AUDIO Queeres Verlegen (4): Queer Trash Distro

Wie lassen sich mit einfachsten Mitteln selbstgemachte Zines vertreiben?

Eine Zine-Distro ist so etwas wie ein Verlag für Zines, also selbstgemachte kleine Magazine, die meist auf Kopierern oder mit günstigen Mitteln gedruckt werden. Die „queer trash distro“ hat sich auf Zines von trans Menschen spezialisiert und behandelt Themen wie Gender, Körper, Neurodivergenz (sogenannte „seelische Krankheiten“), aber auch Sucht und Nüchternheit. Im Rahmen der queer-feministischen Buchmesse hat sie woxx sich mit Simo von der queer trash distro über das Konzept der distro und die Finanzierung unterhalten.

Weitere Informationen über die „queer trash distro“ finden sich auf queertrashdistro.org, die Zines finden sich im dazugehörigen Shop. mehr lesen / lire plus

Neuer HIV-Aktionsplan tritt in Kraft

Nachdem die Zahl der Neuinfektionen 2016 leicht angestiegen ist, gehen das Gesundheitsministerium und seine Partner nun verstärkt gegen das Virus vor.

(© torange.biz)

Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember hat die Luxemburger Regierung den nationalen Aktionsplan gegen HIV 2018-2022 verabschiedet. Dieser sieht einige neue Maßnahmen vor. So zum Beispiel das Projekt „Safe Tattoo“ oder der verstärkte Einsatz sozialer Medien und Apps in Sensibilisierungskampagnen. Am ersten April startete ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen Risikogruppen die Möglichkeit zur Präexpositionsprophylaxe (PrEP, Pre-Exposure Prophylaxis) bekommen. Dabei handelt es sich um ein antiretrovirales Medikament, das präventiv eingenommen werden kann, um einer Ansteckung vorzubeugen. Das Gesundheitsministerium zieht in Erwägung, das Mittel auf dem luxemburgischen Markt einzuführen. mehr lesen / lire plus

Reporter.lu : Condamnés au succès

L’équipe derrière reporter.lu a gagné son premier pari en empochant les 150.000 euros nécessaires au lancement du projet. Pourtant, le plus gros reste à faire et les responsabilités engagées dépassent le cadre du seul média.

Chez reporter.lu, ils révolutionnent même Noël…

Qui l’eût cru ? 150.000 euros pour un nouveau média en quelques semaines à peine, même au riche Luxembourg c’était un défi, d’autant plus que le « crowdfunding » ne fait pas partie des moyens de financement auxquels la population du grand-duché est habituée. Un tel succès ne s’explique pas uniquement par l’attrait que promet une nouvelle formule de journal web qui n’appartient pas à une des grosses maisons d’édition présentes sur le territoire, mais elle répond forcément aussi à un besoin. mehr lesen / lire plus

Jean Back: Trakl Blues

Eine Prise Nostalgie, serviert mit einer guten Dosis-Selbstironie – Jean Backs „Trakl Blues“ fällt nicht in die Klischees der Alt-68er Memoirenschreiber.

Wenn Alt-68er (oder wie in diesem Fall Alt-78er) ihre Memoiren schreiben, ist meistens Vorsicht geboten. Schnell wird die Vergangenheit verklärt, nur um besser auf die „Jugend von heute“ einzudreschen, die ja keine Werte mehr kennt und sich nicht auflehnt. Dass es sie selbst waren, die ihre Ideale von einst verrieten und dem Neoliberalismus Tür und Tor öffneten, kommt dabei den wenigsten in den Sinn.

Daran gemessen ist Jean Backs „Trakl Blues“ ein vergleichsweise harmloses Buch. Die Geschichte einer Bande von Jugendlichen, die 1978 gegen die erzkonservative Gesellschaft rebellieren, indem sie ein Gedicht des expressionistischen Poeten und Meister der Fäulnis und des Verfalls Georg Trakl auf Zelluloid bannen (und dafür sogar Geld aus dem eben gegründeten Kulturministerium absahnen) enthält zwar eine gehörige Portion Eigenlob. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Rectify

„Rectify“ gibt uns einen Einblick in die Psyche eines Mannes, der zwei Jahrzehnte lang im Todestrakt saß. Das ist teils aufreibend, teils wunderschön poetisch.

Seit 19 Jahren sitzt Daniel Holden (Aden Young) in Einzelhaft. Er wurde wegen Vergewaltigung und Ermordung von Hanna Dean zur Todesstrafe verurteilt. Eines Tages aber wird er aufgrund der Resultate neuer DNA-Teste freigesprochen. Das ist die Ausgangssituation der Serie „Rectify”, die im April 2013 auf dem US-amerikanischen Sender SundanceTV angelaufen ist. Diesen Monat ist es genau ein Jahr her, dass die Serie nach vier Staffeln zu ihrem Ende kam.

