Theater: Feminismus im Wunderland

Das Kollektiv Independent Little Lies bringt nächste Woche ein Theaterstück über Feminismus, Privilegien und gesellschaftliche Veränderung auf die Bühne. Wir haben uns mit Co-Autorin Claire Thill im Vorfeld über das Projekt unterhalten.

Foto: Catherine Elsen

woxx: Wie ist die Idee für „Footnotes“ entstanden?


Claire Thill: 2017, als der erste Women‘s March stattfand, war ich gerade in Paris. Ich arbeitete an einem Audioprojekt, in dessen Kontext ich mit Menschen unterschiedlichen Backgrounds Interviews über ihre Erfahrungen vom Gehen in einer großen Stadt durchführte. Auf den ersten Blick wirkt es wie eine banale Aktivität, aber die Bedeutung des Gehens verändert sich je nach Person und Kontext. mehr lesen / lire plus

Ein Känguru wie du: Claude Meisch antwortet Fernand Kartheiser

Die homofeindliche parlamentarische Anfrage über ein Theaterstück, dass manche Grundschüler*innen besucht haben, sorgte für Aufregung. Jetzt veröffentlichte der Unterrichtsminister seine Antwort vorab auf Twitter.

Normalerweise lassen sich Minister*innen mit parlamentarischen Fragen Zeit. Meistens gelangen die Antworten erst an die Öffentlichkeit, wenn sie in der Abgeordnetenkammer angelangt sind. Die öffentliche Empörung über die homofeindliche Rhetorik, die Fernand Katheiser (ADR) in seiner Frage benutzte (siehe woxx-online: Geschlossen gegen Homophobie), bewog den Bildungsminister wohl dazu, diesmal schneller zu reagieren. Auf twitter postete er ein Foto seiner Antwort und schrieb dazu „Alle Menschen sind frei geboren, mit gleicher Würde und den gleichen Rechten. Und weil jeder Mensch gleich ist, sind auch alle Familien gleich. mehr lesen / lire plus

Geschlossen gegen Homophobie

Eine homophobe parlamentarische Anfrage von Fernand Kartheiser stößt auf Gegenwind.

© Script.lu

Nachdem sich der ADR-Abgeordnete Fernand Kartheiser am Montag in einer parlamentarischen Anfrage danach erkundigt hatte, ob es altersgerecht sei, Kindern aus dem Cycle 4.2. ein Theaterstück über Homosexualität zu zeigen, hagelt es nun Kritik.

Die Frage bezieht sich auf das Theaterstück „Ein Känguru wie Du“, das im November im Kasemattentheater aufgeführt wurde. Nachdem, Kartheiser zufolge, besorgte Eltern ihm ihren Unmut über besagtes Theaterstück mitgeteilt hatten, wollte Kartheiser von Bildungsminister Claude Meisch unter anderem wissen, ob der Besuch eines Theaterstücks über Homosexualität im Lehrplan vorgesehen sei, ob dies für Kinder des Cylce 4.2. mehr lesen / lire plus

Theater: „Shakespeare hat sich das auch gefragt.“

Der Schweizer Regisseur Milo Rau gilt als neues „enfant terrible“ der internationalen Theaterlandschaft. Heute Abend gibt es die letzte Gelegenheit sein neues Stück „Empire“ in der Abtei Neimünster zu sehen – die woxx hat sich mit ihm unterhalten.

(© Wikipedia)

woxx: Wieso sollten sich die Theatergänger*innen „Empire“ nicht entgehen lassen?

Milo Rau: Weil es ein sehr berührendes Stück ist über Flucht und Ankommen, ein paar sehr interessante Geschichten bietet und gleichzeitig der Höhepunkt der Europa-Trilogie ist, die man sich auch als Video-Installation anschauen kann. Ich glaube es ist das emotionalste, und zugleich das berührendste Stück das ich je konzipiert habe. mehr lesen / lire plus

Theaterfestival: Queer zugänglicher machen

In Esch findet dieses Wochenende das „Queer Little Lies“ statt, das erste queere Festival Luxemburgs. Die woxx hat sich mit dessen Organisatorin Sandy Artuso unterhalten.

Szene aus der Performance „Wild Child“. (Foto: Kegan Marlin)

woxx: Warum hat das Kollektiv Independent Little Lies (ILL) ein queeres Theaterfestival in Luxemburg auf die Beine gestellt?


Sandy Artuso: Seit ich wieder in Luxemburg bin, habe ich mich gleich wieder bei Independent Little Lies engagiert, vor allem mit Assistenzen und Arbeiten im Hintergrund. Ich wollte aber auch ein eigenes Projekt stemmen und das natürlich mit einer Thematik verbinden, die mir persönlich sehr nahe liegt und mit der ich mich beruflich beschäftige. mehr lesen / lire plus

Théâtre : Ça tangue !

« Une tempête d’1h12 », c’est l’adaptation amoureuse et savamment déjantée de « La tempête » de Shakespeare par Isabelle Bonillo et sa petite troupe. Un spectacle interactif pour toutes et tous, quel que soit l’âge, qui fait halte pour encore trois petites dates au Luxembourg : ne le manquez pas.

Isabelle Bonillo en Prospero dans « Une tempête d’1h12 », d’après Shakespeare. (Photo : Philippe Pache)

La compagnie T-âtre IBonillo, fondée et animée par Isabelle Bonillo, n’est pas une compagnie comme les autres. Ou plutôt si, mais comme les autres… avant. Car au fil des routes, en plein air ou en salle, elle promène son camion-chapiteau pour aller à la rencontre de son public et proposer des spectacles ludiques et interactifs, souvent adaptés de grands classiques. mehr lesen / lire plus

THEATRE: Bien épicé

Dimanche prochain, la « Theaterfederatioun » va ouvrir les portes de l’abbaye de Neumünster pour y montrer ce dont elle est capable.

Comme s’il manquait encore de l’huile sur le feu dans les multiples différends qui opposent le monde culturel à la bureaucratie étatique et communale, la « Theaterfederatioun » a choisi les épices les plus brutales qui soient – les piments – pour logo de son édition 2010 du « Theaterfest ».

« Schaarf op Theater » – ce qu’on pourrait traduire par « chaud pour le théâtre » ne se veut pas uniquement une manifestation théâtrale qui doit montrer au public le bilan de la fédération. mehr lesen / lire plus