische Chemie. (Foto: Wikimedia/Record straighter setter/CC BY-SA 4.0)

Fotosynthese bedeutet, unter direkter Lichteinwirkung werden energiereiche chemische Substanzen gebildet. Grüne Pflanzen können das zum Beispiel. Sie nutzen Sonnenlicht, CO2 und Wasser und machen daraus Glucose und andere organische Stoffe, die sie fürs Wachstum brauchen. Sauerstoff geben sie als „Abfallprodukt“ an die Umgebung. Ohne diesen genialen Umwandlungsprozess gäbe es kein höheres Leben auf der Erde. Was sich draußen in der Natur seit fast 4 Milliarden Jahren abspielt, schaffte Günther Knör vom Institut für Anorganische Chemie der Johannes Kepler Universität Linz vor fünf Jahren drinnen im Labor: die Fotosynthese mit künstlich hergestellten Substanzen. mehr lesen / lire plus

Wie argumentiert man gegen Klimawandelleugner*innen?

Das Klima-Bündnis Lëtzebuerg will Klimaskeptiker*innen und Fake News nicht das Feld überlassen und hat deswegen eine Reihe von Argumenten gegen häufig verbreitete Mythen rund um die Klimakrise vorbereitet.

Die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler*innen ist sich einig, dass der Klimawandel existiert und vom Menschen ausgelöst wird. Dennoch gibt es immer wieder sogenannte „Skeptiker*innen“, die diese Erkenntnis komplett oder zumindest in Teilen leugnen. Um dem etwas entgegensetzen zu können, hat das luxemburgische Klimabündnis auf ihrer Website eine neue Rubrik namens „Klim(a)rgumentéieren“ eingeführt.

In leicht verdaulicher Form werden Fakten zum Klimawandel, Bildmaterial zur Illustration von Klimathemen, aber auch Ideen, was man Stammtischparolen und Klimaleugner*innen entgegenhalten kann, ohne seine Diskussionspartner*innen zu verlieren, vorgestellt. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #057 – Streetart an Klimawandelleegner*innen

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Trotz Summerlach präsentéiert d‘woxx Iech dës Woch direkt zwee Themen: Streetart a Leit, déi de Klimawandel leegnen. D’Isabel Spigarelli an de Joël Adami schwätzen iwwer Graffiti an aner Méiglechkeeten, den urbane Raum ze verschéineren – an doriwwer, wéi dës Konschtform zu Lëtzebuerg kommerzialiséiert an domestikéiert gëtt. Wann eng grouss Energiefirma hiren Traffo mat Graffiti bespraye léisst, ass dat dann nach Konscht oder just nach Reklamm? D’Journalist*innen diskutéieren och d‘Fro, ob Streetart-Zeen zu Lëtzebuerg dout ass a wéi et méiglech wier, se ze revitaliséieren. mehr lesen / lire plus