In der ersten Folge wird Daniel von seiner Familie, das heißt seiner Mutter, seiner Schwester (J. mehr lesen / lire plus

Neil Young Archives: Rockin’ (almost) for free

Großherzig und detailverliebt wie er nun mal ist, setzte die kanadische Rocklegende Neil Young kürzlich seine gesamten Archive online. Die woxx hat einen Streifzug gewagt.

Trotzt den Stürmen nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Internet: Neil Young. (©Wikimedia)

Obwohl er öfter öffentlich an der Klangqualität des Mediums CD herummäkelte, brachte Neil Young trotzdem 2009 einen Teil seines umfangreichen Archivs mit dem Material der Jahre 1963-1972 auf acht Silberscheiben auf den Markt. Unzufrieden mit den verlustbehafteten AAC- und MP3 Kompressionsformaten der Streamingdienste entschied er 2015, seine Musik von diesen Plattformen zu entfernen, nachdem er Anfang des gleichen Jahres mit dem Ponoplayer ein eigenes Abspielgerät für große verlustfreie FLAC-Dateien auf den Markt gebracht hatte. mehr lesen / lire plus

Bitcoin: Von der Anarchistenwährung zum Spekulationsobjekt

Neue Kursrekorde sorgen für neue Aufmerksamkeit. Bitcoin, 2009 als alternative Währung erfunden, wird mittlerweile in Form von „Futures“ an offiziellen Börsen gehandelt.

(en.bitcoin.it/wiki / CC BY 3.0)

Wie viel ein Bitcoin wert ist? Es ist leider unmöglich, auch nur eine ungefähre Angabe zu machen, da der Kurs zu stark schwankt. Laut Cryptowatch waren es 15.920,41 Dollar – am 8. Dezember um 22.10 Uhr. Um 0.28 Uhr am gleichen Tag hatte der Kurs zeitweilig die 18.000-Dollar-Marke überschritten. Und zehn Tage zuvor lag er noch bei 10.000 Dollar.

Das hatte die deutsche Finanzaufsicht Bafin zum Anlass genommen, vor Investitionen in Kryptowährungen zu warnen, wie das auf Informationstechnologie spezialisierte Heise-Portal berichtete. mehr lesen / lire plus

Mehr öffentliche Europaschulen geplant

Das Angebot an öffentlichen Europaschulen in Luxemburg soll erweitert werden. Ab dem Schuljahr 2018/2019 soll es in insgesamt vier staatlichen Lyzeen möglich sein, zwischen Deutsch, Französisch und Englisch als Grundsprache wählen zu können.

Neben den Privatschulen, war es Schüler*innen in Luxemburg bisher nur in der Ecole internationale de Differdange et d’Esch-sur-Alzette (EIDE) möglich, die Grundsprache selbst auszuwählen. Das Bildungsministerium reagiert nun auf die hohe Nachfrage für den staatlichen Bilungsbereich und wird das europäische Modell ab dem Schuljahr 2018/2019 in drei weiteren öffentlichen Lyzeen einführen: Lënster Lycée in Junglinster, Lycée Edward Steichen in Clerf und im zurzeit noch nicht fertiggestellten Lycée in Bad Mondorf. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 10. Dezember: Presseclub mat der woxx

D’Resultater aus dem Politmonitor, d’Zukunft vun der asbl Esch 2022, déi zweet Phase vum Brexit, e Bréif vum Vize-Premier Schneider un den CSV-Spëtzekandidat Wiseler an e neit Mobilitéitsgefill duerch den Tram – dat sinn d’Sujeten vum RTL-Presseclub um Sonndeg tëscht Véierel op 11 an 12.

Mat derbäi d’Dani Schumacher aus dem Wort, den David Marques vum Quotidien, d’Josée Hansen aus dem Land an de Richard Graf vun der woxx.

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VotumKlima: Lob und Tadel am Nikolaustag

„Divest!“, so lautet die Forderung der NGOs weltweit wie auch in Luxemburg. Doch die öffentlichen Investitionsfonds tun sich schwer damit, auf problematische Geldanlagen wie die in fossile Energien zu verzichten.

Gruppenbild mit Ministern und Sankt Nikolaus.
(Illus: VotumKlima)

Eigentlich hätten sie auch den Housecker dabei haben müssen. Doch nur Sankt Nikolaus war von der NGO-Plattform VotumKlima zu Hilfe gebeten worden – als „großer Spezialist in Sachen Ethik und zukünftiger Pensionär“. Der Grund: „Sowohl beim Luxemburger Pensionsfonds (FDC) als auch beim Fonds souverain intergénérationnel‘ [hapert es] noch immer mit einer wirklich nachhaltigen Investmentpolitik.“ Dabei setzt sich Votum Klima seit Anfang 2015 bei fossilen Energien für „Divestment“ statt „Investment“ ein. mehr lesen / lire plus

Demandes d’asile : baisse des chiffres en novembre

Le nombre d’arrivées de demandeurs et demandeuses de protection internationale est en légère baisse par rapport au mois précédent – ce qui n’est pas extraordinaire.

Le nombre des arrivées de demandeurs et demandeuses d’asile a légèrement baissé en novembre par rapport au mois précédent. C’est ce que révèlent les « statistiques concernant la protection internationale » publiées tous les mois par la Direction de l’immigration. S’ils étaient 194 à arriver octobre, en novembre ils n’étaient plus que 143. Ce qui porte le total de l’année 2017 à 2.081, d’ores et déjà plus qu’en 2016 (2.035).

Le chiffre record de 2015 (2.447) ne sera probablement pas atteint. mehr lesen / lire plus

Une plateforme pour protéger les journalistes et leurs enquêtes

La plateforme « Forbidden Stories » veut protéger les enquêtes journalistiques à travers le monde. Et pourrait fonctionner comme une assurance vie pour journalistes.

L’assassinat de la journaliste et blogueuse Daphne Caruana Galizia à Malte en octobre le souligne : être journaliste, c’est parfois risquer sa vie. Même en Europe. En s’attaquant à des structures mafieuses et à des intérêts financiers, comme elle l’a fait, on s’expose à des représailles de la part de gens qui pensent ainsi pouvoir empêcher la diffusion d’informations sensibles les concernant.

« Keep Stories Alive », c’est le mot d’ordre d’un nouveau projet de Reporters sans frontières et du Freedom Voices Network, « Forbidden Stories ». mehr lesen / lire plus

Esch 2022 : Un désenchantement rapide

Le projet Esch 2022 démarre mal. Même pas un mois après la décision de faire de la ville la capitale européenne de la culture, l’équipe de coordination se retrouve sur la sellette.

Le petit moment de joie aura été bien éphémère. (© woxx)

Chaque année culturelle – du moins au grand-duché – a été plus ou moins exposée au risque d’une politisation et les polémiques qui précédèrent les éditions de 1995 et de 2007 sont désormais des classiques dans les annales de l’histoire de la politique culturelle luxembourgeoise. Pourtant, rarement on aura déchanté aussi vite qu’avec Esch 2022. Même pas un mois après que le jury européen approuve le projet concocté par Andreas Wagner et Janina Strötgen – qui, rappelons-le, avaient sauvé la mise en retravaillant et en restructurant le projet initial retoqué par le même jury – le projet de la capitale européenne de la culture se retrouve dans des eaux troubles. mehr lesen / lire plus

„Die Behörden geht Geschlecht nichts an“

„Es fühlt sich für mich immer so an, als würde ich nur einen Teil von mir zeigen.“ – So fasst Vanja den Alltag mit intergeschlechtlicher Identität zusammen. Vor dem deutschen Verfassungsgericht hat Vanja erfolgreich für eine dritte Option bei der Geschlechtereintragung geklagt. Das Interview mit Vanja in der kommenden Printausgabe der woxx.

Abschalten bitte: binäre Codes zur Definition von Geschlechteridentität.

Eine Revolution war es nicht – aber doch ein wichtiger Schritt: Am 8. November hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass intersexuelle Menschen in Deutschland ab Ende 2018 neben einer männlichen oder weiblichen Angabe nun eine dritte Option für ihre Geschlechtsidentität wählen können. mehr lesen / lire plus

La justice fiscale, ça concerne tout le monde

La deuxième « rencontre de la justice fiscale » du collectif Tax Justice Lëtzebuerg tournera autour de la situation fiscale des familles monoparentales.

Le collectif Tax Justice Lëtzebuerg, fondé après les révélations Luxleaks, diversifie ses activités. Alors que la justice fiscale dont il est généralement question vise d’habitude les niches fiscales dont profitent multinationales et ultrariches, la deuxième « rencontre de la justice fiscale » est consacrée à une question du quotidien : celle des familles monoparentales et de la « discrimination fiscale » à leur égard. Car non seulement, dans ces ménages, une seule personne doit supporter toute la charge financière, mais en plus, la législation fiscale ne joue souvent pas en leur faveur. mehr lesen / lire plus

Iglika Marinova et Marco Kraus : Variations Goldberg

C’est un CD surprenant à plusieurs égards qu’Iglika Marinova et Marco Kraus ont récemment fait paraître. D’abord parce qu’il permet d’entendre une version rarement jouée ou enregistrée des « Variations Goldberg » de Jean Sébastien Bach, arrangée pour deux pianos par Josef Rheinberger puis révisée par Max Reger. Cette partition de Rheinberger-Reger est une sorte d’interprétation romantique du chef-d’œuvre de Bach, où s’invite, sur les harmonies baroques, un contrepoint plus moderne qui respecte pourtant l’esprit de l’original.

Dès l’aria du début, on est rapidement à la fois en terrain connu et inconnu, puisque la célèbre mélodie résonne aux oreilles du mélomane sans les ornements qui restent dans toutes les têtes, et se partage entre deux pianos qui ne cesseront de se répondre tout au long des quelque 80 minutes que dure l’enregistrement – excellente raison pour écouter le disque dans des conditions qui rendent au mieux la stéréophonie. mehr lesen / lire plus

Présidence de l’Eurogroupe : It’s no, Mr Gramegna!

Pour la première fois dans son existence, la présidence de l’Eurogroupe ira à un représentant d’un pays du sud de l’Union, apparenté socialiste de surcroît.

Mario Centeno a le potentiel de tourner la page de l’austérité dans la zone euro. (©Wikimedia)

Le soutien inconditionnel de Xavier Bettel n’aura rien changé. Le conseil des 19 ministres des Finances de la zone euro a décidé hier d’attribuer la présidence de l’Eurogroupe à Mario Centeno, l’actuel ministre des Finances portugais. On aurait pu s’en douter : déjà lors de la visite d’État au Japon la semaine dernière, Pierre Gramegna avait obstinément refusé de répondre aux questions concernant son éventuelle candidature à ce poste. mehr lesen / lire plus

Mauvais compromis européen pour le marché carbone

Le système de quotas d’émissions va être réformé, mais des centrales à charbon continueront à être construites, et le prix du CO2 n’augmentera guère.

Manif du 3 novembre devant la centrale à charbon de Köln-Neurath.
(© klima-kohle-demo)

« Le compromis historique d’aujourd’hui démontre que l’Union européenne transforme ses engagements et ambitions de [la COP21 à] Paris en des actions concrètes. » C’est ainsi que le journal en ligne Euractiv cite le commissaire européen pour le climat et l’énergie Miguel Arias Cañete. Le 9 novembre, après de longs mois de négociations, un accord sur la réforme du système d’échange de quotas d’émissions européen (Emission Trading Scheme, ETS) a été trouvé. mehr lesen / lire plus

Juncker: ohne Journalismus gut informiert

Unmenschlich, aber effizient – so brachte Jean-Claude Juncker die EU-Flüchtlingspolitik zu Libyen laut Journalisten jüngst auf den Punkt. Das System funktioniert, solange es keinen öffentlichen Aufschrei gibt.

„Der Präsident braucht weder Fernseh-Reportagen noch Fragen von Journalisten, um zu wissen, was los ist.“ Mit diesen Worten gab EU-Kommissionssprecher Alexander Winterstein am vergangenen Donnerstag beim mittäglichen Pressebriefing einem Medienvertreter Bescheid.

Der Journalist hatte eine ebenso simple wie berechtigte Frage gestellt: Könne es sein, dass eine von Jean-Claude Juncker beim EU-Afrika-Gipfel angekündigte Task Force zum Schutz von Flüchtlingen in Libyen und deren geplante Evakuierung einzig auf eine viel beachtete Reportage von CNN zurückgeht? mehr lesen / lire plus

L’avenir digital, c’est nous !

Une conférence sur la digitalisation de l’emploi, jeudi prochain, pour aborder le « processus » par le côté des travailleurs et travailleuses.

« Contribuer à façonner l’avenir digital », c’est le nom d’un cycle de conférences de l’OGBL, qui se prépare ainsi à briser l’hégémonie intellectuelle du patronat dans le dossier Rifkin. Jeudi prochain 7 décembre, c’est Christophe Degryse de l’European Trade Union Institute qui évoquera « Les répercussions de la digitalisation sur le travail et l’emploi ».

Le conférencier était déjà venu au Luxembourg en juin 2016 sur invitation de la Chambre des salariés, pour parler notamment des nouveaux modèles d’entreprise comme Airbnb ou Uber. mehr lesen / lire plus